# taz.de -- 1. Mai
(DIR) Theatertreffen Berlin: Wo war bitte der Kulturstaatsminister?
Wolfram Weimer glänzte bei der Eröffnung des Berliner Theatertreffens durch
Abwesenheit. Wenig Anklang fand dort auch das erste Stück „Il Gattopardo“.
(DIR) Linke Opposition in der Türkei: Alle Handzeichen auf Protest
Erkan Baş, Chef der Türkischen Arbeiterpartei TIP, dirigiert bei den
1.-Mai-Protesten per Handzeichen die protestierende Menge. Warum ist er so
populär?
(DIR) Revolutionärer 1. Mai in Kreuzberg: Die Party ist nicht der Gegner
Man muss nicht klagen über besoffene Partykids, die der Revolutionären Demo
im Weg standen. Die Fans von Ikkimel und RAPK sind für Linke die
Verbündeten.
(DIR) Revolutionäre 1. Mai-Demo in Berlin: Revolte versinkt im Partykiez
Die 18-Uhr-Demonstration schafft es stundenlang kaum über ihren Startpunkt
hinaus. Grund ist dieses Jahr aber nicht die Polizei – sondern die
Partymeute.
(DIR) Sachsen-Anhalt am 1. Mai: AfD-Wahlkampfauftakt getarnt als Familienfest
Offiziell feiert in Sachsen-Anhalt die ESN‑Partei, eine europäische Partei,
zu der auch die AfD gehört. Doch im Mittelpunkt steht AfD‑Spitzenkandidat
Siegmund. Der Protest bleibt still.
(DIR) 1.-Mai-Demo in Essen: „Nazis hatten wir schon – war Scheiße“
Tausende Menschen protestieren in Essen gegen Rechtsextremismus. Ebenso
fordern sie auch die Verteidigung des Sozialstaats und echte Umverteilung.
(DIR) Erster Mai ohne Demo: Vor den Barrikaden
Unser Kolumnist geht nur noch selten auf Demos. Sein Unbehagen an der Sache
versteht er besser, seit neulich umgekehrt mal gegen ihn demonstriert
wurde.
(DIR) Walpurgisnacht in Berlin: Keine Nacht ohne Macker
Bei der „Take back the night“-Demo demonstrieren in Berlin 3.000
Feminist*innen gegen patriarchale Gewalt. Die Demo ist cis-männlicher
als früher.
(DIR) Nachrichten von Protesten am 1. Mai: Demo in Berlin ist komplett zerstreut
Die Demo in Berlin stockt stundenlang wegen Partytrubel. In Hamburg waren
mehr als 10.000 bei „Wer hat, der gibt“, in Essen waren Tausende Antifas
und einige hundert Nazis auf der Straße.
(DIR) Gewerkschaften in den USA: Klasse sucht Kampf
In den Vereinigten Staaten organisieren sich junge Arbeitnehmer:innen
gegen prekäre Arbeit und soziale Ungleichheit – und entdecken
Gewerkschaften als politische Kraft neu.
(DIR) Vor dem 1. Mai: Alle Jahre wieder
Ein Ritual für Ausdauernde: Selbst unter Linken gilt der Tag der Arbeit als
Relikt aus alten Zeiten. Warum es trotzdem wieder auf die Straße geht.
(DIR) 1. Mai in Berlin: Raver, vereinigt euch!
In Berlin existieren am 1. Mai Parallelwelten: Während die einen ein
entpolitisiertes Straßenfest feiern, halten andere am Revolutionsanspruch
fest.
(DIR) NPD-Demo in Braunschweig am 1. Mai: Provokation gegen die Gewerkschaften
Die NPD will den Tag der Arbeit in Braunschweig für sich vereinnahmen. Die
Grünen fordern ein Demoverbot, die Stadt aber sieht keine Möglichkeit.
(DIR) Historiker über den 1. Mai in Hamburg: „Prügeleien, weil Linksradikale mitdemonstrieren wollten“
Am Tag der Arbeit am 1. Mai kann man ablesen, wie es jeweils um die
Arbeiter*innenbewegung steht, sagt der Historiker Knud Andresen.
(DIR) Verteidigung des Revolutionären 1. Mai: Der Klassenkampf braucht Gegenwehr
Die CDU attackiert alle Erfolge von 150 Jahren
Arbeiter:innenbewegung – und doch sind viele Mai-Demos öde. Einzige
Hoffnung: die Linksradikalen.
(DIR) Was geht am 1. Mai in Berlin?: Die ganze Scheiße soll zerfallen
Von den Attacken auf den Sozialstaat bis zur Aufrüstung: Gründe, am 1. Mai
auf die Straße zu gehen, gibt es genug. Die taz-Übersicht zu den
Revolutionsterminen.
(DIR) Drohender Neonaziaufmarsch: Revier im Visier
Am 1. Mai wollen Rechtsextreme durch Essen marschieren. Ein Bündnis will
sich den Faschisten entgegenstellen – und klagt über die Polizei.
(DIR) Gallery Weekend Berlin: Ein Versprechen auf eine Zukunft ohne Chef
In den Schaufenstern des KaDeWes steht seit dem Wochenende Kunst. Der
Besuch der Eröffnung hinterlässt bei unserer Autorin unentschlossene
Gefühle.
(DIR) Konferenz gewerkschaftlicher Erneuerung: „Dagegen hilft nur Druck in den Betrieben“
Die Streikkonferenz sucht nach gewerkschaftlichen Antworten auf
Kürzungspolitik, Rechtsruck und Klimakrise. Ein Gespräch mit Organisatorin
Fanny Zeise.
(DIR) Demos der Gewerkschaften: Über eine Viertelmillion Menschen
Zum 1. Mai demonstrieren bundesweit Hunderttausende – in Köln gegen
Jobabbau, in Görlitz für Gerechtigkeit und überall gegen rechte Dominanz.
(DIR) Politische Strahlkraft des 1. Mai: Die Bratwurst kann auch vegan sein
Der 1. Mai ist zur Folklore geworden. Dabei sind die Forderungen, die an
diesem Tag erhoben werden, wichtiger denn je.
(DIR) 1. Mai Demo: Revolutionäre ohne Polizei
Die größte linksradikale Demo des Landes zieht wieder die Massen an – die
Polizei hält sich raus. Ein Bericht über Party, Rap und Daniela Klette.
(DIR) Neonazis am 1. Mai in Thüringen: Weniger extrem Rechte in Gera
Seit Jahren meldet Christian Klar rechtsextreme Demos in Ostthüringen an.
Aber seine „Maifeier“ ist schlechter besucht als erwartet.
(DIR) Görlitzer Park in Berlin: Kommt jetzt die Mauer um den Görli?
Hat die Linke bei der inneren Sicherheit versagt? Und welche Konzepte gibt
es für ein besseres Leben?
(DIR) Berlin-Grunewald: Raketenstimmung in „Cape Gruneval“
Der Protest am 1. Mai im Berliner Grunewald-Viertel stand unter dem Motto
„Milliardäre zum Mars“. 1800 Menschen kamen laut Polizei – teils als
Aliens.
(DIR) 1. Mai in Berlin: Kampftag zwischen Sternis und Raketen
Am Tag der Arbeit gleicht Berlin einem politischen Volksfest. Die taz
rekonstruiert das Geschehen bis zur revolutionären Abenddemo.
(DIR) Demos zum Tag der Arbeit: „Achtstundentag statt Hamsterrad“
Mehr als 300.000 Menschen demonstrieren für bessere Arbeitsbedingungen und
höhere Löhne. Kanzler Scholz wirbt für „starke Gewerkschaften“.
(DIR) 1. Mai in der Türkei: Polizeigewalt und viele Festnahmen in Istanbul
Zum 1. Mai mobilisieren türkische Opposition und Gewerkschaften zu einer
Großkundgebung. Am Taksimplatz nimmt die Polizei Hunderte Menschen fest.
(DIR) Proteste am 1. Mai in Hamburg: Keine Wurst, aber Widerstand
Bei zahlreichen Demos in Hamburg bekommt die neue Bundesregierung ihr Fett
weg. Auch an den von der Polizei erschossenen Lorenz wird erinnert.
(DIR) Industrieabbau im Ruhrgebiet: Wer zahlt die Zeche?
Thyssenkrupp Steel steckt tief in der Krise. Jetzt kommt es auf die
Kampfbereitschaft der Belegschaft an. Wie stark sind die Gewerkschaften
noch?
(DIR) Tag der Arbeit: Verdi warnt vor Ende des Acht-Stunden-Tags
In Deutschland gilt der Acht-Stunden-Tag – Schwarz-Rot will ihn aber
abschaffen. Zum Tag der Arbeit warnt ein Spitzengewerkschafter vor
Mehrbelastung.
(DIR) Walpurgisnacht in Berlin: Macker vermöbeln, Hexhex!
Tausende Flinta* gehen am Mittwochabend gegen das Patriarchat und den
globalen anifeministischen Backlash auf die Straße. Die Demo bleibt
friedlich.
(DIR) Der 1. Mai international: Kampf für gute Arbeit – weltweit
Arbeitnehmerrechte sind unter Druck. Zum 1. Mai wirft die taz einen
Blick in die Türkei, nach Polen, Italien, Frankreich, Argentinien und
China.
(DIR) Pläne der neuen Regierung: Mehr Überstunden bis ins hohe Alter
Mehr Überstunden, weniger Teilzeit und arbeiten bis ins hohe Alter: ein
Blick auf die Pläne der neuen Regierung zum Tag der Arbeit.
(DIR) Neonazi-Veranstaltung zum Tag der Arbeit: Rechtsextreme Maifeier in Thüringen
Wenig Protest wird erwartet, wenn ein berüchtigter Neonazi mit Tausenden am
1. Mai durch Gera marschiert. Der bemüht sich, harmlos zu wirken.
(DIR) Fliegende Steine: Ein heißes Pflaster
Der Pflasterstein bestimmt Berlins Straßenbild und autonome Folklore. Der
Granit stammt aus dem polnischen Strzegom. Ein Ortsbesuch zum 1. Mai.
(DIR) Demos am 1. Mai in Berlin: Auf die Straße nicht trotz, sondern wegen allem
Vieles am 1. Mai fühlt sich aufgebraucht an – und doch erfüllt der Tag
weiter eine wichtige Funktion. Die taz-Übersicht zu allen Terminen.
(DIR) Gewalt gegen Frauen: Von der Witch zur Bitch
Die Hexenverfolgung ist in Europa vorbei, doch der Hass auf selbstbestimmte
Flinta* ist geblieben. Sie kämpfen durch emanzipatorische Aneignung zurück.
(DIR) Quartiersmanagerin über 1. Mai: „Eine klare Win-win-Situation“
Die hedonistische MyGruni-Demo im Villenkiez Grunewald setzt in diesem Jahr
auf eine neue Strategie: Superreiche sollen ins All geschossen werden.
(DIR) Revolutionärer 1. Mai-Demo: Hammer entspannt
Die 18-Uhr-Demo hat wieder einen Schwarzen Block, der zur Solidarität mit
Antifas aufruft. Die Polizei macht sich wenig Sorgen.
(DIR) Revolutionäre 1. Mai-Demo in Berlin: Daniela Klette als Rednerin angefragt
Die Veranstalter der 1.-Mai-Demo in Berlin wollen eine Rede von Daniela
Klette verlesen. Die Ex-RAF-Angehörige hat sich mehrfach aus der Haft zu
Wort gemeldet.
(DIR) Polizei Berlin: Abrüstung nicht in Sicht
Berliner Polizist:innen leisteten am 1. Mai über 46.000 Einsatzstunden.
Linkenpolitiker Niklas Schrader moniert den teuren Kräfteverschleiß.
(DIR) Der 1. Mai in Berlin: Autonom ist out
Propalästinensisch ist in: Ausrichtung und Wirkung der „Revolutionären
1.-Mai-Demonstration“ hat sich deutlich verschoben. Friedlicher ist sie
auch.
(DIR) Schwarzer Block wird bunt: Bruch mit der Tradition
In Hamburg will die radikale Linke nur noch als Schwarzer Block auftreten,
„wenn es nötig ist“. Doch wann wäre das?
(DIR) Arbeiten am 1. Mai: Malochen kann man immer
Am 1. Mai sollte niemand arbeiten, denn der Kampf für
Arbeitnehmer:innenrechte ist wichtig. Aber manchmal kommt der Alltag
dazwischen.
(DIR) Soziologe Ullrich zu Protesten am 1. Mai: „Nationaler Furor“
Die 1.-Mai-Demo in Berlin war geprägt von Pro-Palästina-Slogans. Peter
Ullrich spricht über die Empörung der Bewegung, Antisemitismus und
Repression.
(DIR) 1. Mai in Kreuzberg: Picobello Görli
Am Tag nach dem 1.Mai ist die Stadt übersät mit Müll und Glasflaschen.
Dafür, dass der Görli wieder strahlt, sorgt die BSR.
(DIR) Indischer Kommunist Yechury: „Das hat es noch nie gegeben“
Sitaram Yechury, Generalsekretär der Kommunistischen Partei Indiens, über
sozialistische Politik im Land. Wahlerfolge seien nicht das einzige Mittel.
(DIR) Polizeikessel bei 1.Mai-Demo: Stuttgart spielt Kreuzberg
Bei der revolutionären 1. Mai-Demo in Stuttgart kam es zu Ausschreitungen.
Jetzt machen Polizei und Demonstranten einander Vorwürfe.
(DIR) Revolutionäre 1. Mai-Demo in Berlin: Ohne Krawalle, ohne Inhalt
Statt Ausschreitungen hätten Inhalte in den Vordergrund treten können: der
1. Mai blieb aber inhaltslos.