# taz.de -- Alle Artikel von Yelizaveta Landenberger
(DIR) Russlanddeutsche Geschichte: Dieser Ort am Ende der Welt
Unsere Autorin ist Russlanddeutsche, kam als Kind nach Deutschland. Sie
fragt sich: Was ist das für eine Nostalgie, die sich durch meine Familie
zieht?
(DIR) Musik in der Ukraine: Krieg ist eine äußerst komplexe Störung der Realität
Gianmarco Del Re hat für sein Buch „Ukrainian Field Notes“ mehr als 300
Interviews geführt. Sein Werk ist Grundlagenforschung zum Sound des
Krieges.
(DIR) An der Grenze zu Rumänien und Moldau: Bessarabische Miniaturen
Über viele Schlaglöcher poltert der Minibus durch Budschak, dem
ukrainischen Teil der historischen Provinz Bessarabien. An die Sowjetunion
erinnert nur noch ein goldener Lenin.
(DIR) Feldaufnahmen aus Belarus: Nur die Vögel singen
Der Künstler Anton Anishchanka lebt im repressiven Belarus. Auf einem Album
dokumentiert er Feldaufnahmen aus einem menschenleeren Naturschutzgebiet.
(DIR) Fusion-Festival nicht geschichtsbewusst: Ferienkommunismus auf dem Rosa Platz
Auf dem Fusion-Festival wird mit Sowjetanspielungen kokettiert. Das ist
angesichts der stalinistischen Verbrechen und Putins Bildpolitik nicht
okay.
(DIR) Indie-Hörbuch über Russlanddeutsche: „Klar, ich kenne diese Scham auch“
„Deutsch genug?“ Ein Gespräch mit der Autorin Ira Peter und dem
Labelmanager Artur Schock – von Russlanddeutschen über Russlanddeutsche.
(DIR) Im Nachtzug von Prag bis in die Ukraine: Mit dem gelben Zug nach Transkarpatien
Die wohl bequemste Reiseroute in den Westen der Ukraine: Mit dem Nachtzug
geht es ohne Umsteigen von Prag bis nach Tschop in Transkarpatien.
(DIR) Feierlichkeiten zum 9. Mai in Estland: Europa beginnt in Narva
Am Samstag feierte Russland den „Tag des Sieges“. Die Kreml-Propaganda
schallte über den Fluss ins estnische Narva. Zu Besuch bei einer
Gegenveranstaltung.
(DIR) Russische Buchmesse in Berlin: Mit Literatur gegen die „Schizo-Realität“
Die zweite Exil-Buchmesse für russischsprachige Literatur in Berlin war
größer und bunter als die erste Ausgabe. Es wurde kontrovers diskutiert.
(DIR) Ukrainische Band über Identität : „Musik war im Underground“
Die Kyjiwer Band DakhaBrakha verbindet experimentellen Pop mit Folk. Ein
Gespräch über Musiktraditionen, Konzerte und das Geben und Nehmen.
(DIR) Krieg in der Ukraine: War-Life-Balance – der Alltag in Lwiw
Humor hilft, auch mit der grausamsten Realität zurechtzukommen. In der
Ukraine hat sich der Begriff War-Life-Balance eingebürgert.
(DIR) Blinde Stelle in der Verteidigung: Wer schießt die Drohnen ab?
Der Reservistenverband will die Altersgrenze für Reservisten auf 70
anheben. Das ist wegen neuer Bedrohungen keine schräge Idee, sondern
überfällig.
(DIR) Rheinmetall-Chef: Hausfrauen an die Lötkolben!
Arroganz gegen Realität: Rheinmetall-Chef verspottet ukrainische Drohnen
und verkennt damit den Wandel des Kriegs.
(DIR) Intervention und Völkerrecht: Kosovo liebt die Nato
1999 griffen Nato-Streitkräfte in den Kosovokrieg ein. Im Kosovo ist man
bis heute dankbar dafür und empfindet große Solidarität mit der Ukraine.
(DIR) Russland auf der Venedig-Biennale: Kulturelle Spezialoperation in den Giardini
Putins perfide Politik kehrt zurück auf die Weltbühne der Kunst: Russlands
Pavillon bei der Biennale di Venezia gibt sich dialogisch-völkerverbindend.
(DIR) Podcast „Stalino.“: Östlich unserer Erinnerung
Ein Podcast von Dekoder widmet sich dem Vernichtungskrieg der deutschen
Wehrmacht in der Donbass-Region der Ukraine – und den Parallelen zur
Gegenwart.
(DIR) Online-Medium „The Kyiv Independent“: „Der Welt helfen, die Ukraine zu verstehen“
Das englischsprachige ukrainische Medium „The Kyiv Independent“ trifft auf
großes Interesse. Die Chefredakteurin und ein Reporter berichten von ihrem
herausfordernden Job.
(DIR) Künstler Gurzhy über russischen Krieg: „Für viele Deutsche bleibt die Ukraine eine Parallelwelt“
Yuriy Gurzhy über beißende Kälte in der Ukraine, das Schwirren russischer
Angriffsdrohnen und Songwriting-Camps mit Kindern und Jugendlichen.
(DIR) Briefe an politische Gefangene: „Das Wertvollste, was ein Häftling besitzt“
Gefangene aus Russland und Belarus erzählen, wie Post sie schützt. Wie man
selbst auf dem Papier solidarisch werden und worüber man schreiben kann.