# taz.de -- Subkultur
       
 (DIR) DDR-Illustrator Paul Rosié: Die Geschichte schreibt ihre Helden und vergisst sie wieder
       
       Im Berliner Hugenottenmuseum erinnert Paul Rosiés Glasmalerei an die
       Bartholomäusnacht vom 23. auf den 24. August 1572. Wer war der Künstler?
       
 (DIR) Alternative Szene in Halle vor der Wahl: The Kids are united
       
       Das Label Turbo Discos, das Veranstaltungskollektiv United Shit und Radio
       Corax prägen die subkulturelle Szene Halles mit widerständigem Geist. Ein
       Porträt.
       
 (DIR) Jahrelange Verhandlungen: Ein Mietvertrag für die Subkultur
       
       Senat, Bezirk und Eigentümer des RAW-Geländes haben einen Vertrag
       unterschrieben, der zunächst die Zukunft des Areals sichert. Eine
       Sollbruchstelle gibt es.
       
 (DIR) Sternbrückenbaustelle in Hamburg: Es ist die Zeit der Monsterbrücke
       
       Die 100 Jahre alte Sternbrücke in Altona, einst Heim von Subkultur, ist
       abgerissen. Jetzt schleicht die Tausende Tonnen schwere Neue Richtung
       Kreuzung.
       
 (DIR) Danger Dan, Antifaschismus und das ZDF: Mit Legalismus gegen Rechtsextremismus?
       
       Im ZDF geht die Angst um. Die Musiker Danger Dan und Igor Levit dürfen
       nicht in der Satiresendung „Die Anstalt“ auftreten.
       
 (DIR) Berliner Subkultur: Vergangene Nächte, Kunst und Töne
       
       Am Wochenende schlossen mit dem Aktionshaus und Die Möglichkeit einer Insel
       zwei Berliner Projekträume. Ganz vorbei soll es aber mit beiden nicht sein.
       
 (DIR) Metal-Kneipe in Straubing: Subversiv in Niederbayern
       
       Wer im mittelalterlich geprägten Straubing nach Subkultur sucht, findet sie
       auch. Es gibt ein Leben jenseits des Biergartens: die Metal-Kneipe Hanne's
       Chaos.
       
 (DIR) Underground-Festival in München: Schreiend zur Welt kommen
       
       Das Emo-Festival „Rites Of Spring“ in München liefert zwei intensive Tage
       lang den Beleg, dass Hardcore-Punk vielfältig und divers klingen kann.
       
 (DIR) Die Beastie Boys im Museum: Mehrstimmigkeit in unendlichen Varianten
       
       Mike D ist Mitbegründer der Beastie Boys und Co-Kurator die Ausstellung
       „Mishpocha“ im Jüdischen Museum Frankfurt. Damit soll das Band-Prinzip
       gestärkt werden. Klappt das?
       
 (DIR) Psychobilly-Festival in Stadtlohn: Die Tolle ist sehr weit hochgeföhnt
       
       Das aus England herübergewehte Psychobilly hat in Westdeutschland
       erstaunlich treue Fans. Ein Ortstermin. Mit einem Seitenblick auf Klaus
       Theweleit.
       
 (DIR) Fotoarbeit zu japanischer Subkultur: Harte Schale, samtiger Kern
       
       In Japan motzen LKW-Fahrer ihre Trucks so auf, dass sie wie Raumschiffe
       aussehen. „Dekotora“ heißt das Phänomen. Die Fotografin Louise Mutrel hat
       es dokumentiert.
       
 (DIR) Nachruf DJ Por.No: Ein unbesungener Held des Berliner Undergrounds
       
       Bei jeder Aktion, die mit Bass und Musik zu tun hatte, war DJ Por.No am
       Start. Mit 61 Jahren ist der Pionier der subkulturellen Techno-Szene
       gestorben.
       
 (DIR) Punk-Geschichtsschreibung in Hamburg: Und noch einmal zurück zum Beton
       
       Die Veranstaltung „Alles bleibt gut“ feiert mit Fotos und Konzerten 45
       Jahre Punk, Avantgarde und NDW in Hamburg – und bleibt ein Versprechen
       schuldig.
       
 (DIR) Filmfest Osnabrück: Mit der Gitarre in die Unterwelt
       
       Queere Punks in Malaysia, illegale Ballonkunst in Brasilien und litauische
       Bohème: Ein Schwerpunkt beim Filmfest Osnabrück sind Subkulturen.
       
 (DIR) Britische Fankultur Northern Soul: Keep Up The Spirit
       
       Northern Soul ist eine in Deutschland wenig beachtete Fankultur,
       mittlerweile ist der Funke übergesprungen. Das zeigen ein Buch und eine
       Kölner Partyreihe, die nun ihr Jubiläum feiert.
       
 (DIR) Dokumentarfilm „Gaucho Gaucho“: Umgang mit Tieren und Lasso
       
       Der Dokumentarfilm „Gaucho Gaucho“ von Michael Dweck und Gregory Kershaw
       zeigt die Cowboys Argentiniens. Er beobachtet in entschleunigten Bildern.
       
 (DIR) Gentrifizierung in Berlin-Friedrichshain: Wiesn weicht dem Widerstand
       
       Die Oktoberfest-Kopie „Spreewiesn“ verwirft nach Protesten aus dem Kiez den
       Plan, neben den linken Club About Blank am Ostkreuz zu ziehen.
       
 (DIR) Sorbisches Festival Meta Solis: Wie kann eine Minderheit überleben?
       
       Sorbische Kultur besteht längst nicht mehr nur aus Trachten. In der Lausitz
       entsteht eine Jugend- und Subkultur, die Sorbischsein neu definiert.
       
 (DIR) Bewegungstermine in Berlin: Nackte Körper gegen Merz
       
       Am Samstag lehnen sich Aktivist:innen gegen den Rechtskonservativismus
       auf. Am Mittwoch wird dem Knasttoten Ferhat Mayouf gedacht.
       
 (DIR) Garagenkonzerte gibt es nicht mehr: Punk is dead in Belarus
       
       Ein Abend mit Musikerinnen aus Belarus in Berlin-Friedrichshain. In ihrem
       Heimatland verschwinden Blogger, Punks, Antifas und Anarchos im Knast.
       
 (DIR) Britische Indie-Plattenfirma él Records: Verabredung mit Venus
       
       Ein Buch und ein Sampler bringen die verwunschene Seltsamwelt des
       britischen Indie-Labels él Records zurück. Seine Popsongs wirken auch heute
       betörend.
       
 (DIR) Wiener linke Zeitschrift „Malmoe“: Klug und keck
       
       Vor 25 Jahren wurde „Malmoe“ als Antwort auf die erste schwarz-blaue
       Regierung in Österreich gegründet. Nun wurde die Zeitschrift eingestellt.
       Schade!
       
 (DIR) Ethnografie des Golden Pudel Clubs: Wummernder Tempel der Aufrichtigkeit
       
       Die Leute wollen anders sein: Der französische Sozialanthropologe Maxime Le
       Calvé hat eine Ethnografie des Golden Pudel Clubs in Hamburg verfasst.
       
 (DIR) Sparpläne in Berlin: Glamour vor dem echten Leben
       
       Schwarz-Rot agiert im Sparchaos dilettantisch. Doch durch die Planlosigkeit
       schimmert eine größenwahnsinnige Big-City-Ideologie durch.
       
 (DIR) Kult-Schuhe Doc Martens: Immer da, wenn man sie braucht
       
       Punk ist tot, aber die Dr. Martens sind noch da. Ob auf dem Laufsteg oder
       im Club, auch heute bleibt der Schuh vor allem wandelbar. Eine Hommage.
       
 (DIR) Kulturzentrum in Osnabrück: Autonome besetzen kurzzeitig
       
       Das Osnabrücker Soziokultur-Zentrum „Substanz“ steht nun ohne Mietvertrag
       und ohne Treffpunkt da. AktivistInnen besetzten das alte Gebäude.
       
 (DIR) Mike-Kelley-Retrospektive in Düsseldorf: Der Geist der Adoleszenz
       
       Ein Anarchismus wie ihn nur die USA hervorgebracht haben: Dem 2012
       verstorbenen Künstler Mike Kelley gilt eine sehenswerte Retrospektive in
       Düsseldorf.
       
 (DIR) Loophole geschlossen: Eines der letzten Schlupflöcher
       
       Der alternative Kulturraum Loophole in Neukölln ist geschlossen, zumindest
       vorerst. Vorausgegangen waren wiederholte Beschwerden von Anwohner*innen.
       
 (DIR) Abschied von Impresaria Monika Döring: Die Seele der Party
       
       Monika Döring prägte die Berliner Subkultur über Jahrzehnte. Nun erinnern
       sich Freundinnen und Begleiter an ihr legendäres Organisationstalent.
       
 (DIR) ARD-Doku-Serie „Millennial Punk“: Nostalgie-Pogo im Raum der Zeit
       
       Rund 70 Punks sprechen in „Millennial Punk“ über ihre Szene, übers Pogen,
       übers Saufen. Die vierteilige Doku wirft wichtige, verkaternde Fragen auf.
       
 (DIR) Queeres Hausprojekt in Berlin: Das Tuntenhaus ist gerettet
       
       Per Vorkaufsrecht wird das queere Hausprojekt im Berliner Stadtteil
       Prenzlauer Berg geschützt. SPD, Linke und Grüne fordern mehr Einsatz gegen
       Spekulation.
       
 (DIR) Verkauf des Tuntenhauses: Vielfalt braucht Subkultur
       
       Bis zur letzten Minute muss das Tuntenhaus in Berlin um seine Zukunft
       bangen. Dabei steht viel mehr auf dem Spiel als nur das queere Hausprojekt.
       
 (DIR) Ein Abend für Françoise Cactus: Oh Oh Françoise
       
       Im SO 36 wurde der 60. Geburtstag der vor drei Jahren verstorbenen
       Françoise Cactus gefeiert. Eine Erinnerungsrevue war es nicht.
       
 (DIR) Bewegungstermine in Berlin: Leben und Kämpfen im Shoppingcenter
       
       Wir befinden uns im Jahr 2024. Die ganze Welt ist durchgentrifiziert. Die
       ganze Welt? Nein! Einige Verrückte hören nicht auf, Widerstand zu leisten.
       
 (DIR) Kein Raum für Wiener Subkultur: Prunkes Wien – bald ohne Punks?
       
       Weil Wien seine Gemeindebauten nie verscherbelt hat, gilt die Stadt als
       Insel der Seligen. Subkulturelle Orte aber haben keinen Platz.
       
 (DIR) Dozenten über Subkultur-Akademie: „Kultur braucht blühende Subkulturen“
       
       Wie betreibt man einen Club? An der Academy for Subcultural Understanding
       soll man das lernen. Anastasia Schmidt und Martin Fuller unterrichten dort.
       
 (DIR) Forscherin über Marburger Subkultur: „Eine linke Kneipe fehlt“
       
       Susanna Kolbe hat die Studentenkneipen von Marburg durchforstet. Von der
       linken Subkultur im „roten Marburg“ von einst ist wenig übriggeblieben.
       
 (DIR) Kinotipp der Woche: Unvorstellbare Freiräume
       
       Subkultur in Zeiten der Mauer: „B-Movie: Lust & Sound in West-Berlin
       1979–1989“ prämierte 2015 auf der Berlinale. Nun läuft die 80er-Doku im
       Sputnik.
       
 (DIR) Mockumentary-Serie „Szene Report“: Nur eine Phase
       
       Der sechsteilige „Szene Report“ parodiert Subkulturen im Stile von
       Fernsehberichten aus den 90ern. Spießertum trifft auf Teenager mit großen
       Plänen.
       
 (DIR) Musik-Subkultur in Palermo: Als Punk überlebenswichtig wurde
       
       Palermo war lange von existenzieller Gewalt geprägt. Gerade deshalb
       entstand in der Metropole Siziliens eine der lebendigsten Musikszenen
       Europas.
       
 (DIR) Buch über Kölner Avantgarde: Jammern auf hohem Niveau
       
       Das Buch „Wir waren hochgemute Nichtskönner“ will über Kölner Subkulturen
       der 1980er und 90er Jahre erzählen. Geht das Konzept auf?
       
 (DIR) Wuppertaler Kulturzentrum „börse“: Gottseidank nicht in England
       
       „Die börse“ in Wuppertal ist die Wiege der westdeutschen Punkszene. Nun
       feiert das Kulturzentrum ein ganzes Jahr Jubiläum. Zeit für einen
       Ortsbesuch.
       
 (DIR) Erinnerung an Carl-Ludwig Reichert: Umsturz in München
       
       Carl-Ludwig Reichert war eine wichtige Stimme der Gegenkultur. Nachruf auf
       einen Sänger, Schriftsteller, Pophistoriker und Urbayern.
       
 (DIR) Gespräch mit Betreibern des Pudel Clubs: „Insolvenz oder Rave“
       
       Der Hamburger Golden Pudel Club ist eine musikalische Institution. Seinem
       Label wird die Corona-Rechnung serviert: Es droht die Zahlungsunfähigkeit.
       
 (DIR) „Mensch Meier“ von Schließung bedroht: Die Kosten der Utopie
       
       Steigende Preise und schwindende Besucherzahlen machen dem subkulturellen
       Club zu schaffen. Jetzt sucht das Gründungskollektiv nach Nachfolger:innen.
       
 (DIR) Bewegungstermine für Berlin: Antifaschistisches Kulturprogramm
       
       In dieser Woche wird gleich zwei Opfer faschistischer Gewalt gedacht.
       Ansonsten lohnt es sich, die linksalternative Kinolandschaft Berlins zu
       erkunden.
       
 (DIR) Bedrohte Spätis in Pankow: Cornern auf der Kippe
       
       Der Bezirk Pankow will wegen Beschwerden von Nachbar*innen gegen
       Sitzmöglichkeiten vor Spätis vorgehen. Die drohen mit einer Klage.
       
 (DIR) Kunstbiennale in Freiburg: Der Duft von Pflastersteinen
       
       Zum zweiten Mal findet die Kunstbiennale Freiburg statt. Sie nimmt sich die
       Straße als Ort der gesellschaftlichen Reibung und der Subkultur vor.
       
 (DIR) Nach Vorwürfen gegen Till Lindemann: Staatlich verordnete Achtsamkeit
       
       Familien- und Frauenministerin Lisa Paus von den Grünen fordert
       Awareness-Teams bei Konzerten. Entlässt das die Musikbranche aus der
       Verantwortung?
       
 (DIR) Münchner Indie-Institution Echokammer: Ein Mann, hundert Platten
       
       Albert Pöschl ist schon immer einziger Mitarbeiter seines Labels. Heute ist
       es für seine Subkultur unverzichtbar und knackt bald eine besondere Marke.