# taz.de -- Alle Artikel von Philipp Rhensius
(DIR) Menschliches Miteinander: Die Soft-Skill-Krise
Chatten mit KI statt mit Menschen, Soziophobie ist in. Zum Glück retten uns
Menschen mit sozialen Kompetenzen im Lebenslauf.
(DIR) Ein Reise aus dem Hotelzimmer: Der blaue Elefant und der Dritte Weltkrieg
Während Generäle die Welt erklären, erzählt ein alter Western eine andere
Geschichte. Über Krieg, Eindeutigkeit und die Sehnsucht nach Trickstern.
(DIR) Film zu Ingeborg Bachmann: Alle anderen waren zu spät
In Regina Schillings „Ingeborg Bachmann – Jemand, der ich einmal war“
spielt Sandra Hüller aus, was die Blicke der anderen von der progressiven
Denkerin übrig ließen.
(DIR) Dokumentarfilm „Why We Play“: Das Knirschen des Schiffsrumpfs vor dem Bruch
Thorsten Schüttes Dokumentarfilm „Why We Play“ blickt hinter die Kulissen
des Ensemble Modern – und auf die Entstehung zeitgenössischer Musik.
(DIR) Europas unsichtbare Festung: Die halbe Straße kannte meinen Namen
Unser Autor reist nach Brasilien und an einem Tag kennt ihn die ganze
Straße. Gehört die Zukunft Gesellschaften, in denen Fremde miteinander
sprechen?
(DIR) Horrorfilm „Mother Mary“: Die letzte Heilige
In David Lowerys Gothic-Melodram „Mother Mary“ will sich ein Star ein neues
Outfit zulegen. Der Horrorstreifen zeigt Pop als Maschine zur Herstellung
von Identitäten.
(DIR) Trauerbewältigung: Das Nichts fühlen
Wie soll es weitergehen, wenn plötzlich Verwandte und Freunde in kurzen
Abständen sterben? Wie soll man umgehen mit der Trauer und der Leere?
(DIR) Freundschaft in Zeiten der Überforderung: Wir sind zu Hause und draußen dreht die Welt durch
Wenn die Welt brennt, wird die Einraumwohnung zum Labor für radikale
Gefährtenschaft. Über die doppelte Buchführung der Realitätswahrnehmung.
(DIR) Vater und Sohn: Im Hyperpop den Wald finden
Der Vater unseres Kolumnisten liebte den Wald und hielt sich drinnen tote
Dinge. Der Sohn hält sich drinnen Pflanzen und sucht draußen das
Künstliche.
(DIR) Von Nähe und Distanz: Der Blick hält alles auf Abstand
Kälte ist eine hierzulande gut gepflegte Tradition. Unser Kolumnist sucht
Berührungen und wo sie fehlen in Berlin, Bern und Bars.
(DIR) Jahreswechsel in Neukölln: Ein Moment purer Möglichkeit
Zwischen dem kollektiven Wahn der Silvesternacht und ihren Ruinen liegt die
Chance zu radikaler Erneuerung. Also, auf ins Ungewisse!
(DIR) Dänische Komödie „Therapie für Wikinger“: Das Trauma im Märchenwald bewältigen
Anders Thomas Jensens tiefschwarze Komödie „Therapie für Wikinger“ erzählt
von Männern, deren Identität auf Gewalt und zerstörtem Vertrauen fußt.
(DIR) Reflexionen zum letzten Sommertag: Der süße Tod der Larve
Sonne am Seeufer, Insekten am Körper: In der kalten Jahreszeit sehnt sich
der Körper nach dem, was uns weich macht.
(DIR) Gedanken am Sterbebett: Weniger Abstand zwischen Leben und Tod
Über verkrampfte Begegnungen am Sterbebett, letzte Gedanken übers Berghain
und Gespräche mit geliebten Menschen, die schon im Jenseits sind.
(DIR) Über Gleichzeitigkeit und ihre Grenzen: Applaus gegen das Ende der Zeit
Im Wohnzimmer läuft die Quizshow, im Kopf rauscht der Stream. Eine Suche
nach dem Moment, wo wir alle wirklich gleichzeitig präsent sind.
(DIR) Essay über Trauer und Generationen: Die warme Apokalypse
Ein Bus, hochgepitchte Stimmen im Ohr: Krieg und Frieden. Zum Soundtrack
einer widersprüchlichen Welt lässt sich gut über ihren Zustand nachdenken.
(DIR) Smalltalk im öffentlichen Raum: Leute, was soll diese Stille?
Die Begegnung mit fremden Menschen in einem Cafe kann unangenehm sein – vor
allem, wenn keiner grüßt. Ein klassisch-deutsches Problem?
1Die Hauptstadt begreifen: Berlin – Stadt der flüchtigen Sehnsucht
Morgens frühstücke ich die sozialen Extreme in der U-Bahn und vergewissere
mich der eigenen Klasse. In dieser Kolumne spricht Berlin selbst.
(DIR) Eine Sommer-Playlist aus Widersprüchen: Ich will Gespenster vergessener Utopien wecken
Was verbindet Windeln, Waffen und weiße Männlichkeit? Ein Text über
Widersprüche, Wünsche – und Reels als neue Kriegsübung.
(DIR) Kunst und Wirklichkeit: Ästhetik ist kein Luxus
Die chaotische Gleichzeitigkeit des Lebens lässt sich manchmal kaum
ertragen. Ästhetische Dinge sind da ein Weg, das Unfassbare zu fassen.