# taz.de -- Medien
(DIR) Die Wahrheit: Kann das Sofa Mitleid?
Die Winterkatastrophe, die aus allen Medien zum Sturm bläst, ist eigentlich
ein ganz normaler Winter mit Schnee und Eis.
(DIR) Kunstaktion gegen Springer-Gruppe: 24 auf einen Streich
Aktivist:innen überkleben Bildschirme des BVG als Statement gegen
rechte Hetze. Die taz begleitet sie beim Reigen durch das Berliner
U-Bahn-Netz.
(DIR) Ministerpräsident schilt Medien: Gegenwind für Daniel Günther
Nach einem TV-Auftritt hagelt es Zensurvorwürfe: Schleswig-Holsteins
CDU-Ministerpräsident will rechte Medien auf Qualitätsstandards
verpflichten.
(DIR) Spektakel im Berliner Zoo: Tiere, Bäume, Sensationen
Im Berliner Zoo werden übrig gebliebene Weihnachtsbäume verfüttert. Medien
lieben so was. Es läuft aber nicht ganz so wie geplant.
(DIR) Das Medienjahr 2026: Ein Traumszenario
Eine Wunschliste für das neue Jahr: neue Bezahlmodelle für den öffentlichen
Rundfunk und ein neues Steuerrecht für gemeinnützigen Journalismus.
(DIR) Strafrechts-Professorin über Fake News: „Wahrheit als Kategorie steht auf dem Spiel“
Die Grenze zwischen Fakt und Fiktion wird in den sozialen Medien immer
verschwommener. Und das veraltete Strafrecht hinkt hinterher, sagt Elisa
Hoven.
(DIR) Wiener Schau zu Modedesigner Lang: Sei ganz du selbst, aber mach was draus!
Helmut Lang hielt das postindustrielle Feeling der 90er in seinem Design
fest. Nun widmet ihm das Museum für angewandte Kunst eine Retrospektive.
(DIR) Zum Abschied des Moderators Jörg Wagner: Der lebende Rundfunkauftrag
Am Samstag moderiert Jörg Wagner zum letzten Mal das „Medienmagazin“ bei
radioeins. Kaum jemand berichtet noch so akribisch über Medien wie er.
(DIR) Ludwig-Erhard-Gipfel: Weimers Wort-Inkontinenz
Nach dem Wirbel um seinen Gipfel wirken Wolfram Weimers ständige Warnungen
noch bizarrer. Denn vor Interessenskonflikten warnte er bisher nicht.
(DIR) „Spiegel“ und ARD: Angst ist kein guter Ratgeber für Medien
Der „Spiegel“ hat die Öffentlich-Rechtlichen ins Visier genommen. Man
könnte so viel kritisieren an der ARD, aber die „Spiegel“-Geschichte ist
dünn.
(DIR) Prozess in Magdeburg: Nicht auf Kosten der Opfer
Wie über einen Täter berichten, der Aufmerksamkeit als Lohn für seine
verbrecherische Tat geradezu sucht? Eine Frage, die sich in Magdeburg
stellt.
(DIR) Neues Medium in Österreich: „Jetzt“ will Journalismus neu erfinden
Nach holpriger Kampagne ist das neue Medium „Jetzt“ mit 5.900 zahlenden
Mitgliedern gestartet. Ob sich das Konzept durchsetzen kann, bleibt
abzuwarten.
(DIR) Linkes Magazin stellt Druckausgabe ein: „Konkret“ gibt es bald nur noch digital
Nach 68 Jahren stellt das linke Magazin Konkret die Druckausgabe ein. Für
Leser*innen und freie Autor*innen kommt der Schritt überraschend.
(DIR) Repressionen gegen Medien in Kirgistan: Ein weiterer Schlag
Mehrere Onlinemedien werden per Gerichtsbeschluss zu „extremistischen
Organisationen“ erklärt, ihre Gründer bekommen Berufsverbot. Bald wird
gewählt.
(DIR) Medienrelevanz bei jungen Menschen: Schnell sein, ohne an Haltung zu verlieren
Junge Menschen informieren sich gänzlich anders als ältere. Was bedeutet
das für Redaktionen der klassischen Medien? Eine Befragung gibt Antworten.
(DIR) Afrikanistin über Sudan in den Medien: „Medien spielen eine große Rolle bei internationalem Druck“
Der Krieg in Sudan wird in den meisten Medien nur wenig behandelt. Freie
Autorin Meret Weber zu Hierarchien medialer Aufmerksamkeit.
(DIR) Autorin zu Vertrauensverlust in Medien: „Diejenigen sichtbar machen, die keine Stimme haben“
Vertrauen in Journalismus gehe teilweise verloren. Nadia Zaboura spricht
über Fehlerkultur, Doppelstandards und warum Neutralität ein „Fantasma“
ist.
(DIR) Berichterstattung über Kriminalität: „Dreifach überrepräsentiert“
Eine Studie ergibt: Ausländische Tatverdächtige sind in Medien
überproportional vertreten. Die Polizeistatistiken sprechen eine andere
Sprache.
(DIR) „nd“ in der Krise: Bleib wach – sonst stirbst du!
Das linke „nd“ braucht mehr Leser*innen und mehr Geld. Warum sich das
für alle lohnt – ein Plädoyer aus dem Maschinenraum der Zeitung.
(DIR) Medien in Zeiten der Krisen: Raus aus der Erregungsfalle
Nicht nur „die Politik“ muss in angespannten Zeiten liefern, auch Medien
sollten das tun. Sechs Ideen für einen konstruktiven Journalismus.
(DIR) Oppositionelle in der Türkei: Fatih Altayli muss im Gefängnis bleiben
Der bekannte Journalist soll zu Gewalt gegen Präsident Recep Tayyip Erdogan
aufgerufen haben. Die Staatsanwaltschaft fordert fünf Jahre Haft.
(DIR) Berichterstattung über Coronapandemie: „Medien haben die Regierung vor sich hergetrieben“
Der Kommunikationswissenschaftler Marcus Maurer hat die Berichterstattung
großer Medienhäuser in der Pandemie untersucht. Die ausgewerteten Daten
sind überraschend.
(DIR) Politik auf Social Media: Die Supermacht der Influencer
Der erschossene Podcaster Charlie Kirk war einer der engsten
Trump-Vertrauten. Doch nicht nur in den USA gewinnen Social-Media-Stars an
politischem Einfluss.
(DIR) Julia Klöckner und die Medien: Postfaktische Presseschau
Julia Klöckner bestreitet, taz mit Nius verglichen zu haben – dabei gibt es
sogar Aufnahmen von der Rede. Von der Politikerin ist man leider nichts
anderes gewohnt.
(DIR) Aktivistin und Nahost: Grimmige Kritik
Judith Scheytt wurde nach Antisemitismusvorwürfen ein Preis für
Medienkritik zur Gaza-Berichterstattung aberkannt. Das bleibt nicht
unwidersprochen.
(DIR) Privatsender ProSiebenSat.1.: Nun übernimmt Berlusconi die Regie
Nach einem langen Bieterstreit und einem gescheiterten ersten Anlauf ist
der Weg nun frei: Der italienische Konzern MediaForEurope sichert sich die
Mehrheit an ProSiebenSat.1.
(DIR) Nach Gleichsetzung von taz und Nius: Klöckner in der Kritik
Nach dem Vergleich der taz mit der radikal rechten Nius kritisiert der
Journalistenverband die Bundestagspräsidentin. Es gibt erste
Rücktrittsforderungen.
(DIR) Kauf durch RedBird Capital: Protest gegen Übernahme der britischen Zeitung „Telegraph“
Die britische Zeitung „Telegraph“ soll vom Investmentunternehmen RedBird
Capital übernommen werden. Kritisiert wird dessen Nähe zu China.
(DIR) Rupert Murdoch: Der letzte Medienmogul
Rupert Murdoch, 94, streitet mit seinen Kindern immer noch darum, wer sein
Medienimperium weiterregieren wird. Kann ihn überhaupt jemand ersetzen?
(DIR) Pressefreiheit in Georgien: Georgische Journalistin zu zwei Jahren Haft verurteilt
Mzia Amaghlobeli ist zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt
worden. Sie ist die erste politische Gefangene in Georgien seit 1991.
(DIR) Übernahme von ProSiebenSat.1: Berlusconi-Konzern MFE will Sender kaufen
Der italienische Medienriese MFE könnte bald ProSiebenSat.1 übernehmen. Die
Manager aus Unterföhring haben ihren Widerstand aufgegeben.
(DIR) Studien der TU Braunschweig: Bewegte Bilder stören beim Lernen
Kurzvideos haben gegenüber Texten erhebliche Nachteile für die
Wissensvermittlung. Trotzdem können sie im Unterricht eine Rolle spielen.
(DIR) Italienischer Medienriese: Berlusconi junior
Die Mediengruppe der Familie Berlusconi will ihren Anteil bei
ProSiebenSat.1 aufstocken. Das würde die Medienmachtstruktur in Deutschland
verändern.
(DIR) Holger Friedrichs „Berliner Zeitung“: Der Systemsprenger
Die „Berliner Zeitung“ wird 80. Zum Geburtstag wächst intern der Unmut über
den Verleger Holger Friedrich. Über die Abgründe eines Medienimperiums.
(DIR) Entführungsprozess in Hamburg: Schlammschlacht und kindliche Todesangst
In Hamburg startet der Prozess um die Entführung zweier Kinder. Die Mutter,
Millionenerbin Christina Block, soll dafür den Auftrag gegeben haben.
(DIR) Holger Friedrich: Die schärfsten Kritiker der Elche sind selber welche
Der Verleger der „Berliner Zeitung“ und Herausgeber der „Weltbühne“ Holger
Friedrich fühlt sich unfair behandelt. Dabei gehen seine Medien genauso
vor.
(DIR) Die Wahrheit: Jutebeutel! Gratis!
Eigentlich das perfekte Werbegeschenk für einen geheimnisvollen
Intellektuellen: ein Gimmick mit einem lustigen Spruch drauf. Eigentlich…
(DIR) Die Wahrheit: Der mit dem Geldbeutel denkt
Schurken, die die Welt beherrschen wollen – heute: Wolfram „Häppchen“
Weimer, Kulturstaatsfürst und Ludwig-Erhard-Epigone vom Tegernsee.
(DIR) „Compact“-Urteil: Die Unberechenbarkeit von Verboten
Hätten die Leipziger Richter gewollt, wäre Compact verboten geblieben –
demokratische Richter tun sich schwer mit einer solchen Entscheidung.
(DIR) Ost und West auf den JugendPolitikTagen: Junge Stimmen gegen Medienklischees
Der Osten – unsichtbar und missverstanden? Katharina Mielke, Fabienne
Joswig und Marie Eisenmann sprechen über die Verantwortung des
Journalismus.
(DIR) Die Zukunft der Freien Radios: Bald abgeschaltet
Die nichtkommerziellen Freien Radios in Berlin und Brandenburg sind ab 2026
nicht mehr über Ultrakurzwelle zu hören. Der Bundesverband übt Kritik.
(DIR) Verschiebung der Gaza-Debatte: Für die Toten zu spät
Immer mehr Medien berichten kritisch über Israels Kriegsverbrechen in Gaza.
Doch der Schaden ist längst angerichtet – ein Muster, das sich wiederholt.
(DIR) Gefangenenzeitung „HaftLeben“: Ein Lichtblick für Gefangene
Rund 30 Gefangenenzeitungen gibt es deutschlandweit, einige erscheinen
digital. Eine Haushaltssperre verhindert nun das Erscheinen der Chemnitzer
„HaftLeben“.
(DIR) Medienplattform labournet.tv: Inspiration für solidarische Arbeitskämpfe
Das Medienkollektiv labournet.tv bildet die Perspektiven von
Arbeiter:innen ab. Es dokumentiert Arbeitskämpfe und will so
Beschäftigte aktivieren.
(DIR) Vorwürfe der Finanzierung aus Russland: Medienportal „Red“ verkündet Auflösung
Das Medienportal „Red“ will schließen. Der Entschluss sei kein
freiwilliger. 2024 hatte die taz zu Verbindungen zum russischen
Staatspropaganda-Sender RT recherchiert.
(DIR) Pressefreiheit in der Türkei: Schwedischer Journalist verurteilt
Der Reporter wird wegen Präsidentenbeleidigung zu einer Bewährungsstrafe
verurteilt. Wegen Terrorvorwürfen bleibt er aber in Untersuchungshaft.
(DIR) Die Wahrheit: Wohin bloß in der Welt?
Abgesehen vom lokalen, tiefenentspannten Döner-Wirt, scheint der Rest der
Welt durchzudrehen, besonders die Springer-Postille „Welt“.
(DIR) Angriffe auf Journalisten: Intifada gegen die Presse
Die antiisraelische Szene greift seit dem 7. Oktober zunehmend
Journalist*innen an. Die Meinungsfreiheit ist bedroht –und das geht uns
alle an.
(DIR) Pressefreiheit in Georgien bedroht: Viele Medien stehen unter Druck, Kritik ist unerwünscht
Regierungskritische Sender schließen, Journalisten werden bedroht.
Georgiens Medienlandschaft steckt zwischen Zensur und Protest.
(DIR) Volker Surmann: Frühling mit Merz
Die Brandmauer zum Kalauer wird fallen: Der Merz steht vor der Tür. Lesen
Sie hier die schlimmsten Wortspiele mit ihm. Und dann Ende Wortspielhölle!