# taz.de -- Umwelt
(DIR) Entwurf des Umweltministeriums: Unklarer Zeitplan für Gesetz zum Schutz von Moor und Wald
Umweltminister Schneider legt einen Gesetzentwurf zur Stärkung der
natürlichen Infrastruktur vor. Ob die Regeln in Kraft treten, ist ungewiss.
(DIR) Umgang mit der Naturkrise: Der Umweltminister groovt mit dem Zeitgeist
In Zeiten des Bürokratieabbaus gilt Umweltpolitik als nervig. Das
Umweltministerium will mit 50 Maßnahmen für mehr Effizienz in die Offensive
kommen.
(DIR) Sonderbeilage zu MENA Green Panter: Wie die arabische Welt der Zukunft begegnet
Im Jahr 2050 droht der Region der Klimakollaps. 25 Journalistinnen aus 16
arabischsprachigen Ländern haben erfrischende Antworten. Gibt es nur noch
Hitze? Oder auch Hoffnung?
(DIR) Der bekannteste Umweltaktivist Iraks: Wird in Irak das Wasser so wertvoll wie heute das Öl?
Umweltexperte Jassim al-Asadi beschäftigt sich mit Sümpfen im Südirak. Er
weiß, was nötig ist, um sie zu retten: kluge Bewässerung und starke Frauen.
(DIR) Ägyptischer Fotograf: Und wie geht es dem Nil?
Seit 2017 dokumentiert der ägyptische Fotograf Roger Anis den Nil und das
Leben an seinen Ufern. Hier macht er sich ein Bild von der düsteren
Zukunft.
(DIR) Gefahr für Mangroven und Feuchtgebiete: Venezuela meldet Umweltschäden durch Ölpest im Nachbarland
Eine Umweltkatastrophe in Trinidad und Tobago hat schwere Auswirkungen auf
das südamerikanische Land. Das ökologische Gleichgewicht ist bedroht.
(DIR) Ausstellung Öko-Kunst in Herford: Gemeinhin wird es als Unkraut gesehen
„Kartographien des Wachstums“: Im Marta Herford verwandeln Katinka Bock und
Lois Weinberger kleine Dinge in eine Kunst über große ökologische Fragen.
(DIR) Vogelexperte über Stadtgezwitscher: „Man muss rausgehen und sich darauf einlassen“
In Hamburg leben 160 Vogelarten, einige geben im Frühling gesangstechnisch
alles. Hier ist zwischen Uhus und Eisvögeln der wahre Star: der Spatz.
(DIR) 40 Jahre nach dem Reaktorunglück: Opferzahlen bleiben weiter im Dunkeln
Wie viele Menschen nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl starben oder
erkrankten, bleibt umstritten. Die Gegend soll zur Atommüllkippe werden.
(DIR) Kosten der Transformation: Den Stadtwerken fehlt Kapital
Die Energiewende erfordert Milliardeninvestitionen in Stromnetze, Speicher
und die Wärmeversorgung. Die Stadtwerke fordern neue Wege der Finanzierung.
(DIR) Deutschlandticket ist klimafreundlich: Jede:r Fünfte nutzt das Fahrkartenabo
2024 hat das Deutschlandticket laut Berechnungen circa 2,5 Millionen Tonnen
CO2 eingespart. Vor allem für Menschen mit niedrigen Einkommen ist das
Ticket wichtig.
(DIR) Möbelmarkt in Kiel: Höffner lässt Umweltauflagen schleifen
Das Möbelhaus Höffner in Kiel hat fünf Jahre nach der Eröffnung immer noch
nicht alle Umweltauflagen erfüllt. Der Gründer hat an die AfD gespendet.
(DIR) Saodat Ismailova im Portikus Frankfurt: Bis der Klimawandel den Aralsee dahinraffte
Die usbekische Künstlerin Saodat Ismailova lässt in ihrer Frankfurter
Ausstellung die ausgebeutete Natur Zentralasiens ganz nah an einen
heranrücken.
(DIR) Hydrofeminismus: „Durch das Wasser sind alle miteinander verbunden“
Das Kollektiv Glitch AG sieht die Allgemeinheit beim Thema Wasser in der
Verantwortung. Deshalb bringt es das Thema Hydrofeminismus auf die Bühne.
(DIR) CDU-Wahlkampf in Rheinland-Pfalz: Hauptgegner ist der Klimaschutz
Die Ampelregierung will Rheinland-Pfalz bis 2040 klimaneutral machen.
CDU-Spitzenkandidat Schnieder würde das Gesetz am liebsten sofort
schreddern.
(DIR) Giftmüllverdacht in Oldenburg: Zweifelhafte Entwarnung für den Fliegerhorst
Auf dem Areal, auf dem Wohnungen entstehen sollen, sei kein Giftmüll
gefunden worden, sagt die Stadt. Aber Messwerte und Zeugen belasten die
Verwaltung.
(DIR) Die Wahrheit: Hoher I-Kuh, tiefe Einfalt
Der Gebrauch von Werkzeugen im Tierreich lässt trotz jüngster Erfolge noch
immer zu wünschen übrig.
(DIR) Bericht des Biodiversitätsrates: Weiterschnarchen führt zum Tod
Die Klimakrise ist leichter zu verstehen als das Artensterben.
Überschwemmungen sind sichtbar, aber Pflanzen und Tiere verschwinden meist
unsichtbar.
(DIR) Blauer Engel vergeben: Weniger Verpackungsmüll beim Versand und in der Gastronomie
Das Umweltministerium vergibt das Ökosiegel an den Versandhändler Memo und
den Verpackungsoptimierer Sykell für ihre nachhaltigen Produktalternativen.
(DIR) Unternehmen und Artensterben: Denn sie wissen nicht so genau, was sie tun
Der neue Bericht des Weltbiodiversitätsrats schaut auf die Wirtschaft.
Demnach ignorieren Unternehmen oft ihren Einfluss auf die biologische
Vielfalt.
(DIR) Artenvielfalt und Unternehmen: Vogelzählen als Geschäftsmodell
Wissenschaftler arbeiten intensiv an besseren Methoden, um Biodiversität zu
messen. Daraus entstehen erste Geschäftsmodelle für Start-ups.
(DIR) Kinder fragen, die taz antwortet: Wohin verschwinden die Luftballons, wenn man sie loslässt?
Wir wollen von Kindern wissen, welche Fragen sie beschäftigen. Jede Woche
beantworten wir eine. Diese Frage kommt von Lior, zehn Jahre alt.
(DIR) Transatlantikerin über Rohstoffpolitik: „Es ist gut, dass die EU mit am Tisch sitzt“
Die USA verfolgen mit ihrem Rohstoffgipfel ihre geopolitischen Interessen,
sagt Stormy-Annika Mildner, Direktorin des Aspen Institutes Germany.
(DIR) Umwelthilfe-Klage erfolgreich: Kein Tempolimit für Umweltschützer
Die Bundesregierung erfüllt ihre Klimaziele nicht. Das
Bundesverwaltungsgericht bestätigt nun, dass Umweltverbände dagegen klagen
können.
(DIR) Schlechte Luft in vielen Regionen: Feinstaub in Deutschland reißt Grenzwerte
Die Luftqualität in weiten Teilen Deutschlands ist derzeit schlecht. Schuld
sind vor allem der Verkehr und Holzheizungen – nicht das Wetter.
(DIR) LNG-Terminal in Brunsbüttel: Scheibchenweise Genehmigung beim LNG-Bau
Gebaut wird das LNG-Terminal in Brunsbüttel schon. Doch gegen eine erteilte
Teilgenehmigung haben Umweltverbände nun Widerspruch eingereicht.
(DIR) Gesetzentwurf zu Verbandsklagen: Mehr Symbolik als Beschleunigung
Die CDU/ CSU wollte Umwelt-Verbandsklagen massiv einschränken. Der
Gesetzentwurf der Bundesregierung weitet sie aber eher aus.
(DIR) Plastikmüll in der Elfenbeinküste: Geld stinkt doch
Die Wirtschaft boomt in der Elfenbeinküste, der Plastikverbrauch auch. Die
Lagune an der Metropole Abidjan wird zur Müllhalde. Abhilfe? Schwierig.
(DIR) Europapolitikerin über Naturschutz: „Die Beschwerden kommen fast ausschließlich aus Deutschland“
Das EU-Gesetz zur Wiederherstellung der Natur steht unter Beschuss. Die
Grüne Jutta Paulus glaubt dennoch daran, dass es umgesetzt wird.
(DIR) Kriegsschrott und Klimakrise: Wie geht es der Ostsee, Herr Greinert?
Öl, Dünger, Klimawandel – die Ostsee muss viel aushalten. Zumindest für die
Tonnen an giftigem Bombenschrott hat Meeresgeologe Greinert eine Lösung.
(DIR) Bremer Erlebniszentrum Botanika: Zum Leben zu wenig
Die Botanika in Bremen hat immer mehr Besucher:innen, auch weil sie neben
Pflanzen inzwischen auch Tiere zeigt. Dennoch muss die Stadt sie nun
retten.
(DIR) Giftige Bleimine in Sambia: Die Kinder von Kabwe
Viele Kinder in Kabwe haben hohe Bleiwerte im Blut. Denn eine lange
geschlossene Mine vergiftet die Stadt bis heute – große Firmen verdienen
daran.
(DIR) Eine Milliarde Euro für Tropenwälder: Deutschland unterstützt den Waldschutz-Fonds TFFF
Die Waldzerstörung ist weltweit auf Rekordstand. Zusammen mit anderen
Geberländern will Berlin über einen Fonds für den Schutz der Regenwälder
sorgen.
(DIR) Ewigkeitschemikalien im Wasser: Na denn prost!
PFAS sind potenziell toxisch. Der BUND weist aber in 42 von 46
Wasserquellen Belastungen nach – mancherorts sollen Kinder es nicht mehr
trinken.
(DIR) Hurrikan „Melissa“: Nach ersten Meldungen mehr als 30 Tote
Der Tropensturm „Melissa“ hat mehrere Karibikstaaten verwüstet,
Infrastruktur und Landwirtschaft tragen schwere Schäden davon. Die USA
kündigen Hilfen an.
(DIR) Massenproteste in Tunesien: Kampf um ein verlorenes Paradies
Die Oasenstadt Gabes war einst Tourismusmagnet. Doch eine uralte
Phosphatfabrik vergiftet die Umwelt. Dagegen gehen nun Zehntausende auf die
Straße.
(DIR) Maßnahmen für Naturschutz und Klima: EU-Umweltagentur fordert von Ländern, mehr zu tun
Um den Green Deal einzuhalten, müssten die Mitgliedsländer die vereinbarten
politischen Maßnahmen vorantreiben – das verlangt die EU-Umweltagentur.
(DIR) Entscheidung bei Pestizidzulassung: Angriff aufs Umweltbundesamt abgewehrt
Die Agrarminister der Bundesländer lehnen einen Antrag gegen das Vetorecht
der Umweltbehörde ab. Grund ist Widerstand der Grünen.
(DIR) Schadstoffe in Gewässern: Europa will weniger Chemie in Flüssen
Die EU hat sich auf bessere Kontrollen von langlebigen Schadstoffen in
Gewässern geeinigt. Umweltschützer:innen geht die Richtlinie nicht
weit genug.
(DIR) Studie zu Phytoplankton: Wichtiger Winzling mag es nicht warm
Hohe Temperaturen schaden einem bedeutenden Plankton, zeigt eine Studie.
Das könnte weltweit Nahrungsnetzen schaden. Doch es gibt Kritik am
Vorgehen.
(DIR) Folgen der Klimakrise: Deutlich erhöhte Gefahr von Waldbränden in Europa
Ohne Klimawandel wären Waldbrände wie dieses Jahr in Spanien und Portugal
nur alle 2.500 Jahre wahrscheinlich – mit sind sie es alle 13 Jahre.
(DIR) Freihandelsabkommen mit Südamerika: Deutsche Autos gegen brasilianisches Rindfleisch
Die EU-Kommission hat das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten
gebilligt. Jetzt müssen die Mitgliedsstaaten und das EU-Parlament Ja sagen.
(DIR) Menschlicher Dünger in China: Der große Scheißesprung
China war einst Vorreiter darin, menschlichen Kot zu dringend gebrauchtem
Humus zu veredeln. Heute sacken dort Böden ab, wegen künstlichen Düngens.
(DIR) Dammbruch in Sambia: Doch mehr Arsen und Zyanid im Flusswasser
Bei einem Minenunfall im Februar gelangen Millionen Tonnen giftigen
Schlamms in die Umwelt. Hat die chinesische Bergbaufirma das Ausmaß
vertuscht?
(DIR) Umweltschutz in Griechenland: Schwimmen in Müll und braunem Schlamm
In Griechenland hält die Infrastruktur beliebter Inseln dem
Touristenansturm nicht stand. In vielen Orten fließt das Abwasser
ungereinigt ins Meer.
(DIR) Bergbau kontra Stadt und Land: 12.000 Menschen sollen umziehen
Die Eisenerzgrube der nordschwedischen Stadt Kiruna frisst noch mehr Häuser
als gedacht. Die Bevölkerung steht nach der Nachricht unter Schock.
(DIR) Scheitern der Plastikkonferenz: Eine Katastrophe, die wir noch nicht überblicken können
Eine Einigung bei der Plastikkonferenz wäre dringend nötig gewesen. Mit
Recycling ist den immer größer werdenden globalen Plastikbergen nicht
beizukommen.
(DIR) Ehemaliger Athener Flughafen: Zeitbombe auf Europas größter Baustelle
Auf dem Athener Flughafengelände soll eine ökologische Stadt entstehen.
Aber Kraftstoffe sind in den Boden gesickert und verseuchen das
Grundwasser.
(DIR) Politisch bewusstes Open-Air-Kino: Von verschwundenen Flüssen und Menschen
„Lux“ heißt die Freiluft-Kinoreihe der Arbeitnehmerkammer Bremen. Sie zeigt
Filme übers Mensch-Natur-Verhältnis an Orten, die zu ihrem Inhalt passen.
(DIR) Regelwerk für Tiefseebergbau: Verhandlungen zum Schutz der Meeresböden enden ergebnislos
Auch die Vollversammlung der Internationalen Meeresbodenbehörde einigte
sich nicht auf Regeln für den Schutz der Tiefsee. Dabei ist das laut
Greenpeace längst überfällig.