# taz.de -- Alle Artikel von Benno Schirrmeister
(DIR) Entgegnung auf Maxim Biller: Wer nicht lesen kann, muss schweigen
Die Krise der Literaturkritik hat Maxim Biller per Pamphlet ausgerufen.
Anstatt sie zu retten, führt er sie aber auf einen Holzweg.
(DIR) Sehnsuchtsort Gelsenkirchen: Ins Blau eingehen
Das Musiktheater im Revier feiert mit einer Performance die Utopien seines
Baus. Nebenbei rettet's so die politische Ehre der Lieblingsfarbe der
Romantik.
(DIR) Arzt über seelische Gesundheit: „Kreativität kann ein Schlüssel sein“
Der Beziehung zwischen Kunst und Psyche widmet sich die 15. Bremer Woche
der seelischen Gesundheit. Auch Risiken und Nebenwirkungen hat sie im
Blick.
(DIR) Jubel, Trubel, Hassverbrechen: Weitgehend friedliche Einheitsfeier in Bremen
Ein homophober Angriff überschattet die Einheitsfeier in Bremen. Die
verläuft friedlich, obwohl Neo-Altlinke ein Feuer entfachen und die AfD
hetzt.
(DIR) AfDlerin klagt gegen Kündigung: Gottes Brandmauer
Die Caritas Salzgitter hat einer Erzieherin gekündigt, weil sie für die AfD
kandidiert hat. Die Geschasste wehrt sich mithilfe eines rechten Anwalts.
(DIR) Weimer kolonisiert Kolonialgedenken: Wie er’s macht, macht er’s falsch
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer verfügt: Die nationale
Kolonialismus-Gedenkstätte wird in Bremen eingerichtet.
(DIR) Stichwahlen in Niedersachsen: In Minischritten zur feministischen Revolution
Jeder vierte der 36 Landratsposten Niedersachsens wird nach den
Direktwahlen von einer Frau wahrgenommen werden. Bislang waren es nur rund
14 Prozent.
(DIR) momentaufnahmen: Wenn es wegen Brötchen fast nicht zum Bus reicht
(DIR) Theater Bremen nach Tod des Intendanten: Aber Pathos passt gut
Mit der Gegenwartsoper „Innocence“ und der Schauspiel-Uraufführung „I.
Grief. Different.“ trauert das Theater Bremen um den verstorbenen
Intendanten.
(DIR) ortsgespräch: In Düsseldorfs Oper kann die Spielzeit nicht beginnen, weil das Gebäude marode ist
(DIR) Krankenhausschulden bleiben rätselhaft: Weniger Schulden dank mehr Personal
Bremens kommunale Klinik-Holding verkündet ein großes Defizit. Der
Klinik-Zusammenschluss in Ostfriesland hingegen macht weniger Miese als
gedacht.
(DIR) Tove-Ditlevsen-Inszenierung in Bremen: „Es war sehr schön, einmal ohne Männer zu arbeiten“
Anja Behrens lässt in ihrer Inszenierung von Tove Ditlevsens
„Kopenhagen-Trilogie“ drei Frauen die gleiche Rolle spielen. Auch Schrift
spielt mit.
(DIR) Niedersachsens Verfassungstreue-Check : Wohin der Rundblick auch blickt, erblickt er arme AfDler
Das Niedersachsen-Magazin „Rundblick“ erkennt im Wahlzulassungsverfahren
nur Widersprüche. Deshalb darf dort der AfD-Fraktionschef darüber
schimpfen.
(DIR) Marode Rheinquerung : Die Brücke der Bonner Republik
Gerade musste die Friedrich-Ebert-Brücke in Bonn gesperrt werden. Sie ist
das Sinnbild einer Verkehrspolitik, die vergessen hat, den Bestand zu
bewahren.
(DIR) Ein Prozess zum Mitmachen: Miteinander auf dem den Weg zum Rechtsfrieden
Im Rahmen der „Woche der Gerechtigkeit“ in Niedersachsen darf bei einem
Show-Prozess in Celle das Publikum beim Richten mitmachen.
(DIR) Ini zum Grundeinkommen zieht vor Gericht: Direktdemokraten glauben an ein höriges Volk
Hamburgs kläglich gescheiterte Grundeinkommens-Volksini will juristisch
eine zweite Abstimmung erzwingen: Der Senat habe ihre Niederlage
verschuldet.
(DIR) Keine KI-Songs in Australiens Charts: Maschinen machen keine Zukunftsmusik
Das von einer künstlichen Intelligenz erzeugte Remake eines Madonna-Hits
hat die Charts in Australien gestürmt. Künftig verhindern das neue Regeln.
(DIR) Neofluxus-Kunst in Bochum: Glanz und Elend des Verfalls
Mit Witz widmen sich Yuko Mohri und Ei Arakawa-Nash der Gegenwart. Der
Ausstellung „How We Meet“ gelingt ein Brückenschlag zur Geschichte des
Hauses.
(DIR) Mietenkampf in der Literatur: Die Macht der Mietenden
Die Gegenwartsliteratur handelt oft vom Mietverhältnis, aber erzählerische
Vielfalt fehlt: Statt sozialen Fragen widmet sie sich bevorzugt
identitätspolitischen.
(DIR) Bremen erinnert an den Genozid: „Gedenken braucht Wissen“
Bremen erinnert an den Völkermord an Nama und Herero vor 120 Jahren. Silke
Seybold erklärt, wie das Übersee-Museum mit seinem Erbe aus der
Kolonialzeit umgeht.