# taz.de -- Oscars
       
 (DIR) Phänomen Timothée Chalamet: Die Frettchenfrage
       
       Manche lieben, manche verabscheuen ihn. Aber um die Frage, was man nun von
       Timothée Chalamet hält, kommt nicht mal mehr der Vater der Kolumnistin rum.
       
 (DIR) Oscarverleihung: Kollektive Vorsicht
       
       Von Kritik an den gesellschaftlichen Verhältnissen war bei den Oscars fast
       nichts zu spüren. Die Filmbranche verspielt ihre wichtigste Aufgabe.
       
 (DIR) 98. Oscarverleihung: Eine müde, fast hoffnungslose Veranstaltung
       
       Paul Thomas Andersons Satire „One Battle After Another“ gewinnt den Oscar
       als bester Film. So hoffnungsvoll der Film ist, so sehr war die Zeremonie
       von großer Müdigkeit geprägt.
       
 (DIR) Oscarverleihung 2026: „One Battle After Another“ als bester Film ausgezeichnet
       
       Der satirische Politthriller hat bei den Academy Awards sechs Trophäen
       gewonnen. Auch der Horrorfilm „Blood & Sinners“ gewinnt, aber deutlich
       weniger Preise als erwartet.
       
 (DIR) Jessie Buckley gewinnt Oscar: Nach der Trophäe ist vor der Trophäe
       
       Chloé Zhao gewann bereits für „Nomadland“ den Regie-Oscar. Für „Hamnet“
       wurde sie diesmal nicht ausgezeichnet, dafür aber Hauptdarstellerin Jessie
       Buckley.
       
 (DIR) Film „Blood and Sinners“ bei den Oscars: Frau von Großformat
       
       Autumn Durald Arkapaw wurde bei den diesjährigen Oscars in der Kategorie
       „Beste Kamera” ausgezeichnet. Sie ist die erste Frau, die diesen Preis
       gewonnen hat.
       
 (DIR) Nominierungen von Film „Blood & Sinners“: Vampir-Südstaatendrama stellt Oscar-Rekord auf
       
       Die 98. Oscars stehen an – und „Blood & Sinners“ bekommt gleich 16
       Nominierungen. Die deutschen Chancen sind diesmal dagegen minimal.
       
 (DIR) Oscar-Kandidat „Hamnet“: Ein bodenlos scheinender Schmerz
       
       Mit großer emotionaler Wucht erzählt Chloé Zhaos „Hamnet“ von Shakespeares
       Ehe und der Trauer um ein Kind. Für die Oscars wird der Film hoch
       gehandelt.
       
 (DIR) „Ein Nobody gegen Putin“ gewinnt Oscar: Schwere Kost
       
       In der Doku „Ein Nobody gegen Putin“ filmt ein Pädagoge den Alltag in einer
       russischen Schule. Er zeichnet ein düsteres Bild der Propaganda-Maschine.
       
 (DIR) Gewalt im Westjordanland: Oscars, Olivenbäume, Ohnmacht
       
       In Masafer Yatta fürchten Palästinenser*innen die Siedlergewalt.
       Einen berühmten Filmemacher traf es bereits. Eine Reise durch ein
       zerrissenes Land.
       
 (DIR) Bob Dylan Konzert: Die Kunst der Totalverweigerung
       
       Bob Dylan kommt für drei Konzerte nach Deutschland. Vielleicht ist es seine
       letzte Tour. Was ist vom Song & Dance Man zu erwarten?
       
 (DIR) Diane Keaton mit 79 Jahren gestorben: Todschick, souverän, erfolgreich
       
       In „Annie Hall“ spielte sie eine Neurotikerin. Die Rolle blieb an ihr
       haften. Am Samstag ist die Schauspielerin und Produzentin Diane Keaton
       gestorben.
       
 (DIR) +++ Nachrichten im Nahost-Krieg +++: Oscar-Regisseur verletzt und festgenommen
       
       Neben Filmemacher Hamdan Ballal wurde auch FAZ-Journalist Christian Meier
       im Westjordanland festgenommen. Isreal setzt seine Angriffe im Gazastreifen
       fort.
       
 (DIR) Oscar für „No Other Land“: Der vergessene beste Dokumentarfilm
       
       „No Other Land“ gewinnt einen Oscar, aber nicht die Aufmerksamkeit der
       Medien. Dabei könnte Journalismus alles benennen, was in Nahost geschah und
       geschieht.
       
 (DIR) „Anora“ räumt bei 97. Oscarverleihung ab: Das Independent-Kino als Hoffnung
       
       Bei den Oscars gewann Sean Bakers Komödie „Anora“ über eine Sexarbeiterin
       als bester Film. Die Veranstaltung setzte nach und nach politische Akzente.
       
 (DIR) Tod des Schauspielers Gene Hackman: Der Cop mit Hut
       
       Mit dem Krimi „The French Connection“ wurde er weltberühmt – nun wurde
       Oscar-Preisträger Gene Hackman mit seiner Frau tot aufgefunden. Er starb im
       Alter von 95 Jahren.
       
 (DIR) Skandal um „Emilia Perez“: Keine Heldin ohne Fehler
       
       Wegen alter rassistischer Tweets wird „Emilia Perez“-Star Karla Sofía
       Gascón heftig kritisiert. Dabei wird die Botschaft des Filmes ignoriert.
       
 (DIR) Anwärter für Oscars: Netflix-Musical „Emilia Pérez“ 13 mal nominiert
       
       Für die 97. Oscars sind die Musicals „Emilia Pérez“, „Wicked“ und „Der
       Brutalist“ am häufigsten nominiert. Filmemacher Mohammad Rasoulof tritt für
       Deutschland an.
       
 (DIR) Spielfilm „Kneecap“ über IRA: Sex, Drugs & HipHop
       
       Dem Film „Kneecap“ wird vorgeworfen, die IRA zu verherrlichen. Die irische
       Befreiungsbewegung kommt darin aber nicht gut weg. Und lustig ist er auch.
       
 (DIR) Regisseur David Lynch ist tot: „Unmöglich zu imitieren“
       
       David Lynch war Regisseur der Serie „Twin Peaks“ und wurde für viele seiner
       Filme geehrt. Kurz vor seinem Geburtstag starb er im Alter von 78 Jahren.
       
 (DIR) Mohammad Rasoulof vertritt Deutschland: Politischer Film soll Oscar holen
       
       Der Regisseur Mohammad Rasoulof musste aus dem Iran fliehen. Nun vertritt
       sein Film „Die Saat des heiligen Feigenbaums“ Deutschland bei den Oscars.
       
 (DIR) Regisseur Todd Haynes zu „May December“: „Sie hat ihre Position missbraucht“
       
       Todd Haynes Film „May December“ war dieses Jahr für den Oscar nominiert. Er
       spricht über patriarchales Verhalten von Frauen und ambivalente Figuren.
       
 (DIR) Serie „Mary & George“ auf Sky: Lang lebe Julianne Moore
       
       Lesbische Affären, Mord und Intrigen – das alles bekommt man in der Serie
       „Mary & George“ zu sehen. Und das auch noch in umwerfenden Kostümen.
       
 (DIR) Nahost-Konflikt bei den Oscars: Geschichte, verzerrt
       
       In seiner Oscar-Rede thematisierte Regisseur Glazer den Nahost-Konflikt.
       Seine Formulierung wird von 1.000 jüdischen Filmleuten kritisiert.
       
 (DIR) Filmklassiker: Die Brüste der Minderjährigen
       
       Unter uns: Spielfilme waren früher besser, packender, raffinierter. Wenn es
       da nicht das Problem mit dem Sexismus und der Übergriffigkeit gäbe.
       
 (DIR) taz-Rezensionen der Oscar-Filme: Wundersam, satirisch, beeindruckend
       
       Die Oscars sind vergeben und trotzdem ist manchmal nicht so ganz klar: Soll
       ich den Film jetzt anschauen? Gut, dass es die taz-Rezensionen gibt!
       
 (DIR) Oscar-Preisverleihung: Viele Stars, wenig Licht
       
       Die Academy beweist mit ihrer Oscar-Vergabe wieder mal, dass sie keinen
       Mumm hat. Den Preisträgern mangelt es daran nicht. Aber stehen sie auf der
       richtigen Seite?
       
 (DIR) Oscarverleihung in Los Angeles: Glamour und Realität
       
       Bei den Oscars war „Oppenheimer“ der große Gewinner, immer wieder kam auch
       Politisches zur Sprache. Deutsche gingen leer aus.
       
 (DIR) 96. Oscar-Verleihung: „Oppenheimer“ räumt ab
       
       Deutsche Filmschaffende verpassen ihren Oscar-Triumph, ein Werk mit Sandra
       Hüller gewinnt dennoch. Öfter wird es politisch, „Oppenheimer“ ist Sieger
       des Abends.
       
 (DIR) Oscar-Kandidat İlker Çatak über Sturheit: „Ich bin anders als ihr“
       
       İlker Çatak wollte Filme machen, landete aber erst mal im BWL-Seminar.
       Jetzt ist sein Film „Das Lehrerzimmer“ für den Oscar nominiert.
       
 (DIR) Sexismus-Debatte zu Oscar-Nominierungen: Yes, he Ken
       
       Greta Gerwigs „Barbie“ ist mehrfach Oscar-nominiert. Die Regisseurin und
       ihre Hauptdarstellerin Margot Robbie gingen aber leer aus. Ist das schon
       Sexismus?
       
 (DIR) Lila Avilés über ihren Film „Tótem“: „Der Moment, bevor es losgeht“
       
       Sterben und Abschied nehmen: Der Film „Tótem“ ist Mexikos Beitrag für die
       Oscars. Regisseurin Lila Avilés über Rituale und intuitives Filmemachen.
       
 (DIR) Academy Awards ohne Selenski: Kein Platz für echte Politiker
       
       Bei den Oscars gab es keinen Auftritt des ukrainischen Präsidenten. Über
       die Gründe wird wild spekuliert.
       
 (DIR) Oscar für Doku über Nawalny: Kein Entweder-oder-Prinzip
       
       Am Sonntag gewann der Dokumentarfilm „Nawalny“ einen Oscar. Dessen Frau
       hätte die Bühne nutzen müssen, um auf den Kampf der Ukraine hinzuweisen.
       
 (DIR) Michelle Yeoh bei den Oscars: Repräsentiert im Glitzershowapparat
       
       Als Michelle Yeoh den Oscar für die beste Hauptdarstellerin gewinnt, ist
       unsere Autorin zu Tränen gerührt. Das liegt weniger an Yeohs Herkunft als
       gedacht.
       
 (DIR) 95. Oscar-Verleihung: Migration und Krieg
       
       Sieben Preise erhielt die Komödie „Everything Everywhere All at Once“. Der
       deutsche Kriegsfilm „Im Westen nichts Neues“ gewann in vier Kategorien.
       
 (DIR) 95. Oscar-Verleihung: „Everything Everywhere“ gewinnt
       
       Der Science-Fiction-Film holt sieben Oscars. Das deutsche Weltkriegsdrama
       „Im Westen nichts Neues“ wird bester internationaler Film und erhält
       insgesamt vier Oscars.
       
 (DIR) +++ Nachrichten im Ukrainekrieg +++: Geländegewinne in Bachmut
       
       Die russischen Wagner-Söldner machen kleine Fortschritte im Kampf um die
       Stadt in der Ost-Ukraine. Selenski soll einen Oscar-Auftritt bekommen und
       dankt Norwegen.
       
 (DIR) Alice Diops Film „Saint Omer“: Fragen zu einer unbegreiflichen Tat
       
       Alice Diops „Saint Omer“ ist Frankreichs erster Film einer Schwarzen Frau,
       der für einen Oscar vorgeschlagen wurde. Er geht dem Fall eines Kindsmords
       nach.
       
 (DIR) Europäischer Filmpreis: Dem Wahnsinn der Welt begegnen
       
       In Reykjavik wurden die European Film Awards verliehen. Ruben Östlunds
       „Triangle of Sadness“ räumte gleich vierfach ab.
       
 (DIR) Indigene Aktivistin gestorben: Ein unerwünschter Gast
       
       1973 sprach sie als erste Native American bei den Oscars und prangerte den
       Rassismus gegenüber Indigenen an. Nun ist Sacheen Littlefeather gestorben.
       
 (DIR) Will Smith und seine Oscar-Ohrfeige: Hollywoods heuchlerische Seite
       
       Will Smiths Oscar-Ohrfeige hallt nach und Kritik an seinem Verhalten ist
       berechtigt. Die Reaktionen stehen aber in keinem Verhältnis zur Tat selbst.
       
 (DIR) Ryūsuke Hamaguchis Film „Das Glücksrad“: Zauber und sein Bruder Zufall
       
       Ryūsuke Hamaguchis Episodenfilm „Das Glücksrad“ entführt in andere Welten.
       Er beleuchtet den Alltag japanischer Frauen.
       
 (DIR) Musiker Gustavo Santaolalla auf Tour: Der werden, der man ist
       
       Der argentinische Musiker Gustavo Santaolalla erhielt Oscars für
       Soundtracks wie „Brokeback Mountain“. Jetzt ist der Außenseiter auf Tour.
       
 (DIR) Haare und Identität: Haarlose Frauen tragen ein Stigma
       
       Die Debatte um die Ohrfeige bei den Oscars zeigt: Frauen, die unfreiwillig
       eine Glatze haben, sind in unserer Gesellschaft ein Niemand.
       
 (DIR) Oscar-Verleihung und Vorbilder: Ein Schlag ins Gesicht
       
       Das Video von der Ohrfeige bei der Oscar-Verleihung macht immer noch die
       Runde, als Unterhaltungseinlage in Endlosschleife. Das ist sehr bedenklich.
       
 (DIR) 94. Oscar-Verleihung mit Ohrfeige: Die Crux des Heimglotzens
       
       Bei der 94. Oscar-Verleihung ging es handgreiflich auf der Bühne zu. Preise
       gingen vor allem an Filme von Streamingdiensten.
       
 (DIR) Bester animierter Kurzfilm bei den Oscars: What is love?
       
       „The Windshield Wiper“ gewinnt in der Kategorie Bester animierter Kurzfilm.
       Er fängt in bunten, kurzen Szenen viele Facetten der Liebe ein.
       
 (DIR) Die Oscars 2022: „Coda“ als bester Film gekürt
       
       Die Tragikomödie „Coda“, die vom Aufwachsen in einer gehörlosen Familie
       erzählt, wird bester Film. Die meisten Oscars gehen an „Dune“. Will Smith
       sorgt für Irritation.
       
 (DIR) Kinotipp der Woche: Harte Filme für harte Zeiten
       
       Das Lichtblick Kino zeigt die für die diesjährigen Oscars nominierten
       Kurzfilme in den Kategorien Animation und Live Action.