# taz.de -- Schwerpunkt 1. Mai in Berlin
(DIR) Eingriff in die Pressefreiheit: Geblendet von der Polizei
Am 1. Mai wollen taz-Journalist:innen in Berlin eine Festnahme per Video
dokumentieren. Die Polizei hindert sie daran, indem sie Stroboskoplicht
einsetzt.
(DIR) Kreuzberger Rap-Trio RAPK über Proteste: „Protest und Kultur sollten sich niemals ausschließen“
Nach Kritik an ihrem 1.-Mai-Auftritt zeigt sich RAPK selbstkritisch. Ein
Interview über Fehler, Konsequenzen und die Rolle von Musik im Protest.
(DIR) 1. Mai in Berlin: Ikkimel, die Rattenfängerin der Linken
Die Berliner Linke mobilisiert am 1. Mai die Massen, auch dank Rapperin
Ikkimel. Der Vorwurf, Protest würde durch Party ersetzt, greift aber zu
kurz.
(DIR) Revolutionärer 1. Mai in Kreuzberg: Die Party ist nicht der Gegner
Man muss nicht klagen über besoffene Partykids, die der Revolutionären Demo
im Weg standen. Die Fans von Ikkimel und RAPK sind für Linke die
Verbündeten.
(DIR) Revolutionäre 1. Mai-Demo in Berlin: Revolte versinkt im Partykiez
Die 18-Uhr-Demonstration schafft es stundenlang kaum über ihren Startpunkt
hinaus. Grund ist dieses Jahr aber nicht die Polizei – sondern die
Partymeute.
(DIR) Walpurgisnacht in Berlin: Keine Nacht ohne Macker
Bei der „Take back the night“-Demo demonstrieren in Berlin 3.000
Feminist*innen gegen patriarchale Gewalt. Die Demo ist cis-männlicher
als früher.
(DIR) Nachrichten von Protesten am 1. Mai: Demo in Berlin ist komplett zerstreut
Die Demo in Berlin stockt stundenlang wegen Partytrubel. In Hamburg waren
mehr als 10.000 bei „Wer hat, der gibt“, in Essen waren Tausende Antifas
und einige hundert Nazis auf der Straße.
(DIR) 1. Mai in Berlin: Raver, vereinigt euch!
In Berlin existieren am 1. Mai Parallelwelten: Während die einen ein
entpolitisiertes Straßenfest feiern, halten andere am Revolutionsanspruch
fest.
(DIR) „Scherbenland“-Doku über Kreuzberg: Rio Reiser in den Pflastersteinen
Zwischen Ton Steine Scherben und RAPK: Die Doku „Scherbenland“ erzählt vom
revolutionären Kreuzberg der Siebziger bis zur gentrifizierten Gegenwart.
(DIR) Was geht am 1. Mai in Berlin?: Die ganze Scheiße soll zerfallen
Von den Attacken auf den Sozialstaat bis zur Aufrüstung: Gründe, am 1. Mai
auf die Straße zu gehen, gibt es genug. Die taz-Übersicht zu den
Revolutionsterminen.
(DIR) Konferenz gewerkschaftlicher Erneuerung: „Dagegen hilft nur Druck in den Betrieben“
Die Streikkonferenz sucht nach gewerkschaftlichen Antworten auf
Kürzungspolitik, Rechtsruck und Klimakrise. Ein Gespräch mit Organisatorin
Fanny Zeise.
(DIR) Politische Strahlkraft des 1. Mai: Die Bratwurst kann auch vegan sein
Der 1. Mai ist zur Folklore geworden. Dabei sind die Forderungen, die an
diesem Tag erhoben werden, wichtiger denn je.
(DIR) 1. Mai Demo: Revolutionäre ohne Polizei
Die größte linksradikale Demo des Landes zieht wieder die Massen an – die
Polizei hält sich raus. Ein Bericht über Party, Rap und Daniela Klette.
(DIR) Berlin-Grunewald: Raketenstimmung in „Cape Gruneval“
Der Protest am 1. Mai im Berliner Grunewald-Viertel stand unter dem Motto
„Milliardäre zum Mars“. 1800 Menschen kamen laut Polizei – teils als
Aliens.
(DIR) 1. Mai in Berlin: Kampftag zwischen Sternis und Raketen
Am Tag der Arbeit gleicht Berlin einem politischen Volksfest. Die taz
rekonstruiert das Geschehen bis zur revolutionären Abenddemo.
(DIR) Walpurgisnacht in Berlin: Macker vermöbeln, Hexhex!
Tausende Flinta* gehen am Mittwochabend gegen das Patriarchat und den
globalen anifeministischen Backlash auf die Straße. Die Demo bleibt
friedlich.
(DIR) Fliegende Steine: Ein heißes Pflaster
Der Pflasterstein bestimmt Berlins Straßenbild und autonome Folklore. Der
Granit stammt aus dem polnischen Strzegom. Ein Ortsbesuch zum 1. Mai.
(DIR) Demos am 1. Mai in Berlin: Auf die Straße nicht trotz, sondern wegen allem
Vieles am 1. Mai fühlt sich aufgebraucht an – und doch erfüllt der Tag
weiter eine wichtige Funktion. Die taz-Übersicht zu allen Terminen.
(DIR) Gewalt gegen Frauen: Von der Witch zur Bitch
Die Hexenverfolgung ist in Europa vorbei, doch der Hass auf selbstbestimmte
Flinta* ist geblieben. Sie kämpfen durch emanzipatorische Aneignung zurück.
(DIR) Hexen in Berlin: Die Antifa-Hexe
Rosa Ray ist eine Neuköllner Stadthexe. Ihre Magie richtet sich gegen
Gentrifizierung, rassistische Cops und rechte Hetzer.
(DIR) Quartiersmanagerin über 1. Mai: „Eine klare Win-win-Situation“
Die hedonistische MyGruni-Demo im Villenkiez Grunewald setzt in diesem Jahr
auf eine neue Strategie: Superreiche sollen ins All geschossen werden.
(DIR) Revolutionärer 1. Mai-Demo: Hammer entspannt
Die 18-Uhr-Demo hat wieder einen Schwarzen Block, der zur Solidarität mit
Antifas aufruft. Die Polizei macht sich wenig Sorgen.
(DIR) Revolutionäre 1. Mai-Demo in Berlin: Daniela Klette als Rednerin angefragt
Die Veranstalter der 1.-Mai-Demo in Berlin wollen eine Rede von Daniela
Klette verlesen. Die Ex-RAF-Angehörige hat sich mehrfach aus der Haft zu
Wort gemeldet.
(DIR) Der 1. Mai in Berlin: Autonom ist out
Propalästinensisch ist in: Ausrichtung und Wirkung der „Revolutionären
1.-Mai-Demonstration“ hat sich deutlich verschoben. Friedlicher ist sie
auch.
(DIR) Soziologe Ullrich zu Protesten am 1. Mai: „Nationaler Furor“
Die 1.-Mai-Demo in Berlin war geprägt von Pro-Palästina-Slogans. Peter
Ullrich spricht über die Empörung der Bewegung, Antisemitismus und
Repression.
(DIR) Debatte im Berliner Abgeordnetenhaus: Linke sorgt sich um Polizisten
Im Landesparlament gibt es in der 1.-Mai-Nachlese wenig zu bekritteln. Das
lenkt den Blick auf die Personalia Manja Schreiner und Raed Saleh.
(DIR) 20. Kampftag der Arbeitslosen: „Wir haben keine Forderungen“
Erwerblose begehen den 2. Mai als „Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen“.
Ein Gespräch mit Paul* von der Initiative Basta!
(DIR) Demonstrationen und Party: 1. Mai bleibt weitgehend friedlich
Bundesweit wurde am Mittwoch demonstriert. In Berlin blieb die Lage fast
überall ruhig. In Stuttgart löste die Polizei eine Demo auf.
(DIR) Revolutionäre 1. Mai-Demo in Berlin: Ohne Krawalle, ohne Inhalt
Statt Ausschreitungen hätten Inhalte in den Vordergrund treten können: der
1. Mai blieb aber inhaltslos.
(DIR) Revolutionäre 1. Mai-Demo in Berlin: Rote Fahnen und Kufijas
Mehr als 10.000 Menschen haben an der traditionellen 18-Uhr-Demo
teilgenommen. Propalästinensische und kommunistische Gruppen gaben klar den
Ton an.
(DIR) Berlin-Kreuzberg am 1. Mai: Betreutes Biertrinken
Auch ohne Myfest wird am Tag der Arbeit in Kreuzberg vor allem gefeiert –
stets unter den Augen der Polizei. Ab und zu wird es aber doch politisch.
(DIR) Demonstration im Villenviertel Grunewald: Partystimmung im Problemkiez
Hauptsache, die Reichen werden aufs Korn genommen: Die Mygruni-Demo
präsentiert sich dieses Jahr als „Großeinsatz der
Spezial-Enteignungs-Kräfte“.
(DIR) DGB-Demo am 1. Mai in Berlin: Schaulaufen der Arbeitskämpfe
Die 6.000 Teilnehmer:innen der Gewerkschaftsdemo in Berlin stimmen sich
auf kommende Auseinandersetzungen ein. Nicht alle sind begeistert vom DGB.
(DIR) Queerfeministische Demo in Berlin: Die Hexen sind wütend
„Take back the night“: Tausende gehen am Dienstagabend gegen Patriarchat
und Kapitalismus auf die Straße. Die Demo endet früher als angekündigt.
(DIR) 1. Mai in Berlin: Die Stille im Blank
Die Clubs verzichten in diesem Jahr auf Politpartys – das liegt auch an der
Spaltung der Szene durch den Gazakrieg.
(DIR) Krise sozialer Infrastruktur: Es wird wieder gestreikt
Die Gewerkschaften schöpfen neues Selbstvertrauen und bekommen Zulauf.
Dabei geht es im Arbeitskampf längst um mehr als nur um höhere Löhne
(DIR) Polizeieinsatz am 1. Mai: Mit Großaufgebot gegen „Kribbeln“
In den Vorjahren blieb es ruhig, trotzdem werden am 1. Mai wieder tausende
Polizist*innen eingesetzt. Zur Taktik gehören Flutlichter – und die
Müllabfuhr.
(DIR) Revolutionäre 1.-Mai-Demo in Berlin: Hinterm Lauti die wabernde Menge
Über mangelnden Zulauf kann die Revolutionäre 1.-Mai-Demo nicht klagen –
aber die alten Organisationsformen lösen sich zunehmend auf.
(DIR) Bewegungstermine in Berlin: What Solution, Revolution?
Was geht um den 1. Mai in Berlin und Umgebung? Alle Termine für
Klassenkampf, soziale Revolution und Frieden gibt es hier in der
taz-Übersicht.
(DIR) Revolutionäre 1. Mai-Demo: Wider die Einheitsfront
Die 18-Uhr-Demo wird im Zeichen des Nahost-Konflikts stehen, das zeigt das
Demo-Plakat. Mit dabei sind Gruppen, die das Hamas-Massaker relativierten.
(DIR) MyFest in Kreuzberg abgesagt: Dann lieber fliegende Steine
Auch in diesem Jahr hat der grün regierte Bezirk das MyFest abgesagt. Damit
sorgt er dafür, dass der 1. Mai immer unpolitischer wird.
(DIR) Wieder kein MyFest in Kreuzberg: Bye bye, Fest am 1. Mai
Das MyFest fällt wieder aus. Das ist ganz im Sinne der Grünen. Veranstalter
und Linke beklagen die heimliche Beerdigung der Befriedungsfete.
(DIR) Bewegungstermine in Berlin: Leider sind nicht alle gleich
Grundrechte sind in Deutschland keineswegs universell. Wer zum Beispiel
politisch ungemütlich, trans* oder obdachlos ist, wird diskriminiert.
(DIR) Nach dem 1. Mai in Berlin: Aufrüstung gegen Abrüstung
Trotz friedlicher Demonstrationen will die Innensenatorin weitere
Investitionen in die Sicherheit. Die Polizei erdrückte die Demos teilweise
geradezu.
(DIR) 1.-Mai-Demo in Berlin-Kreuzberg: Revolutionärer Abendspaziergang
Rund 15.000 Menschen ziehen am Abend durch Neukölln und Kreuzberg. Die
Atmosphäre ist entspannt, die Demo endet früher als gedacht.
(DIR) 1.-Mai-Protest im Berliner Grunewald: Satirisch verpackte Ansagen
Bei der Demo durchs Villenviertel bindet das Bündnis erstmals
Klimagerechtigkeitsbewegungen ein. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot
vor Ort.
(DIR) Gewerkschaftskundgebungen am 1. Mai: Zwischen Bratwurst und Kampfeslust
In Berlin fordert IG Metall-Chef Hofmann eine Verkürzung der
Wochenarbeitszeit. In Köln geißelt DGB-Chefin Fahimi die Tarifflucht von
Unternehmen.
(DIR) 1. Mai in Kreuzberg: Auch ohne Myfest Party auf der Straße
Mit Soundsystemen und Picknickdecken ziehen Tausende am Tag der Arbeit
durch Kreuzberg. Die Linke lädt zu einem Mix aus Jahrmarkt und ein bisschen
Politik.
(DIR) DGB-Demonstration in Berlin: Arbeitskampf am Bratwurststand
Rund 6.000 Menschen fordern bessere Arbeitsbedingungen. Die neue
Sozialsenatorin Kiziltepe sagt Union Busting den Kampf an.
(DIR) Walpurgisnacht in Berlin: Gegen männlich dominierte Straßen
Unter dem Motto „Take back the night“ demonstrieren 3.300
Teilnehmer*innen in Kreuzberg für Feminismus. Die Polizei stoppt die
Demo nach wenigen 100 Metern.