# taz.de -- Kolumne Gesten der Macht
(DIR) Generalsekretär António Guterres: „Viele UN-Sonderberichterstatter sind völlig außer Kontrolle“
Der UN-Generalsekretär gibt sich wie ein moderner Chef – top down. Doch
wenn was aus dem Ruder läuft, duckt er sich weg.
(DIR) Wenn der Eklat zur Taktik wird: Es reicht, ich gehe!
Der Gesprächsabbruch bei zu viel Kritik hat Tradition, nicht nur bei der
AfD. Es ist ein Zeichen der Schwäche, Fragen nicht aushalten zu können.
(DIR) Spionieren, sabotieren, angreifen: Das böse Ungewisse und ein Held
Der Drohnenfall in Leipzig passt zur hybriden Kriegsführung. Auch eine
vereitelte Attacke bringt die Verunsicherung mit sich, die sie erreichen
will.
(DIR) Friedrich Merz und seine Partei: Nicht nur eine Frage des Stils
Beim Kabinettsumbau hat der Kanzler große Teile der CDU verprellt, und sich
selbst einen Autoritätsverlust beschert. Das muss man erstmal hinkriegen.
(DIR) Wehrhafte Demokratie und AfD-Verbot: Umgang mit identifizierten Gefährdern
Niemand kommt auf die Idee, man müsse den radikalen Islamismus „politisch
stellen“ – was beim Umgang mit der AfD noch immer empfohlen wird. Wie
absurd.
(DIR) Ballsport und Weltordnung: Regelbasierter Fußball war gestern
Fußball war ein utopischer Ort für mich – bis Donald Trump wegen einer
Roten Karte bei Gianni Infantino anrief.
(DIR) Donald Trump beim Nato-Gipfel: Wenn der Tyrann von Liebe spricht
Erst polterte der US-Präsident, dann spürte er "love in the air". Das
Machtgefälle beim Nato-Gipfel offenbart sich beim Drohen und
Schulterklopfen.
(DIR) Gewaltenteilung in den USA: Recht, Richter, Donald Trump
Der Supreme Court hat es in dieser Woche geschafft, Recht und Verfassung
gleichzeitig zu stärken und zu schwächen.
(DIR) Zwischen Gerhard und Olaf: Was Angela Merkel von diesem jungen Mann will
Über vier Jahre nach Ende ihrer Amtszeit fehlt in der Kanzlergalerie noch
immer die Kanzlerin. Das soll sich nun ändern.
(DIR) Über Macht und Ohnmacht: Das Schlimmste der Gefühle
Das Gefühl von Ohnmacht entsteht, wenn Menschen Unrecht angetan wird.
Niemand sollte die Macht haben, das zu tun.
(DIR) Linkspartei und Antizionismus: Antisemitismus vergessen
In Berlin macht die Linkspartei eine Gedenkveranstaltung zur
NS-Bücherverbrennung. Aber warum fehlen im Ankündigungstext entscheidende
Begriffe?
(DIR) Estland und der russische Krieg: „Fuck you“ aus der Sprühdose
In estnischen Städten kann man Street-Art gegen Russland und gegen Krieg
entdecken. Gibt es etwa eine kollektive Ablehnung russischer Kriegsgelüste?
(DIR) Donald Trump und Iran: Herrschaft und schlechte Bluffs
Um Macht und Kontrolle auszuüben, reicht es oft, diese da für sich zu
beanspruchen, wo sie gar nicht vorhanden sind. Blöd ist nur, wenn es
auffliegt.
(DIR) Judenfeindliche Codes und Slogans: Der Antisemitismus kennt keine Parteien
An Berliner Hauswänden finden sich Graffiti, die zum Mord an Juden
aufrufen. Solcher Hass gedeiht nicht nur im rechtsextremistischen Lager.
(DIR) 22 Thesen des Palantir-Chefs Alex Karp: Geschäftsmodell Kontrolle
In der Welt des Palantir-Chefs Alex Karp geht es um Konkurrenz, um Gegner,
um Gewinner und Verlierer. Manche sehen Technofaschismus am Werk.
(DIR) Widerstand im Kultfilm „Casablanca“: Sei wie Rick!
Es lohnt sich immer den Kultfilm "Casablanca" zu gucken - in Zeiten von
Trump, Orbán und AfD ganz besonders.
(DIR) Der Ballsaal am Weißen Haus: Tanzen auf dem Präsidentenbunker
Donald Trump lässt seit Wochen den Iran bombardieren – und plant nebenbei
weiter den pompösen Ballsaal am Weißen Haus. Wer würde dort eigentlich
tanzen wollen?
(DIR) Symbole der Erinnerung: Trumps Geschichtsumdeutung
Denkmäler sind oft Gesten der Selbstermächtigung von unten. Der Mann im
Weißen Haus ist leider nur an der Umdeutung von Geschichte interessiert.
(DIR) Fidel Castros Kappe: Wer hat auf Kuba den Hut auf?
Was für die Touris ein Scherz und für bestimmte Linke ein Zeichen der
Rebellion war, ist im Land selbst ein Symbol der Staatsmacht.
(DIR) Auf ins Hinterzimmer: Geheim, geheim, geheim
Für erfolgreiche Verhandlungen ist viel Fingerspitzengefühl, Geduld und
Geschick nötig. Und ein Plätzchen, zu dem nicht jeder Zugang hat.
(DIR) Friedrich Merz alkoholfrei: Der Disziplinator
Fehlende Arbeitsmoral will Kanzler Merz gerade der CDU nicht vorwerfen
lassen. Für deren Parteitag lautet das Credo folglich: Gefeiert wird
später!
(DIR) Gäste bei Münchner Sicherheitskonferenz: Von Club bis Diplomatie – wer wo wie dabei sein darf
Familienfeier, Nachtclub, Weltpolitik: Die Gästeliste ist ein Politikum und
Scheitern eingepreist.
(DIR) Was will der Film „Melania“?: Auf ihren Heels wirkt sie wie der Trump Tower
In ihrer „kreativen Erfahrung“ stellt Melania ihren Donald als von der
Justiz verfolgte Unschuld dar. Klingt milde, ist aber MAGA-Propaganda.
(DIR) Warum tragen ICE-Schergen Masken?: Souverän ist, wer über Anonymität entscheidet
Trumps ICE-Truppen vermummen sich mit Schlauchschals. Ihr Auftreten als
anonymer Block vermittelt die autoritäre Botschaft: Wir sind unantastbar.