# taz.de -- Familie
       
 (DIR) Sinus-Jugendstudie: Mädchen sind von der Schule gestresster als Jungen
       
       Jeder dritte Jugendliche in Deutschland fühlt sich durch die Schule unter
       Druck. Vor allem Mädchen leiden darunter – und nicht nur bei diesem Thema.
       
 (DIR) Verlegerin über den Wert von Biografien: „In Familiengeschichten steckt die Weltgeschichte“
       
       Katrin Rohnstock ist Spezialistin für Erzählen: Sie hat einen Verlag für
       Autobiografien. In ihren Erzählsalons kommen die unterschiedlichsten
       Menschen zu Wort.
       
 (DIR) Horrorfilm „The End of Oak Street“: Vor der Riesenschlange sei gewarnt
       
       Der Regisseur David Robert Mitchell bringt in „The End of Oak Street“ das
       Weltall in Unordnung. Und reichlich Dinos in eine Vorstadtidylle.
       
 (DIR) Spahn und die Leihmutterschaft: Warum denn keine Pflegekinder?
       
       Leihmutterschaft ist für Kinderlose nicht alternativlos. Nur wollen gerade
       konservative Reiche die Herausforderungen einer Pflegeelternschaft nicht in
       Kauf nehmen.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Mein Leben als Urlaubspostkarte
       
       Wer im Urlaub die brodelnde Metropole seiner Existenz hinter sich lässt,
       trifft in der Elternprovinz auf die stille Ödnis eines flachen Alltags.
       
 (DIR) Raus aus dem Diskurs: Tabula Wattebausch
       
       Überall Dauerberieselung mit Erwachsenenmeinungen, nirgends Raum für eigene
       Gedanken: Am Familientisch beschließt Irma, Eremitin zu werden.
       
 (DIR) Roman „Verlorene Schäfchen“: Gott und der freie Markt
       
       Gelungene US-Komödie: In Madeline Cashs Debütroman lauert hinter jedem Witz
       eine Kränkung. Und hinter jeder Kränkung eine Sehnsucht.
       
 (DIR) Film „Etwas ganz Besonderes“: Die unmittelbare Gegenwart in der ostdeutschen Provinz
       
       In „Etwas ganz Besonderes“ erzählt Eva Trobisch von einer Familie aus
       Greiz. Ihr gelingt eine Vieldimensionalität, die im deutschen Film selten
       ist.
       
 (DIR) Film „The Love That Remains“: Die Ereignislosigkeit ist das Ereignis
       
       Regisseur Hlynur Pálmason zeigt im langsam geschnittenen Spielfilm „The
       Love That Remains“ den Alltag eines getrennten Paars. Streit gibt es kaum –
       und keine Moral.
       
 (DIR) Deutschkurdisches Buch „Wut und Wärme“: Wut, Mut, Rebellion und Fürsorge
       
       „Wut und Wärme“ wirft einen Blick auf die deutsche Realität. Dieser nähern
       sich die deutschkurdischen Tekkal-Schwestern aus ungewöhnlicher
       Perspektive.
       
 (DIR) Familienticket der Deutschen Bahn: Höchstens zwei Erwachsene, mindestens ein Kind, 99 Euro
       
       Die Bahn gibt Details ihres Sommerangebots für Familien bekannt. Derweil
       steht die wichtige Strecke zwischen Hamburg und Hannover kurz vor einer
       Sperrung.
       
 (DIR) Trauer über Kontinente hinweg: Wenn am Ende der Reise ein Sarg steht
       
       Distanz ist politisch: Die einen können kommen, zu einer Beerdigung oder
       einer Hochzeit, die anderen nur mit Visum. Dann wird es schrecklich
       konkret.
       
 (DIR) Fotograf über queere Söhne und Väter: „Sollen wir uns umarmen?“
       
       Der Berliner Fotograf Rainer Christian Kurzeder porträtiert queere Söhne
       und ihre Väter. Ein Gespräch über Intimität unter Männern und diese Stille.
       
 (DIR) Nachruf auf einen Vierbeiner: Tschüss, Jack!
       
       Der Hund unseres Autors musste eingeschläfert werden. Dass es irgendwann so
       weit kommen würde, war allen klar. Doch nun fehlt die Familienseele.
       
 (DIR) Geplante Kürzungen beim Elterngeld: Die E-Auto-Prämie für Familien
       
       Die Bundesregierung will das Elterngeld kürzen. Besser sollte sie es ganz
       abschaffen – der Staat sollte Familien anders fördern.
       
 (DIR) Aufgabenverteilung bei Paaren: Keine Zeit fürs kranke Kind
       
       Laut einer Studie kümmern sich Väter bei der Kinderbetreuung häufiger um
       zeitlich flexible Aufgaben, wie Spielen. Das andere muss die Partnerin
       erledigen.
       
 (DIR) Familienangebot bei der Deutschen Bahn: Die Bahn macht, was der Bund nicht schafft
       
       Für 99,99 Euro hin und zurück für eine Familie: Die DB schafft ein
       Sonderangebot für den Sommer. Die Bundesregierung wirkt dagegen ideenlos.
       
 (DIR) Deutsche Bahn: Sommersonderangebot für Familien
       
       Sprit ist teuer, Flugtickets auch. Die Bahn hält mit einem Angebot für
       Familien dagegen. Gute Idee, meint ein Experte, sieht aber noch Luft nach
       oben.
       
 (DIR) Eine Familie, zwei Männerbilder: Die ungleichen Brüder
       
       Elias Zarrad meldet den CSD in Wittenberg an, sein Bruder Jonas die
       Gegendemonstration der Neonazis. Ein Familienbesuch.
       
 (DIR) Familiendrama „Wir glauben euch“: Ihre Augen und Mimik sind wie ein Buch
       
       „Wir glauben euch“ von Charlotte Devillers und Arnaud Dufeys inszeniert
       einen Sorgerechtsstreit in Echtzeit. Der Film zeigt eine Familie im
       Ausnahmezustand.
       
 (DIR) Influencer-Comedy „Babystar“: Das ist schon nice
       
       In seinem satirischen Spielfilm „Babystar“ zeigt Joscha Bongard eine
       Influencer-Familie der Hölle. Den kapitalistischen Oberflächenkult
       inszeniert er konsequent kalt.
       
 (DIR) Reisen mit Kindern: Ab zu den Piraten um die Ecke
       
       Wie gelingt Familienurlaub ohne Stress? Am besten mit gemeinsamen
       Abenteuern. Unsere Autorin hat das an der spanischen Küste ausprobiert.
       
 (DIR) Krankenkasse und Spardebatte: Ehepartner:innen sollen extra zahlen
       
       Die Finanzkommission Gesundheit schlägt Einschränkungen bei der kostenlosen
       Familienversicherung der Gesetzlichen Krankenkassen vor. Es folgt Empörung.
       
 (DIR) Drogen per Taxi: Kaltakquise per Briefkasten
       
       Wenn der Drogentaxi-Flyer scheinbar wahllos in einem Briefkasten in
       Weißensee landet: Auch Dealer haben Öffnungszeiten.
       
 (DIR) Toprak „Die Tochter, die niemand wollte“: Wut und Offenheit
       
       Yasemin Topraks Memoir „Die Tochter, die niemand wollte“ gewährt einen
       schonungslosen Einblick in die Familie und die Welt, in der sie aufwuchs.
       
 (DIR) Groteske über Familienerbe: Eiskalte Psychoschlammschlacht
       
       Oma als Ursünde: Lars Werners „Gewalt erben“ am Deutschen Theater Göttingen
       ist eine bittere Groteske über ein dunkles Erbe und tiefe
       Familienkonflikte.
       
 (DIR) Ehrenamtliches Engagement: Vormünder für Jugendliche gesucht
       
       Der Verein Akinda bringt Ehrenamtliche und unbegleitete minderjährige
       Geflüchtete zusammen. Ein Infoabend soll neue Interessent*innen
       anziehen.
       
 (DIR) Mutterschaft und Care-Arbeit: Wo ist nur dieses Dorf?
       
       Nach der Geburt ihre Kindes bemerkt unsere Autorin, dass sie Unterstützung
       braucht. Es gibt Hilfsangebote, aber trotzdem bleibt sie allein. Warum?
       
 (DIR) Wenn der Vater stirbt: Die Trauer in der Nudelpackung
       
       Wie lernen wir eigentlich Trauer? Als ihr Vater stirbt, macht sich unsere
       Autorin auf die Suche – und begegnet dem Gefühl im Supermarktregal.
       
 (DIR) Bundestag ändert Vaterschaftsrecht: Stärkere Rechte für leibliche Väter
       
       Biologische können künftig leichter auch rechtliche Väter werden. Karlsruhe
       hatte die bisherige Regelung für verfassungswidrig erklärt.
       
 (DIR) Neues Gesetz zur Vaterschaft: Rechtlich, leiblich, unsicher
       
       Der Bundestag regelt am Donnerstag die Anfechtung der Vaterschaft neu.
       Dabei bleibt die Chance auf eine Drei-Eltern-Regelung ungenutzt.
       
 (DIR) Spielfilm „Father Mother Sister Brother“: Familienblues in drei Sätzen
       
       In seinem ersten Film seit sechs Jahren erkundet Jim Jarmusch
       minimalistisch genau die Beziehung von Eltern und ihren Kindern.
       
 (DIR) Familienleben übers Telefon: Wenn Liebe nur noch Worte sind
       
       Seit Beginn des Ukraine-Kriegs lebt Sascha getrennt von seiner Frau
       Katerina und dem gemeinsamen Sohn. Doch auch übers Telefon lassen sich
       Familienrituale leben.
       
 (DIR) Plan für Familien: Kindergeldbezug soll kinderleicht werden
       
       Laut Plänen der Regierung soll der Eingang von Kindergeld vereinfacht
       werden. Es soll kein Antrag mehr dafür nötig sein.
       
 (DIR) Familienhorrorsatire bei der Berlinale: Das wird böse enden
       
       Das Remake „Rosebush Pruning“ von Efthimis Filippou und Karim Aïnouz ist
       eine Familiensatire. Die Zutaten: Exzess und Grenzüberschreitung.
       
 (DIR) Co-Parenting: Zwei Mütter sind eine zu wenig
       
       Mo, Lene und Mareike wollen zu dritt ein Kind großziehen. Gleichberechtigt
       und bedürfnisorientiert. Klappt das im Alltag mit Baby?
       
 (DIR) Die Memoiren von Margaret Atwood: Der Report der Margaret A.
       
       Die kanadische Bestseller-Autorin hat die Geschichte ihres Lebens
       geschrieben. In „Book of Lives“ blickt sie auf Bücher und Männer,
       Freundinnen und Feindinnen zurück.
       
 (DIR) Femizid-Überlebende über Gewalt: „Will ein Vater die Mutter töten, trifft das die Kinder“
       
       Henriette Wunderlich überlebte den Tötungsversuch ihres Ex-Partners. Ein
       Gespräch über Schuldumkehr und warum Frauen nicht ausreichend geschützt
       sind.
       
 (DIR) Pflegeeltern in Berlin: Mehr als Geld und warme Worte
       
       Mit einem berlinweiten Empfang würdigt die Familiensenatorin die Leistung
       von Pflegeeltern. Eine neue Initiative fordert mehr handfeste
       Unterstützung.
       
 (DIR) Der Hausbesuch: Elternliebe macht stark
       
       Ihren Glauben hat sie von einer Nonne, ihr Selbstbewusstsein von ihren
       Adoptiveltern, ihre Karriere ist selbst gemacht. Zu Besuch bei Dorothea
       Böhm.
       
 (DIR) Kinder fragen, die taz antwortet: Warum kriegen Frauen ein Kind und nicht Männer?
       
       Wir wollen von Kindern wissen, welche Fragen sie beschäftigen. Jede Woche
       beantworten wir eine. Diese Frage kommt von Alma, 6 Jahre alt.
       
 (DIR) Berliner Schau über die Familie weltweit: Care, König, KI
       
       Mit einem großen Ausstellungsprojekt wird im Humboldt Forum über die
       Familie in verschiedenen Kulturen nachgedacht. Reizvoll, klug, doch etwas
       stört.
       
 (DIR) Tragikomödie „Rental Family“: Gemietete Nähe, gutes Gewissen
       
       In „Rental Family“ vermittelt eine Agentur in Tokio Schauspieler für
       soziale Anlässe. So auch Brendan Fraser, der im Film mit seiner Wärme
       berührt.
       
 (DIR) Weihnachten und Family-Business: Firmenchefs und Rechtsextremismus
       
       Eigentum verpflichtet. Das musste auch der Verband der Familienunternehmer
       einsehen, nachdem er die Brandmauer zur AfD sprengen wollte.
       
 (DIR) Nachdenken über Weihnachten: Die Rache des Profanen am Sakralen
       
       Bekanntlich ist Ostern das wichtigste christliche Fest. An Weihnachten
       dagegen verbündet sich Religion mit dem Kommerz und der bürgerlichen
       Familie.
       
 (DIR) Weihnachten mit der Familie: Wenn das Fest zur Tortur wird
       
       Viele Jugendliche erleben in der Weihnachtszeit statt familiärer Harmonie
       Ängste, Streit und Trauer – sie leiden darunter, mal laut, mal still.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Vergissmeinnicht, du Sieb!
       
       Wer als herausragende Eigenschaft eine Personenerkennungsschwäche sein
       eigen nennt, darf sich auf allerlei peinliche Begegnungen einstellen.
       
 (DIR) Graphic Novel über Jane Austen: Beschränkungen durch die Etikette
       
       Janine Barchas und Isabel Greenberg zeichnen in einer empfehlenswerten
       Graphic Novel Jane Austens Leben nach. Zentral sind die Geschlechterrollen.
       
 (DIR) Taiwanesischer Klassiker „Yi Yi“ im Kino: Ode an die kleinen Freuden
       
       Vor 25 Jahren hinterließ der taiwanesische Regisseur Edward Yang seinen
       letzten großen Fußabdruck im Weltkino. „Yi Yi“ hat an Aktualität nichts
       eingebüßt.
       
 (DIR) Weihnachten in Ost und West: Familienfest im Stresstest?
       
       Weihnachten sorgt bei vielen eher für Stress als für Besinnlichkeit. Olivia
       Schneider und Ana Romas geben Tipps für Spannungen am Familientisch.