# taz.de -- Kunstfreiheit
       
 (DIR) Debatte über Kunstakademie Düsseldorf: Eine unüberbrückbare Kluft
       
       Weil ihre Studierenden eine palästinensische Künstlerin einluden, musste
       sich Rektorin Fioretti im Landtag massive Vorwürfe anhören. Sie selbst hat
       Fehler eingeräumt.
       
 (DIR) Debatte um Kunstakademie Düsseldorf: Offene Briefe für und gegen Fioretti
       
       Am Mittwoch soll sich die Direktorin im Landtag zu Antisemitismus-Vorwürfen
       äußern. Die Hochschulrektorenkonferenz warnt vor Druck aus der Politik.
       
 (DIR) Banksy durch Journalisten enthüllt: Ist das Recherche oder kann das weg?
       
       Nach 20 Jahren Anonymität haben Reuters-Journalisten Banksy enttarnt. Das
       ist aber kein Erkenntnisgewinn, nur ein zerstörtes Geheimnis eines
       Künstlers.
       
 (DIR) Weimer und der autoritäre Kulturkampf: Störende Zwischentöne
       
       Die Erregungsroutinen aktueller Debatten sind mit einem tief autoritären
       Charakter imprägniert. Am Ende der Straße wartet auf uns die Welt der
       Trumps.
       
 (DIR) Tricia Tuttle bleibt Berlinale-Leiterin: Gewinner und Verlierer der 76. Berlinale
       
       Die Kontroverse um die Berlinale-Leitung ist entschieden, Tricia Tuttle
       bleibt im Amt, aber mit Auflagen. Ein Umdenken bei der Berlinale ist
       geboten.
       
 (DIR) Buchläden von Buchpreis ausgeschlossen: Von Bremen geliebt, vom Kulturstaatsminister gecancelt
       
       Der „Golden Shop“ in Bremen ist eine Institution. Den Buchhandlungspreis
       bekommt er wegen Extremismusgefahr nicht. Das sorgt vor Ort für Irritation.
       
 (DIR) Berlinale-Chefin äußert sich vor Sitzung: Tricia Tuttle will im Amt bleiben
       
       Am Mittwoch soll es eine Sitzung des Aufsichtsrats der Berlinale geben.
       Nach Wolfram Weimer macht nun Tricia Tuttle im Vorfeld ihre Perspektive
       klar.
       
 (DIR) Kuturpolitiker über Berlinale-Diskussion: „Das engt die Künste ein“
       
       Selbst wenn die Demokratie unter Druck steht: Die Kunst nur noch Genehmes
       äußern zu lassen, wäre falsch, sagt Bühnenvereinspräsident Carsten Brosda.
       
 (DIR) Daniel Kehlmann über Berlinale-Eklat: „Das Meinungsklima ist in Gefahr“
       
       Schriftsteller Kehlmann warnt vor einer Kündigung der Berlinale-Chefin
       Tricia Tuttle. Und fordert von Kulturschaffenden Haltung.
       
 (DIR) Palästinensische Literatur: Wenn die Sprache versagt
       
       Das langjährige Programm „Goethe-Institut im Exil“ wurde kurzfristig
       eingestellt. Eine gecancelte Lesung in Berlin fand deshalb an anderem Ort
       statt.
       
 (DIR) Berlinale-Chefin: Intendantin Tuttle darf erst mal bleiben
       
       Krisensitzung im Kanzleramt hat vorerst keine Konsequenzen. Filmschaffende
       hatten vehement gegen eine drohende Entlassung von Tuttle protestiert.
       
 (DIR) Druck von Kulturminister Wolfram Weimer: „Dann kann man die Berlinale gleich beerdigen“
       
       Muss Festivalchefin Tricia Tuttle ihren Posten räumen? In der Filmbranche
       regt sich großer Protest, Preisträger İlker Çatak kündigt einen Boykott an.
       
 (DIR) Kritik an Berlinale-Chefin: Tricia Tuttle soll gehen
       
       Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat eine Sondersitzung der Gremien
       einberufen. Hintergrund sind propalästinensische Proteste bei der
       Berlinale.
       
 (DIR) Ulf Poschardt zur Berlinale: Alle oder keiner
       
       Wer darf welche Filme mit welchem Geld drehen? Und wer darf sich auf der
       Berlinale wie äußern? „Welt“-Herausgeber Ulf Poschardt hat mal wieder den
       Schuss nicht gehört.
       
 (DIR) Empörung über Festival-Preisträger: Wer der Berlinale wirklich schadet
       
       Die klugen Entscheidungen der Jury und kritische Filmemacher haben die
       diesjährige Berlinale gerettet. Deutsche Politiker beschädigen sie mit
       ihren Reaktionen.
       
 (DIR) Wissenschaftler über Kulturkampf: „Wir alle sind Teil dieses Spiels“
       
       Der Rechtspopulismus, sagt der Kulturwissenschaftler Gernot Wolfram, ist
       cleverer als seine Kritiker:innen. Die dürfen nicht immer nur reagieren.
       
 (DIR) Einladung palästinensischer Künstlerin: Grundsatzstreit um Hochschulautonomie
       
       Die Einladung der Künstlerin Basma al-Sharif an die Kunstakademie
       Düsseldorf bewegt die Landespolitik. Einige fordern den Rücktritt der
       Rektorin.
       
 (DIR) Proteste gegen Magdeburger Theaterstück: Theater Magdeburg sieht rote Linie überschritten
       
       Rechte Demonstrierende wollen ein Theaterstück zum Anschlag auf den
       Weihnachtsmarkt verhindern. Das Stück befindet sich noch in der
       Konzeptionsphase.
       
 (DIR) Nach dem „Friedman-Skandal“: Klützer Literaturhaus-Chef muss gehen
       
       Die Kleinstadt in Mecklenburg hatte den Leiter des Uwe-Johnson-Hauses schon
       in der vergangenen Woche suspendiert. Nun folgt die endgültige Trennung.
       
 (DIR) Ausladungen im Kulturbetrieb: Die Schnellfeuerwaffe im politischen Diskurs
       
       Früher flogen Eier und Torten, jetzt werden Ausladungen gegen Chefket und
       Michel Friedman ausgesprochen. Solche Rückzieher sind Gift für die
       Freiheit.
       
 (DIR) Kulturförderung im Nahost-Konflikt: Sag nicht Palästina!
       
       Dem Festival collecting:dreams wurden Fördergelder gestrichen: Wegen
       propalästinensischer Positionen. Das Orga-Team wittert eine rechte
       Kampagne.
       
 (DIR) Trump setzt Museen Frist: Vorbei mit der Freiheit
       
       US-Museen haben vier Monate Zeit, um ihre Ausstellungen nach Vorstellungen
       von Präsident Trump umzugestalten. Vom Land der Freiheit ist bald nichts
       mehr übrig.
       
 (DIR) Die Probleme der Kunstfreiheit: Die späten Gefangenen einer Ideologie
       
       Wird Kunst für Propagandazwecke missbraucht, beruft man sich gern auf
       Kunstfreiheit. Wie deutsch dieses Konzept ist, untersucht Peter Jelavich.
       
 (DIR) Künstler mit Nähe zu Putin: Oh Kunst, ach Freiheit!
       
       Opernstar Anna Netrebko singt in Berlin unter Protest, Waleri Gergijew
       dirigiert nach Protesten nicht in Italien. Darüber zu streiten, ist ein
       schönes Privileg.
       
 (DIR) Katrin Göring-Eckardt zu Wolfram Weimer: Es braucht mehr als schöne Worte
       
       Wenn Rechtsaußen nach der Kultur greift, geht es uns alle an. Katrin
       Göring-Eckardt erwidert in diesem Gastbeitrag auf Kulturstaatsminister
       Weimer.
       
 (DIR) Claudia Roth zieht Bilanz: Droht nun das konservative Rollback?
       
       Die Grünen-Politikerin hat als Ministerin für Kultur und Medien einiges
       erreicht. Zum Abschied sprach sie auch über Nachfolger Wolfram Weimer.
       
 (DIR) Emanuel Gat zu Gast in Berlin: Sprint gegen sich selbst
       
       Freiheit nach Regeln: Der Choreograf Emanuel Gat brachte „Freedom Sonata“
       im Haus der Berliner Festspiele als Deutschlandpremiere auf die Bühne.
       
 (DIR) Berlinale-Rückblick: Verleugnung der Gegenwart
       
       Promis auf der Berlinale erinnern an David Cunio. Der israelische
       Schauspieler befindet sich immer noch in der Geiselhaft der Hamas.
       
 (DIR) Protest gegen Kürzungen: Ohne Kunst ist alles nichts
       
       Aus Protest gegen die Kürzungen an der Universität der Künste haben
       Studierende die Fassade schwarz verhüllt. Sie sehen mehr als ihre Lehre in
       Gefahr.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Darf, kann und muss
       
       In Erinnerung an die toten Kolleginnen und Kollegen der Pariser
       Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ dichtet und zeichnet die Wahrheit.
       
 (DIR) Proteste in der Slowakei: Kulturkampf auf der Straße
       
       Die liberale Kunstszene der Slowakei protestiert gegen Kulturministerin
       Šimkovičová. Sie sorgt mit ihrer queerfeindlichen Personalpolitik für
       Unmut.
       
 (DIR) Kulturkampf in der Slowakei: „Wir planen revolutionären Herbst“
       
       Matej Drlička wurde als Generaldirektor des Slowakischen Nationaltheaters
       in Bratislava abberufen. Verantwortlich dafür ist eine rechte
       Kulturpolitik.
       
 (DIR) Angriffe auf Kunstfreiheit im Osten: Bleiben nur Hüpfburgen?
       
       Die Kunstfreiheit verteidigen – das kann in Ostdeutschland anstrengend
       sein. Zwei Kuratoren haben einen bemerkenswerten Erfahrungsbericht
       vorgelegt.
       
 (DIR) Antisemitismus in der Kultur: Haushaltsordnung gegen Judenhass
       
       Kein Geld für Kultur mit antisemitischen Inhalten: Mit der Umsetzung dieser
       Forderung beschäftigte sich eine juristische Fachtagung in Berlin.
       
 (DIR) Kunstfreiheit und ihre Institutionen: Tief sitzt der Argwohn
       
       Ausstellungen sind derzeit ein politisches Kampffeld, ihre öffentliche
       Förderung gerät seit dem 7. Oktober ins Wanken. Wie steht es dann um die
       Kunst?
       
 (DIR) Verteidigung der Kunstfreiheit: Haben wir nicht schon alles versucht?
       
       Der Fonds Darstellende Künste geht mit einem Programm aus Kultur, Aktion
       und Debatte auf Tour. In Leipzig übte man sich in der Kunst des Streitens.
       
 (DIR) Meduza-Auswahl 2. – 8. Mai: Gegen die Abwertung des Rubel
       
       Russland verlängert ein Dekret: Exporteure müssen ihre Devisen in Rubel
       umtauschen – zur Kursstabilisierung. Klappt das?
       
 (DIR) Meinungsfreiheit in Deutschland: Neuer Radikalenerlass befürchtet
       
       Der Berliner Senat will eine umstrittene „Antisemitismusklausel“ einführen.
       Verfassungsrechtler fürchten einen Dammbruch.
       
 (DIR) Wiens erste Klimabiennale: Kunst wie aus dem Lehrbuch
       
       Relevante Fragen für den Kulturbetrieb behandelt die erste Klima Biennale
       Wien. Doch ist es gut, dass sie angewandte mit der freien Kunst
       verwechselt?
       
 (DIR) Jurist über Kunstfreiheit in Afghanistan: „Menschen abbilden ist gefährlich“
       
       Die Reihe „Hidden Statement“ zeigt virtuell Kunst aus Afghanistan, die die
       Künstler das Leben kosten kann. Jurist Michael Mai versucht, zu helfen.
       
 (DIR) Streit um Skulptur an der Uni Flensburg: Frauenbild vs. Kunstfreiheit
       
       An der Uni Flensburg ist die Skulptur einer Nackten entfernt worden, weil
       sie Frauen aufs Gebären reduziere. Der Asta fordert die Wiederaufstellung.
       
 (DIR) AfD und Kulturpolitik: Rechte Angriffe auf die Kunst
       
       Nach der Sonneberg-Wahl: Was das Erstarken einer rechtsextremen Partei für
       die Kunstfreiheit bedeutet, liest man in Peter Laudenbachs „Volkstheater“.
       
 (DIR) Elon, Roger und die anderen: A great week for Antisemitismus
       
       Das Prinzip Antisemitismus funktioniert – immer anders, aber zuverlässig.
       Das haben diese Woche Elon Musk und Roger Waters vorgeturnt.
       
 (DIR) Kubas frustrierte Jugend: Mangel im Paradies
       
       Hinter der karibischen Postkartenkulisse verbirgt sich eine kaputte
       Wirtschaft und eine restriktive Regierung. Junge Menschen wandern aus.
       
 (DIR) Philipp Ruch gegen Bildungsbehörde: Erfolg für „Politische Schönheit“
       
       Die Bundeszentrale für politische Bildung darf Aktionskünstlern keine
       Spaltung vorwerfen. So entschied das Verwaltungsgericht Köln.
       
 (DIR) Katar und seine Opfer (5): Mohammeds Gedicht und seine Strafe
       
       Der Dichter Mohammed Al-Ajami, genannt Mohammed Ibn Al-Dhib, wurde 2011
       wegen eines Gedichts verhaftet. Nun wurde er erneut verurteilt.
       
 (DIR) Rapperin Pilz aus Lübeck: Die Rollenspielerin
       
       Die Rapperin Pilz übt Systemkritik in aggressiven, oft grenzwertigen
       Reimen. Die taz begibt sich auf die Suche nach der Person hinter der
       Kunstfigur.
       
 (DIR) Verfahren gegen Künstler in Kuba: Hinter verschlossenen Türen
       
       In Kuba stehen zwei Künstler vor ihrer Verurteilung. Der Prozess, bei dem
       die Öffentlichkeit ausgeschlossen war, verletzte selbst kubanische
       Standards.
       
 (DIR) Antisemitismus bei der documenta 15: Diskutiert wird später
       
       Die documenta sagt die geplante Gesprächsreihe zu Antisemitismusvorwürfen
       ab. Diskutiert werden sollte auch über Grenzen der Kunstfreiheit.
       
 (DIR) Hongkongs neues Supermuseum: Die Zensoren warten schon
       
       Das kürzlich eröffnete M+ in Hongkong soll zum führenden Museum in Ostasien
       werden. Doch kann kritische Kunst hier wirklich gedeihen?