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(DIR) Die Kunst der Woche: Im dritten Raum
Die Installation „Zwischen Tür und Zukunft“ macht Zukunftsvisionen sichtbar
– und reimaginiert Zugehörigkeit für Menschen, die Rassismus erleben.
(DIR) Propalästinensische Demo in Connewitz: Wenn Linke anfangen, Staaten zu verteidigen
Connewitz war der Tiefpunkt der innerlinken Auseinandersetzung. Auf beiden
Seiten schlägt Lagerdenken in die Rechtfertigung von Herrschaft um.
(DIR) Die Kunst der Woche: Der Körper zwischen Hütten und Plattenbau
Beverly Buchanan lässt Architekturen verwittern. Sven Johne denkt über den
militarisierten Körper nach – und Trey Abdella wird winterwütend.
(DIR) Berliner Senat schießt gegen die Antifa: Der Druck schwappt rüber
Justizsenatorin Badenberg redet nach dem Stromanschlag über die
Gefährlichkeit der Antifa. Das hat System – und es hat etwas mit Donald
Trump zu tun.
(DIR) Bewegungstermine in Berlin: Viel los im Weglaufhaus
Das selbstverwaltete Weglaufhaus „Villa Stöckle“ hat im Winter besonders
viel zu tun. Zum 30. Geburtstag in diesem Jahr sind Spenden hoch
willkommen.
(DIR) Konzertempfehlungen für Berlin: Zwischen Kontemplation und Eklektizismus
Das Jahr beginnt mit „Unerhörter Musik“, die wie Grummeln klingt. Man kann
sich aber auch durch performative Zeitreisen nochmal gedanklich ausklinken.
(DIR) Die Kunst der Woche: Lebendige Linien
Einige Linien ziehen sich durch ein Kunstjahr. Andere Linien durch ein
ganzes Leben. Im Museum Reinickendorf wird die Linie derweil neu
imaginiert.
(DIR) Weihnachten ohne Familie: Solidarität statt Familienzwang und Einsamkeit
An den Feiertagen wird in der Familie gern Geborgenheit simuliert. Zum
Glück gibt es Angebote für alle, die da nicht mitmachen können oder wollen.
(DIR) Konzertempfehlungen für Berlin: Ein vergeblicher Glanz?
In der letzten Kolumne des Jahres und auf den Bühnen der Stadt geht es
festlich zu. Auf die eine oder andere Art.
(DIR) Die Kunst der Woche: Das Gefühl einer alten Bekanntschaft
Farben, Materialien, Utensilien: Zum Jahresende fühlt sich alles retro an –
etwa „HipHop“ von Jac Leirner oder die Wachsmalereien von Nikolas
Gambaroff.
(DIR) Bewegungstermine in Berlin: Solidarisch durch den Winter
Weihnachtsmarkt, Küfa oder politisches Kino: Zahlreiche Initiativen laden
in der dunklen Jahreszeit zu gemeinschaftlichen Abenden ein.
(DIR) Konzertempfehlungen für Berlin: Müßiggang diskursiv aufgeladen
Christiane Rösinger präsentiert Songs über die Müdigkeit, das
Splitterorchester lädt ins Silent Green, und mit dem Saxofonisten Daniel
Glatzel wird es experimentell.
(DIR) Die Kunst der Woche: Malerei, die für sich spricht
Bei Meyer Riegger verwandelt Miriam Cahn Leinwände in Textkörper. Bei Max
Hetzler erweitert Janaina Tschäpe ihre Bilder mit poetischen Titeln.
(DIR) Im Rechtsruck gegen den Faschismus: Antifa – mit oder gegen Deutschland?
Der Antifa-Ratschlag in Berlin zeigt, dass die Aktivisten vor denselben
Fragen wie die Klimabewegung stehen. Es ist ein wichtiges Treffen der
Szene.
(DIR) Konzertempfehlungen für Berlin: Wo Symmetrie verkrüppelt
Diese Woche inspirieren Teppiche zu Musik, Umhängekeyboards kommen zum
Einsatz, und man darf sogar selbst singen. Jauchzet, frohlocket!
(DIR) Schulstreik gegen die Wehrpflicht: Fridays for Kriegsdienstverweigerung
Bundesweit gehen Schüler:innen am Freitag gegen Zwangsmusterung und
Wehrpflicht auf die Straße. Was bei der neuen Fridays-Bewegung anders wird.
(DIR) Konzertempfehlungen für Berlin: Musik für die Polykrisen
Schorsch Kamerun singt „akute“ Songs, der Nerven-Bassist Julian Knoth macht
auch Lo-Fi. Und die fünf Frauen von Vrouw lassen die Synapsen flirren.
(DIR) Die Kunst der Woche: Nahaufnahmen des Kleinen
Zwei Ausstellungen widmen sich Werken, die im Kleinen große Geschichten
erzählen – von Google-Street-View-Fragmenten bis zu ukrainischen
Tarnnetzen.
(DIR) Nazidemo in Berlin: Möchtegern-SA will aufmarschieren
Im Schatten der Antifa-Mobilisierung nach Gießen wollen junge Neonazis in
Mitte aufmarschieren. Sie suchen Anschluss an die Strukturen der Ex-NPD.
(DIR) Konzertempfehlungen für Berlin: Ein runder Geburtstag und viel Hunger
500 Jahre Musik stehen diese Woche auf dem Programm. Darunter sind
Renaissance, heutige Klangskulpturen und eine sehr analoge
Albumveröffentlichtung.
(DIR) Die Kunst der Woche: Skulpturen aus blauschimmerndem Paillettenstretch
Die Künstlerin Bettina Allamoda zeigt in der Galerie Zwinger derzeit
„Neustürzende Einbauten“. Sie setzt damit ihre künstlerischen Erforschungen
fort.
(DIR) Bewegungstermine in Berlin: Für Ayşe, Bahide, Yeliz und Silvio
Die ganze Woche steht im Zeichen der Antifaschistischen Aktionswoche „Kein
Vergeben! Kein Vergessen!“. Am Wochenende gibt es mehrere Demos.
(DIR) Konzertempfehlungen für Berlin: Erst Polyrhythmik, dann Puschenfest
Katharina Ernst ist zu Gast. Das Handcrafted Tributes Festival für neue
Perspektiven lädt ein. Und in der B.L.O Kantine wird es
noisig-experimentell.
(DIR) Die Kunst der Woche: Sich einfach mal dem Camp hingeben
Bei Capitain Petzel bringt Matthew Lutz-Kinoy die Räume zum Tanzen. Bei
Stations am Kotti machen Kathrin Wojtowicz & Anna Holtz die Architektur
porös.
(DIR) Konzertempfehlungen für Berlin: Es gibt immer guten Grund für Unruhe
Diee Woche bietet die Geschichte des slowenischen Punks, Deutsch-Pop, Indie
und einen guten Packen an Neuer Musik. Da kann man gar nicht ruhig bleiben.
(DIR) Die Kunst der Woche: Bäume sind die großen Alchemisten unserer Welt
In der Zitadelle Spandau ist eine Retrospektive von Vera Mercer zu sehen.
Im Haus am Kleistpark geht's in Fotos von Loredana Nemes um „Haut und
Holz“.
(DIR) Neue Musik aus Berlin: French Touch am Mehringdamm
Die Band Berliner Doom steht auf doomige Wortspiele — und weiß vom Leben
in dieser Stadt eine Menge. „Notre Doom“ heißt ihr neues Album.
(DIR) Die Kunst der Woche: Marke Rot
Zurück in die Siebziger und rein in die Gegenwart führt die Galerie Friese
mit Elvira Bach. Grund zu feiern: Die Galerie Tanja Wagner wird 15 Jahre
alt.
(DIR) Kinotipp der Woche: Der volle Punk
Too drunk to watch? Dann halt Mosh-Pit! Das Punkfilmfest Berlin lässt es
wieder krachen, mit Dokus, Shorts und Konzerten von M.O.R.A. und Faintest
Idea.
(DIR) Die Kunst der Woche: Elementares Sehen
Bewegte Malerei gibt es mit Lee Bae, Tauba Auerbach und Dan Walsh zu sehen.
Am Freitag feiert das Goldrausch-Künstler*innenprogram 35 Jahre Jubiläum.
(DIR) Bewegungstermine in Berlin: Ohne Gerechtigkeit kein Frieden
Der Bundeskanzler freut sich: Die Pali-Demos sollen nun vorbei sein. Doch
die Bewegung, ihre Probleme und der lange Schatten der Repression bleiben.
(DIR) Konzertempfehlungen für Berlin: Mal spielerisch, mal Kraut
Der Sound von Löwenzahnhonig ist reinste Entschleunigung. Leichtfüßiger
geht es bei Valentina Magaletti zu. Immer in Bewegung: Bulgarian Cartrader.
(DIR) Neue Musik aus Berlin: Analog ist halt besser
Mit der Original Source Series legt das Label Deutsche Grammophon
Schallplatten aus den Siebzigern neu auf. Grade frisch: „Schönberg – Berg –
Webern“.
(DIR) Bewegungstermine für Berlin: Mit einem Anruf wichtige Hilfe leisten
Die Nächte werden wieder empfindlich kalt. Private Initiativen und
städtische Hilfsangebote für obdachlose Menschen zu kennen, kann Leben
retten.
(DIR) Die Kunst der Woche: Fehler aller Art
Fotos, überall Fotos: Ungewohntes Strahlen im Nachlass Daniel Josefsohn bei
Crone. Personal Darlings mit reduziertem Fehlergehalt bei ep.contemporary.
(DIR) Konzertempfehlungen für Berlin: Dialog und viele Stimmen
Zweierlei Jazzfestivals stehen in dieser Woche auf dem Programm. Und das
Gedenken an einen englischen Polyphoniker.
(DIR) Wieder im Kino: Vorwärts und rückwärts
Die Hackeschen Höfe feiern das DEFA-Kino, das Klick Kino würdigt den
Filmpionier Edmund Edel, das Babylon Mitte den großen Regisseur Christopher
Nolan.
(DIR) Kinotipp der Woche: Badass im Kino
Postpunk, Filmmusik und ein verspätetes Debütalbum: Die Musikdoku „Mona Mur
In Conversation“ feiert Premiere im Lichtblick-Kino. Mona Mur kommt auch.
(DIR) Konzertempfehlungen für Berlin: Mysteriöse Musik mit Kind
Michael Vorfeld lässt elektrische Spannung tönen, „The Wats“ verbindet
Soundexperiment mit Musiktheater, beim Kiezsalon geht es etwas klassischer
zu.
(DIR) Kinotipp der Woche: Die Ausnahmeschauspielerin
Das Zeughauskino zeigt Filme der ukrainischen Schauspielerin Anna Sten, die
es nach Hollywood zog, darunter der verschollen geglaubte „Moi Syn“ von
1928.
(DIR) Neue Musik aus Berlin: Raunen im Nebel
Mit Gesang, Klarinette und allerlei umgewidmeten Dingen bereichern Yan Jun
und Kai Fagaschinski die improvisierte Musik Berlins. Live am 1. Oktober.
(DIR) Neue Musik aus Berlin: Anziehendes Gegengift
Das Magnetic Ghost Orchestra legt sein neues Album „Holding On To Wonder“
vor – eine vergnüglich schroffe Mischung aus Jazz, Soul und Indietronic.
(DIR) Konzertempfehlungen für Berlin: Alte Meister, tot und lebend
Feiern für die Konzertreihe Labor Sonor und den vor 100 Jahren verstorbenen
Erik Satie. Auf Besuch kommt der australische Sänger Robert Forster.
(DIR) Die Kunst der Woche: So geht Wut
Clara Bahlsen wütet durch die Villa Heike, Joachim Grommek malt die Störung
und im Projektraum Kleistpark reflektieren Künstlerinnen das Thema Arbeit.
(DIR) Wieder im Kino: Einfallsreich gegen den Untergang
Das Babylon Mitte würdigt den kürzlich verstorbenen Robert Redford, das
Festival of Animation die Trickfilmkunst, das Zeughauskino den Rock ‚n‘
Roll.
(DIR) Neue Musik aus Berlin: Tanz im Rhythmus des Kapitalismus
Beim Kate Schellenbach Experiment! mischen auch zwei Beatsteaks-Musiker
mit. Die erste EP des neuen Projekts ist wütend, punkig, feministisch.
(DIR) Bewegungstermine in Berlin: Selbstbestimmung statt Kontrolle
Berlin diskutiert über männliche Einsamkeit, Scham und das Recht, über den
eigenen Körper zu bestimmen zu dürfen.
(DIR) Wieder im Kino: Kleine Hits im Film
Kirsten Hartungs „Zoe“ bewegt sich lakonisch zwischen Komik und Anarchie.
Der Kindefilm „Lauras Stern“ will ganz bewusst nicht zu sehr aufregen.
(DIR) Sound der Stadt: Präzise bis knallig
Bobby Conn präsentiert sein neues Album, Dell-Lillinger-Westergaard ihre
strukturierte Improvisation. Und Anja Huwe interpretiert alte Hits ganz
neu.
(DIR) Kinotipp der Woche: Räume und Menschen
Judit Elek trat 1956 als erste Frau ein Filmstudium in Budapest an. Und
wurde später zu einer zentralen Figur der Erneuerung des ungarischen Films.