# taz.de -- Kolumne Gesten der Macht
(DIR) Der Ballsaal am Weißen Haus: Tanzen auf dem Präsidentenbunker
Donald Trump lässt seit Wochen den Iran bombardieren – und plant nebenbei
weiter den pompösen Ballsaal am Weißen Haus. Wer würde dort eigentlich
tanzen wollen?
(DIR) Symbole der Erinnerung: Trumps Geschichtsumdeutung
Denkmäler sind oft Gesten der Selbstermächtigung von unten. Der Mann im
Weißen Haus ist leider nur an der Umdeutung von Geschichte interessiert.
(DIR) Fidel Castros Kappe: Wer hat auf Kuba den Hut auf?
Was für die Touris ein Scherz und für bestimmte Linke ein Zeichen der
Rebellion war, ist im Land selbst ein Symbol der Staatsmacht.
(DIR) Auf ins Hinterzimmer: Geheim, geheim, geheim
Für erfolgreiche Verhandlungen ist viel Fingerspitzengefühl, Geduld und
Geschick nötig. Und ein Plätzchen, zu dem nicht jeder Zugang hat.
(DIR) Friedrich Merz alkoholfrei: Der Disziplinator
Fehlende Arbeitsmoral will Kanzler Merz gerade der CDU nicht vorwerfen
lassen. Für deren Parteitag lautet das Credo folglich: Gefeiert wird
später!
(DIR) Gäste bei Münchner Sicherheitskonferenz: Von Club bis Diplomatie – wer wo wie dabei sein darf
Familienfeier, Nachtclub, Weltpolitik: Die Gästeliste ist ein Politikum und
Scheitern eingepreist.
(DIR) Was will der Film „Melania“?: Auf ihren Heels wirkt sie wie der Trump Tower
In ihrer „kreativen Erfahrung“ stellt Melania ihren Donald als von der
Justiz verfolgte Unschuld dar. Klingt milde, ist aber MAGA-Propaganda.
(DIR) Warum tragen ICE-Schergen Masken?: Souverän ist, wer über Anonymität entscheidet
Trumps ICE-Truppen vermummen sich mit Schlauchschals. Ihr Auftreten als
anonymer Block vermittelt die autoritäre Botschaft: Wir sind unantastbar.