# taz.de -- Suizidprävention in Japan: Das Ende des Schweigens
> In Japans Nordprovinz Akita, einst Suizid-Hochburg, brechen
> Aktivist:innen das soziale Tabu, darüber zu sprechen, und beginnen
> mit der Prävention.
(IMG) Bild: Taeko Watanabe vor dem Porträt ihres Sohnes Yuki, der sich 2008 das Leben nahm
Dumpfe Trommeln, helle Flöten – ihre Klänge füllen zum [1][viertägigen
Kanto]- Fest die Hauptstraße von Akita, einer Stadt mit 300.000 Einwohnern
in der gleichnamigen Region hoch im Norden Japans. Kanto heißt „Stange mit
Laternen“. Rund 200 Träger balancieren Bambusstangen mit bis zu 46
leuchtenden Laternen – auf Händen, Schultern, Stirn. Die abendlichen Umzüge
ziehen jedes Jahr über eine Million Besucherinnen und Besucher an.
Die dunkle Seite von Akita kennen heute nur noch wenige: Nach der
Jahrtausendwende nahmen sich dort jährlich über 500 Menschen das Leben –
mehr als in jeder anderen Region Japans. Eine stille Epidemie hinter
verschlossenen Türen. Hinterbliebene schwiegen, hielten Fälle geheim.
Suizid galt als Schwäche, nicht als ehrenhaft wie der rituelle Tod der
Samurai.
Einer der ersten, die dem lautlosen Sterben nicht länger zusehen konnte,
war Hisao Sato. Mit stämmiger Statur, einem verschmitzten Lächeln und dem
melodischen Akita-Dialekt strahlt er sofort Zugänglichkeit aus, als er in
seinem Büro sitzt – nur einen Steinwurf entfernt von der Festumzugsstraße.
Als seine Immobilienfirma mit drei Angestellten im Jahr 2000 pleiteging,
dachte er an Suizid – wer in Japan scheitert, trägt einen schweren sozialen
Makel davon.
Dann schlug seine Depression in Zorn um – ein befreundeter Unternehmer
hatte sich nach seiner Insolvenz verzweifelt ins Meer gestürzt: Sato suchte
den Gouverneur von Akita auf, erzählt der 82-Jährige mit schlohweißem Haar.
„Die Bürger in Akita sterben. Darum müssen Sie sich kümmern“, verlangte er.
Die Antwort war ernüchternd: „Das ist schwer zu leisten, wir können das
nicht“, erinnert sich Sato an die Worte des Politikers.
Sato ließ nicht locker. „Wenn niemand es tut, dann mache ich es“, sagte er
sich. Er gründete einen Verein. Den Zweck „Suizidprävention“ gab es noch
nicht, also meldete er ihn unter „gesellschaftlicher Beitrag“ an. Den Namen
wählte er aus einer Fabel: „[2][Kumonoito]“, Spinnenfaden. Darin lässt der
Buddha einen silbernen Faden in die Hölle hinab, um einen Verbrecher zu
retten, der einst eine Spinne verschonte. Doch der will den Faden nicht mit
anderen Verdammten teilen – er reißt, alle bleiben verloren.
Die Lehre: Wer nur an sich denkt, verhindert am Ende die eigene Rettung.
Danach handelte Sato. Der Anfang war zäh. „Suizid war ein völliges Tabu“,
sagt er. Selbst seine Frau war gegen sein Engagement. „Suizid ist Sache der
Ärzte – was willst du da tun?! “ Sato diskutierte nicht. Er fing an, in
einem gemieteten Zimmer Menschen mit Suizidgedanken zuzuhören – erst
Kleinunternehmern in der Krise wie er, dann anderen. Intuitiv tat Sato das
Richtige. „Der suizidale Mensch, der lange mit sich ringt, sucht ein
Gegenüber, das ihn hört, versteht und hält“, [3][schreibt der Therapeut]
Claudius Stein.
Zur gleichen Zeit stiegen die Suizidzahlen in Akita und auch japanweit
innerhalb weniger Jahre um mehr als die Hälfte. Ein wesentlicher Grund
waren Jobverluste und Pleiten, die durch hohe Schulden während der
Spekulationsblase Ende der 1980er Jahre ausgelöst wurden.
## Kein Wegsehen mehr von Politik und Gesellschaft
Politik und Gesellschaft konnten nicht mehr wegsehen. Kinder und
Jugendliche, die ein Elternteil durch Suizid verloren hatten, meldeten sich
öffentlich zu Wort. Bürger sammelten Unterschriften und schrieben Politiker
an. Nach einer Anhörung verabschiedete das Parlament 2006
parteiübergreifend ein Präventionsgesetz. Es leitete einen grundsätzlichen
Wandel ein.
„Die Werteinstellungen änderten sich allmählich“, erinnert sich Sato.
Beamte, Fachleute, Bürger betrachteten Suizide nicht mehr als privates
Schicksal. Prävention wurde zur gesamtgesellschaftlichen Aufgabe. „Diese
Einschätzung gab meinem Verein Rückhalt. Was ich machte, war nun staatlich
anerkannt.“ Die Regierung brach nun das Schweigetabu, veröffentlichte
jährlich ein Weißbuch, erklärte den März zum nationalen Aktionsmonat – mit
Veranstaltungen zur Aufklärung und Prävention.
Rund 200.000 Menschen qualifizieren sich jährlich als „Gatekeeper“, eine
zentrale Säule der Prävention. Die Behörden übernahmen das englische Wort
„Türwächter“ ins Japanische. Lehrkräfte, Ärzt:innen,
Sozialarbeiter:innen und andere Fachkräfte lernen in staatlich
organisierten Seminaren, gefährdete Personen zu erkennen, zuzuhören, sie
weiterzuleiten und zu begleiten. Auch Bürger:innen können zu Gatekeepern
werden, um Anzeichen von Depression und Warnsignalen in ihrem Umfeld besser
wahrzunehmen. Mehrere Millionen Japaner:innen haben diese
Kurzausbildung bereits absolviert.
Die Anstrengungen von Staat und Gesellschaft wirkten. Gegenüber dem
Höhepunkt von 2003 sank die Zahl der Selbsttötungen in Japan um über 40
Prozent auf rund 20.000 – stärker als der globale Abwärtstrend, in der
Nordprovinz Akita sogar um fast 60 Prozent auf rund 200.
Hisao Sato hat mit seinem „Spinnenfaden“ ein Hilfsnetz gesponnen. Wer sich
bei seinem Verein meldet, trifft nicht nur auf ehrenamtliche Zuhörer,
sondern auch auf Mediziner, Psychologen, Juristen und andere Fachleute.
„Die Gründe für einen Suizid unterscheiden sich nach Geschlecht, Alter,
Beruf“, sagt Sato. „Eine einzige Organisation kann das nicht bewältigen,
Kooperation ist das Schlüsselwort. “ So entstand das „Akita-Modell“ der
Prävention. Es wurde zum Vorbild für andere Regionen.
Während der Weg der Suizidprävention in Akita verschiedene Facetten hatte,
begann auch der Orden des Tentoku-Ji, eines 300 Jahre alten buddhistischen
Tempels im Norden der Stadt, sich mit dieser drängenden Thematik
auseinanderzusetzen. Unter dem, kürzlich erneuerten Strohdach ruft ein
Metallgong die Zen-Mönche der Soto-Schule zum Essen. Vor mehr als zwei
Jahrzehnten befasste sich der Orden mit der Palliativmedizin und der Pflege
von Sterbenden. Als man die Häufigkeit von Suiziden in Akita erkannte,
gründete Mönch Shunei Hakamada den „Verein zum Nachdenken über Herz und
Leben“.
Der 67-Jährige trägt eine braune Tempelrobe, die Glatze ist rasiert, er
spricht freundlich und präzise. Damit Verzweifelte durch Reden aus ihrer
Isolation finden, eröffnete er den Kaffeesalon „[4][Yottetamore]“ („Bleiben
Sie bei uns“) – einen gemütlichen Ort der Begegnung. „Hier trinkt man nicht
einfach Kaffee und liest sein Lieblingsbuch“, betont Hakamada. „Man
unterhält sich, erzählt, lacht zusammen.“ Die einzige Regel: Man muss
miteinander sprechen.
## Männer besonders von Suizid betroffen
Das Angebot zielt besonders auf Männer – sie begehen bis heute den Großteil
der Suizide. „Vermutlich spielt der gesellschaftliche Stolz der Männer eine
große Rolle“, sagt der Mönch. Die Angst, sich in den Augen anderer
womöglich lächerlich zu machen und vermeintlich Schwäche zu zeigen, lässt
viele ihre Probleme in sich hineinfressen. Um sie aus der Reserve zu
locken, um sie zum Reden zu bringen, betrieb er neben dem Salon bis zur
Pandemie auch eine Kneipe.
Anfangs stieß Hakamadas Idee im Orden auf Skepsis. Man fürchtete den
Werther-Effekt – benannt nach Goethes „Leiden des jungen Werther“. Die
Romanfigur erschießt sich aus unglücklicher Liebe; nach der
Veröffentlichung des Werks Ende des 18. Jahrhunderts soll es Nachahmer
gegeben haben. Also sprach man lieber nicht offen über Suizid. Diese
Haltung gilt heute als überholt. „Der Bruch des Tabus und das gemeinsame
Nachdenken haben dazu beigetragen, Suizide zu verhindern. Die Zahl derer,
die einsam leiden, ist gesunken, weil mehr Menschen bereit sind, ihnen die
Hand zu reichen“, sagt der Mönch.
Einige Expert:innen führen die hohe Suizidrate in Akita auf die höchste
Alterung im Land und die starke Landflucht zurück. Auch das raue Klima mit
langen, schneereichen Wintern und die wortkarge Mentalität der ländlichen
Bewohner:innen könnten eine Rolle spielen. Hakamada sieht jedoch die
Veränderung der menschlichen Beziehungen als Ursache: Früher waren die
Dorfbewohner:innen aufgrund des gemeinsamen Reisanbaus aufeinander
angewiesen, doch heute könne jeder für sich allein leben.
„Damals war die Haltung stark, niemandem zur Last zu fallen, damit die
Dorfgemeinschaft funktionierte. Daher töteten Leute sich lieber selbst, als
andere mit ihren Problemen zu belasten“, erklärt der Mönch. Heute sei es
andersherum – trotz vieler Gatekeeper. „Viele Menschen wollen nicht, dass
ihnen jemand zur Last fällt und suchen sich nur nützliche Kontakte.“ Diese
Mentalität will er ändern.
„Ziel meiner Aktivitäten ist, die menschlichen Beziehungen neu zu denken:
dass es in Ordnung ist, anderen auch einmal zur Last zu fallen, dass wir in
einem gegenseitigen ‚Zur-Last-Fallen‘ leben“, sagt Hakamada. „In einer
solchen Gemeinschaft kann man eher aussprechen, was man mit sich
herumträgt. Wir wollen das Klima, die seelische Kultur eines Ortes,
verändern. Und in diesem Prozess sind wir noch mittendrin. “
Das Vorbild wirkte: Heute gibt es in allen 25 Städten und Gemeinden der
Provinz Akita dank freiwilliger Helfer solche Treffpunkte zur
Suizidprävention. Auch das Ende der damaligen Wirtschaftskrise trug sicher
zur sinkenden Zahl der Selbsttötungen in Japan bei; die ökonomische
Stabilisierung weckte neue Hoffnungen. In absoluten Zahlen gibt es in Japan
jährlich 14.000 Selbsttötungen weniger als auf dem Höhepunkt vor 22 Jahren
– 14.000 gerettete Leben jedes Jahr.
## Hinterbliebene leiden an Trauer und Schuldgefühlen
Sprachlosigkeit überwinden, einander stützen: Auch Hinterbliebene stehen
nach Suiziden vor diesen Aufgaben. Sie leiden an Trauer und Schuldgefühlen.
Taeko Watanabe kniet vor ihrem Hausaltar in einem Einfamilienhaus am
östlichen Rand von Akita. Sie schlägt die Klangschale, dann eine kleine
Trommel. Der Besucher kniet neben ihr, zündet ein Räucherstäbchen an. „Es
ist jemand gekommen“, sagt die 78-Jährige wie zu sich selbst. Die Worte
gelten ihrem toten Sohn, der sich mit 29 Jahren das Leben nahm. Sein Foto
steht auf dem Altar.
„Es war am 3. März, dem Tag von Hina Matsuri, dem Mädchenfest. Im Flur fand
ich Blutspuren, die zum Zimmer von meinem Sohn führten. Ich klopfte an und
fragte: Geht es dir nicht gut? Aber das Zimmer war leer. Auf dem Bett lagen
ein blutverschmiertes Küchenmesser und ein Abschiedsbrief. Mir wurde ganz
schwarz vor Augen. “
Jeden Vormittag kocht Watanabe sieben, acht kleine Gerichte, abends Fisch
oder Fleisch, und stellt sie in kleinen Tellern auf den Altar. „Und dann
lasse ich ihn und die anderen Ahnen essen“, sagt sie. Die hagere Seniorin
trägt eine große Brille, einen modischen Pullover, wie viele japanische
Rentner färbt sie sich die Haare schwarz. Nach dem Tod ihres Sohnes kam ihr
die Idee, sich mit anderen Hinterbliebenen auszutauschen. Der offenere
Umgang mit Suiziden, seitdem das Präventionsgesetz verabschiedet worden
war, ermutigte sie.
Anfangs lud die kleine Gruppe Experten ein, die Vorträge hielten. Doch das
war nicht, was die Trauernden brauchten. „Die meisten Teilnehmer:innen
sagten: Am besten heilen wir, wenn wir zusammensitzen und reden“, erinnert
sich Watanabe. Reden über die psychische Belastung, die Medikamente, die
viele nehmen, und über das Warum. „Man steckt in einem stockfinsteren
Tunnel“, sagt sie über jene, die zum ersten Mal kommen.
Ursprünglich traf sich die Gruppe monatlich, inzwischen alle drei Monate.
[5][Der Termin steht im Internet]. Mal kommen zehn, mal 15 Betroffene. Die
Treffen lindern Verzweiflung und verhindern wohl auch Nachfolgetaten.
„Manche glauben, die Hürde zum Sprechen sei hoch, aber sie verlassen das
Treffen mit einem Lächeln“, sagt Watanabe.
Eine andere Gruppe von Freiwilligen in Akita bietet „achtsames Zuhören“ für
einsame und verzweifelte Menschen an. Einmal im Monat organisiert die
Zuhörergruppe, [6][Danbo no Kai], einen öffentlichen Salon im Besucher- und
Einkaufszentrum Alve am Hauptbahnhof von Akita. Dort sind wir verabredet.
Die Gruppe will Isolation überwinden und dunkle Gedanken vertreiben,
erzählt die Gründerin Sumiko Saito, eine sympathische Frau in den
Fünfzigern. Ihr Ansatz: „aktives Zuhören“.
„Wir verneinen nichts, was wir hören, wir widersprechen nicht. Wir sagen:
‚Verstehe.‘ – ‚Das war schwer für Sie.‘‘ Dies fördert den Wunsch, sich
anzustrengen und zu leben.“ Die 30 speziell ausgebildeten Zuhörer:innen
folgen dem Prinzip: „Mit dem Herzen hören und mit dem Herzen aufnehmen.“
Zusätzlich zum monatlichen offenen Salon besuchen sie Altenheime und machen
Hausbesuche. „Es geht darum, das Gefühl zu wecken: ‚Ich will leben, ich
will weiterkämpfen.‘“ Jährlich kommen Hunderte Einsätze zusammen, die wohl
manche Suizide verhindert haben.
Und dann ist da noch die Rolle der Medien. Auch hier war Akita Vorreiter.
Die größte regionale Tageszeitung, „[7][Akita Sakigake]“, erkannte die
Bedeutung des Präventionsgesetzes und beschloss, den Suizid aus dem Dunkeln
ans Licht zu holen. Shinichi Yoshida, einer der beteiligten Redakteure,
erinnert sich an die interne Debatte. „Wir hatten uns klar vorgenommen,
dass wir für die Verzweifelten und die Hinterbliebenen schreiben“, sagt er
bei einem Gespräch im Verlagsgebäude.
Die Verantwortlichen in der Redaktion begründeten ihren Tabubruch mit dem
Papageno-Effekt. Die Hauptfigur von Mozarts Oper „Die Zauberflöte“
verzweifelt an ihrer Liebe zu Papagena und will sich erhängen, ist aber
noch unschlüssig, den Strick in der Hand. Drei Knaben hören den Hilferuf
und halten Papageno von der Tat ab. „Sei klug! Man lebt nur einmal, dies
sei Dir genug“, rufen sie ihm zu.
In diesem Sinne druckte die größte Zeitung von Akita Geschichten über
Auswege aus Suizidgedanken, nannte konkrete Anlaufstellen und
Beratungsangebote, organisierte öffentliche Gesprächsforen in allen
Kommunen, ging erstmals in die Schulen. „Viele Menschen wählen den Tod
nicht aus freier Entschlossenheit, sondern fühlen sich in die Enge
getrieben“, erkannte Yoshida damals. Die Kampagne, die bis heute läuft,
wirkte spürbar. „In Akita wird Suizid nicht mehr tabuisiert“, sagt er. „Es
ist nicht so, dass die Menschen aktiv darüber reden wollen – aber es ist
möglich geworden. “
„Haben Sie suizidale Gedanken? Dann sollten Sie sich unverzüglich ärztliche
und psychotherapeutische Hilfe holen. Bitte wenden Sie sich an die nächste
psychiatrische Klinik oder rufen Sie in aktuen Fällen den Notruf an unter
112. Eine Liste mit weiteren Angeboten finden Sie unter
taz.de/suizidgedanken.“
29 Dec 2025
## LINKS
(DIR) [1] https://www.akita-yulala.jp/en/festival/kanto-festival
(DIR) [2] https://kumonoito.info/
(DIR) [3] https://www.mdw.ac.at/mdwpress/en/books-musik-suizidalitaet/
(DIR) [4] https://www.facebook.com/kokoro.inochi/?locale=ja_JP
(DIR) [5] https://zenziren.com/yuinokai/
(DIR) [6] https://peraichi.com/landing_pages/view/akitadumbo/
(DIR) [7] https://www.sakigake.jp/
## AUTOREN
(DIR) Martin Fritz
## TAGS
(DIR) Reden wir darüber
(DIR) Japan
(DIR) Suizid
(DIR) Suizidhilfe
(DIR) GNS
(DIR) Feiertage
(DIR) Podcast „Fernverbindung“
(DIR) Long Covid
(DIR) GNS
(DIR) Suizid
## ARTIKEL ZUM THEMA
(DIR) Deutschlands Wirtschaftskrise: Wirtschaftsweiser gegen schnellere Steuersenkung für Firmen
Um die Wirtschaft anzukurbeln, fordern manche, die Körperschaftsteuer
schneller zu senken und Feiertage zu streichen. Der Ökonom Truger lehnt
beides ab.
(DIR) Arbeitskultur in Japan: Wie kämpft Japans Jugend gegen die Überarbeitung?
Seit dem Suizid der 24-jährigen Matsuri Takahashi vor zehn Jahren verändert
sich der japanische Diskurs um Arbeit. Ist er stärker als die Tradition?
(DIR) Long Covid und Selbsttötung: Wenn nur der Suizid als Ausweg erscheint
Suizidhelfer verzeichnen mehr Anträge von jungen Menschen mit
ME/CFS-Erkrankung, darunter auch Post Covid, die Hilfe zur Selbsttötung
erbitten.
(DIR) Umgang mit Suizid in den Medien: Rufen Sie bitte später zurück
Medien fügen meist einen Hinweis zur Telefonseelsorge an, wenn sie über
Suizid berichten. Die hilft Menschen in akuten Krisen aber nur bedingt.
(DIR) Hilfsangebote bei suizidalen Gedanken: Brauchen Sie Hilfe?
Leiden Sie an Depression oder haben suizidale Gedanken? Sie können sich
Hilfe holen – auch anonym. Anbei finden Sie einige Anlaufstellen.