# taz.de -- HipHop
       
 (DIR) 13-jähriger Hamburger legt HipHop auf: „Eigentlich mögen Mama und Papa die Musik ja auch“
       
       DJ.Cool ist Hamburgs wohl jüngster DJ und legt Oldschool HipHop auf. Wenn
       man auf Vinyls setzt, sagt er, muss man sich mehr mit der Musik
       beschäftigen
       
 (DIR) Nachruf auf HipHop-DJ Mahmut: „Vergesse diese Namen nie …“
       
       DJ Mahmut gilt als Pionier des türkischsprachigen Rap in Deutschland. Als
       Produzent wurde sein Mix aus Folk und Beats stilbildend. Nachruf auf einen
       Visionär.
       
 (DIR) Album von Dälek und Charles Hayward: Die sehr ähnliche Kälte des Sounds
       
       Der experimentelle HipHop von Dälek kratzte immer schon am Postpunk. Wie
       auch der britische Drummer Charles Hayward, mit dem der US-Act jetzt ein
       Album rausbringt.
       
 (DIR) Die Beastie Boys im Museum: Mehrstimmigkeit in unendlichen Varianten
       
       Mike D ist Mitbegründer der Beastie Boys und Co-Kurator die Ausstellung
       „Mishpocha“ im Jüdischen Museum Frankfurt. Damit soll das Band-Prinzip
       gestärkt werden. Klappt das?
       
 (DIR) Deutschrapper Grim104: Lieber zu viel Culture als zu wenig Eier
       
       Mit „No Country for Old Grim“ veröffentlicht der Berliner Rapper Grim104
       ein vibrierendes und detailgesättigtes HipHop-Album.
       
 (DIR) Nachruf auf Rap-Pionier Afrika Bambaataa: Der perfekte Beat und der defekte Mensch
       
       US-HipHop-Pionier Afrika Bambaataa ist tot. Mit der Zulu Nation konnte er
       Ganggewalt beenden. Später wurde er des sexuellen Missbrauchs überführt.
       
 (DIR) Iranischer Rapper Konari im Exil: „Die Stimmung könnte kippen, wenn es mehr zivile Opfer gibt“
       
       Der Rapper Behrad Ali Konari konnte Iran 2026 verlassen. Er war dort
       mehrfach im Gefängnis – auch, weil Rap oft Slogans für die Protestbewegung
       liefert.
       
 (DIR) Polnische Diaspora in Berlin: Hip, Hip-Hop und Indiepop
       
       Die polnische Diaspora hält sich bei einer Magazinparty am Matcha fest,
       sonst aber zurück. Politischer wird es beim Konzert von Betterov in
       Neukölln.
       
 (DIR) Rapper Fakemink und Xaviersobased: Sie suchen und finden Entfremdung
       
       Der Rap von Xaviersobased (New York) und Fakemink (London) offenbart einen
       Vibeshift weg von der Party hin zur Politik. Wie fett ist dieser Sound?
       
 (DIR) HipHop in Zeitlupe: Die Farbe Lila
       
       HipHop, Hustensaft, Herzinfarkt. Wie der ultraverlangsamte Sound von Rap
       aus Houston und dem Produzenten DJ Screw zum Phänomen wurde. Eine
       Klangreise.
       
 (DIR) Neues Peaches-Album: „Sie benötigen eimerweise Gleitmittel“
       
       Die 59-jährige kanadische Wahlberlinerin Peaches im Gespräch über hängende
       Brüste, reaktionäre Politik, Jüdischsein und sexy Texte auf ihrem neuen
       Album.
       
 (DIR) Ye entschuldigt sich für Antisemitismus: Oh, Ye!
       
       Rapper Kanye West hat sich für sein antisemitisches Verhalten entschuldigt.
       Gut so, doch auch die Branche muss zur Verantwortung gezogen werden.
       
 (DIR) Neues Album von De La Soul: Leben, Tod und alles dazwischen
       
       Die New Yorker Rapper De La Soul haben ein neues Album veröffentlicht:
       „Cabin in the Sky“ lässt ihr verstorbenes Mitglied Trugoy auferstehen, mit
       gebührender Ehre.
       
 (DIR) Rhein-Main-Rapdämmerung: Krankfurt steht unter Strom
       
       Seit der Netflix-Doku über Haftbefehl besteht eine irrationale Sehnsucht
       nach Gangstarap aus Frankfurt und Offenbach. Geschichte eines
       Missverständnisses.
       
 (DIR) Feministisches Reclaiming: Wenn ich „Fotze“ sage, ist das als Kompliment gemeint
       
       2025 haben wir Frauen uns endgültig das Wort "Fotze" zurückgeholt, auch
       dank Rapperin Ikkimel. Warum das gut ist – und doch nur ein erster Schritt.
       
 (DIR) Berlin hat ein Junges Tanzhaus: Zwischen Battle und Berufsberatung
       
       Wände gestrichen, Böden verlegt: Jetzt kann es losgehen im Jungen Tanzhaus
       in Berlin Neukölln.
       
 (DIR) Neue ARD-Serie „Fleischwolf“: Einmal durchdrehen
       
       Diese Serie ist eine überraschend feinfühlige Karikatur der HipHop-Szene.
       Sie analysiert dabei Zeitgeschehen und macht aus Popkultur Hackfleisch.
       
 (DIR) Böhmermanns Pleite im Berliner HKW: Und alles für die Quote
       
       Weil das Konzert von Rapper Chefket abgesagt wurde, will nun niemand mehr
       bei Jan Böhmermann im HKW auftreten. Das beschädigt die Kulturinstitution.
       
 (DIR) ARD-Doku über Eva Ries: Die Ladenburgerin hinter dem Wu-Tang Clan
       
       Wie wurde der Wu-Tang Clan berühmt? Eine Doku porträtiert die Managerin Eva
       Ries, die hinter dem Erfolg der Musiker steht.
       
 (DIR) Musiker HAXAN030: Der Welt entgegenschreien
       
       Zwischen Techno und Rap, Unangepasstheit und Selbstzweifeln macht der
       Berliner HAXAN030 Musik, die sich was traut. Dahinter steckt viel rohe
       Energie.
       
 (DIR) Neues Album von Rapper Ghostface Killah: Wenn alles fließt und zugleich brennt
       
       Wu! Auf seinem neuen, geschichtsbewussten Soloalbum „Supreme Clientele 2“
       entsteht ein unwiderstehlicher Reim-Flow. Wie macht Ghostface Killah das?
       
 (DIR) Rapper Disarstar: Der alltägliche Traum vom Sozialismus
       
       Einer, der in kein Raster passt: Den Hamburger Rapper Disarstar
       interessieren nicht Autos und Drogen, sondern Karl Marx und
       Kapitalismuskritik.
       
 (DIR) Porträt der HipHop-Sängerin Ceren: Sie vergisst nie, woher sie kommt
       
       Die junge Berliner Künstlerin Ceren mischt den HipHop auf. Rappt
       dreisprachig, macht alles selbst und landete einen Nummer-1-Hit im Duo mit
       Pashanim.
       
 (DIR) Rapper über Feminismus, Zweifel, Scham: Conny und die Dekonstruktion der Männlichkeit
       
       Der Rapper Conny will mit traditionellen Männlichkeitsbildern aufräumen,
       ohne mit dem Finger auf andere zu zeigen. Dafür fängt er bei sich selbst
       an.
       
 (DIR) Berliner Pop-Kultur-Festival: Pop in Zeiten der Polykrisen
       
       Am Montag beginnt das Pop-Kultur-Festival mit entzerrtem Programm und
       Community-Building. Was man an sechs Tagen hören, sehen und verpassen kann.
       
 (DIR) Tanzlehrer über Rooted Dance Culture: „Tanz ist ein Türöffner“
       
       Die „Rooted Dance Culture“ verbindet Tanz mit kulturellem Wissen. Der
       Hamburger Tanzlehrer Anam Lukas Lubisia über den Hintergrund der Bewegung.
       
 (DIR) Neues Album von Rapcrew Tiefbasskommando: Pubertät war gestern
       
       Immer schön provokant: Die Berliner HipHop-Crew Tiefbasskommando feiert mit
       dem Album „Vol. 5“ basslastigen Rap und politische Reime.
       
 (DIR) Duo Dana and Alden: Westcoast-Jazz in luftiger Anmutung
       
       Das Duo Dana and Alden kombiniert auf seinem Album „Speedo“ souligen
       Retrovibe mit Gegenwartssounds. Verträumtes verträgt sich dabei mit Disco.
       
 (DIR) Neues Album von Mourning [A] BLKstar: Die verbindende Kraft des Funk
       
       Das Kollektiv Mourning [A] BLKstar mischt Gospel mit Blues, Jazz mit
       HipHop, Funk mit Elektronik. Ihre Musik klingt zeitlos und zukünftig
       zugleich.
       
 (DIR) Gerichtsverfahren gegen P. Diddy: Systematischer Machtmissbrauch
       
       Sean Combs aka P. Diddy, weltbekannter Rapper und Musikproduzent, droht
       wegen Sexhandel, organisierter Kriminalität und Erpressung lebenslange
       Haft.
       
 (DIR) Historie des Hamburger HipHop: Digga, check das Denkmal
       
       Die Musik- und Buch-Compilation „Eine Stadt wird bunt“ dokumentiert
       Hamburger HipHop-Geschichte als Zeugnis einer DiY-Ära mit rebellischem
       Slang.
       
 (DIR) Ikkimel, SXTN, Shirin David & Co.: Die Fotzen sind da
       
       Was früher Beleidigung war, nutzen Rapperinnen heute zur
       Selbstermächtigung. Die Umdeutung von „Fotze“ zeigt das neue Selbstbild
       junger Feministinnen.
       
 (DIR) Album „Lotus“ von Rapperin Little Simz: Die Ambivalenz der Wut
       
       Little Simz aus London macht aus einer erlittenen Schmach große Kunst. Ihr
       Album „Lotus“ enthält Rapsongs, vor denen der Teufel in Deckung gehen muss.
       
 (DIR) UK-Rap: Ungutes Wachstum
       
       UK-Rap ist Garant für internationale Mainstreamerfolge. Aber Erfolg hat
       seinen Preis, wie sich am Sound vom Star Central Cee nachvollziehen lässt.
       
 (DIR) ARD-Doku über Max Herre und Joy Denalane: Liebe ist Arbeit
       
       Der ARD-Dreiteiler „Max & Joy – Komm näher“ über Joy Denalane und Max Herre
       wirft einen Blick auf den Balanceakt einer Beziehung zwischen Liebe und
       Kunst.
       
 (DIR) Deutsche Rap-Szene: Rapper Xatar mit 43 Jahren gestorben
       
       Er war einer der markantesten Köpfe des Deutsch-Rap: Jetzt wurde Xatar
       leblos in einer Kölner Wohnung gefunden. Die Todesumstände werden
       untersucht.
       
 (DIR) Kreuzberger Rapper Yaneq: Ein schepperndes Gänseblümchen
       
       Was wackelt und rumpelt denn da? „Reime und lose Gedanken“, das Album des
       Berliner Rappers Yaneq ist ein einzigartiger künstlerischer Drahtseilakt.
       
 (DIR) Leipziger Rapper HeXer auf Tour: Das Räuspern des Chorknaben
       
       Er ist ein HipHop-Lokalheld mit bundesweitem Punch. Der Battlerapper HeXer
       bringt Leipzig auf die Landkarte und ist gerade auf Tour.
       
 (DIR) Spielfilm „Kneecap“ über IRA: Sex, Drugs & HipHop
       
       Dem Film „Kneecap“ wird vorgeworfen, die IRA zu verherrlichen. Die irische
       Befreiungsbewegung kommt darin aber nicht gut weg. Und lustig ist er auch.
       
 (DIR) Rapperin Lena Stoehrfaktor: Die Message unter die Leute bringen
       
       Es bringt nichts, wenn du Underground bist, und keiner es merkt, sagt die
       Rapperin Lena Stoehrfaktor. Auf ihrem Album „Pretty World“ zeigt sie
       Haltung.
       
 (DIR) Postmigrantische HipHop-Geschichte: Von Realness und Fremdenhass
       
       Von Fanta 4 bis Haftbefehl: Die komplexe Geschichte des postmigrantischen
       HipHop in Deutschland und wie Musik mit politischer Entwicklung
       zusammenhängt.
       
 (DIR) Rapper Jassin: „Ich hatte nie das Gefühl dazuzugehören“
       
       Jassin rappt über seine Jugend in der ostdeutschen Provinz als Kind mit
       Migrationshintergrund. Aus seinen Texten spricht radikale
       Gesellschaftskritik.
       
 (DIR) Jazzalbum von Jeff Parker: Adrenalin, ohne Wurzeln zu schlagen
       
       „The Way out of Easy“, ein unglaublich tolles neues Jazzalbum von dem Jeff
       Parker ETA IVtet, ist inspiriert von den Klangwelten des HipHop.
       
 (DIR) Neues Album „GNX“ von Kendrick Lamar: Viel Freude, trotz Hass
       
       Rapper Kendrick Lamar findet auf seinem wütenden Album „GNX“ zu neuer
       Stärke. Dem Beef mit Kollege und Langweiler Drake sei Dank.
       
 (DIR) „Haut wie Pelz“ von Rapper Apsilon: Wut kann so sensibel sein
       
       Antwort auf Remigrationsfantasien: Apsilon verhandelt auf seinem
       musikalisch und textlich packenden Debütalbum Rassismus, Trauma und
       Männlichkeit.
       
 (DIR) Kinotipp der Woche: Vom Überlebenskampf
       
       Der Start des neuen Berliner Dokumentarfilmfestivals Dokumentale ist
       durchaus umstritten. Gute Filme zu Pressefreiheit und Empowerment laufen
       allemal.
       
 (DIR) Ebow Album „FC Chaya“: Ein Club für die Chayas
       
       Ebru Düzgün alias Ebow ist HipHop-Musikerin und ein Role-Model ihrer
       Generation. Nun erscheint ihr bislang persönlichstes Album.
       
 (DIR) Musik aus Bietigheim-Bissingen: Zwischen Sunshine und Sparsamkeit
       
       Warum eine schwäbische Kleinstadt HipHop-Talente hervorbringt, beleuchtet
       eine Schau über Popmusik in Bietigheim-Bissingen seit den 1960ern.
       
 (DIR) Neues Album der Antilopen Gang: Abgrenzung als Prinzip
       
       „Alles muss repariert werden“ ist das neue Album der Antilopen Gang. Sie
       untermauern ihren Sonderstatus als widersprüchliche Liedermacher im
       HipHop.
       
 (DIR) Ausstellung „FLINTA* im Graffiti“: Gegen den Malestream
       
       Graffiti ist eine Kunstform, in der meist männliche Künstler im Fokus
       stehen. Die Hamburger Ausstellung „Flinta* im Graffitti“ möchte das ändern.