# taz.de -- Siedlergewalt im Westjordanland: Vorbei an Checkpoints und ständig unter Druck
> Täglich greifen extremistische Siedler palästinensische Dörfer an.
> taz-Korrespondentin Serena Bilanceri spricht über ihre Arbeit im
> Westjordanland.
Seit dem 7. Oktober 2023 häufen sich die Übergriffe auf Palästinenserinnen
und Palästinenser im israelisch besetzten Westjordanland. Besonders in den
vergangenen Monaten kommt es immer wieder zu gewalttätigen Aktionen durch
extremistische Siedler. [1][18 Palästinenser] wurden 2026 bereits bei
Siedlerangriffen getötet.
Journalistinnen und Journalisten, die im Westjordanland recherchieren,
versuchen die Gewalt international sichtbar zu machen – und sehen sich
dabei oft mit Hindernissen konfrontiert. Sie werden an Checkpoints von den
israelischen Streitkräften aufgehalten, müssen wegen Sperrungen lange
Umwege fahren oder werden teils selbst angegriffen.
[2][Serena Bilanceri] berichtet als Korrespondentin für die taz aus Israel
und Palästina und beschäftigt sich insbesondere mit dem Thema
Siedlergewalt. In dieser Folge der Fernverbindung spricht sie mit
taz-Auslandsredakteur [3][Fabian Schroer] darüber, wie ihre Recherchen in
den besetzen Gebieten ablaufen.
Auf welche Probleme stoßen sie und ihre Kollegen? Wie verläuft der Kontakt
mit Siedlern und der palästinensischen Bevölkerung? Und welche Rolle spielt
die Siedlungspolitik für Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu vor den
Parlamentswahlen im Oktober?
Die aktuelle Folge wurde aufgezeichnet am 9. September um 11.30 Uhr MESZ.
[4][Fernverbindung] – Der Auslands-Podcast der taz erscheint jede Woche auf
taz.de und überall, wo es Podcasts gibt.
10 Sep 2026
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## AUTOREN
(DIR) Serena Bilanceri
(DIR) Fabian Schroer
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