# taz.de -- Alle Artikel von Steffen Grimberg
(DIR) Sommerinterview mit Chrupalla und Weidel: Doppel-Demagogie in der Infoschiene
Dass die AfD den ÖRR abschaffen will, hält diesen nicht davon ab, sie
weiter einzuladen. Zumindest der MDR scheint aber aufgewacht zu sein.
(DIR) Sommerlochtier ist da: Von bunten Vögeln
Das diesjährige Sommerlochtier kommt spät, ist dafür aber rebellisch: Pfau
Fridolin zerkratzt Autos. Unterstützer*innen schützen das Tattier.
(DIR) Von Ruhs bis Restle: Die üblichen Verdächtigungen
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist zu Ausgewogenheit verpflichtet. Wer
das festhält, kann leichter analysieren, was gerade durcheinandergeht.
(DIR) KI-Firmen vernichten Bücher: Alexandria lässt grüßen
KI-Unternehmen kaufen angeblich massig antike Bücher auf, um sie zu scannen
und anschließend zu schreddern. Kann das stimmen?
(DIR) Rundfunkstaatsverträge: Öffentlich-Rechtliche ohne Sicherheitsanker
Wenn die AfD in Sachsen-Anhalt gewinnt, will sie den Rundfunkstaatsvertrag
kündigen. Die Sender des ÖRR stehen schutzlos da – mit einer kleinen
Ausnahme.
(DIR) Peter Thiel erhält Axel Springer Award: Ein Preis für den Antichristen
Der einflussreiche Tech-Apokalyptiker Peter Thiel wird vom
Axel-Springer-Verlag ausgezeichnet. Dessen CEO Döpfner will endlich bei den
großen Tech-Bros mitspielen.
(DIR) Klaus Siekmann geht in Rente: Er sicherte ab, wo andere Muffensausen bekamen
Bei heiklen Recherchen spielen Medienjustiziare eine oft hintergründige,
aber wichtige Rolle. Ein bedeutender verabschiedet sich nun in den
Ruhestand.
(DIR) „FAZ“-Geschäftsführer geht: Da ist was im Busch
Bei der „Frankfurter Allgemeinen“ geht Geschäftsführer Lindner. Und auch
sonst dreht sich das Personalkarussell unkonservativ schnell. Was ist da
los?
(DIR) Döpfner und die Politik: Die Mauerspechte sitzen in der CDU
Hat Springer-Chef Döpfner versucht, den Kanzler über die Brandmauer nach
rechts zu schubsen? Überraschend wäre das nicht. Aber wem nützt das
Gerücht?
(DIR) Femizid-Äußerung: Nuhr von der Kunstfreiheit gedeckt
Der Comedian Dieter Nuhr ist selbst dran schuld: Er, der Anti-Böhmermann
der ARD, beschwert sich über die mediale Darstellung, die er selbst ändern
könnte.
(DIR) Schwäbische Verlagsgruppe auf Abwegen: Das Ganze hat System
Einst kamen aus Schwaben Zeitungen, die dem christlichen Weltbild
verpflichtet waren. Nun ist der Verlag zur Arena rechter Kulturkämpfer
geworden.
(DIR) Steffen Grimberg über Elon Musks Vorgehen gegen das ZDF: Manipulativ sind andere
(DIR) KI-Vorfälle bei „Welt“ und „FAZ“: Nehmt den Boomern das Internet weg
„Kann Anteile von Referenten oder Pressesprechern enthalten“ müsste als
Disclaimer unter vielen Texten stehen. Was, wenn da auch KI aufgeführt ist?
(DIR) Grimme-Institut und Gaza: Minenfeld bleibt ungeräumt
Mit der Frage „Belohnen Medienpreise zu oft Haltungsjournalismus?“ geht das
Grimme-Institut in den medienpolitischen Diskurs. Relevant geht anders.
(DIR) Ende von Radiosender Cosmo: Nicht schön, nicht geil und nicht mehr laut
Mit dem Multikulti-Sender Cosmo ist ab 1. April 27 Schluss. Er wird in der
1live-Markenfamilie versteckt und heißt 1liveStreet. Keine gute Idee.
(DIR) Zum Abschied von Alexander Stock: Wer Intendanten kommen und gehen sieht
Der ZDF-Sprecher Alexander Stock geht in Rente. Fast 25 Jahre reagierte der
Sender seinetwegen zurückhaltend, manchmal sogar überlegt und – beruhigte.
(DIR) Gericht verhandelt über Rundfunkbeitrag: Milde Panik bei ARD und ZDF
Das Bundesverfassungsgericht lädt Ende Juni zum Vortrag in Sachen Erhöhung
des Rundfunkbeitrags. Der Ausgang ist offen.
(DIR) Jubiläum und Krise im Printjournalismus: Lokalzeitungen fordern Förderung
Die FAS wird 25 – das ist ein Grund zum Feiern. Im Lokaljournalismus sieht
es dagegen düster aus. Deswegen wird nun eine radikale Forderung erhoben.
(DIR) Nachruf auf CNN-Gründer Ted Turner: Einer mit Sendungsbewusstsein
Todesmutig setzte er in den 1970er-Jahren aufs Kabelfernsehen – und machte
„Breaking News“ zum Standard: CNN-Gründer Ted Turner ist tot.
(DIR) Dialogoffensive der ARD: Alle reden durcheinander
Bei den Öffentlich-Rechtlichen florieren in letzter Zeit die Dialogformate.
Doch mit Medienjournalist*innen redet man bei der ARD immer
seltener.