# taz.de -- Alle Artikel von Julia Hubernagel
(DIR) Longlist zum Deutschen Buchpreis: Ein jeder wird geboren
Heimaterkundung bedeutet im Jahr 2026 nicht nur Fischen in der
bundesrepublikanischen Ursuppe: Die Longlist zum Deutschen Buchpreis ist
da.
(DIR) Debatte über Faschismus: Wenn die Theorie irritiert
Müssen wir den Faschismus nur gut genug verstehen, um ihn zu besiegen? In
Berlin wurde über den Zusammenhang zwischen Theorie und Antifa diskutiert.
(DIR) Neues Buch von Maggie Nelson: Choose your battles
Die Schriftstellerin Maggie Nelson widmet sich in ihrem neuen Buch „The
Slicks“ dem Popstar Taylor Swift und der Dichterin Sylvia Plath. Warum
bloß?
(DIR) Deutscher Verlagspreis: Alles nur ein Missverständnis?
Überwachung, Misstrauen, Selbstzensur: In der Debatte über den Deutschen
Verlagspreis geht es um mehr als ein verändertes Auswahlverfahren.
(DIR) Die USA in sechs Romanen: Oh, say can you see?
Die USA werden 250 Jahre alt: Das literarische Amerika ist mehr als Moby
Dick, Walden und Manhattaner Geldadel. Ein kleiner taz-Gegenkanon.
(DIR) Bachmannpreis 2026: In frontaler Opposition zu allem
Lena Schätte gewinnt den Ingeborg-Bachmannpreis und den Publikumspreis
gleich mit dazu. Das Prekariat offenbart sich am Wörthersee in Form von
Flecken.
(DIR) Bachmannpreis 2026: Die Karbunkel des Karl Marx
In Amerika endet die Vorrunde, in Klagenfurt der Bachmannpreis: Die Tage
der deutschsprachigen Literatur zwischen Lindwürmern und dem Kampfplatz der
Nationen.
(DIR) Zweiter Tag beim Bachmannpreis 2026: Die Rücken schöner Männer
Die Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt gehen weiter. Mit
Ozan Zakariya Keskinkılıç schält sich ein klarer Favorit heraus.
(DIR) Erster Lesetag beim Bachmannpreis: Sprachverwandtschaften am Rande Mitteleuropas
Die Tage der deutschsprachigen Literatur starten mit einem kalkulierten
Skandal. Kinga Tóth brachte die Jury an die Grenzen ihres Verständnisses.
(DIR) Eröffnung Bachmannpreis: Das Blutwunder von Klagenfurt
Doppeljubiläum am Wörthersee: In Klagenfurt wurden die 50. Tage der
deutschsprachigen Literatur eröffnet. Vom Spardiktat ist keine Rede mehr.
(DIR) Ingeborg Bachmann und die Politik: Dichtung und Wahrheit
Ingeborg Bachmann nahm in ihrem Schreiben stets die Gewalt in der Sprache
in den Blick. Wo stand die Dichterin politisch?
(DIR) Anne Carson in Berlin: Umweg über die Entstehung der Welt
Die Lyrikerin und Essayistin Anne Carson hielt beim Poesiefestival Berlin
einen Vortrag. Thema war die Geschichte des „Skywritings“.
(DIR) Booker Prize an Autorin Yang Shuang-zi: „Unsere Zwei“ gehen leer aus
Mit Yang Shuang-zi und „Taiwan Travelogue“ geht der Booker Prize 2026
erstmals an einen auf Mandarin verfassten Roman. Nominiert waren auch zwei
deutsche Autor:innen.
(DIR) Roman von Johann Reißer: In einem schönen Schwarzwaldtal
Wo heute Rheinmetall Kanonen fertigt: Johann Reißer nimmt in „Pulver“ auf
mitreißende Weise die Anfänge der deutschen Rüstungsindustrie in den Blick.
(DIR) Streit um Roman „Gittersee“: Wer Pittiplatsch noch selbst gesehen hat
Wie gravierend waren die Fehler von Charlotte Gneuß in ihrem Roman
Gittersee? Eine DLF-Recherche hat den Fall neu aufgerollt und einen
Schuldigen ermittelt.
(DIR) Literaturkritik von Denis Scheck: Die Kunst des Verrisses
In der Debatte über Denis Scheck und seine gefürchtete Mülltonne steht
einiges auf dem Spiel. Vor allem: das Recht darauf, die Sau rauszulassen.
(DIR) Abschluss der Leipziger Buchmesse 2026: Es weimerte sehr
Auf der Buchmesse wurde branchenweit Solidarität mit den vom
Buchhandlungspreis ausgeschlossenen Buchläden bekundet. Auch sonst zeigte
man sich geschlossen.
(DIR) Kritik an Kulturstaatsminister Weimer: Hufeisen und Nazikeulen
Die Eröffnungsrede von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer auf der
Leipziger Buchmesse wird mit Buhrufen quittiert. Der verteidigt sich mit
Habermas.
(DIR) Neues Buch von Judith Hermann: „Die Leerstelle ist nicht beschreibbar“
Judith Hermann hat die Spurensuche nach ihrem Großvater, der bei der
Waffen-SS war, verschriftlicht. Wie schreibt man über das Schweigen in der
eigenen Familie?
(DIR) Hasan Kikić „Provinz im Hinterland“ : Wie ein Naturereignis
Der Erste Weltkrieg kommt über die bosnischen Dörfer wie ein Naturereignis.
Die sinnlose Grausamkeit des Krieges zeigt Kikić in „Provinz im
Hinterland“.