# taz.de -- Alle Artikel von Kaija Kutter
(DIR) Wenn man plötzlich wieder laufen kann
(DIR) Tote Obdachlose in Hamburg: Der rot-grüne Senat filtert künftig die Zahlen
Hamburg zählt künftig nur tote Obdachlose im öffentlichen Raum. Leute, die
in Kliniken oder Hilfseinrichtungen sterben, fallen aus der Statistik.
(DIR) Sozialpolitik in Hamburg: Träger droht das Aus
Nachdem der Senat Geld für Integrationszentren entzog, gerät ein
Beratungsträger ins Insolvenzverfahren. Wichtige Gewaltschutzprojekte in
Gefahr.
(DIR) Kahlschlag an der Uni Hamburg: Informatik muss bluten
Die Uni Hamburg ist zum Sparen verpflichtet: Drei Studiengänge an der
Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften sollen
schließen.
(DIR) „Gen Z regelt“-Proteste: Keiner muss an Halloween auf die Straße gehen
Nach den Unruhen von Paris und Mailand fragte die Presse unablässig nach
hiesigen Protesten. Niemand muss diese Erwartungshaltung erfüllen.
(DIR) Integration in Hamburg: Zwölf Beratungszentren vor dem Aus
Hamburgs Sozialbehörde hat die Integrationsberatung an einen neuen und
senatsnahen Bildungsträger vergeben. Die bisherigen Träger legen
Widerspruch ein.
(DIR) Zukunft des Nahverkehrs in Hamburg: Hamburger Senat will 17 Buslinien für die U-Bahn killen
Ein Gutachten zur Wirtschaftlichkeit der neuen U-Bahn-Linie U5 rechnet mit
dem Abbau von 17 Buslinien. Das bedeutet weitere Fußwege für
ÖPNV-Fahrgäste.
(DIR) Obdachlosigkeit in Hamburg: Tod im Altpapier
In Hamburg kam ein Mann in einer Altpapierpresse ums Leben. Die Polizei
vermutet, dass er in einem Papiercontainer schlief. Das kommt öfter vor.
(DIR) Prostitution Minderjähriger in Hamburg: „Etwa ein Mädchen pro Schulklasse ist gefährdet“
Eine Beratungsstelle für Mädchen, die von „Loverboys“ zur Prostitution
gedrängt werden, hat hohen Zulauf. Leiterin Anne W. fordert frühere
Prävention.
(DIR) Musterung bei der Bundeswehr: Auch auf den Po geschaut
Ein Kieler Schülerkomitee kritisiert, dass nun auch zur Musterung muss, wer
kein Interesse am Wehrdienst hat. Es komme zu intimen Leibesvisitationen.
(DIR) Regelanfrage beim Verfassungsschutz: Hamburg durchleuchtet sein Personal
Binnen eines Monats ließ Hamburg über 4.000 Personen vom Verfassungsschutz
überprüfen. Es gab fünf Treffer, darunter ein Islamist und ein
Linksextremist.
(DIR) HVV-Aktion zum Tag der Zivilcourage: Ein Gag, aber kein so guter
Um für Zivilcourage zu werben, will der Hamburger Verkehrsverbund nur
Fahrgästen mit „Haltung“ Zugang gewähren. Doch die geht das Unternehmen
nichts an.
(DIR) Kinder- und Jugendarbeit in Hamburg: „Die Situation ist wirklich dramatisch“
Hamburgs Jugendklubs und Bauspielplätze laden zu Demo und Tag der offenen
Tür. Der Arbeitsbereich ist bedroht, sagt Fachreferentin Fabienne von
Hohenthal.
(DIR) Sparpolitik in Hamburg: Ganztag bald ganz ohne Lehrer
Hamburgs Senat will 87 Ganztagsgrundschulen die Lehrerstellen für den
Nachmittag streichen. 54 Schulleitungen protestieren mit einem Brandbrief.
(DIR) Schulpflicht wird nicht mehr kontrolliert
Weil Schulbegleitungen fehlten, legte eine Hamburger Sonderschule Eltern
nahe, ihre Kinder zu Hause zu lassen. Dann kam eine Anweisung der
Schulbehörde
(DIR) Sparen an der Bildung: Uni Hamburg baut Studienplätze ab
675 Studienplätze baut die Uni Hamburg ab, weil das Budget nicht reicht.
Dabei steigt die Abiturientenzahl. Im Herbst sind Proteste geplant.
(DIR) Diskriminierung im Nahverkehr: ÖPNV fährt für gehbehinderte Menschen nur rückwärts
Der Rollstuhlfahrer Nikolaus Noak wollte im Bus vorwärts fahren. Die
Busfahrerin ließ das nicht zu und holte die Polizei, die ihn rausschmiss.
(DIR) Verfassungsschutz in Hamburg : Gewerkschafterin eingeschüchtert
Mann, der sich als Innenbehördenmitarbeiter vorstellte, sprach junge Frau
auf ihre politische Aktivität an. Behörde stellt nun selber Strafanzeige.
(DIR) Kommentar zu Polizeidrohnen in Hamburg: Viel mehr Überwachungsdruck
Hamburgs Senat plant ein flächendeckendes Drohnennetz und tut so, als ginge
es ums Einsparen alter Helikopter. Doch hier muss die Stadt gefragt werden.
(DIR) Drohnenüberwachung in Hamburg: Neue Augen in der Luft
Hamburgs Polizeihubschrauber „Libelle“ und „Libelle 1“ werden aussortiert
und durch ein flächendeckendes Drohnennetz ersetzt. Die Drohnen sind:
leise.