# taz.de -- Alle Artikel von Robert Misik
(DIR) Autoritäre Persönlichkeit und Faschismus: Antifa ist Kopfarbeit
Autoritäre können Ambivalenz schlecht aushalten. Warum die Erkenntnisse von
Sozialforscherinnen wie Else Frenkel-Brunswik brandaktuell sind.
(DIR) Der Begriff „Faschismus“: Ein Kult der Härte
Der neue Linke-Chef Luigi Pantisano verheddert sich im F-Wort. Noch
schlimmer allerdings ist die Ausbreitung faschistischer Gefühle.
(DIR) Volksabstimmung über Größe der Schweiz: Hass auf die Stadt
Das antiurbane Ressentiment ist ein ewiges Zentralmotiv rechter
Gefühlsbewirtschaftung. Dahinter steckt nichts anderes als Hass auf die
Freiheit.
(DIR) Religiöser Fundamentalismus in den USA: Kult der Härte
„Katholibans“ wie J. D. Vance und Peter Thiel destillieren aus dem
Christentum das Aggressive, das Strafende heraus – und nutzen es für ihre
Agenda.
(DIR) schlagloch: Verteidigerin der Vernunft
Jeder Blödsinn gilt heute als berechtigte Meinung. Zeit für die
Arbeiterbewegung, wieder als Erbin der Aufklärung aufzutreten
(DIR) Sexualisierte Gewalt: Machos auf dem Vormarsch
Breiten sich in Männerkulturen wieder mehr Rücksichtslosigkeit und
Frauenverachtung aus? Oder erleben wir aktuell die zufällige Häufung von
Skandalen?
(DIR) Weimer und der autoritäre Kulturkampf: Störende Zwischentöne
Die Erregungsroutinen aktueller Debatten sind mit einem tief autoritären
Charakter imprägniert. Am Ende der Straße wartet auf uns die Welt der
Trumps.
(DIR) Abschaffung der Demokratie: Was ist Faschismus?
Faschistische Bewegungen leben von einem Nebel unterschwelliger
Einstellungen, einem Kult der Härte und einer Freude an der Gemeinheit.
(DIR) Hitlers Kronjurist und US-Gotteskrieger: Politische Theologie für Spinner
Carl Schmitt war Nazi-Jurist und Staatstheoretiker. In den USA erlebt er
bei rechten Akteuren wie Peter Thiel und J. D. Vance ein Comeback.
(DIR) Anleitung gegen den Autoritarismus: Demokratische Manieren
Rechtsextreme dominieren den Diskurs und verkaufen sich als demokratische
Erneuerung. Dagegen hilft eine positive, selbstbewusste Idee von
Demokratie.
(DIR) Vertrauen versus Misstrauen: Paranoide Störung
Rechtsextremisten nutzen die epidemisch gewordene Missstimmung, um ihren
Faschismus zu aktivieren. Und das stetig und mit wachsendem Erfolg.
(DIR) Kapitalismus: Überfluss – vom Versprechen zum Schreckenswort
Das Wort Überfluss hat eine wechselhafte Geschichte. Der Blick sollte auf
den verheerenden Klima-Folgen liegen, nicht auf kleinkarierter
Konsumkritik.
(DIR) Emotionen in faschistischen Zeiten: Immunisiert euch gegen Wutbürger
Der psychologische Blick auf den Faschismus erklärt viele Gefühle der
Gegenwart. Es gibt immer mehr autoritäre Charaktere, die falsch abdriften.
(DIR) SPD-Parteitag : Die Zukunft der Sozialdemokratie
Die SPD ist bei der Bundestagswahl auf 16,4 Prozent abgestürzt, jetzt ist
sie Juniorpartner in einer schwarz-roten Koalition und macht einen ziemlich
ratlosen Eindruck. Wie weiter?
(DIR) Trump, Netanjahu und Co.: Schurken in Shakespeares Welt
Die Zeit ist aus den Fugen: Donald Trump, Elon Musk, Benjamin Netanjahu –
sie alle sind Erzschurken, wie sie im Buche des englischen Dichters stehen.
(DIR) US-Deutsche Beziehungen unter Trump: Der Kollaps des Westens
Die „transatlantische Partnerschaft“ war immer schon ein vager Begriff.
Heute taugt er nicht einmal mehr zum Selbstbetrug.
(DIR) Österreich und die Rechten: Eine Frage der Tonalität
Wie gräbt man der verrückten Rechten am besten das Wasser ab? Die
österreichische Dreierkoalition versucht es mit einem neuen Weg.
(DIR) Der Nahe Osten und ich: Ist die Linke kaputt?
Die digitale Öffentlichkeit bedroht die Demokratie, hat aber auf die Linken
noch speziell eigenartige Wirkungen – auch über die Gaza-Debatte hinaus.
(DIR) Die Disruption von Demokratien: Donald Bonaparte
Schon Karl Marx analysierte den Aufstieg eines Populisten. Dem Neffen
Napoleons, Louis Bonaparte, gelang es, die Enttäuschten für sich zu
gewinnen.
(DIR) Gescheiterte Koalition in Wien: Die Stunde der Vernünftigen
Österreich sucht verzweifelt nach einer Regierung. Die Demokraten sollten
nach den geplatzten Koalitionsverhandlungen ihre zweite Chance nutzen.