# taz.de -- Alle Artikel von Steffen Grimberg
(DIR) Ausbau der DNB in Leipzig gestrichen: Bücher-, ähhh, Bürokratieabbau à la Weimer
Kurz vor der Buchmesse stoppt der Kulturstaatsminister den Ausbau der
Deutschen Nationalbibliothek – und entfacht eine neue Debatte über
Kulturpolitik.
(DIR) Stimmung beim ZDF: Es werden weitere Fehler passieren
Nach dem KI-Desaster im „heute journal“ steht das ZDF unter Druck. Während
Intendant Norbert Himmler wiedergewählt wird, ringt der Sender um
Aufklärung.
(DIR) Springer übernimmt „Telegraph“: Pfoten-Versuch in UK
Springer kauft den „Telegraph“ und will in „bar“ zahlen. Wenigstens geht
das Blatt nicht an Larry Ellisons Pro-MAGA-Truppen aus den USA.
(DIR) DuMont übernimmt „Kölnische Rundschau“: Was Presse und Brauereien verbindet
DuMont hat die „Kölnische Rundschau“ übernommen. Es bleibt ein stolzer
Titel, aber sonst kaum Eigenes. Da gibt es Parallelen zu Bier.
(DIR) Debatte um Rundfunkbeitrag: Der Preis der heißen Kartoffel
Der Rundfunkbeitrag soll um 28 Cent erhöht werden. Die Länder warten auf
die Meinung des Verfassungsgerichts und sollten aufhören, den ÖRR zu
bashen.
(DIR) Bayrischer Rundfunk: Extrawurst-Gesetz à la Bavaria
Was Markus Söder unter Medienfreiheit versteht, riecht stark nach
Eigenbraterei. Thüringen zeigt derweil: Es geht auch ohne Wurstigkeit.
(DIR) Epstein Files: Wenn ein Presseausweis wichtiger ist als die Opfer
Ein deutscher Presseausweis für Ghislaine Maxwell sorgt für Aufregung –
über die von Epstein ausgebeuteten Frauen und Mädchen wird deutlich weniger
gesprochen.
(DIR) Boris Lochthofen zurück beim MDR: Neuer Direktor mit schwierigen Aufgaben
Zurück in der Anstalt muss der neue Programmdirektor Boris Lochthofen vor
allem eins machen: den MDR und die Öffentlich-Rechtlichen gegen die AfD
verteidigen.
(DIR) „Beschlusspapier“ zum ÖRR: Vermächtnis macht 'ne Welle
Die CDU-Fraktionen von Sachsen und Sachsen-Anhalt haben sich – im
Magdeburger Wahljahr – was zusammengedengelt. Es ist so dünn wie nicht
umsetzbar.
(DIR) Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: Alle reden vom Wetter
Das deutsche Fernsehen wird zum Dauerwetterbericht und alle schauen zu. Gut
so, schließlich hat, was draußen passiert, auch mit dem Klimawandel zu tun.
(DIR) Das Medienjahr 2026: Ein Traumszenario
Eine Wunschliste für das neue Jahr: neue Bezahlmodelle für den öffentlichen
Rundfunk und ein neues Steuerrecht für gemeinnützigen Journalismus.
(DIR) Jörg Wagners Abschied vom RBB: Abgang in die Medienhölle
Jörg Wagners „Medienmagazin“ beim RBB ist Geschichte, auch wenn die Sendung
weiterläuft – und Wagner erst recht weitermacht! Nur eben anderswo.
(DIR) Trump versus BBC: Der „am offensten korrupte Präsident“ verklagt britischen Sender
Donald Trump hat am Montag Klage eingereicht. Er verlangt nicht nur 10
Milliarden Dollar Schadensersatz, sondern verfolgt noch ein anderes Ziel.
(DIR) „Projekt Halle“: Eine gesunde Arroganz
Der Unternehmer Holger Friedrich will mal eben ein ostdeutsches Leitmedium
gründen. Trotz Kritik an seiner Berliner Zeitung ist das wichtig.
(DIR) Wer bekommt Warner?: Interessenkonflikt pur
Wer gewinnt den Wettbewerb um Warner Bros. Discovery? Ob Netflix oder
Paramount zum Zug kommen, ist eine politische Frage – und Trump ist mitten
drin.
(DIR) TeleVisionale in Weimar: Ein neuer Anwärter für die Kulturhauptstadt
Weimar im Rampenlicht: Diese Woche fand die TeleVisionale statt, zudem wird
die Stadt Standort für den Medienrat. Bei dem gab es nun Überraschendes.
(DIR) Pressefreiheit unter Trump: Man sollte es als Ehrung verstehen
Das Weiße Haus „enthüllt“ neuerdings Fake News – also Berichte, die der
Regierung nicht passen. Autor*innen inklusive. Die BBC ist vorne mit
dabei.
(DIR) Ludwig-Erhard-Gipfel: Weimers Wort-Inkontinenz
Nach dem Wirbel um seinen Gipfel wirken Wolfram Weimers ständige Warnungen
noch bizarrer. Denn vor Interessenskonflikten warnte er bisher nicht.
(DIR) „Spiegel“ und ARD: Angst ist kein guter Ratgeber für Medien
Der „Spiegel“ hat die Öffentlich-Rechtlichen ins Visier genommen. Man
könnte so viel kritisieren an der ARD, aber die „Spiegel“-Geschichte ist
dünn.
(DIR) Deutsch-österreichischer Doppelgänger: Der falsche Kurz
Für ein neues Talk-Format hat Welt-TV Sebastian Kurz eingeladen – den
falschen. Der ist zwar auch Politiker, aber nicht „Austrias
Next-Top-Kanzler“.