# taz.de -- Vorschlag zu Subventionskürzungen: Spahn will lieber pauschalisieren als abwägen
       
       > Wie und wo kann der Staat sparen? CDU-Politiker Jens Spahn schlägt jetzt
       > pauschale Kürzung von Subventionen und Vergünstigungen von fünf Prozent
       > vor.
       
 (IMG) Bild: Will auch kleine Förderprogramme streichen: Jens Spahn (CDU), Unions-Fraktionsvorsitzender im Bundestag
       
       rtr | [1][Unions-Fraktionschef Jens Spahn] hat sich für eine pauschale
       Kürzung von Subventionen und Steuervergünstigungen zur [2][Finanzierung
       einer Steuerreform] ausgesprochen.
       
       „Ich persönlich komme immer mehr dahin, dass eine pauschale Kürzung, ein
       pauschales Abschmelzen bei allen Subventionen und Steuervergünstigungen um
       ‌5 Prozent der richtige Weg ist, das sind auch schon Milliarden“, sagte der
       CDU-Politiker im Podcast von Table.Briefings den Angaben des Dienstes vom
       Montagabend zufolge. Das habe wahrscheinlich eine höhere Akzeptanz, als
       sich einzeln durch jede Subvention durchzuarbeiten, so Spahn. Das
       Entlastungsvolumen bei einer Steuerreform müsse bei mindestens 10
       Milliarden Euro ‌pro Jahr liegen.
       
       Spahn schlug zudem vor, die kleinen Förderprogramme im [3][Haushalt] zu
       streichen. „Wir haben im Koalitionsvertrag vereinbart, alle
       ⁠Förderprogramme, die kleiner sind als 50 Millionen Euro Jahreswirkung,
       einzustampfen. Steht da drin, ist leider bis jetzt noch nicht passiert.“
       ‌Eine Finanzierung ‌der Steuerreform ausschließlich über höhere Steuern
       ⁠für Spitzenverdiener lehnte Spahn ab. „Das würde zu Steuersätzen von 50,
       60 Prozent führen für ‌Facharbeiter und viele ‌andere. Da sind viel mehr
       Leute betroffen, als man denkt.“
       
       12 May 2026
       
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