# taz.de -- Alle Artikel von Martin Fritz
(DIR) Weltweite Aufrüstung: Deutsche Rüstungsindustrie drängt nach Japan
Die Regierung in Tokio hat ihre Beschränkung von Waffenexporten gelockert.
Rüstungskonzerne loten jetzt neue Kooperationen aus.
(DIR) Wahlen in japanischer Präfektur: Wirtschaft statt Pazifismus
Zweimal gewann Denny Tamaki in Okinawa mit einer Anti-Militär-Politik. Doch
junge Japaner auf dem Archipel haben inzwischen andere Prioritäten.
(DIR) Tokio streitet über Straßenprostitution: Wer Sex kauft, soll bestraft werden?
Japan diskutiert über Strafen für Freier. Bisher werden nur die
Sexarbeiterinnen belangt – und nicht alle wollen, dass sich das ändert.
(DIR) Besuch in japanischem Frauengefängnis: Eingeschlossen und zur Arbeit verdonnert
Lange galt in Japans Gefängnissen eine strenge Arbeitspflicht. Seit einer
Reform von 2025 soll der Fokus auf Wiedereingliederung liegen. Gelingt das?
(DIR) Sommerhitze in Japan: „Grausam heiße Tage“ über 40 Grad
Kein Land entwickelt so viele kreative Ideen wie Japan, um mit der Hitze
klarzukommen. Ein Überblick über japanische „Hitze-Gadgets“.
(DIR) Fragwürdiger japanischer Geldgeber: Rechter Müll
Ein Sponsor des japanischen Teams verteilt bei der WM für die Fans
Mülltüten. Sonst verbreitet das Unternehmen gern auch nationalistisches
Gedankengut.
(DIR) Thronfolge in Tokio: Japans Parteien wollen keine Kaiserin
Statt Frauen künftig die Chance auf den Chrysanthementhron zu ermöglichen,
hat sich in Japan ein Parteienbündnis auf eine Adoptionsregelung für
Ex-Adlige geeinigt.
(DIR) Visumspolitik in Japan: Wenn Politik Existenzen zerstört
In Japan müssen zahlreiche Kleinbetriebe und Restaurants von Ausländern
schließen, oft nach vielen Jahren. Schuld ist eine Verschärfung der
Visumsanforderungen.
(DIR) Waffenexporte in Japan: Vertane Chance
Japans Premierministerin erlaubt Waffenexporte und bricht mit einer
nationalen Tradition. Eine Positionierung als Friedensmacht wäre klüger
gewesen.
(DIR) Zeitenwende in Japan: Tokio erlaubt jetzt auch den Export „tödlicher Waffen“
Japan entfernt sich noch weiter von seinem Pazifismus der Nachkriegszeit.
Die Regierung von Sanae Takaichi nennt sicherheitspolitische Gründe.
(DIR) 15 Jahre Reaktorkatastrophe Fukushima: Nachdem die Wolke weiterzog
Fünfzehn Jahre nach der Atomkatastrophe versucht die Geisterstadt Futaba
nahe dem havarierten AKW die Wiederauferstehung. Doch kaum jemand will
zurück.
(DIR) Wahlen in Japan: Sehnsucht nach starker Führung
In Japan hat die Dauerregierungspartei LDP es wieder mal geschafft, sich an
der Macht zu halten – mit einfachen Botschaften und autoritären Tendenzen.
(DIR) Unterhauswahl in Japan: Erdrutschsieg für Takaichis konservative LDP
Premierministerin Sanae Takaichi erhält freie Hand zur Stärkung der
wirtschaftlichen Sicherheit. Die Verfassungsreform kehrt auf die Agenda
zurück.
(DIR) Vorgezogene Wahlen in Japan: Totgesagte Partei mit besten Chancen der Wiederauferstehung
Bei den Wahlen in Japan wird laut Umfragen die konservative Koalition von
Premierministerin Sanae Takaichi gewinnen. Die spielt geschickt mit ihrem
Image.
(DIR) Vorgezogene Wahlen in Japan: Premierministerin Takaichi will Neuwahlen
Die konservative Regierungschefin Sanae Takaichi hofft, dass sie ihre
schwache Machtbasis stärken kann. Die Opposition reagiert jedoch
überraschend.
(DIR) Suizidprävention in Japan: Das Ende des Schweigens
In Japans Nordprovinz Akita, einst Suizid-Hochburg, brechen
Aktivist:innen das soziale Tabu, darüber zu sprechen, und beginnen mit
der Prävention.
(DIR) Japanisch-chinesische Beziehungen: Das Geheimnis der Panda-Diplomatie
Die letzten beiden Pandas verlassen den Zoo von Tokio. Denn China verleiht
sie nur auf Zeit und gegen Gebühr. Ihr Abschied erzeugt Wehmut und
Zynismus.
(DIR) Arbeitskultur in Japan: Wie kämpft Japans Jugend gegen die Überarbeitung?
Seit dem Suizid der 24-jährigen Matsuri Takahashi vor zehn Jahren verändert
sich der japanische Diskurs um Arbeit. Ist er stärker als die Tradition?
(DIR) Japanischer Arbeitsfetisch: Arbeiten, arbeiten, arbeiten, arbeiten, arbeiten, sterben
In Japan sterben viele Beschäftigte an Überarbeitung. Hinterbliebene
kämpfen für eine neue Arbeitskultur. Doch die Premierministerin hält davon
wenig.
(DIR) Japanische Popsängerin Ayumi Hamasaki: Vor leeren Sitzen, mit Liebe
Weil die japanische Premierministerin die Regierung in Peking hart
kritisiert, reagiert die mit einem Kulturboykott. J-Pop-Queen Ayu sang
trotzdem.