# taz.de -- Alle Artikel von Amelie Sittenauer
(DIR) Forscherin über Netzwerke: „Wir sind anderen viel näher, als wir denken“
Im Wissen über Netzwerke steckt viel Macht, sagt die Datenwissenschaftlerin
Fariba Karimi. Wie die Geflechte funktionieren und wie sie diverser werden.
(DIR) Müttersterblichkeit in Somaliland: „Meine Klinik ist unter einem Baum“
In Somaliland hat Ifrah Yousuf schon viele Frauen sterben sehen. Die
Hebamme arbeitet daran, das zu verändern.
(DIR) Feministisches Netzwerk in Sambia: „Wenn eine Frau spricht, dann verändert das alles“
Choolwe Nkwemu Jacobs ist Professorin für Gesundheitswissenschaften in
Sambia. Sie hat eine Plattform gegründet, auf der sich Frauen vernetzen
können.
(DIR) Editorial der feministaz: Die Macht eines solidarischen Netzwerks
In Zeiten, in denen Kriege und Krisen wie eine unausweichliche Folge von
Ereignissen erscheinen, gilt es die zu stärken, die dem entgegenwirken.
(DIR) Schwangerschaftsabbrüche: Kliniken haben kein Recht auf „Gewissensfreiheit“
Der Chefarzt eines katholischen Krankenhauses darf Abtreibungen
durchführen. Trotzdem bleibt: Schwangerschaftsabbrüche müssen raus aus dem
Strafrecht.
(DIR) Reform des Sozialstaats: „Mit einem System, das keiner durchschaut, steigt nur der Frust“
Der Sozialstaat ist bürokratisch und ineffizient. Eine Kommission soll nun
Reformpläne vorstellen. Juristin Franziska Vollmer hat dafür eine Vision.
(DIR) Buch „Das Patriarchat im Uterus“: Your body, their choice
Die Ärztin und Feministin Alicia Baier fordert seit Jahren die
Entkriminalisierung von Abtreibungen. Ihr Buch ist ein streitbarer Beitrag
zur Debatte.
(DIR) Vorschlag für eine neue Praxisgebühr: Lieber über die Honorare der Ärzteschaft diskutieren
Das Gesundheitssystem braucht strukturelle Reformen statt provokativer
Vorschläge. Doch Schwarz-Rot tut wenig dafür, echte Veränderungen
anzuschieben.
(DIR) Kontaktgebühr bei Arztbesuch: Eintrittsgelder für die Arztpraxis?
Wie sind steigende Kosten für die medizinische Versorgung unter Kontrolle
zu bekommen? Verbandsvertreter fordern neue Gebühren, Patientenschützer
warnen.
(DIR) Suizidprävention in Deutschland: Sinkende Zahlen, bleibende Herausforderung
Suizid zählt zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Trotz
Fortschritten bleibt die Prävention eine dauerhafte Aufgabe.
(DIR) Zugang zu Arztterminen: Krankenkassen fordern einheitliches Portal
Eine zentrale Plattform könnte Wartezeiten verkürzen. Das könnte Vorteile
für Patient:innen bringen – wenn einige grundsätzliche Fragen geklärt
sind.
(DIR) Nina Warkens Streit mit Krankenkassen: Sie verschleppt die Probleme
Die Zusatzbeiträge der Krankenversicherungen werden steigen, Kritik daran
ist angemessen. Nur weiß Gesundheitsministerin Warken nicht damit umzugehen
– und vermeidet notwendige Reformen.
(DIR) Streit zwischen Warken und Krankenkassen: Für Millionen Versicherte steigen 2026 die Beiträge
Die Bundesregierung hatte versprochen, dass die Krankenkassenbeiträge
stabil bleiben. Jetzt beschuldigen sich Krankenkassen und Politik
gegenseitig.
(DIR) Zukunft der Pflegefinanzierung: Und es wird weiter geprüft
Eine Arbeitsgemeinschaft von Bund und Ländern liefert keine Antworten, wie
es mit der Finanzierung der Pflegeversicherung weitergehen soll. Von
Opposition und Verbänden kommt scharfe Kritik.
(DIR) Finanzierung der Pflegeversicherung: Bund und Länder wollen Vorschläge für Pflegereform vorlegen
Wie geht es weiter mit der sozialen Pflegeversicherung? Eine Bund-Länder-AG
will dazu im Dezember Vorschläge machen. Was man dazu wissen sollte.
(DIR) Neue Studie über Femizide: Gekränkte Männer, tote Frauen
Es sind Partner oder Ex-Partner, die Frauen umbringen. Es ist keine Zeit,
darauf zu warten, dass Männer sich ändern. Es muss jetzt etwas passieren.
(DIR) Neue Studie zu Femiziden: Warum Männer Frauen töten
Gewalt gegen Frauen ist trotz ihrer Häufigkeit kaum untersucht.
Wissenschaftler:innen haben nun Beweggründe für Femizide umfassend
analysiert.
(DIR) Anpassung der Krankenhausreform: Wird die Krankenhausreform verbessert – oder verwässert?
Die Krankenhausreform soll nach dem Willen der Bundesregierung
nachgebessert werden. Im Bundestag gibt es deutliche Kritik.
(DIR) Marina Chernivsky zu jüdischer Gegenwart: „Wenn etwas Großes in das Leben von Einzelnen einwirkt“
Juden in Deutschland gelten als historische „Andere“, sagt Psychologin
Marina Chernivsky, auch in ihrem neuen Buch „Bruchzeiten – Leben nach dem
7. Oktober“.
(DIR) „Ich will in dieser Stadt ein Fenster haben“
In Deutschland stehen Juden und Nichtjuden historisch in einem Zustand
dauerhafter Nichtverbindung, beobachtet die Psychologin Marina Chernivsky.
Der 7. Oktober hat Vergangenheiten aufbrechen lassen und die zeitlichen wie
die generationalen Grenzen durchlässiger gemacht, so schreibt sie in ihrem
neuen Buch „Bruchzeiten“. Mit der taz spricht sie über diese Brüche, die
Schatten der Vergangenheit und was sie sich frei fühlen lässt.