# taz.de -- Umwelt
       
 (DIR) Möbelmarkt in Kiel: Höffner lässt Umweltauflagen schleifen
       
       Das Möbelhaus Höffner in Kiel hat fünf Jahre nach der Eröffnung immer noch
       nicht alle Umweltauflagen erfüllt. Der Gründer hat an die AfD gespendet.
       
 (DIR) Saodat Ismailova im Portikus Frankfurt: Bis der Klimawandel den Aralsee dahinraffte
       
       Die usbekische Künstlerin Saodat Ismailova lässt in ihrer Frankfurter
       Ausstellung die ausgebeutete Natur Zentralasiens ganz nah an einen
       heranrücken.
       
 (DIR) Hydrofeminismus: „Durch das Wasser sind alle miteinander verbunden“

       
       Das Kollektiv Glitch AG sieht die Allgemeinheit beim Thema Wasser in der
       Verantwortung. Deshalb bringt es das Thema Hydrofeminismus auf die Bühne.
       
 (DIR) CDU-Wahlkampf in Rheinland-Pfalz: Hauptgegner ist der Klimaschutz
       
       Die Ampelregierung will Rheinland-Pfalz bis 2040 klimaneutral machen.
       CDU-Spitzenkandidat Schnieder würde das Gesetz am liebsten sofort
       schreddern.
       
 (DIR) Giftmüllverdacht in Oldenburg: Zweifelhafte Entwarnung für den Fliegerhorst
       
       Auf dem Areal, auf dem Wohnungen entstehen sollen, sei kein Giftmüll
       gefunden worden, sagt die Stadt. Aber Messwerte und Zeugen belasten die
       Verwaltung.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Hoher I-Kuh, tiefe Einfalt
       
       Der Gebrauch von Werkzeugen im Tierreich lässt trotz jüngster Erfolge noch
       immer zu wünschen übrig.
       
 (DIR) Bericht des Biodiversitätsrates: Weiterschnarchen führt zum Tod
       
       Die Klimakrise ist leichter zu verstehen als das Artensterben.
       Überschwemmungen sind sichtbar, aber Pflanzen und Tiere verschwinden meist
       unsichtbar.
       
 (DIR) Blauer Engel vergeben: Weniger Verpackungsmüll beim Versand und in der Gastronomie
       
       Das Umweltministerium vergibt das Ökosiegel an den Versandhändler Memo und
       den Verpackungsoptimierer Sykell für ihre nachhaltigen Produktalternativen.
       
 (DIR) Unternehmen und Artensterben: Denn sie wissen nicht so genau, was sie tun
       
       Der neue Bericht des Weltbiodiversitätsrats schaut auf die Wirtschaft.
       Demnach ignorieren Unternehmen oft ihren Einfluss auf die biologische
       Vielfalt.
       
 (DIR) Artenvielfalt und Unternehmen: Vogelzählen als Geschäftsmodell
       
       Wissenschaftler arbeiten intensiv an besseren Methoden, um Biodiversität zu
       messen. Daraus entstehen erste Geschäftsmodelle für Start-ups.
       
 (DIR) Kinder fragen, die taz antwortet: Wohin verschwinden die Luftballons, wenn man sie loslässt?
       
       Wir wollen von Kindern wissen, welche Fragen sie beschäftigen. Jede Woche
       beantworten wir eine. Diese Frage kommt von Lior, zehn Jahre alt.
       
 (DIR) Transatlantikerin über Rohstoffpolitik: „Es ist gut, dass die EU mit am Tisch sitzt“
       
       Die USA verfolgen mit ihrem Rohstoffgipfel ihre geopolitischen Interessen,
       sagt Stormy-Annika Mildner, Direktorin des Aspen Institutes Germany.
       
 (DIR) Umwelthilfe-Klage erfolgreich: Kein Tempolimit für Umweltschützer
       
       Die Bundesregierung erfüllt ihre Klimaziele nicht. Das
       Bundesverwaltungsgericht bestätigt nun, dass Umweltverbände dagegen klagen
       können.
       
 (DIR) Schlechte Luft in vielen Regionen: Feinstaub in Deutschland reißt Grenzwerte
       
       Die Luftqualität in weiten Teilen Deutschlands ist derzeit schlecht. Schuld
       sind vor allem der Verkehr und Holzheizungen – nicht das Wetter.
       
 (DIR) LNG-Terminal in Brunsbüttel: Scheibchenweise Genehmigung beim LNG-Bau
       
       Gebaut wird das LNG-Terminal in Brunsbüttel schon. Doch gegen eine erteilte
       Teilgenehmigung haben Umweltverbände nun Widerspruch eingereicht.
       
 (DIR) Gesetzentwurf zu Verbandsklagen: Mehr Symbolik als Beschleunigung
       
       Die CDU/ CSU wollte Umwelt-Verbandsklagen massiv einschränken. Der
       Gesetzentwurf der Bundesregierung weitet sie aber eher aus.
       
 (DIR) Plastikmüll in der Elfenbeinküste: Geld stinkt doch
       
       Die Wirtschaft boomt in der Elfenbeinküste, der Plastikverbrauch auch. Die
       Lagune an der Metropole Abidjan wird zur Müllhalde. Abhilfe? Schwierig.
       
 (DIR) Europapolitikerin über Naturschutz: „Die Beschwerden kommen fast ausschließlich aus Deutschland“
       
       Das EU-Gesetz zur Wiederherstellung der Natur steht unter Beschuss. Die
       Grüne Jutta Paulus glaubt dennoch daran, dass es umgesetzt wird.
       
 (DIR) Kriegsschrott und Klimakrise: Wie geht es der Ostsee, Herr Greinert?
       
       Öl, Dünger, Klimawandel – die Ostsee muss viel aushalten. Zumindest für die
       Tonnen an giftigem Bombenschrott hat Meeresgeologe Greinert eine Lösung.
       
 (DIR) Bremer Erlebniszentrum Botanika: Zum Leben zu wenig
       
       Die Botanika in Bremen hat immer mehr Besucher:innen, auch weil sie neben
       Pflanzen inzwischen auch Tiere zeigt. Dennoch muss die Stadt sie nun
       retten.
       
 (DIR) Giftige Bleimine in Sambia: Die Kinder von Kabwe
       
       Viele Kinder in Kabwe haben hohe Bleiwerte im Blut. Denn eine lange
       geschlossene Mine vergiftet die Stadt bis heute – große Firmen verdienen
       daran.
       
 (DIR) Eine Milliarde Euro für Tropenwälder: Deutschland unterstützt den Waldschutz-Fonds TFFF
       
       Die Waldzerstörung ist weltweit auf Rekordstand. Zusammen mit anderen
       Geberländern will Berlin über einen Fonds für den Schutz der Regenwälder
       sorgen.
       
 (DIR) Ewigkeitschemikalien im Wasser: Na denn prost!
       
       PFAS sind potenziell toxisch. Der BUND weist aber in 42 von 46
       Wasserquellen Belastungen nach – mancherorts sollen Kinder es nicht mehr
       trinken.
       
 (DIR) Hurrikan „Melissa“: Nach ersten Meldungen mehr als 30 Tote
       
       Der Tropensturm „Melissa“ hat mehrere Karibikstaaten verwüstet,
       Infrastruktur und Landwirtschaft tragen schwere Schäden davon. Die USA
       kündigen Hilfen an.
       
 (DIR) Massenproteste in Tunesien: Kampf um ein verlorenes Paradies
       
       Die Oasenstadt Gabes war einst Tourismusmagnet. Doch eine uralte
       Phosphatfabrik vergiftet die Umwelt. Dagegen gehen nun Zehntausende auf die
       Straße.
       
 (DIR) Maßnahmen für Naturschutz und Klima: EU-Umweltagentur fordert von Ländern, mehr zu tun
       
       Um den Green Deal einzuhalten, müssten die Mitgliedsländer die vereinbarten
       politischen Maßnahmen vorantreiben – das verlangt die EU-Umweltagentur.
       
 (DIR) Entscheidung bei Pestizidzulassung: Angriff aufs Umweltbundesamt abgewehrt
       
       Die Agrarminister der Bundesländer lehnen einen Antrag gegen das Vetorecht
       der Umweltbehörde ab. Grund ist Widerstand der Grünen.
       
 (DIR) Schadstoffe in Gewässern: Europa will weniger Chemie in Flüssen
       
       Die EU hat sich auf bessere Kontrollen von langlebigen Schadstoffen in
       Gewässern geeinigt. Umweltschützer:innen geht die Richtlinie nicht
       weit genug.
       
 (DIR) Studie zu Phytoplankton: Wichtiger Winzling mag es nicht warm
       
       Hohe Temperaturen schaden einem bedeutenden Plankton, zeigt eine Studie.
       Das könnte weltweit Nahrungsnetzen schaden. Doch es gibt Kritik am
       Vorgehen.
       
 (DIR) Folgen der Klimakrise: Deutlich erhöhte Gefahr von Waldbränden in Europa
       
       Ohne Klimawandel wären Waldbrände wie dieses Jahr in Spanien und Portugal
       nur alle 2.500 Jahre wahrscheinlich – mit sind sie es alle 13 Jahre.
       
 (DIR) Freihandelsabkommen mit Südamerika: Deutsche Autos gegen brasilianisches Rindfleisch
       
       Die EU-Kommission hat das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten
       gebilligt. Jetzt müssen die Mitgliedsstaaten und das EU-Parlament Ja sagen.
       
 (DIR) Menschlicher Dünger in China: Der große Scheißesprung
       
       China war einst Vorreiter darin, menschlichen Kot zu dringend gebrauchtem
       Humus zu veredeln. Heute sacken dort Böden ab, wegen künstlichen Düngens.
       
 (DIR) Dammbruch in Sambia: Doch mehr Arsen und Zyanid im Flusswasser
       
       Bei einem Minenunfall im Februar gelangen Millionen Tonnen giftigen
       Schlamms in die Umwelt. Hat die chinesische Bergbaufirma das Ausmaß
       vertuscht?
       
 (DIR) Umweltschutz in Griechenland: Schwimmen in Müll und braunem Schlamm
       
       In Griechenland hält die Infrastruktur beliebter Inseln dem
       Touristenansturm nicht stand. In vielen Orten fließt das Abwasser
       ungereinigt ins Meer.
       
 (DIR) Bergbau kontra Stadt und Land: 12.000 Menschen sollen umziehen
       
       Die Eisenerzgrube der nordschwedischen Stadt Kiruna frisst noch mehr Häuser
       als gedacht. Die Bevölkerung steht nach der Nachricht unter Schock.
       
 (DIR) Scheitern der Plastikkonferenz: Eine Katastrophe, die wir noch nicht überblicken können
       
       Eine Einigung bei der Plastikkonferenz wäre dringend nötig gewesen. Mit
       Recycling ist den immer größer werdenden globalen Plastikbergen nicht
       beizukommen.
       
 (DIR) Ehemaliger Athener Flughafen: Zeitbombe auf Europas größter Baustelle
       
       Auf dem Athener Flughafengelände soll eine ökologische Stadt entstehen.
       Aber Kraftstoffe sind in den Boden gesickert und verseuchen das
       Grundwasser.
       
 (DIR) Politisch bewusstes Open-Air-Kino: Von verschwundenen Flüssen und Menschen​
       
       „Lux“ heißt die Freiluft-Kinoreihe der Arbeitnehmerkammer Bremen. Sie zeigt
       Filme übers Mensch-Natur-Verhältnis an Orten, die zu ihrem Inhalt passen.
       
 (DIR) Regelwerk für Tiefseebergbau: Verhandlungen zum Schutz der Meeresböden enden ergebnislos
       
       Auch die Vollversammlung der Internationalen Meeresbodenbehörde einigte
       sich nicht auf Regeln für den Schutz der Tiefsee. Dabei ist das laut
       Greenpeace längst überfällig.
       
 (DIR) Gesunde Böden, Gewässer, Wälder: Bauernverband möchte lieber keinen Naturschutz
       
       Drei Wirtschaftsverbände schreiben ans Kanzleramt, um die Verordnung zur
       Wiederherstellung der Natur zu beseitigen. Sie nutzen ein bewährtes
       Argument.
       
 (DIR) Jurist über die Deutsche Umwelthilfe: „Die DUH hat Rechtslücken offengelegt und geschlossen“
       
       Ohne den Umweltverband, der nun seinen 50. Geburtstag feiert, sähe das
       deutsche Rechtssystem heute anders aus, sagt Experte Michael Zschiesche.
       
 (DIR) Klimapolitik von links: „Ich verstehe mich als Ökosozialist“
       
       Der Linken-Abgeordnete Lorenz Gösta Beutin ist der neue Vorsitzende des
       Klima- und Umweltausschusses. Im taz-Interview spricht er über seine Ziele.
       
 (DIR) Algenplage an Karibikstränden: Stinkender Teppich statt weißem Sand
       
       Stachelalgen überziehen die Küsten von Puerto Rico bis Guyana. Tourismus
       und Tiere leiden. Welche Ursachen hat das rasante Wachstum?
       
 (DIR) Sozial ökologische Transformation: „Wir brauchen mehr Klimaaußenpolitik“
       
       Der Egoismus erschwert den Kampf gegen die Erderhitzung, sagt der
       Klimaforscher Elmar Kriegler. Dialog mit dem Globalen Süden wird wichtiger.
       
 (DIR) Umwelt- und Klimapolitik: Minister für Überforderung
       
       Carsten Schneider ist der neue Bundesumwelt- und Klimaminister. Für viele
       Klimaschutz-Maßnahmen sind allerdings andere im Kabinett zuständig.
       
 (DIR) Umweltskandal um Oldenburgs Fliegerhorst: Unter der Oberfläche stinkt's
       
       Auf dem Fliegerhorst, wo ein neuer Stadtteil entstehen soll, wurde
       kontaminiertes Material verbuddelt. Staatsanwälte ermitteln auch wegen
       Korruption.
       
 (DIR) Studie des Umweltbundesamts: Etwas weniger Problembewusstsein
       
       Das Umweltbundesamt hat Bürger:innen zu ihren Einstellungen befragen
       lassen. Umwelt- und Klimaschutz bleiben trotz anderer Krisen für viele
       wichtig.
       
 (DIR) Nachruf: Er war der organisierten Kriminalität im Weg
       
       Eine Woche kämpften Ärzte um sein Leben, nun ist der mexikanische Umwelt-
       und Menschenrechtsaktivist Marco Antonio Suástegui gestorben.
       
 (DIR) Wirtschaft treibt Umweltpolitik: Versicherungen nehmen Ewigkeitschemikalien ins Visier
       
       Wenn sogenannte PFAS Schäden an Mensch und Umwelt verursachen, könnten
       Unternehmen künftig auf den Kosten sitzen bleiben. Hat die Politik eine
       Lösung?
       
 (DIR) Klimaschutz in Ost und Westdeutschland: Vom Knoblauchschmuggel zum Klima-Kleber
       
       Umweltaktivismus damals und heute: Tim Eisenlohr (DDR) trifft Carla
       Hinrichs („Letzte Generation“) – über Protest, Wandel und Repression im
       Klimakampf.