# taz.de -- Parlamentswahl in Ungarn: Endspiel um die Demokratie
       
       > Péter Magyar stand Viktor Orbán nahe, bis er enthüllte, wie korrupt
       > dessen Regierung ist. Jetzt könnte der Erzkonservative die ungarische
       > Demokratie retten.
       
 (IMG) Bild: Péter Magyar auf einer Kundgebung seiner Partei am 15. März in Budapest
       
       Es dröhnt und schallt durch die Andrássy út, die Prachtstraße im Herzen
       Budapests. Mehr als 150.000 Menschen schieben sich Richtung Heldenplatz,
       Musik donnert aus den Lautsprechern. Es ist der 15. März, Ungarns
       Nationalfeiertag.
       
       Oppositionsführer Péter Magyar hat seine Anhänger*innen auf die Straße
       gerufen. Und sie sind gekommen, wenige Wochen vor der alles entscheidenden
       Wahl am 12. April. Viktor Orbán regiert seit fast 16 Jahren das Land,
       zunehmend autoritär. Zum ersten Mal gibt es jetzt eine wirkliche
       Alternative.
       
       Mitten im Strom, zwischen Transparenten und Fahnen, laufen Adele und
       Sophie. Sie sind in ihren frühen Zwanzigern, Sophie arbeitet beim Film,
       Adele studiert Bühnenbild. „Orbán regiert, solange ich politisch denken
       kann. Wir brauchen einfach einen Atemzug frischer Luft“, sagt Adele. Wie
       ihre Freundin weiß auch Sophie, dass das Programm von Magyar sich nicht mit
       ihren eher linken Überzeugungen deckt, doch fürs Erste sei eine Abwahl
       Orbáns das wichtigste Ziel.
       
       Einen Kilometer entfernt von hier herrscht eine ganz andere Stimmung. Von
       der Margaretenbrücke über die Donau bis zum Parlament am Ufer führt Orbán
       seinen „Friedensmarsch“. Auch dort Fahnen, auch dort Sprechchöre. Und
       Zehntausende, die Ungarns Langzeitpremier für unersetzlich halten.
       
       Doch alle Umfragen seit Monaten sehen Orbáns Partei Fidesz deutlich im
       Rückstand. Orbán weiß das. Und er tut alles, um seine Abwahl zu verhindern.
       
       ## Das Wahlsystem soll Orbáns Macht sichern
       
       Der Ministerpräsident greift zu seinen alten Hits: Ungarn dürfe nicht zum
       Opfer fremder Mächte werden, vor allem Brüssel und Kyjiw meint Orbán damit.
       In seiner Rede vor dem Parlament reiht er ein Drohszenario an das nächste.
       „Sie wollen, dass ihr und eure Kinder und Enkel Sklaven für die Ukraine
       werden“, ruft er in die Menge.
       
       Drei Millionen Stimmen wolle er wieder erreichen, wie damals bei seinem
       bisher größten Triumph 2022. Die Botschaft: Nichts hat sich geändert, wir
       werden wieder gewinnen. Orbáns Fans jubeln, für Bulcsú Hunyadi aber ist
       diese Zahl entweder kalkulierter Optimismus oder blanke Verzweiflung.
       
       Hunyadi beobachtet für den liberalen Thinktank Political Capital die
       ungarische Innenpolitik. Intern rechne Orbáns Partei nicht mehr mit den
       Listenstimmen, sagt er, und setze alles auf 20 bis 30 hart umkämpfte
       Wahlkreise, wo ein paar Tausend Stimmen den Unterschied machen könnten.
       
       Der Hintergrund: Ungarn hat mittlerweile ein Wahlsystem, das Orbán gezielt
       für seinen Machterhalt umgebaut hat. Unter anderem ließ er die Wahlkreise
       neu zuschneiden. Deshalb braucht Péter Magyars Partei Tisza etwa fünf
       Prozentpunkte mehr an absoluten Stimmen, um die Wahl zu gewinnen.
       
       ## Magyar will Medienfreiheit wiederherstellen
       
       Magyars Tisza ist wie Orbáns Fidesz rechtskonservativ. Die beiden Parteien
       unterscheiden sich ideologisch kaum, wobei Magyar nach Kräften versucht,
       alle Lager zu erreichen. In vielen Streitfragen, etwa zu LGBTQI-Rechten und
       zum Verhältnis zur Ukraine, bleibt er bewusst vage.
       
       Der Hauptunterschied zu Orbán ist jedoch, dass Magyar die
       Rechtsstaatlichkeit und Medienfreiheit wiederherstellen will. Ebenso
       schließt er Ukrainehilfen nicht pauschal aus und will das Verhältnis zur EU
       wieder normalisieren. Zu den größten Wahlversprechen seiner Partei Tisza
       gehören eine Steuerreform, höhere Renten, Investitionen ins Gesundheits-
       und Sozialsystem.
       
       Unter den Orbán-Anhänger*innen vor dem Parlament mischt sich echte
       Überzeugung mit düsteren Szenarien. Zehntausende Teilnehmende haben sich
       hier eingefunden, viele wurden aus dem ganzen Land mit Reisebussen nach
       Budapest gebracht. Eine 63-Jährige ist mit ihrer Tochter und ihren Enkeln
       gekommen.
       
       „Ungarische Väter und Großväter würden sofort an die Front geschickt
       werden, wenn Magyar gewinnt“, wiederholt sie die Botschaft, die Orbán von
       der Bühne trommelte. Die Frau stammt [1][aus der ungarischen Minderheit im
       ukrainischen Transkarpatien], eine sachliche Grundlage für ihre Sorge gibt
       es nicht wirklich.
       
       ## Herr, segne den Ungarn, mit Frohsinn und mit Überfluss
       
       Zwar ist Péter Magyar weniger kategorisch gegen jede Unterstützung der
       angegriffenen Ukraine als Orbán. Wirklich für eine Hilfe ausgesprochen hat
       er sich aber auch nicht. Ebenso stellt sich auch Magyar gegen eine rasche
       Aufnahme des Nachbarlandes in die EU.
       
       Eine andere Frau um die 50 antwortet auf die Frage, warum sie Orbáns
       Politik unterstütze, schlicht: „Weil ich sie jeden Tag erlebe. Ich bin
       glücklich. Ich bin frei.“ In Ungarn sei auch die Rede noch frei, anders als
       in Deutschland. Konkurrent Péter Magyar hingegen sei eine Marionette
       anderer Länder und habe einen schlechten Charakter.
       
       Dann wendet sie sich ab und stimmt ein in die ungarische Hymne: Isten, áldd
       meg a magyart – Herr, segne den Ungarn, mit Frohsinn und mit Überfluss.
       Beschütze ihn mit deiner Hand, wenn er sich schlägt mit dem Feind.
       
       Im Lager Péter Magyars an der Andrassy út ist die Menge jünger, bunter und
       sieht Europa als Chance. Wo Orbán mit Bedrohungsszenarien arbeitet, setzt
       Magyar auf das Versprechen des Neubeginns. Magyar zeichnet das Bild eines
       Landes, das von seinem eigenen Ministerpräsidenten verraten wurde.
       
       Er gelobt, die blockierten EU-Gelder nach Ungarn zurückzuholen, das Mandat
       des Ministerpräsidenten auf zwei Amtszeiten zu begrenzen und die Renten der
       Ärmsten anzuheben. Bei anderen Themen bleibt er wie üblich vage, etwa beim
       künftigen Verhältnis zur Ukraine und zur EU.
       
       ## Aus dem Hintergrund ins Rampenlicht
       
       Auf der Bühne ist der schneidige 45-Jährige ganz in seinem Element. Seit
       Wochen tingelt er unermüdlich durchs Land, drei bis vier Wahlkampftermine
       pro Tag. Die Touren gehörten bereits zu seiner Strategie, als er Anfang
       2024 antrat, die politische Landschaft Ungarns zu verändern. Der Jurist,
       der Karriere im inneren Zirkel von Orbáns Partei gemacht hatte, war damals
       noch weitgehend unbekannt. Heute füllt er mühelos Plätze und Hallen.
       
       Ein Pädophilieskandal im Frühjahr 2024 machte seinen Aufstieg möglich. Der
       Mitarbeiter eines Waisenhauses, der Kindesmissbrauch gedeckt hatte, war von
       der Fidesz-Regierung begnadigt worden – pikant für eine Partei, die
       Kinderschutz vorschiebt, um gegen queere Menschen zu hetzen.
       
       Doch der Skandal brachte das Fass nur zum Überlaufen. Ungarn ist laut
       Transparency International seit 2022 der korrupteste EU-Mitgliedstaat. Das
       Gesundheitssystem gilt als chronisch unterfinanziert, informelle
       Zuzahlungen an Ärzt*innen sind verbreitet. Und die Wirtschaft stagniert
       das dritte Jahr in Folge, während die Löhne weit unter EU-Durchschnitt
       liegen.
       
       [2][Als die Wut auf der Straße nicht abebbte, sah Péter Magyar seinen
       Moment gekommen]. Er veröffentlichte heimliche Aufnahmen von Gesprächen mit
       seiner Ex-Frau, Fidesz-Justizministerin Judit Varga, in denen sie
       beschrieb, wie die Regierung Korruptionsermittlungen manipuliert hatte. Sie
       schlugen hohe Wellen, Ministerin Varga und Staatspräsidentin Katalin Novák
       mussten zurücktreten.
       
       Magyar kanalisierte die Proteststimmung, rief zu Großdemos auf und
       kandidierte bei der EU-Wahl im Juni 2024 an der Spitze der Kleinpartei
       Tisza. Das Ergebnis war ein politisches Erdbeben. Die Bewegung kam aus dem
       Stand auf knapp 30 Prozent, Fidesz fiel auf unter 45, ihr schlechtestes
       Ergebnis seit 2010. Seitdem hat Péter Magyar kaum aufgehört, Wahlkampf zu
       machen. Seine Popularität konnte er über zwei Jahre beibehalten – und sogar
       noch steigern.
       
       ## Wahlkampf mit KI-genierter Panikmache
       
       Orbán wurde deshalb in den letzten Wochen merklich nervös. Das zeigt sich
       auch am immer schmutzigeren Wahlkampf. Seine Fidesz-Partei verbreitete zum
       Beispiel auf Social Media ein KI-generiertes Video eines Mädchens, das auf
       seinen Vater wartet. Der wird am Ende des Clips im Schlamm kniend von
       feindlichen Soldaten erschossen. Ob es sich um ukrainische oder russische
       Truppen handelt, bleibt bewusst offen.
       
       „Das ist vorerst nur ein Albtraum“, heißt es im Video, „aber Brüssel
       bereitet sich darauf vor, ihn Wirklichkeit werden zu lassen.“ Orbán
       behauptete letzthin gar, dass ukrainische Geheimdienste Anschläge auf
       ungarische Energieinfrastruktur planen würden. Belege gibt es dafür nicht,
       aber die Angst vor einer diffusen Bedrohung verfestigt sich bei vielen. Und
       das Schüren dieser Angst ist mittlerweile der Hauptinhalt von Orbáns
       Wahlkampf.
       
       Nie zuvor, sagt Politikberater Bulcsú Hunyadi, habe es eine so große
       Einflussnahme Russlands auf einen ungarischen Wahlkampf gegeben. So hat
       etwa der Kreml Experten für Social-Media-Manipulation nach Budapest
       entsandt, wie die ungarische Investigativplattform Vsquare unter Berufung
       auf europäische Geheimdienste berichtete. Die sozialen Netzwerke werden
       seit Wochen mit Desinformationen zur ungarischen Politik geflutet.
       
       Und dann bekommt Orbán noch internationale Schützenhilfe aus dem Westen.
       US-Präsident Trump bekundete in einem Video seine Unterstützung,
       Vizepräsident Vance soll noch vor der Wahl nach Budapest reisen. Schon im
       Vorfeld pilgerten Marine Le Pen, Matteo Salvini und Alice Weidel in die
       Hauptstadt Ungarns, um Orbán zu huldigen. Doch Wahlen, sagen Expert*innen,
       gewinnt man nicht unbedingt mit Solidaritätsadressen aus dem Ausland –
       sondern vor allem mit dem Gefühl, dass sich im Alltag etwas ändert.
       
       Sollte Orbán tatsächlich verlieren, beginnt erst der wahre Kampf.
       Schlüsselstellen im Verfassungsgericht, Rechnungshof, in der
       Staatsanwaltschaft, im Medienrat und anderen Institutionen sind voll mit
       Vertrauten Orbáns, die eine neue Regierung ausbremsen könnten.
       
       ## Hoffnungen auf ein gerechteres Ungarn
       
       Péter Magyar jedoch mobilisiert bis zum Schluss. Drei Tage nach dem großen
       Marsch in Budapest ist er in Harta zu Gast, einem Dorf in der ungarischen
       Tiefebene zwei Autostunden südlich der Hauptstadt. Dort hat man für ihn
       gebacken. Maria, 65 Jahre, war schon Stunden vor dem Kandidaten da, um
       alles vorzubereiten: die Tische, den Zwiebelkuchen aus Hefeteig mit Speck.
       
       Maria teilt Wahlwerbung aus, sammelt fleißig Unterschriften. Warum tut sie
       das alles? „Orbán ist schon lang genug an der Macht“, sagt Maria. „Er
       verspricht viel, macht dann aber alles anders, als er sagt.“ Dann kommt sie
       auf ihre Rente zu sprechen. 40 Arbeitsjahre, davon viele im Büro des nahen
       Gefängnisses, ein paar Jahre auch als Altenpflegerin in Deutschland. Zum
       Leben reiche ihre Rente kaum. Die Lebensmittel seien teuer geworden. Und es
       stimme nicht, dass der ungarische Strom billig sei.
       
       Zsuzsanna, 36 Jahre, auffallend gutes Englisch, ist vor vier Jahren mit
       ihrem Partner aus London zurück hierhergezogen. Was überzeugt sie an Péter
       Magyar? Seine Vorstellungen zur Steuer, sagt Zsuzsanna, mit Magyar würde es
       gerechter für alle.
       
       Es läuft Musik. Während sich der Park im Ortskern Hartas langsam füllt,
       steigt Péter Magyar aus einem Auto. Er trägt einen Tisza-Kapuzenpullover,
       schwingt die ungarische Fahne, begrüßt die Umstehenden, bevor er
       zielstrebig zur Bühne schreitet. Jeder Schritt wird von seinem
       Social-Media-Team festgehalten.
       
       Der Oppositionsführer wird an diesem Tag konkreter als in Budapest. Er
       spricht das marode Krankenhaus im nahen Kalocsa an und die Jugend, die im
       ländlichen Raum keine Jobs und keine Zukunft finde. Dann moderiert er den
       lokalen Tisza-Kandidaten an, einen Landwirt und früheren Biologielehrer,
       den man hier eigentlich niemandem mehr vorstellen muss. Nach den Reden
       schüttelt Magyar Hände, schießt Selfies. Dann geht es zum nächsten
       Wahlkampftermin.
       
       40 Autominuten nördlich, auf der anderen Seite der Donau, ist die Welt eine
       andere. Dunaújváros, geschrumpft von 60.000 auf 40.000 Einwohner, wurde
       nach dem Zweiten Weltkrieg als sozialistische Planstadt gebaut. Einst
       stolzes Zentrum der Stahlindustrie, hat die Stadt ihre besten Tage hinter
       sich.
       
       Arbeitslosigkeit, Abwanderung und Armut sind die größten Probleme, der
       Industrie fehlen Aufträge, der Putz bröckelt von den großen Häuserblocks.
       Der Bürgermeister kommt hier nicht etwa von Fidesz, sondern war früher
       Abgeordneter der rechtsextremen Jobbik-Partei. In Städten wie dieser
       entscheidet sich die Wahl.
       
       Um 18 Uhr ist der Platz zwischen der Raiffeisenbank, dem Kino und der
       vierspurigen Straße bereits dicht gefüllt. Viktor Orbán ist spät dran. Die
       Menge wird mit Musik beschallt, dann spricht ein lokaler Fidesz-Funktionär,
       man müsse den Wahlkreis verteidigen. Fackeln werden angezündet in der
       Dämmerung, nach Minuten ziehen Rauchschwaden durchs Publikum, manche
       husten.
       
       Dann kommt der Ministerpräsident, begleitet von schallenden Rufen:
       „Vik-tor, Vik-tor!“ Die Inszenierung ist professioneller als der selbst
       gemachte Auftritt Magyars in Harta. „Fidesz – Die sichere Wahl“ prangt in
       Blockbuchstaben über der Bühne.
       
       Viktor Orbán zählt auf, was seine Regierung alles getan habe für das Land.
       Für die Rentner habe es das 13. und 14. Monatsgehalt gegeben, weil Ungarn
       sein Geld eben nicht in die Ukraine geschickt habe. Für die Mütter von
       mehreren Kindern die lebenslange Befreiung von der Einkommensteuer, die es
       „nirgendwo sonst“ auf der Welt gebe. Dann die Kernbotschaft: Die EU
       verstricke sich immer tiefer in den Ukrainekrieg. Er aber, Viktor Orbán,
       mache da nicht mit.
       
       ## Orbán profitiert von der Spaltung, Magyar will sie überwinden
       
       Unter den Teilnehmenden ist Eszter, 72 Jahre alt. Sie wählt seit
       Jahrzehnten Orbáns Fidesz-Partei, weil ihr drei Dinge wichtig sind: keine
       Migration, wirtschaftliche Entwicklung, Familienförderung. Auch zwei
       18-Jährige stehen vor der Bühne, Erstwähler. Sie hören sich beide Parteien
       an, sagen sie, tendieren aber zur Tisza – wegen des Gesundheitswesens.
       
       Er müsse mit seinem Vater oft ins Krankenhaus, sagt einer der beiden, die
       Wartezeiten seien enorm. Der andere sagt etwas, das die Meinung vieler auf
       den Punkt bringt: „Kleine Veränderungen wären schon gut.“ Keine Revolution,
       sondern punktuelle Reformen. „Orbán light“ wird Péter Magyar von manchen
       genannt, in Anspielung auf seine politische Herkunft und sein Auftreten.
       
       An der Hauptstraße von Dunaújváros treffen sich Schüler*innen und
       Studierende für eine kleine Gegendemo zum Orbán-Auftritt. Ein Dutzend junge
       Leute haben Tisza-Plakate in den Händen und diskutieren mit Orbán-Fans.
       
       Als der Ministerpräsident längst wieder im Auto sitzt, kommt es zu
       Beleidigungen zwischen Orbán-Fans und Gegendemonstrant*innen, kurz dann
       auch zu Handgreiflichkeiten. Polizei ist weit und breit keine zu sehen.
       Viktor Orbán profitiert von der Spaltung in Ungarns Bevölkerung und schürt
       sie nach Kräften. Péter Magyar will Unterschiede überwinden, das Land
       einen. Sagt er zumindest. Mitarbeit: Gergő Pap
       
       3 Apr 2026
       
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