# taz.de -- Kolumne Stadtgespräch
       
 (DIR) Unabhängigkeitstag in Simbabwe: Es gibt nichts zu feiern, sagen die Leute in Maphisa
       
       Am 18. April will Simbabwes Präsident in der Stadt Maphisa den Jahrestag
       der Unabhängigkeit feiern. Die wenigsten sind davon begeistert.
       
 (DIR) New Yorker Bürgermeister: Liefert Mamdani?
       
       Seit 1. Januar regiert der linke Zohran Mamdani als Bürgermeister in New
       York. Seine ehrgeizigen Ziele hat er nicht aus den Augen verloren. Eine
       100-Tage-Bilanz.
       
 (DIR) Ballerbü statt Bullerbü: Was sind das für Schüsse? Warum kommen die näher?
       
       Von wegen ruhiges Dorfleben in Schweden: Dort erschrecken unerwartete
       Kampfgeräusche. Hätte man vorher nicht mal wenigstens Bescheid sagen
       können?
       
 (DIR) Justizreferendum in Italien: Rekord-Wahlbeteiligung bei Italiens Jugend
       
       Von wegen unpolitisch! Wie gerade Italiens Jugendliche dafür sorgten, die
       Justizreform von Giorgia Meloni per Referendum abzuschmettern.
       
 (DIR) Israel-Gaza-Krieg erreicht Nordlondon: Kaputte Fenster und teure Kaffees
       
       Der Nahostkonflikt spielt sich auch in zwei Cafés in Nordlondon ab. Es geht
       um konkurrierende Erzählungen und eine politisierte Kundschaft.
       
 (DIR) Kindesentführungen in Militärdiktatur: Seit 1977 auf der Plaza de Mayo
       
       Am Donnerstag marschierten in Buenos Aires zum 2.500. Mal die Mütter derer,
       die während der argentinischen Militärdiktatur verschwunden sind.
       
 (DIR) Fastenmonat in Jordanien: Bloß nicht auf offener Straße essen!
       
       Der Ramadan hat begonnen. Und damit in vielen arabischen Ländern das
       Verbot, tagsüber in der Öffentlichkeit zu essen und zu trinken – auch in
       Jordanien.
       
 (DIR) Bomben- und Morddrohungen in Frankreich: Eine Brandmauer gegen links
       
       Der junge Rechtsextremist Quentin Deranque wurde gewaltsam getötet.
       Französische Rechtspopulisten versuchen jetzt, daraus Kapital zu schlagen.
       
 (DIR) Wirtschaftsprobleme in Argentinien: Tierische Befindlichkeiten
       
       Argentiniens Präsident Javier Milei liebt seine Hunde, die er nach
       liberalen Ökonomen benannt hat. Ansonsten legt er sich mit allen an.
       
 (DIR) Kampala ohne Internet: Fünf Tage netzlos
       
       Stromausfälle gehören in Uganda zum Alltag, damit kennt sich die
       Bevölkerung aus. Doch vor den Wahlen wurde auch das Internet abgestellt.
       
 (DIR) Staatskrise Südkoreas 2024: Ein Ex-Präsident und sein irritierendes Lächeln
       
       Südkoreas früherer Präsident Yoon Suk Yeol muss sich wegen der Verhängung
       des Kriegsrechts vor Gericht verantworten. Ihm droht die Todesstrafe.
       
 (DIR) Bahnfahren in Indien: Mit der Aqua Line durch Mumbai
       
       Nach acht Jahren Bauzeit wurde die erste unterirdische Metrolinie eröffnet.
       Das Projekt war umstritten, noch haben sich nicht alle an sie gewöhnt.
       
 (DIR) Trotz chaotischem Verkehr: Mit dem Rad durch Bogotá
       
       In der kolumbianischen Hauptstadt können Menschen kostenlos Fahrradfahren
       lernen. Zu Besuch in einer Radschule, die die Gesellschaft verändern will.
       
 (DIR) Japanisch-chinesische Beziehungen: Das Geheimnis der Panda-Diplomatie
       
       Die letzten beiden Pandas verlassen den Zoo von Tokio. Denn China verleiht
       sie nur auf Zeit und gegen Gebühr. Ihr Abschied erzeugt Wehmut und
       Zynismus.
       
 (DIR) Sarkozys Gefängnis-Memoiren: Knast-Bestseller aus Frankreich
       
       Frankreichs Ex-Staatschef Nicolas Sarkozy war knapp drei Wochen in Haft.
       Jetzt will er sich mit seinen Haft-Memoiren eine goldene Nase verdienen.
       
 (DIR) Rechtsextreme in den Niederlanden: In der Scheinidylle
       
       Das niederländische Städtchen Lisse ist bekannt für seine bunten
       Blumenfelder. Nun wird der Bürgermeister wegen einer Asylunterkunft
       bedroht.
       
 (DIR) Alkoholverkauf in Warschau: Polnische Prohibition
       
       In vielen Orten Polens darf nachts kein Alkohol mehr verkauft werden. Jetzt
       zieht auch Warschau nach - vorerst nur in zwei Stadtvierteln.
       
 (DIR) Antike Bauwerke in Libanon: Beirut reißt Kulturdenkmäler ein
       
       In der libanesischen Hauptstadt wird über eine römische Grabstätte ein
       Parkplatz gebaut. Doch es regt sich Widerstand aus der Zivilgesellschaft.
       
 (DIR) Straßenmusik in Russland: Im Karussell der Repression
       
       In Sankt Petersburg werden Bands von der Polizei angefeindet. Nicht selten
       landen sie im Gefängnis. Ans Aufhören denken sie trotzdem nicht.
       
 (DIR) Bosniens Abhängigkeit von Russland: Sprit-Sorgen in Sarajevo
       
       In der Hauptstadt Bosnien-Herzegowinas ist ein Einbruch der Gasversorgung
       kaum vorstellbar. In Wahrheit ist ein solches Szenario näher als gedacht.
       
 (DIR) Kongresswahl in Argentinien: Wo Hundefutter zur Anlage wird
       
       Vor der Parlamentswahl in Argentinien hat der US-Finanzminister einen
       Währungstausch in Milliardenhöhe verkündet. Doch nur, wenn Javier Milei
       gewinnt.
       
 (DIR) Telefon-Scamming in Russland: Eine perfide Masche mit System
       
       Ein Anruf vom großen Unbekannten – Telefonbetrug ist in Russland zur
       gängigen lukrativen Methode geworden. Für die Opfer sind die Folgen fatal.
       
 (DIR) ÖPNV in Beirut: Ohne Haltestellen und Fahrplan
       
       Im Libanon hat der Staat einen öffentlichen Nahverkehr installiert. Bisher
       fuhren nur private Busse. Doch das System hat noch Tücken.
       
 (DIR) Drohnenangriff auf Polen: Wenn Studierende sich über einen Fluchtrucksack austauschen
       
       Während in Polen Drohnen einschlagen, rüsten sich manche schon für den
       Ernstfall. Im Gepäck: Campinggeschirr, Wasserfilter und ein Kurbelradio.
       
 (DIR) Südkoreas Beziehung zu den USA: Allianz auf dem Prüfstand
       
       Südkorea fühlte sich den Vereinigten Staaten eng verbunden. Doch dann
       stürmte Trumps Migrationsbehörde ICE ein Hyundai-Werksgelände im
       Bundesstaat Georgia. Der Schock sitzt noch immer tief.
       
 (DIR) Stadtgespräch aus Härnösand: Wolkenbruch mit Folgen
       
       Wie sintflutartiger Regen eine Region im Norden Schwedens geradewegs in den
       Abgrund und urplötzlich auch in die überregionalen Nachrichten reißt.
       
 (DIR) Stadtgespräch aus Diyarbakır: Im Vakuum zwischen Stillstand und Ausbruch
       
       „Hausjugendliche“ werden in der Türkei junge Erwachsene genannt, die weder
       studieren noch arbeiten. Perspektiven gibt es für sie kaum.
       
 (DIR) Werbeaktion in Japan: Unhappy Meals in Tokio
       
       Eine Werbeaktion von McDonald’s in Japan zeigt die Schattenseiten des
       Sammelbooms. Das Spielzeug der Kindermenüs wird weiterverkauft, das Essen
       weggeworfen.
       
 (DIR) Nationalismus in Malaysia: Streit und Hetze zum Nationalfeiertag
       
       Wegen einer falsch aufgehängten Flagge schürt die malaiisch-islamistische
       Partei Umno Hass. Jüngere Menschen sehen das kritisch.
       
 (DIR) Architekturdenkmal in Tunis: Als Brutalismus den Aufbruch verkündete
       
       Das Hôtel du Lac ist ein rebellischer Gegenentwurf aus der Vergangenheit.
       Über Pläne für den Abriss von Tunesiens berühmtester Bauruine gibt es
       Streit.
       
 (DIR) Mumbai schließt Taubenhäuser: Glaubensfrage Vogelfütterung
       
       Die Stadt Mumbai schließt ihre 51 Taubenhäuser – das Gesundheitsrisiko sei
       zu hoch. Die Jain-Gemeinschaft fühlt sich in ihrem Glauben eingeschränkt.
       
 (DIR) Freihängende Stromleitungen in Bangkok: Beim Mopedfahren durch Kabel enthauptet
       
       In Thailand verursachen frei hängende Kabel immer wieder Unfälle und
       Stromausfälle. Jetzt sollen mehr Leitungen unter die Erde.
       
 (DIR) Ertrinken in Uganda: Wenn Kinder im Abwasserkanal sterben
       
       In Uganda sterben täglich neun Menschen im Wasser. Doch anstatt sich um die
       Infrastruktur zu kümmern, verordnet die Regierung der Bevölkerung
       Schwimmkurse.
       
 (DIR) Kulturpalast in Warschau: Vom Symbol der Sowjetmacht zur kulturellen Heimat
       
       Den Kulturpalast, einst ein Geschenk Stalins, möchten viele Polen nicht
       mehr missen. Nun feiert das gigantische Bauwerk seinen 70. Geburtstag.
       
 (DIR) „Akon City“ im Senegal: Dem „Projekt von Idioten“ droht das Aus
       
       Mit „Akon City“ wollte der Sänger Akon eine Megastadt im Senegal bauen.
       Doch bislang weiden nur Kühe neben einem halbfertigen Haus.
       
 (DIR) Big-Mac-Index in Buenos Aires: Burger teuer, Dollar billig
       
       Argentinien ist so teuer, dass Besserverdienende zum Einkaufen rund um die
       Welt fliegen können. Für alle anderen bleibt nur: Gürtel enger schnallen.
       
 (DIR) Rauchverbot an Frankreichs Stränden: Wo die Zigarette zur Lebensart gehört
       
       Frankreich hat vorige Woche die Zonen, in denen Rauchen verboten ist,
       deutlich ausgeweitet. Vor allem an Stränden sorgt das für Ärger.
       
 (DIR) Städte-Ranking: Super leben in Kopenhagen
       
       Die dänische Hauptstadt wurde zur lebenswertesten Hauptstadt der Welt
       gekürt. Und die Kopenhagener? Sind so zufrieden, dass es fast langweilig
       ist.
       
 (DIR) Verkehrsgesetz in Uganda: Bußgelder kosten einen halben Monatslohn
       
       In Uganda gibt es ein neues Verkehrsgesetz, eine Reaktion auf eine extrem
       hohe Todesrate im Land. Wie russische Technik Autofahrer in Kampala
       schröpft.
       
 (DIR) Verschuldetes Brüssel: Pleite und regierungslos
       
       Die letzte Hoffnung für Brüssel ist ein Linksbündnis – doch das müsste sich
       vertragen und sparen, sparen, sparen.
       
 (DIR) Mental Load in Tunesien: Taekwondo bei 40 Grad im Schatten
       
       Drei Monate dauern die tunesischen Sommerferien. Zwischen Bildungsmisere,
       Wirtschaftskrise und Drittjob fragen sich die Eltern: Wohin mit den
       Kindern?
       
 (DIR) Koloniales Erbe im Senegal: Ausgrabungen mit politischer Sprengkraft
       
       Vor über 80 Jahren beging Frankreich ein Kolonialverbrechen an
       afrikanischen Soldaten. Nun soll es dazu Ausgrabungen geben – oder doch
       nicht?
       
 (DIR) Rekord-Konzert in Athen: 60.000 verkaufte Tickets in drei Stunden
       
       Der Rapper Lex, Stimme der Krisengeschüttelten, schreibt griechische
       Musikgeschichte. Fans kommen aus Australien und den USA zum Konzert nach
       Athen.
       
 (DIR) Luftqualität in Schweden: Fahrverbot für Winterreifen im schwedischen Sommer
       
       Im Winter braucht man in Schweden Autos mit Spikes. Doch die stacheligen
       Reifen werden mit dem Frühlingsbeginn zu einem echten Problem.
       
 (DIR) Stromausfall in Spanien: Von Transistorradios, Gasherden und Rettern in der Not
       
       Der Blackout in Spanien war ein Schock für die Bevölkerung. Aber die
       Extremsituation zeigte auch, wie Menschen sich in der Not helfen können.
       
 (DIR) Wirtschaftskrise im Libanon: Staat und Bürger sind pleite
       
       Nach sechs Jahren Stillstand will Libanons Regierung nun eingefrorene
       Sparguthaben auszahlen. Doch die Einleger*innen glauben nicht daran.
       
 (DIR) Landtagswahl in Wien: Rot sehen in Wien
       
       Der Wahlkampf um den Wiener Landtag wird bestimmt von Koks-Plakaten und
       SPÖ-Bräsigkeit. Dabei ist diese Wahl eine der wichtigsten in Österreich.
       
 (DIR) Royaler Beef in Spanien: Es war einmal ein König
       
       Ex-Politiker Miguel Angel Revilla streitet mit Ex-König Juan Carlos I. In
       der Bäckerei hat man sich für eine Seite entschieden.
       
 (DIR) Hygiene in japanischer Gastronomie: Ratte an Fastfood
       
       Eine japanische Kette muss für vier Tage alle Läden schließen, nachdem ein
       Bild von einem Rattenkadaver im Essen viral ging.
       
 (DIR) Ärger über polnische Straßenkapelle: Jesus und Maria im Simpson-Look
       
       In Oberschlesien herrscht heiliges Entsetzen über eine Straßenkapelle. Das
       denkmalgeschützte Bauwerk wurde von Unbekannten neu bemalt.