# taz.de -- Neue Musik
       
 (DIR) Konzertempfehlungen für Berlin: Die Muster sind angeschlagen
       
       Ein Festival feiert „Crippled Symmetries“, Julianna Barwick und Mary
       Lattimore nehmen Tempo raus, Bitchin Bajas gehen auf Reise und Sinopoli
       wird geehrt.
       
 (DIR) Japanischer Jung-Komponist in Berlin: Balancierend oszillieren
       
       Zwischen synthetisch-Artifiziellem und beiläufigem Naturalismus klingen die
       Töne von Yuri Umemoto. Am Samstag lud das CCA ihn in die Gedächtniskirche.
       
 (DIR) Robyn über ihr Album „Sexistential“: „Mit Musik schaffe ich Raum für Utopien und Gefühle“
       
       Nach sieben Jahren Pause kehrt Robyn auf die Dancefloors zurück. Ein
       Gespräch über ihr neues Album „Sexistential“, die Freiheit der Liebe und
       den Groove.
       
 (DIR) Zimmerpflanzen und neue Musik: Schön panaschierte Hörsynapsen
       
       Eine Berliner Frühjahrsrunde führt durch fremde Wohnungen,
       Kellerpflanzenreiche und eine Industriehalle voller Klaviere. Unterwegs
       mischen sich Kaufreue, Sammellust und Staunen.
       
 (DIR) Album von das bisschen Totschlag: Lo-Fi kaputter Frühling
       
       Shoegaze, Erschöpfung, Großstadt – das bisschen Totschlag haben mit „0dB
       Headroom“ ihr bisher bestes Album herausgebracht.
       
 (DIR) Meredith Monk und MaerzMusik: Der Tod bekommt nur ein Gackern zurück
       
       Beim Festival Maerz Musik spielt Meredith Monk mit elementaren Stimmgesten.
       Den Großen Berliner Kunstpreis, den sie erhält, hat der Senat zuvor
       halbiert.
       
 (DIR) Konzertempfehlungen für Berlin: Gib mir mehr von der atonalen Musik
       
       Weil Lieder Brücken sein sollen, sollte man einen Song von Merle Hazard
       hören. Und die Herausforderung der Neuen Musik, Synthie-Pop und Jazz dazu.
       
 (DIR) Uraufführung von Jelinek-Oper in Hamburg: Nichts klingt so schrill wie Donald Trump
       
       Im Opernlibretto zeichnet Elfriede Jelinek den US-Präsidenten als
       Wiedergänger von König Ubu. Olga Neuwirth hat schön-verstimmte Musik dazu
       komponiert.
       
 (DIR) Film „Chaos und Stille“: Sie steigt dem Haus aufs Dach
       
       Eine Frau will raus und nach oben: „Chaos und Stille“ ist ein
       kompromissloser Film über Neue Musik – und Darmstadt.
       
 (DIR) Oper von 1929 beim Musikfest Berlin: Multimediales Gesamtkunstwerk im Bauhaus-Geist
       
       Vor fast 100 Jahren wurde sie geschrieben. Nun wurde Marc Blitzsteins
       kubistische Oper „Parabola et circula“ endlich in der Philharmonie
       uraufgeführt.
       
 (DIR) Archiv für die Musik Osteuropas: Rettung nach dem Zusammenbruch
       
       In Oldenburg werden Partituren und Aufnahmen von KomponistInnen aus
       Rumänien, Polen, der Sowjetunion gesammelt. Archivgründerin war Violeta
       Dinescu.
       
 (DIR) „Cassandra“ an der Berliner Staatsoper: Die scharfe Düsternis einer, die das Ende sieht
       
       „Cassandra“ in der Staatsoper von Bernard Foccrolle soll die
       Post-Greta-Klima-Trägheit als Musiktheater erfahrbar machen. Doch wohin mit
       den Gefühlen?
       
 (DIR) „Lash“ an der Deutschen Oper Berlin: Der Augapfel verrottet zuerst
       
       Frauen, Körper, Tod: „Lash – Acts of Love“ von der Komponistin Rebecca
       Saunders und dem Künstler Ed Atkins ist ein multimediales Gesamtkunstwerk.
       
 (DIR) Leiterin über Avantgarde-Festival: „Experimentell ist bei uns das soziale Miteinander“
       
       Jeanne-Marie Varain kuratiert das Avantgarde-Festival im Dorf Schiphorst
       bei Hamburg. Ihr Wunsch ist, sich auf Dinge einzulassen, die es noch nie
       gab.
       
 (DIR) Streit um Gema-Reform: Ob E oder U, vor allem geht’s ums Geld
       
       Die Gema will den Unterschied zwischen E- und U-Musik abschaffen. Das
       bedeutet unter anderem weniger Geld für Komponisten von E-Musik.
       
 (DIR) Neue Musik aus der Ukraine: Drohnen, Tränen und Liebestod
       
       Musik aus der Ukraine ist experimentierfreudig, stilistisch vielfältig und
       trotzt der prekären Lage im Krieg. Ein Überblick zu spannenden neuen Alben.
       
 (DIR) Stücke von Ursula Mamlok als Ballett: Getanzte Töne
       
       1939 floh sie mit ihren Eltern vor den Nazis nach Ecuador. Nun kehrt die
       Musik der Komponistin Ursula Mamlok nach Berlin zurück.
       
 (DIR) Musik und Ausstellung zum Thema Pilze: Ein Schleierling namens Cage
       
       Uneindeutig und Unbehagen stiftend: Der Pilz erlebt eine bemerkenswerte
       Konjunktur – auch und gerade in kulturellen Zusammenhängen.
       
 (DIR) Fangesänge im Museum: Fußballhymnen mit dem Drang zur Kunst
       
       Legendär ist der Büchsenwurf, der fest zum Mythos vom Bökelberg zählt. Nun
       hat Borussia Mönchengladbach auch die erste atonale Fußballhymne der Welt.
       
 (DIR) 26. Ausgabe des Berliner CTM-Festivals: Krampflösende Klanggewalten
       
       Nach zehn Tagen endet das CTM Berlin. Es bleibt die Erinnerung an maunzige
       Stimmen, wummernde Wellen und hämmernde Beats gegen die Gesamtsituation.
       
 (DIR) Memes über neues Bad Bunny Album: Salsa Beats mitten in die Winterdepression
       
       Politisch war im Januar viel los, privat bei den meisten eher nicht.
       Körperkult und melancholische Salsa helfen, die graue Tristesse zu
       übertönen.
       
 (DIR) Feministische Kulturszene München: Die Herzen wach halten
       
       Marginalisierte haben es in München schwer. Wie erleben Rapperin Kokonelle,
       das Performance-Duo beißpony und Kollektiv queer:raum den prekären Alltag?
       
 (DIR) Komponist über Konzert zum 75 Geburtstag: „Es ist zu laut in der Welt“
       
       Komponist Erwin Koch-Raphael will mit Musik die Welt durchdringen. Die ist
       kompliziert und in einem schrecklichen Zustand, gegen den anzutönen ist.
       
 (DIR) Gedanken zu (neuer) deutscher Musik: Ja. Nichts ist okay
       
       Deutsche Sprache, schwere Sprache? Kommt drauf an, wer singt und spricht.
       Neue Alben von Gewalt, Mutter, Maxim Biller und ein Buch über Rammstein.
       
 (DIR) Musikwelt trauert um Ausnahmekomponist: Wolfgang Rihm gestorben
       
       Er war einer der bedeutendsten zeitgenössischen Komponisten und hinterlässt
       mehr als 500 Werke. Wolfgang Rihm erlag 72-jährig einem Krebsleiden.
       
 (DIR) Album von Tony Conrad & Jennifer Walshe: Die Abgründe des harschen Klangs
       
       Tony Conrad nahm 2015/16 mit der Komponistin Jennifer Walshe ein Duoalbum
       mit Drones und Gesang auf. Jetzt ist es erschienen.
       
 (DIR) Opernuraufführung in Bremen: Hier wird nicht getaucht
       
       Davor Vinczes Kammeroper „Freedom Collective“ will schönsten B-Movie-Stoff
       erzählen. Die Regie von Heinrich Horwitz weiß das zu verhindern.
       
 (DIR) MaerzMusik-Festival in Berlin: Ein kosmisches Piepsen
       
       Vom theatralisch aufgemotzten Stockhausen bis zur Dudelsackmusik mit
       Donnergrollen: Bei der MaerzMusik gab es wieder allerlei Seltsames zu
       hören.
       
 (DIR) Festival für neue Musik: Klänge im Entschwinden
       
       Seit 25 Jahren gibt es das Festival Ultraschall Berlin. Jüngere und jüngste
       Musik in der Jubiläumsausgabe reagierte auch auf aktuelle Konflikte.
       
 (DIR) Ultraschall-Festival für Neue Musik: Zerrissenes Stückwerk
       
       Zeitgenössische Musik sollte sich auch der Zeitgeschichte stellen. Beim
       Berliner Ultraschall-Festival für Neue Musik ist davon einiges zu hören.
       
 (DIR) Konzerttipps für Berlin: Widerstand und Mystik
       
       Improvisation im Zeichen der Freiheit, verbotene Musik und eine Hommage an
       die Popikone Nico stehen diese Woche auf dem Programm.
       
 (DIR) Iranische Underground-Musik: Singen in finsteren Zeiten
       
       Das Festival „Tehran Contemporary Sound“ im Bethanien war geprägt vom
       Kriegsgetöse in Nahost. So fielen vielen Konzerte nachdenklicher aus.
       
 (DIR) Bremer Oppenheimer-Oper „Doctor Atomic“: Der ganz große Countdown
       
       Zwei Tage, die die Welt veränderten: John Adams' Oper „Doctor Atomic“
       überzeugt mit starken visuellen Ideen und einem umwerfenden
       Hauptdarsteller.
       
 (DIR) Neues Album von Gaika: Böser Traum Kolonialgeschichte
       
       Der Londoner Musiker Gaika spielt auf „Drift“ mit der britischen
       Geschichte. Und erzählt von einer Jugend zwischen Hiphop und Postpunk.
       
 (DIR) Abschlusskonzert beim Musikfest: Nur mal eben kurz die Welt retten
       
       Dass man mit dem „Weiter so“ nicht mehr weiterkommt, ist klar. Die Wende
       muss her, auch im Konzertsaal. Beim Musikfest Berlin hat man es versucht.
       
 (DIR) Abend mit Verve in der Elbphilharmonie: Die Sache mit den Konventionen
       
       Beethoven skelettiert, Paukendonner und ein wenig Distinktionsgehuber:
       Unter neuem Gastdirigenten eröffnet das Hamburger Ensemble Resonanz die
       Saison.
       
 (DIR) Verlorenes Album von Neil Young: Nicht mehr lost, aber ist es great?
       
       „Chrome Dreams“, ein „verlorenes“ Album von Neil Young, wurde nun
       veröffentlicht. Musikliebhaber finden darauf schöne Versionen mancher Hits.
       
 (DIR) Konzerttipps für Berlin: Kein Frontalunterricht
       
       Der Monat der Zeitgenössischen Musik beginnt. Wie auch beim Panke Parcours
       und dem Festival für selbstgebaute Musik geht es viel um das Experiment.
       
 (DIR) Neues Dancefloor-Album von Jayda G: Familiengeschichte mit Delay
       
       Pop, Funk und Groove: Das zweite Album der kanadischen Produzentin Jayda G,
       „Guy“, erzählt eine persönliche Geschichte mit klassischem Housesound.
       
 (DIR) Konzertempfehlungen für Berlin: In der Gegenbewegung
       
       Klangvolle Woche mit dem A L’Arme Festival, dem Riesen-Ensemble Andromeda
       Mega Express Orchestra, einer Farewell-Tour von Devo und Musik im
       Kunstmuseum.
       
 (DIR) Neue Musik aus Berlin: Klangerzeuger und Sirenen
       
       Drone-Töne, Unterholz, Metall: Zsolt Sőrés entlockt der Neuen Musik
       organische, melancholische Noten. All das gibt es nun live in der
       daadgalerie.
       
 (DIR) Leiter übers Kieler Frequenz-Festival: „Die Menschen kommen ganz zufällig“
       
       Eine Woche lang verknüpft das Frequenz-Festival in Kiel Neue Musik,
       Performances und Audiovisuelles. Sharif El Razzaz über Kunst und
       Zugänglichkeit.
       
 (DIR) Neue Musik aus Berlin: Raschelnder Ernst
       
       Ernstalbrecht Stiebler und Tilman Kanitz schlagen auf ihren Alben
       puristische Töne an. Das klingt intim und weckt Aufmerksamkeit für feine
       Variationen.
       
 (DIR) Performance mit 100 Metronomen: „Dieser besondere poetische Moment“
       
       Tickende Metronome und kein einziges Musikinstrument: In Hamburg kommt
       György Ligetis „Poème Symphonique“ zur Aufführung.
       
 (DIR) Maerzmusik-Festival für Neue Musik: Musikalischer Hochleistungssport
       
       Bei der Berliner Maerzmusik ist zu erleben, was Musik alles hörbar macht.
       Neben dem Ungezähmten ist auch die schadhafte Gegenwart Thema beim
       Festival.
       
 (DIR) Konzerthaus-Intendant über Neue Musik: „Du wirst nie alle mitnehmen“
       
       Neue Musik ist nichts für Sie? Diesen Glauben will ein Festival in Hamburg
       erschüttern. Warum, erklärt Elbphilharmonie-Chef Christoph Lieben-Seutter.
       
 (DIR) Alte Lieder und Neue Musik: Mit Maria im Geigenhimmel
       
       In der Musikgeschichte ist Maria immer wieder ein gern besungenes Thema.
       Auch beim Berliner Ultraschall-Festival für Neue Musik war von ihr zu
       hören.
       
 (DIR) Festival für experimentelle Musik: Raschelnde Klanggebilde
       
       Kuriose Klänge aus Pflanzen und Töne, die wie Äste wachsen: In Hamburg
       präsentiert das Festival „Klub Katarakt“ vier Tage lang experimentelle
       Musik.
       
 (DIR) Cellistin über Weltraum-Kunstprojekt: „Das sind große Themen“
       
       Musik, Tanz und Astrophysik: Cellistin Martha Bijlsma über das Kunstprojekt
       „Farfarout“, das jetzt in Hildesheim und Hannover aufgeführt wird.
       
 (DIR) Konzertempfehlungen für Berlin: Im Zeichen des großen X
       
       Hundert Jahre Iannis Xenakis, ein sehr großes Ensemble in kleiner
       Spielstätte und folkloristischer Minimalismus stehen diese Woche auf dem
       Programm.