# taz.de -- Uganda
(DIR) Nach den Wahlen in Uganda: Armeechef wünscht sich Ermordung des Oppositionsführers
Nach der Wahlniederlage gegen Präsident Museveni ist Ugandas
Oppositionsführer Bobi Wine auf der Flucht. Jetzt jagt ihn Musevenis Sohn
persönlich.
(DIR) Umstrittene Wahlen in Afrika: Wie man nicht stirbt
Das Schicksal unterlegener Oppositionsführer verdient viel mehr
Aufmerksamkeit. Denn: Einen Autokraten herauszufordern, kann
lebensgefährlich sein.
(DIR) Ugandas Präsident wiedergewählt: Der Alte bleibt mit aller Gewalt im Amt
Mit dem besten Ergebnis seit 30 Jahren wird Ugandas Präsident Yoweri
Museveni im Amt bestätigt. Oppositionsführer Bobi Wine ist untergetaucht.
(DIR) Wahlergebnis in Uganda: Autokratie bleibt stabil
Seit 1986 regiert Yoweri Museveni Uganda, nun wurde er erneut gewählt. Der
Präsidentschaftskandidat Bobi Wine ist laut eigenen Angaben einer
Entführung nur knapp entkommen.
(DIR) Wahlen in Uganda: „Wir wollen doch nur, dass sich etwas ändert“
Seit 40 Jahren regiert Präsident Museveni Uganda, jetzt will er reibungslos
wiedergewählt werden. Sein Sicherheitsapparat sorgt dafür – ganz direkt.
(DIR) Restriktionen vor der Präsidentenwahl: Internet in Uganda abgeschaltet
Kein Internet, Einschränkung sozialer Medien und Zwangsstopp für mehrere
NGOs: Vor der Parlaments- und Präsidentenwahl in Uganda spitzt sich die
Lage zu.
(DIR) Wahlen in Uganda: Der alte Präsident und sein junger Herausforderer
Ugandas Präsident Yoweri Museveni tritt nach fast 40 Jahren im Amt zur
Wiederwahl an. Menschenrechtsgruppen sprechen von repressivem
Wahlkampfklima.
(DIR) Zunehmende Repression in Ostafrika: „Es sind dunkle Zeiten, aber wir werden siegen“
Politische Freiräume in Kenia, Tansania und Uganda schwinden, mahnt
Menschenrechtsanwältin Martha Karua. Ugandas Wahlen am Donnerstag sind ein
Test.
(DIR) Afrika-Cup in Marokko: Flugversuche von Ugandas „Kranichen“
Uganda gehört nicht zu den Größen des afrikanischen Fußballs. Ein mächtiger
Klubbesitzer möchte das ändern und legt sich mit dem eigenen Verband an.
(DIR) Geflüchtete Ärzte in Uganda: Heilen im Exil
Sudans Ärzte kämpften einst gegen das Militärregime. Der Krieg zwang sie
zur Flucht. In Uganda haben einige von ihnen ein neues Krankenhaus
aufgebaut.
(DIR) Migrationspolitik in Uganda: Willkommenskultur im Stich gelassen
Ugandas Open-Door-Policy gegenüber Geflüchteten galt lange als
Vorzeigemodell. Doch mit der Kürzung internationaler Hilfen stößt das Land
an seine Grenzen.
(DIR) Niederlande weiter auf Rechtskurs: Neuer Abschiebedeal mit Uganda
Ungeachtet menschenrechtlicher Bedenken will die niederländische Regierung
in einem Pilotprojekt abgelehnte Asylbewerber*innen nach Uganda
abschieben.
(DIR) Ugandische Exil-Künstlerin Stella Nyanzi: Radikal unhöflich
Die Dichterin Stella Nyanzi wurde in Uganda verfolgt, weil sie Präsident
Museveni als „Arschbacken“ bezeichnete. Nun lebt sie im Exil in
Deutschland.
(DIR) Strafgerichtshof gegen Joseph Kony: Brutale Verbrechen, umstrittenes Verfahren
In Abwesenheit verhandelt der Internationale Strafgerichtshof über Ugandas
früheren Warlord Joseph Kony. Der Haftbefehl umfasst 32 Anklagepunkte.
(DIR) Uganda unterzeichnet Abschiebeabkommen: Flug in ein „sicheres“ Drittland
Uganda und die USA unterzeichnen ein Abschiebeabkommen – mit einer
Besonderheit: Viele der Abegeschobenen waren schon in Uganda Geflüchtete.
(DIR) Vermüllung in Uganda: Der Preis des Mülls
Ein Jahr nach der Mülllawine hat Shadia Nanyonjo weder ihr Zuhause zurück
noch eine Entschädigung erhalten. Die Stadt lädt ihren Abfall in einem
geschützten Gebiet ab.
(DIR) Ertrinken in Uganda: Wenn Kinder im Abwasserkanal sterben
In Uganda sterben täglich neun Menschen im Wasser. Doch anstatt sich um die
Infrastruktur zu kümmern, verordnet die Regierung der Bevölkerung
Schwimmkurse.
(DIR) „Akon City“ im Senegal: Dem „Projekt von Idioten“ droht das Aus
Mit „Akon City“ wollte der Sänger Akon eine Megastadt im Senegal bauen.
Doch bislang weiden nur Kühe neben einem halbfertigen Haus.
(DIR) Kongolesischer Warlord: Wie eine Kriegserklärung
Der Kriegsverbrecher Thomas Lubanga will von Uganda aus mit seiner neuen
Rebellenorganisation in den Konflikt in der DR Kongo eingreifen.
(DIR) Verkehrsgesetz in Uganda: Bußgelder kosten einen halben Monatslohn
In Uganda gibt es ein neues Verkehrsgesetz, eine Reaktion auf eine extrem
hohe Todesrate im Land. Wie russische Technik Autofahrer in Kampala
schröpft.
(DIR) Krise zwischen Uganda und Deutschland: Fake-Telefonat sorgt für Fake-Strafmaßnahme
Weil der deutsche Botschafter in Uganda angeblich Rebellen unterstützt,
kündigt Uganda die militärischen Beziehungen. Dabei gibt es beides gar
nicht.
(DIR) Martha Karua aus Kenia: Diese „Eiserne Lady“ kämpft für Menschenrechte in Ostafrika
Am Wochenende wurde Martha Karua in Daressalam festgenommen. Die
Rechtsanwältin verteidigt zwei Oppositionsführer aus Tansania und Uganda.
(DIR) Abschiebungen aus den USA: Erst El Salvador, jetzt Südsudan
Die USA bringen Migranten in den Südsudan. Auch wenn sie gar nicht von dort
kommen. Ein Gericht will das stoppen.
(DIR) Politische Verfolgung in Tansania: Oppositionschef vor Gericht, Solidarität verboten
Tundu Lissu, Führer von Tansanias größter Oppositionspartei Chadema, droht
die Todesstrafe. Namhaften Juristen aus Kenia wird die Einreise verweigert.
(DIR) Gentechnik gegen Malaria: Ungefährliche Moskitos
Um die tödliche Krankheit Malaria auszurotten, läuft in Uganda ein
einzigartiges Experiment. Forschende wollen genetisch veränderte Moskitos
aussetzen.
(DIR) Schutz für Künstler:innen in Uganda: Kreative Trutzburg
Das 32°East ist ein wichtiges Kunst- und Kulturzentrum in Uganda, gebaut
mit deutscher Hilfe – und sicherer Ort auch für die verfolgte
LGBTQI-Gemeinschaft.
(DIR) Ugandas Rolle in Kongos Krieg: Die Einflusszonen werden abgesteckt
Uganda und Ruanda sind beide in benachbarten Teilen der DR Kongo
militärisch präsent. Die Metropole Kisangani steht nun in ihrem Visier.
(DIR) Machtkampf im Südsudan: Uganda schickt wieder Truppen in den Südsudan
Uganda räumt nach anfänglichem Leugnen doch ein, Truppen nach Südsudan
entsendet zu haben. Die dortige Übergangsregierung steckt in einer
Machtkrise.
(DIR) Gewalt gegen LGBTQ in Uganda: Schwule haben keine Lobby
Aus Frust über hohe Schulgebühren verprügeln manche in Kampala
vermeintliche Schwule. Niemand schreitet ein. Uganda hat eines der
schärfsten Anti-Homo-Gesetze weltweit.
(DIR) Vertreibung für Kaffeeplantage: Mini-Ausgleich für ugandische Bauern
Für die deutsche Kaffeefirma Neumann verloren Familien in Uganda ihr Land.
Nach 24 Jahren haben die ersten Bauern nun eine Entschädigung erhalten.
(DIR) Uganda baut Druck auf: Oppositionsführer Kizza Besigye droht in Haft zu sterben
Er verlasse die Haft entweder als Leiche oder wenn er auf Knien um Gnade
bitte, höhnt Ugandas Armeechef. Die Liste der Besigye vorgeworfenen Taten
ist lang.
(DIR) Ugandischer Aktivist über Aus von USAID: „Es stehen Menschenleben auf dem Spiel“
Trumps Regierung hat die US-Entwicklungshilfeagentur USAID eingestellt. Was
das für Marginalisierte in Uganda bedeutet, erklärt Aktivist Richard
Lusimbo.
(DIR) Nachruf auf Ismailiten-Führer Aga Khan: Ein unverbesserlicher Weltverbesserer
Er war Religionsführer, globaler Jetsetter und reicher Geschäftsmann: Der
spirituelle Führer Karim Aga Khan ist im Alter von 88 Jahren gestorben.
(DIR) Abwicklung von USAID in Uganda: US-Zahlungsstopp zeitgleich mit Ebola-Ausbruch
Ugandas Gesundheitssystem ist auf Hilfsgelder aus den USA angewiesen. Dass
die nun ihre Unterstützung aussetzen, kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt.
(DIR) Klimawandel in Uganda: Nach den Fluten kam die Polizei
Ugandas Hauptstadt Kampala leidet unter Hochwasser, Grund ist auch
unkontrollierte Bebauung. Die Regierung geht dagegen vor – in
Armenvierteln.
(DIR) Müllprobleme in Uganda: Politisches Totalversagen
Im August rutschte in Kampala eine über tausend Meter hohe Müllhalde ab und
begrub Häuser und Menschen unter sich. Seitdem versinkt die Stadt im
Abfall.
(DIR) Ugandische Athletin ermordet: Femizid an Olympiateilnehmerin
In Paris lief Rebecca Cheptegei den Olympia-Marathon. Jetzt wurde sie von
ihrem Ex-Freund mit Benzin angezündet. Sie erlag ihren Verletzungen.
(DIR) Abfall-Lawine in Ugandas Hauptstadt: Im Müll versunken
Schon lange fürchteten Hausbewohner am Rande einer Müllkippe in Kampala,
von den Unratmassen begraben zu werden. Nun sind mindestens 30 Menschen
tot.
(DIR) Prozess in Uganda: Späte Strafe für Kriegsverbrechen
Erstmals hat ein Gericht in Uganda einen Kommandanten der „Lord’s
Resistance Army“ schuldig gesprochen. Thomas Kwoyelo saß seit 2009 in Haft.
(DIR) Profit durch Vertreibung in Uganda: Mittellos mit deutscher Hilfe
Für eine deutsche Kaffeefirma hat Ugandas Armee einst viele Familien
vertrieben. Betroffene klagen seit Jahren auf Entschädigung – bis heute
erfolglos.
(DIR) Proteste gegen Korruption in Uganda: Heimlich flippern in der Botschaft
Im ugandischen Konsulat in Dubai soll eine illegale Spielhalle eingerichtet
worden sein. Beteiligt daran ist angeblich auch Ugandas Außenminister.
(DIR) Klimawandel gefährdet Bäuer:innen: Im Stich gelassen
Kleine Agrarbetriebe sichern die weltweite Ernährung. Dennoch werden sie
mit dem Klimawandel alleingelassen, meint die Kleinbäuerin Elizabeth
Nsimadala.
(DIR) Die Kunst der Woche: Im Verhältnis der Bauten
Kipppunkte der Un-/Sicherheit mit Tamuna Chabashvili und Sabine Hornig.
Jean Molitor fotografiert die Architekturgeschichte der afrikanischen
Moderne.
(DIR) Zufluchtsland in Afrika: In Uganda wird es immer enger
Uganda ist nicht nur für Flüchtlinge ein attraktives Land. Mit knapper
werdendem Land droht jedoch die Gastfreundschaft zu kippen.
(DIR) Volkszählung in Uganda: Zuhause für den Zensus
Dem Zensus stehen die Menschen in Uganda misstrauisch gegenüber. Die
staatliche Kommunikation ist ein Desaster. Und dann beginnt die Regenzeit.
(DIR) Anti-LGBTQI-Gesetz in Uganda: Queer sein bleibt strafbar
2023 verabschiedete Uganda ein Gesetz gegen Homosexualität.
Menschenrechtsaktivist:innen klagten. Das Verfassungsgericht wies
das nun ab.
(DIR) Kriminalisierung von Pipelineprotesten: Ab in den Hochsicherheitstrakt
In Uganda und Tansania kämpfen Aktivisten gegen eine gigantische
Ölpipeline. Nun sitzen sie gemeinsam mit Terrorverdächtigen ein.
(DIR) Proisraelische Richterin am IGH: Die zionistische Fundamentalistin
Richterin Julia Sebutinde stimmte beim IGH in Den Haag als Einzige gegen
Auflagen für Israel in Gaza. Sie gehört einer mächtigen evangelikalen
Kirche an.
(DIR) Politische Anschläge in Uganda: Attentat auf Prediger stiftet Unruhe
Der bekannteste Kirchenvorsteher des Landes hat nur knapp einen Anschlag
überlebt. Die Polizei gibt sich bedeckt. Das heizt Verschwörungstheorien
an.
(DIR) Nach den Wahlen in der DR Kongo: Ein Marsch in den nächsten Krieg
Kongos Regierung rüstet im Osten des Landes massiv auf. Dort sammeln
zugleich die M23-Rebellen neue Verbündete und rufen zum Sturz der
Regierung.