# taz.de -- Malerei
       
 (DIR) Die Kunst der Woche: Brust raus!
       
       Feministische Kunst: Die Levy Galerie gibt einen Überblick auf das Werk
       Renate Bertlmanns. Tanya Leighton präsentiert surreale Bildwelten von Luisa
       Rabbia.
       
 (DIR) Gruppenschau Malerei in Berlin: Die entweltlichte Welt wieder verweltlichen
       
       In einer schmalen Gruppenausstellung zeigt die Neuköllner Weserhalle ein
       kleines Konvolut malerischer Weltauseinandersetzungen.
       
 (DIR) Malerei und Poesie: Treibholz allerlei
       
       Im Kreuzberger Ausstellungsraum Klek sammelt Sebastian Lettner Fragmente
       des Daseins. Gefundenes Material bekommt einen neuen Anstrich.
       
 (DIR) Nachruf auf Künstlerin Cecilia Boisier: Der dünne Faden
       
       Die Malerin Cecilia Boisier kam auf der Flucht vor der chilenischen
       Diktatur 1975 nach West-Berlin. Jetzt ist sie dort gestorben. Ein Nachruf.
       
 (DIR) Kurator über Kunst aus Berlin-Kreuzberg: „Wie furchtlos diese Kunst die Themen anspricht“
       
       Der Kurator Gürsoy Doğtaş spricht über seine Ausstellung „Kreuzberg: Kunst
       und Migration seit 1960“ im Berliner Gropius Bau.
       
 (DIR) Kunst der Woche: „Höhere Wesen befahlen“ – oder auch nicht
       
       Kerstin Brätsch und Katharina Sieverding in der Galerie Thomas Schulte,
       Joram Schön und Jakob Rava im Projektraum Darlings.
       
 (DIR) Punker-Kunst im Auktionshaus Grisebach: Abhängen mit amüsierten, unproduktiven Parasiten
       
       Wenige Professoren lösten das Versprechen der Kunsthochschule so sehr ein
       wie Thomas Zipp. Nun widmen ihm Studierende und Alumni eine
       Tribut-Ausstellung.
       
 (DIR) Große Vincent-van-Gogh-Ausstellung: Das Hohelied der Malerei
       
       Das Kröller-Müller Museum in Gelderland präsentiert die größte
       Privatsammlung von Werken Vincent van Goghs und beleuchtet seinen
       spirituellen Grundimpuls.
       
 (DIR) Krimi über Künstler des Surrealismus: Malerische Morde
       
       In „This Is Not a Murder Mystery“ wird stilsicher in Form von Kunstwerken
       gemeuchelt. Das geschieht leider nicht immer geschichtlich akkurat.
       
 (DIR) Malerei Fritz Scholders im MMK Frankfurt: Sogenannte Indianer lieben Katzen
       
       In Frankfurt am Main gibt es eine erste große Retrospektive des 2005
       verstorbenen US-Malers Fritz Scholder. Zu sehen ist viel Flachware – im
       besten Sinne.
       
 (DIR) 20 Jahre Villa Liebermann: Ein leichter Windhauch in den Birken
       
       Die Villa Liebermann am Wannsee feiert ihr zwanzigjähriges Bestehen als
       Museum und Gartendenkmal. Die Sonderausstellung streicht wie ein Windhauch
       durchs Haus.
       
 (DIR) 50 Jahre Galerie Nordenhake: Was Farbe kann und Malerei eigentlich ist
       
       Mit einer großen Gruppenausstellung feiert die Galerie Nordenhake ihren 50.
       Geburtstag. In Berlin zieht sie bald schon von Kreuzberg nach
       Charlottenburg.
       
 (DIR) Kunstraum in Berlin-Charlottenburg: Formen bestimmter Negationen
       
       In der Galerie ADAMA untersucht der Maler Velimir Ilišević, was nicht zu
       sehen ist. Ebenfalls auf den ersten Blick nicht zu finden: das kleine
       Theater im Keller.
       
 (DIR) Kunsthistorikerin Jennifer van Horn: „Freiheit und Unfreiheit an einem Ort“
       
       Die Kunst aus der Gründerzeit der USA versprach Demokratie in einer
       gesegneten Landschaft. Wie viel das ausblendet, erzählt Kunsthistorikerin
       Jennifer Van Horn.
       
 (DIR) Porträt Angela Merkels: Blau, das uns nach sich zieht
       
       Enthüllung des neuen Merkel-Porträts: Taugt der Blazer der Kanzlerin a. D.
       zum Blaumann der Republik?
       
 (DIR) Enthüllung des Merkel-Porträts: Lieber Maler, male mir
       
       Staatstragende Beine wie bügelfaltenumhüllte Säulen: Das frisch enthüllte
       neue Merkel-Porträt des jungen Künstlers Jérémie Queyras beschönigt nichts.
       
 (DIR) Zwischen Gerhard und Olaf: Was Angela Merkel von diesem jungen Mann will
       
       Über vier Jahre nach Ende ihrer Amtszeit fehlt in der Kanzlergalerie noch
       immer die Kanzlerin. Das soll sich nun ändern.
       
 (DIR) Nachruf auf Künstler David Hockney: Eine echte Marke
       
       David Hockney war ein Superstar der internationalen Kunstszene. Nun ist der
       Maler, der sich selbst als „etwas schüchtern“ bezeichnete, gestorben.
       
 (DIR) Kunst der Woche: Die Konturen sind brüchig
       
       In Diana Cepleanus Malerei scheinen sich Objekte langsam aufzulösen. Bei
       Renata Lucas, Shilpa Gupta und Haegue Yang werden Alltagsgegenstände zum
       Material.
       
 (DIR) Ausstellung über Rembrandt als Marke: Eine Art kühner Andy-Warhol-Vorgriff
       
       Geschickt mischte Rembrandt ab 1630 als Künstler-Unternehmer am gerade
       aufsteigenden Kunstmarkt mit. Das zeigt eine Ausstellung in der Heritage
       Kassel.
       
 (DIR) Paul Cassirer und der Impressionismus: Vorausschauend, beharrlich, mit Hang zur Dramatik
       
       Der Kunsthändler Paul Cassirer hat Kunstgeschichte geschrieben. Zum 100.
       Todestag widmet ihm die Alte Nationalgalerie in Berlin eine große
       Ausstellung.
       
 (DIR) Malerei von Philip Grözinger: Die Hotdogs schmirgeln in der Mikrowelle
       
       Super zärtlich und null schulmeisterlich malt Philip Grözinger die Gier der
       Menschen knallbunt. Zu sehen in 68 Projects der Berliner Kornfeldgalerie.
       
 (DIR) Doppelausstellung in Hamburg: Wenn Farben fast die Augen sprengen
       
       Mit Edvard Munch und Maria Lassnig bringt die Hamburger Kunsthalle zwei
       Nicht-Zeitgenossen zusammen. Sie eint die Bearbeitung des Augen-Blicks.
       
 (DIR) Die Kunst der Woche: Alles überlagert sich
       
       Farkhondeh Shahroudi und Gülbin Ünlü stellen erstmals bei Barbara Thumm
       aus. Bei Carlier Gebauer zeigt Nida Sinnokret Skulpturen aus Fundstücken
       aus Palästina.
       
 (DIR) Gallery Weekend Berlin: Nach der Party kommt das Kümmern
       
       Beim Berliner Gallery Weekend geht es nicht mehr ohne Sponsoren und
       Investoren. Manchmal pinkelt die Kunst dann aber doch in den lauwarmen
       Prosecco.
       
 (DIR) Nachruf auf Georg Baselitz: Der Maler der Antihelden
       
       Georg Baselitz galt als „Malerfürst“. Doch seine Malerei, deren Motive er
       auf den Kopf stellte, war kein Ausdruck einer auftrumpfenden Attitüde.
       
 (DIR) Zum Tod von Georg Baselitz: Die Welt steht Kopf
       
       Der Neoexpressionist prägte mit umgedrehten Motiven und Riesenformaten die
       deutsche Nachkriegskunst. Nun ist er im Alter von 88 Jahren verstorben.
       
 (DIR) Künstler Robert Rauschenberg in New York: In ihren Straßen dehnte er den Kunstbegriff ins Unendliche
       
       Wie New York den 100. Geburtstag des Künstlers Robert Rauschenberg feiert,
       zeugt auch von Nostalgie für die Stadt, bevor sie zum Museum ihrer selbst
       wurde.
       
 (DIR) Ausstellung von Harald Duwe in Kiel: Desillusionierter Klassiker
       
       Er blieb gegenständlich, als alle abstrakt malten, und möchte nicht
       entschlüsselt werden müssen: Harald Duwe wird nach langem in Kiel
       ausgestellt.
       
 (DIR) Malerei im Oldenburger Kunstverein: Domestizierte Pseudowelt
       
       Im Oldenburger Kunstverein zähmt die Berliner Malerin Babette Semmer Kühe,
       Jugend und Internet. Ein figuratives Rauschen.
       
 (DIR) Malerei und Kunst: Die tröstendste aller Metropolen
       
       Ein Film von Elia Kazan, eine Folge „Atlanta“ und Malereien von Fedele
       Spadafora: Der März steht für unsere Autorin im Zeichen des Wiedersehens.
       
 (DIR) Maler Ferdinand Dölberg: Systeme, die einem aufgedrückt werden
       
       In seinen Gemälden erschafft Dölberg abstrakte Werkzeuge, geschäftige Rohre
       und Arbeit ohne Zweck. Bis April werden sie in Berlin-Mitte ausgestellt.
       
 (DIR) Die Kunst der Woche: Mit dokumentarischer Präzision
       
       Die Fotos von Joel Sternfeld zeigen die Melancholie der US-amerikanischen
       Landschaft. Eine ähnliche Qualität haben Klaus Walters DDR-Stadtrandszenen.
       
 (DIR) Regisseurin über Wunderkind-Film: „Ihre Ehrlichkeit durchbricht den Schutzpanzer“
       
       In „Nina Roza“ ringt ein Wunderkind um Selbstbestimmung. Regisseurin
       Dulude-De Celles spricht auch über die Meinungsfreiheit auf der Berlinale.
       
 (DIR) Off-Space Ausstellung in Kreuzberg: Der Abschlussball als Vexierbild
       
       Auf dem Dachboden eines Kreuzberger Hinterhauses stellt die Malerin Julija
       Zaharijević aus. Sie wirft in einen eigenen historischen Moment hinein.
       
 (DIR) DDR-Dissident und Künstler Hans Ticha: Soldaten ohne Köpfe
       
       AgitPop gegen den Autoritarismus: Eine Retrospektive des DDR-Dissidenten
       und Künstlers Hans Ticha ist jetzt in Rostock und bald in Nürnberg zu
       sehen.
       
 (DIR) Karl-Hofer-Retrospektive in Halle: Wichtig, doch unscharf
       
       Karl Hofer vertrat über die Diktaturen hinweg eine eigenständige, moderne
       Malerei. Eine Ausstellung in Halle wird ihm nur teilweise gerecht.
       
 (DIR) David Lynch als bildender Künstler: Ein Visionär des Unheimlichen
       
       David Lynch war auch bildender Künstler. Das wurde von seinem Ruhm als
       Filmregisseur überstrahlt. Nach seinem Tod könnte sich das ändern.
       
 (DIR) Valkenburg-de-Rooij-Ausstellung Utrecht: Schönheit mit moralischem Abgrund
       
       Mit einer Ausstellung in Utrecht thematisiert Gegenwartskünstler Willem de
       Rooij den Kolonialismus in der Malerei des Alten Meisters Dirk Valkenburg.
       
 (DIR) Künstler Anton Henning in Düsseldorf: Surfen zwischen postmoderner Ironie und Furor
       
       Er zitiert, verfremdet und triggert, was die Kunstgeschichte bietet. Im
       Düsseldorfer Privatmuseum Philara stellt der Berliner Künstler Anton
       Henning aus.
       
 (DIR) Ausstellung von Lena Schramm in Würzburg: Hysterisches Vergnügen
       
       Von der Freizeitkultur durchtränkt und ein bisschen beknackt: die Soloschau
       der Berliner Künstlerin Lena Schramm im Museum im Kulturspeicher Würzburg.
       
 (DIR) Die Kunst der Woche: Malerei, die für sich spricht
       
       Bei Meyer Riegger verwandelt Miriam Cahn Leinwände in Textkörper. Bei Max
       Hetzler erweitert Janaina Tschäpe ihre Bilder mit poetischen Titeln.
       
 (DIR) Ausstellung in der Gemäldegalerie Berlin: Carpaccios Rezept
       
       Vittore Carpaccios Kunst lebt von feinen Schichtungen. Sein Colorito war
       vermutlich auch Vorbild für das nach dem Renaissancemaler benannte Gericht.
       
 (DIR) Spielfilm „Anemone“ mit Daniel Day-Lewis: Wenn die Luft aufklart
       
       „Anemone“ ist das von Licht und Farben durchzogene Regiedebüt von Ronan
       Day-Lewis. Sein Vater Daniel Day-Lewis spielt darin die Hauptrolle.
       
 (DIR) Ausstellung „Global Fascisms“ in Berlin: Der Schlaf des inneren Wachmanns
       
       Was ist Faschismus heute? Mit guter Kunst aber theoretisch konfus umkreist
       eine Ausstellung im Berliner Haus der Kulturen der Welt diese Frage.
       
 (DIR) Nachruf auf Chéri Chérin: Tod eines Unsterblichen
       
       Der transmoderne Maler Chéri Chérin ist in Kinshasa mit 70 Jahren
       gestorben. ​Spielerisch trat er in Kontakt mit verdrängten malerischen
       Tradition des Kongo.
       
 (DIR) Sean Scully-Retrospektive in Hamburg: Hinter den Fassaden
       
       Sean Scully ist einer der renommiertesten Vertreter abstrakter Malerei. Im
       Bucerius Kunst Forum wird er auch als Geschichtenerzähler und DJ gezeigt.
       
 (DIR) Amelie von Wulffen und Jonas Lipps: Erwartungsfroh blicken sie auf uns herab
       
       Wo sollen wir denn hin mit den Emotionen? Im Kölnischen Kunstverein
       entwerfen Amelie von Wulffen und Jonas Lipps ortsgenaue, autobiografische
       Bildwelten.
       
 (DIR) Freunde in der Kunst und im Leben: Befreit vom Ideal eines heroischen Künstlertums
       
       Sie waren Freunde und wurden berühmt: Eine Ausstellung über John Cage,
       Merce Cunningham, Jasper Johns, Robert Rauschenberg und „Cy Twombly“ in
       Köln.
       
 (DIR) Kunstprojekt „Bildvergrabungen“: Kunstvoll zerschnitten
       
       Der Hamburger Künstler Matthias Oppermann hat seine Gemälde bewusst
       fragmentiert – und sie dann vergraben und Jahre später wieder ausgebuddelt.