# taz.de -- Kunst und Abstraktion
(DIR) Posthume Ausstellung von Günther Uecker: Er hämmerte die Essenz des Seins ins Holz
„Die Verletzlichkeit der Welt“ ist im Arp Museum Rolandseck in Remagen, zu
sehen. Ueckers aktionistische Kunst kehrt zurück an eine alte
Wirkungsstätte.
(DIR) Mark-Rothko-Retrospektive in Florenz: Rothko rennt gegen die Wand
Der amerikanische Maler Mark Rothko reiste 1950 nach Florenz und studierte
die Renaissance-Kunst. Jetzt sind dort Werke Rothkos zu sehen.
(DIR) Die Kunst der Woche: Wenn nur Make-up und Frisuren Musen definieren
Die Neue Nationalgalerie zeigt Werke des 1957 gestorbenen Bildhauers
Constantin Brancusi. Zu sehen sind unrealistische Porträts, von denen sich
die Kunstwelt einst irritiert zeigte.
(DIR) Nachruf auf Roger von Gunten: Wer stirbt, muss nicht mehr malen
Nach dem Krieg wagte eine Malergeneration in Mexiko den doktrinären
Muralismo zu überwinden. Roger von Gunten wurde Teil davon. Ein Nachruf.
(DIR) Künstler Bodo Kampmann in der frühen BRD: Dünnes Kupferblech für eine unbewehrte Demokratie
Kongenialer Künstler des Radikaldemokratischen: An den Bildhauer Bodo
Kampmann erinnern eine Braunschweiger Ausstellung und ein Buch.
(DIR) Kuratorin über Kunst im Krieg: „Im Krieg lebst du dein bestes und schlechtestes Leben“
Die ukrainische Kuratorin Alona Karavai spricht über Sinn und Hoffnung von
Kultur im Konflikt. Wenn die Gesellschaft im steten Ausnahmezustand ist.
(DIR) Rückgabe von Kulturgütern: Schiedsgericht für NS-Raubgut beginnt Arbeit
Das Gremium soll künftig in strittigen Fällen über die Rückgabe von
Kulturgütern entscheiden. Damit wird Kunstrestitution in Deutschland
erleichtert.
(DIR) Pasolini und Carpaccio im Museum: Der Kinomoment
Die Berliner Gemäldegalerie sucht nach künstlerischen Einflüssen auf den
Bürgerschreck Pasolini und findet sie ausgerechnet in der Frührenaissance.
(DIR) Kunst aus der Sprühdose: Wie aufgeladen ein gesprühter Strich sein kann
Die Ausstellung „Graffiti“ im Museion Bozen folgt den Verbindungen von
Sprühfarbe, Kunst und öffentlichem Raum und entdeckt unbekannte
Pionierinnen.
(DIR) Anselm Kiefers neues Buch: Suche nach dem Ursprung des Universums
Alexander Kluge und Anselm Kiefer sind seit vielen Jahren befreundet, nun
bringen sie gemeinsam ein Buch heraus – und erregen damit poetische
Aufmerksamkeit.
(DIR) Werkschau der provokativen Miriam Cahn: Der Kaiserring an ihrer Hand aus Knete
Ihre direkte Kunst verarbeitet Bilder von Gewalt. Sie trifft einen Nerv in
der Öffentlichkeit. Dafür erhielt Miriam Cahn den Goslarer Kaiserring.
(DIR) Die Kunst der Woche: Im Rausch der Lektüre
Kameelah Janan Rasheed erklärt die Galerie zum begehbaren Textfeld. Ein
lustvoller, bilgewordener Ausdruck der Reflexion, der uns bis ans Meer
führt.
(DIR) Die Kunst der Woche: Die Unbehaustheit des Menschen
Pedro Cabrita Reis lässt Gemälde zwischen Bäumen und Aluminium laufen.
Pegah Keshmirshekan stellt mit Blumenstilleben Fragen von Heimat und
Diaspora.
(DIR) Schau über Anfänge der modernen Malerei: Von der Lupe zum Wow
Eine Kölner Ausstellung über den Salon de Paris präsentiert die Erzählung
vom Urknall der Moderne in der Kunst. Das ist eine widersprüchliche
Angelegenheit.
(DIR) Must-Sees zur Berlin Art Week 2023: Ritt auf den Marmorlöwen
Beim Kunstgetummel mit Berlin Art Week und Gallery Weekend geht es diesmal
jung und queer zu. Doch auch Performance-Größen wie Yoko Ono werden
zitiert.
(DIR) Künstler:innen in der Ukraine: Kriegskitsch geht gar nicht
Das Künstlerpaar Oleksiy Ivaniuk und Natalia Korf-Ivaniuk malt auch nach
dem russischen Überfall abstrakt. Bald wird Oleksiy an die Front gehen.
(DIR) Die Kunst der Woche für Berlin: Schön im Schlaf
Was Malerei kann: Patrizio Di Massimo lässt seine (Wahl-)Familie
schlummern, Bridget Riley bringt in ihren Wandarbeiten Farben und Formen
zum Flirren.
(DIR) Neues Konzept fürs Sprengel Museum: Die Kunst der Selbstbespiegelung
Das Sprengel Museum in Hannover wird saniert. Jetzt ist mit „Abenteuer
Abstraktion“ der erste Teil der Neuaufstellung zu sehen.
(DIR) Art-Washing aus Schardscha?: Kritik als Poliermittel
In Hamburg ist selten gezeigte, hochkarätige Kunst aus vornehmlich dem
arabischen Raum zu sehen. Doch dahinter steht eine widersprüchliche
Stiftung.
(DIR) Kunstausstellung „Monet – Mitchell“: Braucht sie denn den Booster?
Eine Pariser Ausstellung stellt die abstrakte Malerei von Joan Mitchell der
von Claude Monet gegenüber. Ist das ein ebenbürtiger Dialog in der Kunst?
(DIR) Josef Albers in Bottrop: Variation im Quadrat
Das Josef-Albers-Museum Quadrat Bottrop widmet sich der Serie „Homage to
the Square“ seines Namensgebers. Albers wollte den Betrachter „sehen
lehren“.
(DIR) Die Kunst der Woche für Berlin: Inmitten der Landschaft
Die Schau „Environmental Abstraction“ in der Laura Mars Gallery zeigt
sieben Positionen, die zu einer neuen Bildsprache für unsere Umgebung
finden.
(DIR) Die Kunst der Woche für Berlin: Die Farbe weben
Die Malerin Hyun-Sook Song zeigt ihre erste Einzelausstellung bei Sprüth
Magers. Die Sprache ihrer abstrakten Gemälde ist reduziert und elementar.
(DIR) Kunst im öffentlichen Raum in Oslo: Störsignal in der Stadtratssitzung
Am Friedensplatz hängt eine ausgemusterte Glocke aus dem Carillon des
Rathauses. Installiert durch die Künstlerin A K Dolven lädt sie zum Spiel
ein.
(DIR) Ausstellungsempfehlung für Berlin: Die Lust an der Abstraktion
Die Karl Oskar Gallery zeigt Malerei und Skulpturen von „Killer Abstract
Women“. Die taz sprach mit den Kurator*innen.