# taz.de -- Alle Artikel von Leila van Rinsum
       
 (DIR) Studie zu Entwicklungsgeldern: Mehr als das Doppelte fließt als Exporteinnahmen zurück
       
       Die Bundesregierung will eine Entwicklungspolitik, die vor allem die
       deutsche Wirtschaft stärkt. Eine aktuelle Studie zeigt: Das tut sie auch. 
       
 (DIR) Aushöhlung des Lieferkettengesetzes: Reiche in Habecks Fußstapfen
       
       Im Interesse großer Konzerne wird die Lieferkettenrichtlinie Schritt für
       Schritt zurückgeschraubt. Was unter den Grünen anfing, geht mit der Union
       weiter.
       
 (DIR) Pflichten für Unternehmen: Wirtschaftsministerium sabotiert Lieferkettengesetz
       
       Personalmangel, Weisungen von oben: Die Behörde, die die Achtung der
       Menschenrechte in der Lieferkette sichern soll, arbeitet offenbar
       eingeschränkt.
       
 (DIR) Erwartbarer Heißhunger
       
       Nicht nur Deutschlands Landwirte kämpfen mit der Erderwärmung. Die Folgen
       für die weltweite Ernährung könnten enorm sein
       
 (DIR) Kriege und Konflikte: Humanitäre Helfer*innen unter Beschuss
       
       Hunderte Mitarbeitende von Hilfsorganisationen wurden 2025 getötet, viele
       weitere wurden verletzt. Caritas fordert Hilfe von Bundesregierung und EU.
       
 (DIR) Unfaire Handelspraktiken: Wenn der Preis nicht mal die Produktion deckt
       
       Bäuer*innen weltweit können vom Verkauf ihrer Waren nicht leben.
       Zivilorganisationen fordern ein Verbot von Dumpingpreisen.
       
 (DIR) UN-Forscherin über Entwicklungsziele: „Ungleichheit zerstört den Sozialvertrag“
       
       Es gibt auch Erfolge bei der sonst enttäuschenden Umsetzung der UN-Agenda
       2030 für eine gerechtere Welt, sagt Magdalena Sepúlveda Carmona. 
       
 (DIR) Weltsozialforum in Cotonou: „Wir wollen über unsere Politik selbst bestimmen“
       
       Organisatorin will das Weltsozialforum 2026 auf eine „neue Ebene heben“.
       Die Anliegen afrikanischer Bewegungen gehörten auf die globale Bühne.
       
 (DIR) Unbequeme Klimaschutzvorgaben: Ölkonzern will EU verklagen
       
       Dem Energiekonzern ExxonMobil passen die EU-Vorgaben zum Klimaschutz nicht.
       Nun droht das US-Unternehmen, die EU vor einem privaten Schiedsgericht zu
       verklagen.
       
 (DIR) Reichtum und Verbrechen: Diebe machen Gelegenheiten
       
       Beim kleinen Diebstahl folgen Polizei, Urteil, Strafe. Der große Diebstahl
       dagegen wird meist nicht mal so genannt. Manchmal ist er sogar legal.
       
 (DIR) Deutsche Entwicklungspolitik: Gießkanne und Rasenmäher
       
       Auch 2027 wird bei der Entwicklungspolitik gekürzt. Die soll mit wenigen
       Mitteln viel leisten und wird häufig an einer Frage gemessen: Bringt das
       was?
       
 (DIR) Haushaltsentwurf 2027: Kürzungen bei Entwicklungsgeldern
       
       Hilfswerke melden Protest gegen Sparpläne für Montag an. Hochschulen
       kritisieren, dass die Kooperationen mit Unis im Globalen Süden gestrichen
       wird.
       
 (DIR) Reformpaket der Koalition: Gesetz für 150 Unternehmen
       
       Die Koalition hat in ihrem Reformpaket beschlossen, dass nur noch wenige
       große Unternehmen auf Menschenrechte in der Lieferkette achten müssen.
       
 (DIR) Konferenz in Hamburg: Kuppeln für die Entwicklungspolitik
       
       Die internationale Entwicklungskonferenz will öffentliche und private
       Investoren zusammenbringen, eine neue Kommission den Globalen Süden und
       Norden.
       
 (DIR) Mikrokredite in Kambodscha: Weltbank-Kontrolleurin zieht Konsequenzen aus Skandal
       
       Die rücksichtslose Vergabe von Mikrokrediten hat in Kambodscha dramatische
       Folgen. Die zuständige Weltbank-Tochter weist die Verantwortung von sich. 
       
 (DIR) Studie zu Pestiziden: Gift in der Kaffeetasse
       
       Wer konventionellen Kaffee kauft, muss mit Pestizidrückständen rechnen, die
       in der EU verboten sind. Die schlimmsten Folgen erleiden die Bäuer*innen.
       
 (DIR) Reform der Entwicklungszusammenarbeit: Hilfsorganisationen kritisieren fehlende Strategie
       
       Die NGOs Terre des Hommes und Welthungerhilfe empfehlen, Akteure aus dem
       Globalen Süden in der Neugestaltung der Entwicklungspolitik einzubinden.
       
 (DIR) Trotz weltweiter Kürzungen: Vereinte Nationen wollen immer noch Aids bekämpfen
       
       In New York erneuern die UN-Mitgliedsländer ihr Versprechen, HIV/Aids bis
       2030 zu beenden. Gleichzeitig stehen immer weniger Mittel zur Verfügung.
       
 (DIR) Mikrokredite in der Kritik: Risiko von Überschuldung unterschätzt
       
       Bestehende freiwillige Standards bei der Finanzierung von Mikrokrediten
       reichen nicht aus, um Verschuldung zu verhindern, kritisiert Facing
       Finance.
       
 (DIR) G7 und der Globale Süden: Klammern an eine alte Weltordnung
       
       Die sieben größten Industrienationen des Westens wollen mehr Rohstoffe und
       mehr Partner. Sie selbst machen aber nur dürftige Angebote und haben
       eigentlich ein anderes Ziel.