# taz.de -- Öffentlicher Raum
       
 (DIR) Theaterprojekt „What if Berlin“: Geisterprojekte brechen durch die Mauer
       
       Was wäre wenn? Der japanische Theatermacher Akira Takayama stellt an
       Stationen auf der Berliner Ringbahn nie realisierte Ideen für ein anderes
       Berlin vor.
       
 (DIR) Wenn das Park-Mensch-Verhältnis stimmt: Ein Platz, der allen gehört
       
       In öffentlichen Parks betrachten Menschen und Tiere sich auf Augenhöhe. Das
       ist auch gut so, denn sie alle dürfen da sein.
       
 (DIR) Buch über Demokratie und Architektur: Mehrzweckbauten mit Charme
       
       In „Straße, Platz, Palast“ fragt der Politologe Jan-Werner Müller, welche
       Bauform der Demokratie angemessen ist. Nüchternheit oder Protz?
       
 (DIR) Temporäre Architektur in Braunschweig: Abreiben am Ideal des öffentlichen Raums
       
       Den Sommer über steht ein Kulturpavillon in Braunschweigs Innenstadt. Etwas
       hakt an dem Architekturprojekt, obwohl das Experiment selbst gelungen ist.
       
 (DIR) Künstlerbuch von Adib Fricke: Denken in Grundfarben
       
       Die Produktion von Sinn in der Kunst beruht oft auf Worten. Der Künstler
       Adib Fricke findet in seinem Buch dazu kritische Sprach- und Schriftbilder.
       
 (DIR) Privatsphäre ist Luxus: Realitätsverlust muss man sich leisten können
       
       Wer den Platz für Arbeit oder Sport mit anderen teilen muss, bekommt es
       unweigerlich auch mit deren Problemen zu tun: unangenehm, aber auch
       lehrreich.
       
 (DIR) Demo in den Elbvororten: Kämpfen für Parkplätze?
       
       Hamburg ist geübt im Umgang mit Demos und Krawall. Wenn auch nicht überall:
       An der noblen Elbchaussee gibt es da offenbar noch Nachholbedarf.
       
 (DIR) Deutsche Bahn in der Krise: Bund gibt kein Geld für die Schiene
       
       Trotz baureifer Projekte bremst der Bund den Aus- und Neubau aus und bricht
       damit ein Versprechen. Angeblich fehlt dafür das Geld.
       
 (DIR) Weitere Straßen für Helmut Kohl: Muss das sein?
       
       Berlin und Ludwigshafen wollen Straßen nach dem Ex-Kanzler benennen. In
       Berlin trifft es die Hofjägerallee. Dabei gäbe es eine geeignetere Strecke.
       
 (DIR) Werkschau für A K Dolven: Sie spannt den Muskel an und schießt
       
       Zupackend und zart sind die Werke der norwegischen Künstlerin A K Dolven.
       Das Nationalmuseum in Oslo richtet ihr eine tolle Werkschau aus.
       
 (DIR) Die Kunst der Woche: Spiel mit den (Bild-)Räumen
       
       Michael Ackerman präsentiert seinen eigentümlichen fotografischen Stil in
       Berlin. Pia Lanzinger und der KreisverChor besingen den Moritzplatz.
       
 (DIR) Ausstellung „Hauptstraße Deutschland“: Gebautes Versprechen
       
       Fast 6.500-mal gibt es in Deutschland die „Hauptstraße“. Einige Hundert hat
       der Hamburger Fotograf André Luetzen besucht. Was erzählen sie über uns?
       
 (DIR) „Berliner Fenster“ der BVG: SPD gegen Springer-Verlag
       
       Die SPD Steglitz-Zehlendorf fordert von Parteifreundin Franziska Giffey,
       dass das Medienangebot in der U-Bahn nicht mehr von Springer bespielt wird.
       
 (DIR) Sexismus im öffentlichen Raum: Frauenwaggons sind nicht die Lösung. Aber ein Anfang
       
       In Berlin und Hamburg fordern Initiativen Frauen-Waggons im ÖPNV. Heißt
       das, den Kampf um einen öffentlichen Raum ohne Sexismus aufzugeben?
       
 (DIR) Ausrangierte Telefonstelen: Zur Zeit gestört
       
       Telefonstelen, die nicht mehr funktionieren, sind ein beliebtes Fotomotiv.
       Das liegt vor allem am Hinweis auf ihrem Display.
       
 (DIR) Lautes Telefonieren in Öffis: Quiet please! Lasst Privates privat sein
       
       Busse und Bahnen sind zur öffentlichen Telefonzelle geworden. Ist man
       spießig oder humorlos, wenn man sich ein Verbot zu lauter Handynutzung
       wünscht?
       
 (DIR) Übergriffe durch Hertha-BSC-Fans im Zug: Fan fatal
       
       Die Sängerin Mine berichtet von Sexismus und Rassismus durch Fußballfans
       des Hertha BSC. Der Verein distanziert sich, aber das reicht noch nicht.
       
 (DIR) Toxische Männlichkeit: Eppi Aua im Speisewagen
       
       Unsere Autorin saß mit betrunkenen, pöbelnden Männern im Zug. Alle
       Reisenden duckten sich weg und überließen kampflos das Revier.
       
 (DIR) Bundesgericht zum Parken auf dem Gehweg: Kein Recht auf Falschparken
       
       Das Bundesverwaltungsgericht gibt Klägern recht, die gegen zugeparkte
       Gehwege klagten. Die Behörde kündigt Konkretes an – und lässt wenig folgen.
       
 (DIR) Architektin über Gartenkultur: „Unfassbar langweilige Parkanlagen“
       
       Seit vier Jahrzehnten gestaltet Gabriella Pape Gärten. Ein Gespräch über
       den Gartenproblemfall Deutschland, naturnahe Gestaltung und Gärtnern als
       Kunst.
       
 (DIR) Verdrängung der Drogenszene in Bremen: Platzangst
       
       Auf dem Hillmannplatz beim Bremer Hauptbahnhof kreuzen sich die Interessen.
       Anwohnende suchen die Ruhe im Zentrum – die Drogenszene die vor der
       Polizei.
       
 (DIR) Poller im Straßenraum: „Stärkere müssen sich zurücknehmen“
       
       Der „Gestaltungsbeirat Öffentliche Räume“ rät dem Senat zu weniger Pollern.
       Der Verkehrsplaner Martin Haag, Mitglied des Gremiums, erklärt, warum.
       
 (DIR) Bremen verbietet Betteln in Außengastro: Cappuccino ohne Elend
       
       Bremens rot-grün-rote Koalition verbietet Bettlern das Ansprechen von
       Gästen in der Außengastronomie. Nur passives Betteln bleibt erlaubt.
       
 (DIR) Vergessene Wandbilder von Manfred Henkel: Innere Bewegung auf Beton
       
       Manfred Henkels Kunst im öffentlichen Raum in Berlin wird heute übersehen.
       Er galt als ein katholischer Künstler, den die Wahrnehmung interessierte.
       
 (DIR) Flashmob des Symphonie-Orchesters: Halleluja Unterhosen
       
       Auch in der klassischen Musik will man dort hin, wo halt die Menschen sind:
       Das Deutsche Symphonie-Orchester lud zum „Symphonic Mob“ in eine Mall.
       
 (DIR) Zu Fuß unterwegs in Berlin: Der menschliche Faktor beim Gehen
       
       Natürlich kommt man auch anders durch die Stadt. Aber am frühen Morgen
       durch Berlin zu gehen, meint unsere Kolumnistin, ist eine besondere Freude.
       
 (DIR) Nachruf auf Richard Serra: Das Erhabene und der Rost
       
       Seine Skulpturen verändern den Maßstab der Wahrnehmung. Der Schöpfer großer
       Skulpturen aus Stahl und Eisen ist gestorben.
       
 (DIR) Feindliches Design bei BVG und Bezirken: Aufenthalt unerwünscht
       
       Der Künstler Martin Binder sammelt Beispiele für obdachlosenfeindliches
       Design in Berlin. Bezirke und BVG wollen davon keine Kenntnis haben.
       
 (DIR) Das Miteinander in der Öffentlichkeit: Die Welt als Schlafzimmer
       
       Der öffentliche Raum als Zuhause, um das sich alle kümmern: könnte das
       nicht wunderbar sein? Aber zum Miteinander gehören halt auch die anderen.
       
 (DIR) Die Verständnisfrage: Mein Hund geht vor
       
       Warum lassen HalterInnen ihre Hunde trotz Verboten von der Leine, fragt ein
       Leser. Weil sie sich dann freuen, antwortet eine Hundebesitzerin.
       
 (DIR) die verständnisfrage: Rempeln als feministischer Akt
       
       Warum macht ihr einander auf dem Gehweg keinen Platz, fragt ein Student.
       Eine Medizinische Fachangestellte antwortet.
       
 (DIR) Kunstbiennale im Kosovo: Mit Ironie in Ruinen
       
       Die klitzekleine Autostrada-Kunstbiennale im Kosovo ist so schön wie
       politisch. Und das Bottom-Up-Projekt begibt sich in ein kulturelles Vakuum.
       
 (DIR) Mit Kindern im öffentlichen Raum: Wenn Kinder stören und Autos nicht
       
       Der Sommer bringt die Familien auf die Straßen. Ein Umstand, der nicht alle
       erfreut. Doch auch Eltern und Kinder haben ein Recht, Raum einzunehmen.
       
 (DIR) Kindertheater im öffentlichen Raum: Von Möhren und Monstern
       
       Das Theaterstück „Fundstadt“ zeigt die Welt aus Sicht von Kindern. Dabei
       erschließt es geheimnisvolle Schleichwege von Bremen bis nach
       Gelsenkirchen.
       
 (DIR) Nervige Boomboxen im Park: Alter, der Park gehört mir
       
       Mit Bässen werden in den Parks Reviere abgesteckt. Und wehe, man fragt, ob
       sie runtergedreht werden könnten.
       
 (DIR) Parkbänke in Pankow: Eine demokratische Institution
       
       Der Bezirk Pankow bittet Anwohner*innen noch bis Ende diesen Monats um
       Vorschläge, wo neue Parkbänke aufgestellt werden könnten. Gute Idee!
       
 (DIR) Kunstaktion mit Nachwirkungen: Auto-Engel über den Dächern
       
       Es ist ein „poetisches Ärgernis“: Seit über 30 Jahren thront HA Schults
       „Flügelauto“ auf dem Kölner Zeughaus-Turm.
       
 (DIR) Geplante „Klönbänke“ in Hamburg: Mehr Sitze, mehr Ausgrenzung
       
       Bald sollen Sitzbänke kommen, die dazu da sind, dass Menschen miteinander
       ins Gespräch kommen. Dadurch wird die Stadt auch nicht lebenswerter.
       
 (DIR) Hamburger Werbeflächen werden digital: Mehr Medienkonsum als gewünscht
       
       In Hamburg werden Werbeflächen zu digital bespielten Monitoren umgerüstet.
       Das Ergebnis ist eine zwanghafte Berieselung mit Info-Schnipseln.
       
 (DIR) Die Kunst der Woche für Berlin: Wachsam im Späti
       
       Jeden Tag ein neuer Beitrag: Zum Project Space Festival kommt im August
       wieder die freie Szene Berlins zusammen. Diese Woche mit Videokunst in
       Spätis.
       
 (DIR) Freies Theater auf dem Radweg: „Liebe ist Verbindung“
       
       Das Theater-Ensemble „Fenster zur Stadt“ lädt ein, Orte der Liebe in
       Hannover zu erkunden – auf dem Fahrrad. Falls nötig, hat man Regenschirme
       dabei.
       
 (DIR) Nachruf auf Claes Oldenburg: Allein mit Tintenfass
       
       Er senkte die Schwelle vom Atelier zur Straße, brachte Ironie ins Spiel der
       Skulptur. Claes Oldenburg war der Grübler der amerikanischen Pop-Art.
       
 (DIR) Kostet die Elphi-Plaza bald fünf Euro?: Ausblick für alle!
       
       Wird der Blick von der Elbphilharmonie kostenpflichtig, dann ist das
       Kaufmannslogik. Die aber darf nie unwidersprochen gelten – nicht mal in
       Hamburg.
       
 (DIR) Graffiti-Festival in Benin: Wo Amazonen und Ufos landen
       
       Der Kunst des Graffiti gelten in afrikanischen Ländern vermehrt Festivals.
       In Benin laufen die Bilder über 660 Meter einer Hafenmauer.
       
 (DIR) Volksinitiative gegen Werbetafeln: Reklame raus
       
       Hamburger Aktivist:innen wollen Außenwerbeflächen verbannen. Am Montag
       meldeten sie deshalb eine Volksinitiative für ein Gesetz an.
       
 (DIR) Debatte über Umgang mit Drogenszene: Keine Bänke für Trinker*innen?
       
       Der Andreas-Hermes-Platz in Hannover ist ein Treffpunkt der Drogenszene.
       Nun wird debattiert, ob der Platz eine Renovierung wert ist oder nicht.
       
 (DIR) Schutz und Sicherheit für Frauen: Da hilft auch keine Laterne
       
       Die Berliner Innensenatorin will Frauen im öffentlichen Raum mehr schützen.
       Warum ihr Vorschlag so rein gar nichts bringt.
       
 (DIR) Falschparker auf Bremer Bürgersteigen: Regeln sollen jetzt mal gelten
       
       Bremen will Knöllchen verteilen und das Falschparken zurückdrängen. Die
       Beiräte sind an Bord, die Widerstände von Autofahrern schon
       einberechnet.
       
 (DIR) Künstlerin über Installation im Freien: „Menschen in Publikum verwandeln“
       
       Josephin Böttger über die Hamburger Video- und Soundinstallation „Deviation
       One“ und den Reiz, ganz normale Passant_innen zu erreichen.