# taz.de -- Berlin Ausstellung
       
 (DIR) Die Kunst der Woche: Blutrotes Herz und herzliches Wort gehen ineinander über
       
       Um Liebe von der Metaphysik bis zum Körper geht es in den Zeichnungen
       vierer Künstlerinnen bei Mountains wie auch bei Mooni Perry im Kunst Raum
       Mitte.
       
 (DIR) Filmkünstler É. Baudelaire im CCA Berlin: Wie fühlt sich die Gesellschaft an?
       
       Éric Baudelaire ist als Filmkünstler bekannt. Im Berliner Kunstraum CCA
       zeigt er auch Skulpturen – ein sinnlicher Trip von der Börse bis zur
       Schönheit.
       
 (DIR) Kunstkollektiv Kunzten in Berlin: Sie winden sich wie Würmer
       
       Junge Kunst an der Spree: Bis Ende der Woche noch kann man in Berlin eine
       Ausstellung des Kollektivs „Kunzten“ am Flutgraben anschauen.
       
 (DIR) Die Kunst der Woche: Vielleicht beginnt man mit dem Phallus
       
       Bei Scherben geht es um Bild und Fetisch des Tätowierkünstlers Albrecht
       Becker, in der Galerie im Turm destilliert Daphne Schüttkemper Körper aus
       Häusern.
       
 (DIR) 5 Jahre Humboldt Forum in Berlin: Noch zu wenig Forum
       
       Fünf Jahre nach der Eröffnung des Humboldt Forums fordert die Stiftung
       Zukunft Berlin Nachbesserungen. Die Gründungsidee sei noch nicht
       verwirklicht.
       
 (DIR) Kyiv Biennial im KW Berlin: Über Umwege zur „Nakba“
       
       Die Kyiv Biennial in Berlin hantiert mit dem Begriff des
       „Middle-East-Europe“. Das geht nicht immer auf.
       
 (DIR) Kyjiw-Biennale in Berlin: Kunst im Angesicht der Katastrophe
       
       Die Kyjiw-Biennale macht Station im KW Institute for Contemporary Art
       Berlin. In welcher Form kann die Kunst nach mehr als vier Jahren Krieg
       sprechen?
       
 (DIR) Die Kunst der Woche: Die anarchische Verselbstständigung der Form
       
       Man kann keinem Bild trauen, ob es nun von Anna & Bernhard Blume und
       Tatjana Danneberg ist oder zu Brook Hsus Aufbereitung eines modernen
       Klassikers gehört.
       
 (DIR) Ausstellung von Dörte Eißfeldt: Fotografisches Papier und Modell werden eins
       
       Das C/O Berlin entdeckt die konzeptuelle Fotografie von Dörte Eißfeldt. Das
       Physische der analogen Technik schließt sie mit Sinnlichkeit kurz.
       
 (DIR) Die Kunst der Woche: Der Alltag in Bildteppich und Rollenspiel
       
       Ingrid Wiener bei Barbara Wien zeigt große Textilkunst. Klemm's Berlin
       macht uns derweil mit frühen Videoarbeiten von Juan Pablo Echeverri
       bekannt.
       
 (DIR) Die Kunst der Woche: Das funktionslose Ding
       
       Ob mit Fett auf Glas oder Öl auf Leinwand: Im Projektraum „schon“ wie auch
       bei Vivian Zhang in der Galerie Max Hetzler geht es um den Shift zur
       Abstraktion.
       
 (DIR) Marina Abramović in Berlin: Die Vulva im Ritus
       
       Performancekünstlerin Marina Abramović ist zurück in Berlin. Der Gropius
       Bau zeigt ihr Werk „Balkan Erotic Epic“ zwischen kritischer Körperkunst und
       Kitsch.
       
 (DIR) Ausstellung im Kindl Berlin: Auf du und du mit Pilz und Tiger
       
       Verstand und Fantasie wird von Simon Faithfull und anderen im Kindl Berlin
       getriggert, um das Verhältnis des Menschen zu Tieren und Pflanzen zu
       überdenken.
       
 (DIR) Edith Tudor-Harts Fotografie in Berlin: Die Kamera als Waffe
       
       Fotografin der Arbeiterklasse und Sowjet-Agentin: Der Berliner Freiraum für
       Fotografie stellt das politische Werk der schillernden Edith Tudor-Hart
       aus.
       
 (DIR) Die Kunst der Woche: Ich, das Wurzelgemüse
       
       Was zeigt ein Porträt? Anna Oppermann, Loretta Fahrenholz und Tishan Hsu
       spielen in Max Mayers Galerie mit Körper, Wahrnehmung und Täuschungen.
       
 (DIR) „Sabotage“ im Hamburger Bahnhof: Von Knaben und Katzen
       
       Giulia Andreani setzt im „Hamburger Bahnhof“ Berlin Figuren der Kunst- und
       Weltgeschichte malerisch in neue Zusammenhänge. Als Vorlagen dienen Fotos.
       
 (DIR) Die Kunst der Woche: Surreal, hyperreal, total real
       
       Karl Holmqvist geht in der Galerie Neu zurück zum Undergroundfilm von Maya
       Deren, und Johannes Büttner dokumentiert im Kunst Raum Mitte einen irren
       Kryptostaat.
       
 (DIR) Die Kunst der Woche: Der Körper zwischen Hütten und Plattenbau
       
       Beverly Buchanan lässt Architekturen verwittern. Sven Johne denkt über den
       militarisierten Körper nach – und Trey Abdella wird winterwütend.
       
 (DIR) Tag gegen Transfeindlichkeit: Trost in der Gemeinschaft
       
       Die Kiezkapelle Neukölln schafft zum Trans Day of Remembrance einen Ort für
       gemeinsames Trauern. Berlinweit nehmen queerfeindliche Übergriffe zu.
       
 (DIR) „Trutz Simplex“ von Anna Herms in Berlin: Nach der Schelmin graben
       
       In der Berliner Galerie Paint Shop führt Anna Herms die Werke von
       Schriftstellerinnen aus Vergangenheit und Gegenwart bildhauerisch vor
       Augen.
       
 (DIR) Ausstellung von Erik Schmidt: Ein durchschnittlicher Mann von Welt
       
       Bezugsrahmen eigenen Schaffens: Im Kindl-Zentrum Berlin verweist mit „The
       Rise and Fall of Erik Schmidt“ ein Künstler auf sich selbst.
       
 (DIR) Berlin Art Week: Es schmeckt nach Salz und Algorithmus
       
       Die Stadt ist voller Kunstevents, die Gedanken sind voller Widersprüche und
       das richtige Leben fühlt sich manchmal recht falsch an. Ob Mittagessen
       hilft?
       
 (DIR) Kunstfestival „Hallen 06“: Größe als Alleinstellungsmerkmal
       
       Bei den Berliner „Hallen 06“ ist genug Platz, Kunst in Szene zu setzen.
       Neben Galerien präsentieren sich dort auch Institutionen und Sammlungen.
       
 (DIR) Anime-Ausstellung in Berlin: Fanfiction führt ikonische Schwertkämpfe fort
       
       Die Manga-Ninja-Serie „Naruto“ prägte Anfang der Nuller Millionen
       Jugendliche weltweit. Eine Ausstellung in Berlin lädt zu ihrer
       Neuentdeckung ein.
       
 (DIR) Ausstellung „Vulture“ in Berlin: Kunst wie perfekte Kadaver
       
       Antwort auf dringliche Fragen der Gegenwart: Der Berliner Projektraum
       Scherben zeigt Werke von Sigmar Polke, Dylan Spasky und Mickael Marman.
       
 (DIR) Erinnerungskultur in Berlin: Von Ossietzky bis Heß
       
       Um kein Pilgerort zu sein, wurde das Kriegsverbrechergefängnis in Berlin
       abgerissen. „Spandau Prison“ erinnert an den Ort, wo einst auch NS-Gegner
       saßen.
       
 (DIR) Topographie des Terrors: Zweifel an Opas Unschuld
       
       Eine Ausstellung über den Umgang mit den Nazis nach 1945 wurde von einem
       Schulmuseum gestaltet. Sie wendet sich auch vor allem an jüngere Besucher.
       
 (DIR) Finanzielle Unsicherheit in der Kunst: Eine toxische Beziehung
       
       Frust, Förderanträge und finanzielle Unsicherheit: Ungeschönt dokumentiert
       die Ausstellung „Fight or Flight II“ Erfahrungen von FINT*-Künstler*innen.
       
 (DIR) Gosia Lehmanns Schau über Kunst und Geld: Immer auf Kurs bleiben
       
       Im Berliner Projektraum Neun Kelche führt die Künstlerin Gosia Lehmann
       durch ein Labyrinth der Finanzen. Von Wert ist hier nicht immer das
       Original.
       
 (DIR) Wieder im Kino: Fantasy und Handzeichnung
       
       Diese Woche auf der Leinwand: Best of Brigitte Bardot und der
       Sci-Fi-Trash-Streifen „Barbarella“. Der Anime-Künstler Kosuke Hayashi kommt
       nach Potsdam.
       
 (DIR) Ausstellung „Muddy Measures“ in Berlin: Durchs Watt und in die Sümpfe
       
       Eine Ausstellung im Tieranatomischen Theater widmet sich den Feuchtgebieten
       der Welt. Sie zeigt auf, was diese gefährdet und wer sie zu bewahren
       versucht.
       
 (DIR) Ausstellung des Literaturmuseums Charkiw: Im Verborgenen weiterleben
       
       Eine Wanderausstellung aus Charkiw zeigt derzeit in Berlin die Folgen des
       russischen Imperialismus auf die ukrainische Literatur.
       
 (DIR) Ausstellung im Schloss Biesdorf: Dem Verschwinden Form geben
       
       Geschichten über den Osten sind Teil der Berliner Ausstellung „Worin unsere
       Stärke besteht“. Kuratiert wurde diese von der Künstlerin Andrea Pichl.
       
 (DIR) Die Kunst der Woche: Untergründiges Wissen
       
       Gerhard Faulhaber wie er zeichnete und dachte, Scherben startet eine Serie
       zu lesbischem Erbe und Erwan Sene zieht es in die Pariser Kanalisation.
       
 (DIR) Ausstellung von Ernst Schroeder: Schutz in der Einsamkeit suchen
       
       Ernst Schroeder war ein Maler der Stille in den 1950er Jahren. Zeichnungen
       und Bilder des Künstlers sind in Berlin, in der Galerie Pankow zu sehen.
       
 (DIR) Die Kunst der Woche: Umhüllte Welt
       
       Am Rosa-Luxemburg-Platz gibt es Häkelobjekte von Elisabeth Schrader zu
       entdecken. Mountains ehrt David Medallas Werk voller Camp und
       Berlingeschichte.
       
 (DIR) Christian Boltanskis „The Missing House“: Ein Kunstwerk über das Verschwinden
       
       Mit „The Missing House“ erinnerte der Künstler Christian Boltanski 1990 an
       die früheren Bewohner eines Berliner Mietshauses. Nun ist das
       Fassadenkunstwerk restauriert.
       
 (DIR) Die Kunst der Woche: Die Welt von Zeit zu Zeit
       
       Im Palais Populaire dreht die Zeit ihre Runden mit Werken von Ayşe Erkmen
       und Cornelia Schleime. Bei Olafur Eliasson wechselt das Licht die Richtung.
       
 (DIR) Yoko Onos Ausstellung „Dream Together“: War is over! If you want it.
       
       Yoko Ono fordert uns immer noch mit Dringlichkeit zum Frieden auf – gerade
       in einer Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie in Berlin.
       
 (DIR) Ausstellung „Den Vogel zeigen“: Im Nest des Raben
       
       Eine Ausstellung im Museum Pankow informiert über Berlins letzte
       Umweltzeitung „Der Rabe Ralf“. Und warum in der Hauptstadt immer mehr
       Füchse herumlaufen.
       
 (DIR) Architektur der Moderne in Berlin: Blick in beide Richtungen
       
       Eine Ausstellung im Mitte Museum zeigt die architektonischen Visionen der
       Moderne im Osten und Westen Berlins – und wie diese heute bewohnt werden.
       
 (DIR) Ausstellung Queere Kunst aus Ghana: Kunst als Kampf
       
       Über den Zorn und das Anlegen der zweiten Haut: In der nGbK erzählt die
       Ausstellung „Activist Choreographies of Care“ queere Geschichten aus Ghana.
       
 (DIR) Ausstellung von Vaginal Davis in Berlin: Schminke bringt Wahrheit hervor
       
       Vaginal Davis, das ist die Genre sprengende Künstlerin und
       Universalgelehrte aus dem queeren Underground. Nun zeigt der Berliner
       Gropius Bau ihr Werk.
       
 (DIR) Sonderausstellung über Nachrichten: Aus der Postkutsche ins Internet
       
       Was verraten Nachrichten darüber, wie wir uns verständigen? Eine
       Sonderausstellung zu dem Thema im Museum für Kommunikation Berlin kann auch
       überfordern.
       
 (DIR) Käthe Kruse in der Berlinischen Galerie: Von A wie „Abstiegsangst“ bis Z wie „Zuwanderungsrekord“
       
       Als Künstlerin ordnet Käthe Kruse die Welt. Das zeigt auch die große
       Werkschau des einstigen Mitglieds der Anarcho-Musikgruppe „Die tödliche
       Doris“.
       
 (DIR) Die Kunst der Woche: Lehrstücke des Neuen Sehens
       
       Die übersehenen Ausschnitte einer Stadt, Ellen Auerbach und Lea Grundig in
       Palästina und unvermutete Gewächse auf Baustellen stehen auf dem Programm.
       
 (DIR) Die Kunst der Woche: Erlebende Zeichnung
       
       Monika Maurer-Morgenstern taucht Erinnerung in leuchtende Farben. Das Achim
       Freyer Kunsthaus zeigt Werke aus über 50 Jahren künstlerischer Praxis.
       
 (DIR) Die Kunst der Woche: Die Zeit schichten
       
       Das C/O zeigt Fotografie aus Afrika und der afrikanischen Diaspora. Der New
       Yorker Fotograf Leonard Freed porträtierte jüdisches Leben in der BRD.
       
 (DIR) Die Kunst der Woche: Im Dickicht der Farben und Tierwelten
       
       Die abstrakte Malerin Nicole Heinzel lässt Sonne und Linien mitgestalten.
       Comichaft, doch ernst erscheinen Bertram Jesdinskys Skulpturen und Bilder.
       
 (DIR) Ausstellung von Alex Müller im ZAK: Das Ich in irre vielen Versatzstücken
       
       Im ZAK erzählt die Künstlerin Alex Müller mit geradezu manisch vielen
       Arbeiten aus mehr als 20 Jahren vom Dasein in seiner Mühseligkeit und
       Wucht.