# taz.de -- Streit, Versöhnung und viel Diplomatie: Wohin mit der EU?
       
       > Krieg mitten in Europa, Rechtsextreme im Parlament und Ratlosigkeit an
       > der Spitze. Ist das Projekt Europäische Union noch zu retten?
       
       Sie ist uneins, zerstritten und handlungsunfähig. Das sind nur einige der
       Schlagworte, die in den vergangenen Tagen in den Medien verwendet wurden,
       wenn es um die EU geht und um Europa. Ist das Projekt Europäische Union
       gescheitert? Geht etwa eine große Liebe zu Ende?
       
       Darüber haben taz-Redakteur*innen [1][Tanja Tricarico] und [2][Anastasia
       Zejneli] auf dem taz lab in einer Sonderfolge der Fernverbindung
       gesprochen. [3][Florian Bayer], Wien-Korrespondent und Ungarn-Experte,
       erzählt vom Wahlerfolg Petér Magyars in Ungarn und die Herausforderungen,
       die für seine Tisza Partei bevorstehen. Er gibt zu bedenken, dass Magyar
       zwar nicht Viktor Orbán ist, aber dennoch auch aus dem ehemaligen Fidesz
       Lager kommt und konservative Politik machen wird. „Beim Thema Ukraine und
       Russland ist zum Beispiel noch unklar, wie die neue Linie Ungarns sein
       wird“, gibt er zu bedenken.
       
       In Schweden spitzt sich derweil die Lage zu: Ministerpräsident Ulf
       Kristersson hat bereits angekündigt, dass er die Schwedendemokraten nach
       der Wahl im September auch offiziell an einer Koalition beteiligen würde.
       Damit wären die Rechtspopulisten am Ziel. Schon in ihrer aktuellen Rolle
       als Mehrheitsbeschaffer im Reichstag prägten sie den Kurs der Regierung
       mit, berichtet [4][Schweden-Korrespondentin Anne Diekhoff].
       
       Besonders die immer rigidere Migrationspolitik – mit drastischen Folgen
       auch für längst in Schweden beheimatete migrantische Familien – sorge für
       Unruhe. „Viele Menschen im Land sind schockiert über diese Entwicklung“,
       erzählt die taz-Korrespondentin. Sie würden ihr Schweden nicht
       wiedererkennen, sagten sie.
       
       [5][Auch EU-Korrespondent Eric Bonse] erklärt, warum zuletzt „in Brüssel
       keine Champagnerflaschen geköpft wurden“. Wie er auf die nationalen
       Herausforderungen der Mitgliedsstaaten blickt und wie die drei
       Korrespondenten ihre Beziehung zur EU definieren würden, erzählen sie in
       der neuen Folge der Fernverbindung.
       
       Diese Folge der Fernverbindung wurde am 26. April 2026 um 17 Uhr
       mitteleuropäischer Zeit aufgezeichnet.
       
       [6][Fernverbindung] – Der Auslands-Podcast der taz erscheint jede Woche auf
       taz.de und überall, wo es Podcasts gibt.
       
       30 Apr 2026
       
       ## LINKS
       
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       ## AUTOREN
       
 (DIR) Eric Bonse
 (DIR) Anne Diekhoff
 (DIR) Florian Bayer
 (DIR) Tanja Tricarico
 (DIR) Anastasia Zejneli
       
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