# taz.de -- Alle Artikel von Julia Hubernagel
(DIR) Abschluss der Frankfurter Buchmesse: Halt dich an deiner Haltung fest
Die unerträgliche Gleichzeitigkeit des Seins: Die Frankfurter Buchmesse ist
vorbei, die Stimmung war durchwachsen, die Fronten waren geklärt.
(DIR) Literaturnobelpreis für Anne Carson: Sie kommt von Homer
Anne Carson erhält den Literaturnobelpreis. Die Auszeichnung der
Altphilologin kann als Zeichen gegen unsere zunehmend anti-intellektuelle
Zeit gesehen werden.
(DIR) Eröffnung der Frankfurter Buchmesse: Der Irrsinn der Nation
Die Frankfurter Buchmesse wurde eröffnet. Diesjähriges Gastland ist das
rechtsregierte Tschechien, dessen Kulturminister bei der Eröffnung Buhrufe
erhielt.
(DIR) Deutscher Buchpreis für Shida Bazyar: Geschichte eines Heimatortes
Shida Bazyar erhält für ihren Roman „Die Lücken“ den Deutschen Buchpreis.
In ihrer Dankesrede machte sie auf die düstere politische Situation
aufmerksam.
(DIR) Roman von Sarah Elena Müller: Eine Abrissliebe
Sarah Elena Müller schreibt sich in ihrem Roman „Unwucht“ tief in eine
unglückliche Liebe hinein. Die Sprache, die sie dafür findet, ist die einer
Künstlerin
(DIR) Kracht und Kitamura beim ilb: Schock und Jubel
Das Berliner Literaturfestival ist vorbei. Christian Kracht und Katie
Kitamura sprachen über das Schreiben und Regeln, die man brechen darf.
(DIR) Neues Buch von Maxim Biller: Was nicht erzählt wird
Maxim Biller widmet sich in „Schwarze Samstage“ den Nachwirkungen des 7.
Oktobers auf Jüd:innen. Mit Hass ist der Geschichte eines Ressentiments
dabei nicht beizukommen.
(DIR) Shortlist zum Deutschen Buchpreis: Alles Gewinner:innen?
Fünf Autorinnen und ein Autor stehen auf der Shortlist zum Deutschen
Buchpreis. Die Kritik ist voll des Lobes.
(DIR) Neuer Roman von Caroline Wahl: Auf der schönen Oberfläche
Bali, Berlin, St. Moritz: Caroline Wahl reiht in ihrem neuen Roman „1999
Meter über dem Meer“ die Klischees aneinander. Ist sie auf einem antiwoken
Kreuzzug?
(DIR) Longlist zum Deutschen Buchpreis: Ein jeder wird geboren
Heimaterkundung bedeutet im Jahr 2026 nicht nur Fischen in der
bundesrepublikanischen Ursuppe: Die Longlist zum Deutschen Buchpreis ist
da.
(DIR) Debatte über Faschismus: Wenn die Theorie irritiert
Müssen wir den Faschismus nur gut genug verstehen, um ihn zu besiegen? In
Berlin wurde über den Zusammenhang zwischen Theorie und Antifa diskutiert.
(DIR) Neues Buch von Maggie Nelson: Choose your battles
Die Schriftstellerin Maggie Nelson widmet sich in ihrem neuen Buch „The
Slicks“ dem Popstar Taylor Swift und der Dichterin Sylvia Plath. Warum
bloß?
(DIR) Deutscher Verlagspreis: Alles nur ein Missverständnis?
Überwachung, Misstrauen, Selbstzensur: In der Debatte über den Deutschen
Verlagspreis geht es um mehr als ein verändertes Auswahlverfahren.
(DIR) Die USA in sechs Romanen: Oh, say can you see?
Die USA werden 250 Jahre alt: Das literarische Amerika ist mehr als Moby
Dick, Walden und Manhattaner Geldadel. Ein kleiner taz-Gegenkanon.
(DIR) Bachmannpreis 2026: In frontaler Opposition zu allem
Lena Schätte gewinnt den Ingeborg-Bachmannpreis und den Publikumspreis
gleich mit dazu. Das Prekariat offenbart sich am Wörthersee in Form von
Flecken.
(DIR) Bachmannpreis 2026: Die Karbunkel des Karl Marx
In Amerika endet die Vorrunde, in Klagenfurt der Bachmannpreis: Die Tage
der deutschsprachigen Literatur zwischen Lindwürmern und dem Kampfplatz der
Nationen.
(DIR) Zweiter Tag beim Bachmannpreis 2026: Die Rücken schöner Männer
Die Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt gehen weiter. Mit
Ozan Zakariya Keskinkılıç schält sich ein klarer Favorit heraus.
(DIR) Erster Lesetag beim Bachmannpreis: Sprachverwandtschaften am Rande Mitteleuropas
Die Tage der deutschsprachigen Literatur starten mit einem kalkulierten
Skandal. Kinga Tóth brachte die Jury an die Grenzen ihres Verständnisses.
(DIR) Eröffnung Bachmannpreis: Das Blutwunder von Klagenfurt
Doppeljubiläum am Wörthersee: In Klagenfurt wurden die 50. Tage der
deutschsprachigen Literatur eröffnet. Vom Spardiktat ist keine Rede mehr.
(DIR) Ingeborg Bachmann und die Politik: Dichtung und Wahrheit
Ingeborg Bachmann nahm in ihrem Schreiben stets die Gewalt in der Sprache
in den Blick. Wo stand die Dichterin politisch?