# taz.de -- Alle Artikel von Leila van Rinsum
(DIR) Investorenklagen gegen Staaten: Wie russische Oligarchen Staaten verklagen
Kohleausstieg, Übergewinnsteuer, Sanktionen – Investoren nutzen immer
häufiger Schutzabkommen, um Staaten zu verklagen. Auch Deutschland ist
betroffen.
(DIR) Internationale Klimafinanzierung: Bundesregierung bricht 6-Milliarden-Versprechen
4,7 Milliarden Euro hat Deutschland 2025 für Klimaschutz und Anpassung im
Globalen Süden bereitgestellt. Versprochen war deutlich mehr.
(DIR) Indigenen-Kongress in Nairobi: Vorwurf: Grüner Kolonialismus
Vertreter*innen von Indigenen fordern in Nairobi die Rückgabe von Land.
Es wurde ihnen im Namen von Naturschutz oder CO2-Kompensation genommen.
(DIR) OECD-Wirtschaftsausblick: Die Weltwirtschaft ist robuster als gedacht
Die Ökonomien haben die Energiekrise infolge des Irankriegs unerwartet gut
weggesteckt. Das sei aber keine Entwarnung, sagt der Industriestaaten-Klub.
(DIR) Tötungen von Aktivist*innen: Wo Umweltschutz lebensgefährlich ist
An jedem dritten Tag wurde 2025 ein*e Umweltschützer*in getötet, sagt
die Menschenrechtsorganisation Global Witness. Die Dunkelziffer ist hoch.
(DIR) Welthandel: WTO warnt vor Blockbildung
Die Welthandelsorganisation will mit ihrem aktuellen Bericht für ihr
Weiterbestehen werben. Ohne ihre Regeln würde das globale Wachstum
schrumpfen.
(DIR) Bundeshaushalt 2027: Tschüss, Feminismus!
Nach einer Analyse im Auftrag der Entwicklungsorganisation Oxfam könnten
Mittel für Geschlechtergerechtigkeit bis 2027 um 1,8 Milliarden Euro
sinken.
(DIR) Rohstoffpolitik: Mit dem kolonialen Erbe am runden Tisch
Unsere Autorin war zu einem Gespräch über Rohstoffpolitik geladen, wo
Einigkeit herrschte: Menschenrechte sind deplatziert, wenn es um Ressourcen
geht.
(DIR) CEO-Vergütung in den USA: 312 Mal mehr als ein mittleres Gehalt
Die Managergehälter der Top 500 börsennotierten Unternehmen in den USA
steigen im Durchschnitt auf 22,8 Millionen Dollar im Jahr 2025 – ohne Elon
Musk.
(DIR) Studie zu Entwicklungsgeldern: Mehr als das Doppelte fließt als Exporteinnahmen zurück
Die Bundesregierung will eine Entwicklungspolitik, die vor allem die
deutsche Wirtschaft stärkt. Eine aktuelle Studie zeigt: Das tut sie auch.
(DIR) Aushöhlung des Lieferkettengesetzes: Reiche in Habecks Fußstapfen
Im Interesse großer Konzerne wird die Lieferkettenrichtlinie Schritt für
Schritt zurückgeschraubt. Was unter den Grünen anfing, geht mit der Union
weiter.
(DIR) Pflichten für Unternehmen: Wirtschaftsministerium sabotiert Lieferkettengesetz
Personalmangel, Weisungen von oben: Die Behörde, die die Achtung der
Menschenrechte in der Lieferkette sichern soll, arbeitet offenbar
eingeschränkt.
(DIR) Erwartbarer Heißhunger
Nicht nur Deutschlands Landwirte kämpfen mit der Erderwärmung. Die Folgen
für die weltweite Ernährung könnten enorm sein
(DIR) Kriege und Konflikte: Humanitäre Helfer*innen unter Beschuss
Hunderte Mitarbeitende von Hilfsorganisationen wurden 2025 getötet, viele
weitere wurden verletzt. Caritas fordert Hilfe von Bundesregierung und EU.
(DIR) Unfaire Handelspraktiken: Wenn der Preis nicht mal die Produktion deckt
Bäuer*innen weltweit können vom Verkauf ihrer Waren nicht leben.
Zivilorganisationen fordern ein Verbot von Dumpingpreisen.
(DIR) UN-Forscherin über Entwicklungsziele: „Ungleichheit zerstört den Sozialvertrag“
Es gibt auch Erfolge bei der sonst enttäuschenden Umsetzung der UN-Agenda
2030 für eine gerechtere Welt, sagt Magdalena Sepúlveda Carmona.
(DIR) Weltsozialforum in Cotonou: „Wir wollen über unsere Politik selbst bestimmen“
Organisatorin will das Weltsozialforum 2026 auf eine „neue Ebene heben“.
Die Anliegen afrikanischer Bewegungen gehörten auf die globale Bühne.
(DIR) Unbequeme Klimaschutzvorgaben: Ölkonzern will EU verklagen
Dem Energiekonzern ExxonMobil passen die EU-Vorgaben zum Klimaschutz nicht.
Nun droht das US-Unternehmen, die EU vor einem privaten Schiedsgericht zu
verklagen.
(DIR) Reichtum und Verbrechen: Diebe machen Gelegenheiten
Beim kleinen Diebstahl folgen Polizei, Urteil, Strafe. Der große Diebstahl
dagegen wird meist nicht mal so genannt. Manchmal ist er sogar legal.
(DIR) Deutsche Entwicklungspolitik: Gießkanne und Rasenmäher
Auch 2027 wird bei der Entwicklungspolitik gekürzt. Die soll mit wenigen
Mitteln viel leisten und wird häufig an einer Frage gemessen: Bringt das
was?