# taz.de -- Castor-Transport
(DIR) Niederlage für Umweltorganisation BUND: Gericht lehnt Eilantrag gegen Castortransport ab
Ein Gericht macht Weg für Atomtransporte von Jülich nach Ahaus frei. Damit
könnten schon nächste Woche radioaktive Brennelemente durch NRW rollen.
(DIR) Atommüll-Tourismus in NRW: BUND sieht Umwelt-Rechtsschutz in Gefahr
Im Streit um Castor-Transporte will der BUND sein Klagerecht verteidigen.
Anti-Atom-Aktivist:innen hoffen, dass Grüne auf Distanz zur eigenen
Landesregierung gehen.
(DIR) Atommülltourismus in NRW: Castor-Alarm in Sicht
Ein Berliner Gericht will hochradioaktive Atommülltransporte mitten durch
Nordrhein-Westfalen nicht stoppen. Der BUND prüft eine Beschwerde.
(DIR) Kritik an Grünen wegen Atom-Transporten: Nein heißt ja
Im Bundestag lassen die Grünen einen Antrag gegen Castor-Transporte durch
Nordrhein-Westfalen durchfallen. Aktivisten und Linke kritisieren das.
(DIR) Kritik an Atommülltransporten durch NRW: „Atom-Hotspot trotz Atom-Ausstieg“
Der Transport von hochradioaktivem Atommüll aus Bayern nach
Nordrhein-Westfalen ist genehmigt. Atomkritiker:innen finden das
unverantwortlich.
(DIR) Heftige Kritik an Castor-Transporten: Atommüll-Tourismus in NRW
Nordrhein-Westfalen drohen die größten Atommülltransporte in der
Geschichte. Nicht nur Atomkraftgegner:innen sind entsetzt.
(DIR) Atommüll in NRW: Castortransporte nach Ahaus in Sichtweite
Die SPD im Landtag rechnet mit jahrelangen Atommüllfahrten quer durchs Land
– gegen den Willen der Anwohnenden. Und auch die Partei hat noch andere
Sorgen.
(DIR) Castortransporte nach Ahaus: Wachsende Wut auf Grüne
Mona Neubaur, Vize-Ministerpräsidentin von NRW, beteuerte stets, sie könne
Atommüll-Transporte nicht verhindern. Ein Schreiben aus Berlin stellt klar:
Es ginge.
(DIR) Protest gegen Castortransport: Atommüll auf dem Weg nach Bayern
Der Castorbehälter aus Großbritannien ist in Niedersachsen angelandet.
Initiativen kündigen Proteste gegen den Atommülltransport an.
(DIR) Lieferung aus Großbritannien: Spezialschiff mit Atommüll-Behältern angekommen
Altlasten aus deutschen Atomkraftwerken im britischen Sellafield: In
Niedersachsen ist hochradioaktiver Abfall angelandet, der jetzt nach Bayern
soll.
(DIR) Streit um neue Castor-Transporte: Grüner Minister zieht Notbremse
Erst in letzter Minute verhinderte NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer
Vorarbeiten für Castor-Transporte. Dafür gab es Kritik von
AKW-Gegner:innen.
(DIR) Atommüll-Transporte: Sicherheitslücken bei Castor-Proben
Bis zu 152-mal soll hochradioaktiver Atommüll über NRWs Autobahnen rollen –
doch Übungsfahrten offenbaren Sicherheitslücken.
(DIR) Grüne Ministerin lädt Aktivisten aus: Verbündete verprellt
Die grüne NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur geht auf
Konfrontationskurs mit Anti-Atom-Aktivist:innen. Damit setzt sie die
Rückendeckung der Basis aufs Spiel.
(DIR) BUND über Atommüll-Fahrten durch NRW: „Castor-Transporte stoppen“
Die geplanten Atommülltransporte seien gefährlich und unnötig, sagen
Kerstin Ciesla und Matthias Eickhoff. Es brauche ein Machtwort von ganz
oben.
(DIR) Proteste von Anti-Atom-Initiativen: NRW drohen Castortransporte
Schon 2024 könnten hoch radioaktive Brennelemente per LKW mitten durch NRW
rollen. Atomkraftgegner:innen sprechen von „sinnloser
Atommüllverschiebung“.
(DIR) Protest gegen Castor-Transporte: Atommüll-Fahrten unnötig
Wegen Erdbebengefahr sollen Dutzende Atommülltransporte von Jülich nach
Ahaus rollen. Doch die Gefahr existiert offenbar gar nicht.
(DIR) Atommüllzwischenlager Gorleben: 40 Jahre unter Druck
Am 26. Januar 1982 begann der Bau des Gorlebener Atommüllzwischenlagers.
AKW-Gegner:innen reagierten mit Besetzung.
(DIR) Letzter Castortransport vor zehn Jahren: „You are the Champions“
Der letzte Castortransport nach Gorleben dauerte auch am längsten: Mehr als
125 Stunden leistete die Anti-Atombewegung Widerstand. Ein Rückblick.
(DIR) Castoren in Biblis angekommen: Unter Protesten am Ziel
Der hochradioaktive Abfall wird jetzt in dem abgeschalteten Atomkraftwerk
Biblis zwischengelagert. Tausende Polizisten schützten den Transport.
(DIR) Proteste gegen Castortransport: „Nix rein, nix raus“
Zum ersten Castortransport seit neun Jahren machen AKW-Gegner*innen mobil.
Solange Meiler weiterlaufen, sei Protest angebracht, sagt Kerstin Rudek.
(DIR) Protest gegen Castortransport: Castoren am Haken
Das Schiff mit Atommüll erreicht Nordenham in Niedersachsen. Im Anschluss
soll es per Zug weitergehen. Mit einem Großaufgebot der Polizei.
(DIR) Atommüllschiff kurz vor Nordenham: Castoren mit Verspätung
Die Ankunft des hochradioaktiven Atommülls im niedersächsischen Nordenham
verzögert sich. Atomkraftgegner zeigen trotzdem Protest.
(DIR) Atommüllschiff auf Kurs nach Nordenham: Warten auf die Castoren
Die „Pacific Grebe“ mit sechs Atommüllbehältern war am Samstagvormittag
noch auf hoher See. An Land starten Umweltschützer mit ersten
Protestaktionen.
(DIR) Von Nordrhein-Westfalen nach Russland: Neue Atommüll-Transporte genehmigt
Die Atombrennstofffabrik in Gronau darf auch 2021 Müll in Russland
entsorgen. Anti-Atom-Initiativen fordern Exportstopp und rufen zum Protest.
(DIR) 40 Jahre Republik Freies Wendland: 33 Tage Widerstand
Vor 40 Jahren besetzten Hunderte Umweltschützer ein Bohrloch im Gorlebener
Wald und riefen die Republik Freies Wendland aus. Ein Augenzeugenbericht.
(DIR) Proteste gegen Braunkohleförderung: Jetzt ist wieder „Ende Gelände“
Zehntausende Demonstrierende wollen Kohle-Infrastruktur blockieren. Mit
Unterstützung der Schülerproteste könnte die Aktion größer denn je werden.
(DIR) Proteste gegen Atommüll-Lieferungen: Castortransport reloaded in Ahaus
Noch in diesem Jahr drohen neue Transporte mit hochradioaktivem
Atombrennstoff ins Münsterland. Dagegen gibt es Widerstand.
(DIR) Eingekesselte Castor-Gegner*innen: Entschädigung erstritten
Das Landgericht Lüneburg sprach den Demonstranten, die bei den
Castortransporten 2010 und 2011 eingekesselt wurden, ein Schmerzensgeld zu.
(DIR) Deutscher Atommüll: Keine Eile mit den Castoren
Was macht der deutsche Atommüll im Ausland? Gab es da nicht dringende
Rückholverträge? Plötzlich haben die Energiekonzerne die Ruhe weg.
(DIR) Castortransporte mit dem Schiff: Trockenübung auf dem Neckar
Zwischen Obrigheim und Neckarwestheim soll erstmals Atommüll verschifft
werden. Atomkraftgegner starten am Samstag mit Widerstandsaktionen .
(DIR) Urteil zu illegaler Gewahrsamnahme: Schmerzensgeld für Castor-Gegner
Beim Anti-Castor-Protest 2011 nahm die Polizei fast 1.500 Menschen in
Gewahrsam – ohne einen Richter einzuschalten. Laut Verfassungsgericht ist
das illegal.
(DIR) Protestaktion „Ende Gelände“: Ganz Europa in der Lausitz
Die internationale Umweltbewegung hat wieder ein Zentrum. Was 2007
Heiligendamm war, das ist heute der Kampf gegen die Kohle.
(DIR) Abstellplätze für Castoren: Treu und geduldig mit dem Atommüll
Das Umweltministerium will alle Bundesländer in die Pflicht nehmen.
SPD-Ministerpräsident Weil findet, Niedersachsen habe seine Pflicht schon
getan.
(DIR) Polizeigewalt bei Castor-Protest: Mit Pfefferspray vom Baum geholt
Zeugen erheben schwere Vorwürfe gegen Beamten der Bundespolizei beim
Castor-Einsatz vor vier Jahren. Doch die Ermittlungen gegen ihn wurde
längst eingestellt.
(DIR) Gutachten zu Castor-Transporten: Atommüll-Export in die USA illegal
Ein Rechtsgutachten im Auftrag von Greenpeace sieht die Ausfuhr aus dem
Versuchsreaktor Jülich kritisch. Die Anlage diene kommerziellen Zwecken.
(DIR) Wiederaufbereitung von Brennstäben: Atommüll bleibt länger in Frankreich
Die Verträge zwischen Deutschland und Frankreich über die
Wiederaufbereitung sind bindend. Der Kraftwerksbetreiber EnBW verzögert
aber die Rücknahme.
(DIR) Castor-Transporte in Deutschland: Ein formales Atommüllproblem
Wegen möglicher Prüffehler dürfen 44 Castor-Behälter vorerst nicht benutzt
werden. Es gibt Bedenken bei den Haltevorrichtungen. Vier Behälter sind
schon beladen.
(DIR) Ökobewegung in Industrieländern: Dämmerung der Imperialisten
Es lässt sich nicht mal mehr ein ordentlicher Castor-Transport stoppen.
Keine mehr da. Die Ökobewegung wird unwichtiger. Das ist gut.
(DIR) Standortsuche für Atommüllbehälter: Da waren es nur noch sieben
Wohin mit den 21 Castoren, die ab 2017 nach Deutschland rollen werden? Ein
internes Papier der Bundesregierung schließt schon mal vier Standorte aus.
(DIR) Atommüll: Schlupfloch für Castoren
Laut einer Greenpeace-Studie schließt auch das novellierte Atomgesetz nicht
aus, dass ab 2015 neue Castor-Behälter nach Gorleben kommen.
(DIR) Atommüll in Deutschland: Gorleben belebt die Papiere
Eine Endlagersuchkommission soll „ergebnisoffen“ nach einer Lagerstätte für
Atommüll suchen. Aber die Idee „Gorleben“ ist nicht totzukriegen.
(DIR) Polizei flext auf eigene Kosten: Atomkraftgegner wie entfesselt
Das Landgericht Schleswig entscheidet: Castor-Aktivisten müssen nicht dafür
zahlen, dass Polizisten sie gegen deren Willen vom Bahngleis flexen.
(DIR) Castorblockade von 2011: Freiluft-Knast war illegal
Das Landgericht Lüneburg erklärt den Polizeikessel von 2011 für
rechtswidrig. Nun sind Schadenersatzklagen der illegal Festgesetzten
möglich.
(DIR) Kernforschungszentrum Jülich: Zwischenlager verliert Genehmigung
Das Forschungszentrum Jülich steht bald ohne Genehmigung für Brennelemente
da. Die Landesregierung will sie in die USA bringen lassen.
(DIR) Linke-Abgeordnete verurteilt: Geldstrafe für Schotter-Aufruf
Schon der Aufruf zum „Schottern“ ist eine Straftat, sagen die Richter. Zwei
Politikerinnen haben sich in Lüneburg dazu bekannt, eine nicht.
(DIR) Die Wahrheit: Strahlende Keller
Jahrzehntelang gab es Streit über Gorleben. Nun überlegen Bund und Länder,
ob man den Atommüll nicht doch woanders verbuddeln kann.
(DIR) Linken-Politiker und Castorproteste: Nicht geschottert, dennoch angeklagt
Ob Jan van Aken seine Unterschrift bereut? 2010 gehörte der
Bundestagsabgeordnete zu den Unterstützern von „Castor schottern“. Jetzt
steht er dafür vor Gericht.
(DIR) Castor-Transporte nach Schleswig-Holstein: Habecks Idee findet keine Freunde
Der grüne Umweltminister möchte solidarisch sein und erwägt
Castor-Transporte nach Brunsbüttel. Zu teuer, winken der Innenminister und
die Polizeigewerkschaft ab.
(DIR) Celler Grundsatzurteil: Aufruf zum Schottern ist strafbar
Wer dazu aufruft, bei Castortransporten Steine aus dem Gleisbett zu
entfernen, macht sich strafbar. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Celle
entschieden.
(DIR) Ermittlungen wegen Schottern-Aufruf: Vier Linke sind nicht mehr immun
Gegen vier Abgeordnete der Linkspartei soll wegen ihres „Schottern“-Aufrufs
beim Castor-Transport ermittelt werden. Sie sehen darin einen legitimen Akt
des Protests.