# taz.de -- Alle Artikel von Katja Kollmann
(DIR) Kurzfilme in der Berlinischen Galerie: Mahnende Filmeinstellungen
Mit „rückblickend betrachtet“ und „Aralkum“ zeigt die Berlinische Galerie
zwei eindrückliche Filme des Duos Daniel Asadi Faezi und Mila Zhluktenko.
(DIR) NS-Widerstandskämpferin Hilde Coppi: Schnörkellose Sprache, unmittelbare Empathie
Hans Coppi jr. nähert sich in einem Buch mit erhaltenen Briefen dem
Andenken seiner Eltern Hilde und Hans Coppi an. Sie wurden als Mitglieder
der Roten Kapelle von den Nazis ermordet.
(DIR) Streit um Pogrome in Polen: Gedenken in der Kirche und in der Synagoge
In Polen wird zum 85. Jahrestag an die Pogrome gegen Juden in Jedwabne
erinnert. Rechte Kräfte versuchen teilweise, dieses Erinnern zu
vereinnahmen.
(DIR) Ukrainische Lesung im LCB Berlin: Vergessene Geschichte wird lebendig am Wannsee
Eine Lesung von ukrainischen Meistererzählungen aus den 1920ern mit Katja
Petrowskaja, Serhij Zhadan und Übersetzerinnen im Literarischen Colloqium
Berlin.
(DIR) Szenische Einrichtung neuer Theatertexte: Die Wucht der Wörter
Es geht um Soapstars, den Tod und Kiefern: Am Deutschen Theater Berlin
gingen die Autor*innen-Theatertage mit einer langen Nacht zu Ende.
(DIR) Neues Bündnis „Berlin ist Kultur“: Welche Wahl hat die Kultur?
Mit Wahlprüfsteinen will die Berliner Kulturszene auf ihre prekäre Lage
aufmerksam machen. Zur Auftaktveranstaltung kommen nur Grüne und Linke.
(DIR) Theatertreffen der Jugend: Deutschland, warum weinst du nicht, Deutschland wovon träumst du?
Beim Berliner Theatertreffen der Jugend fragen sieben starke Inszenierungen
aus Freier Szene, Schulen und Stadttheatern nach den Träumen, Traumata und
Wünschen der jungen Generation.
(DIR) Asiatische Perspektiven im HAU: Kunst gegen das Alleinsein
Das Festival „Being Alone“ im Berliner HAU verhandelt Einsamkeit zwischen
zentralasiatischer Arbeitsmigration und digitaler Isolation.
(DIR) Stück über Kumpanei von Vanessa Stern: Mit Wolfram Weimer
In ihrem Stück „Die einen Schatten haben – Anleitung zur Kumpanei“ geht
Regisseurin Vanessa Stern im TD Berlin Verflechtungen zwischen Wirtschaft
und Politik nach.
(DIR) „Was ihr wollt“ Im RambaZamba-Theater: Therapie für Liebeskranke
Das inklusive Berliner Theater RambaZamba verpasst dem
Shakespeare-Evergreen „Was ihr wollt“ eine Intensiv-Sauerstoff-Kur.
(DIR) Houellebecqs „Serotonin“ im Theater: „Es ist Kunst – da ist es in Ordnung, sich so preiszugeben“
Regisseur Sebastian Hartmann und Schauspieler Guido Lambrecht über die
Energie ihrer "Serotonin"-Inszenierung und Entspannung durch Verkehrslärm.
(DIR) „Drei Schwestern“ am Berliner Ensemble: Der Raum wird immer unbehauster
Kein Platz für ausufernde Gespräche: Am Berliner Ensemble tanzen Tschechows
„Drei Schwestern“ gegen die Ausweglosigkeit des Lebens an.
(DIR) Neunutzung der Berliner Galerie Nord: Mit Badelatschen gen Himmel
Nach Beendigung der Partnerschaft mit dem Kunstverein Tiergarten zeigt die
Galerie Nord eine erste Ausstellung. Sie wirkt unausgegoren.
(DIR) Schau zu Käthe Kollwitz und Theater: Wie tosende Brandung
Das Käthe-Kollwitz-Museum Berlin zeigt eine Sonderausstellung über das
Verhältnis der Künstlerin zum Theater. Sie überzeugt durch viele
Szenenbilder.
(DIR) Lanzmann im Jüdischen Museum Berlin: Ein bisher ungehobener Schatz
Eine Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin macht Tonbandaufnahmen von
Claude Lanzmann hörbar. Sie stammen aus dem Audioarchiv seines
Dokumentarfilms „Shoah“.
(DIR) Ausstellung zum Alltag im Ukrainekrieg: Sie sind an der Front und fehlen zu Hause
Die Berliner Schau „Pankows Partnerstadt Riwne – persönliche Berichte vom
Alltag im Krieg“ zeigt das Leben in der Ukraine. Und erinnert an alte
Verbrechen.
(DIR) Stück zum Ukraine-Krieg am Berliner HAU: Das Menschsein nicht einbüßen
In „She stands in the Middle of the Battlefield“ lässt Magda Szpecht ihre
Freundin zu Wort kommen. Die kämpft als Soldatin an der ukrainischen Front.
(DIR) Autor Zhadan und Historiker Schlögel: Die Menschen in der Ukraine ertrotzen sich einen Alltag
Der ukrainische Schriftsteller Serhij Zhadan und der Osteuropa-Historiker
Karl Schlögel trafen sich in Berlin zu einem Gespräch über die Situation in
der Ukraine.
(DIR) „Fake Jews“ am DT in Berlin: Nicht der Erste, nicht der Letzte
Es ist eine knallharte Bestandsanalyse. Noam Brusilovsky geht am Deutschen
Theater mit Humor dem Phänomen des eingebildeten Jüdischseins nach.
(DIR) Spitzentanz mit Russlandkontakten : Mein lieber Schwan!
Das Royal Classical Ballet tourt durch Deutschland. Ist es im Auftrag
Putins unterwegs? Die Veranstalter bestreiten das vehement.