# taz.de -- Alle Artikel von Ann-Kathrin Leclere
(DIR) Podcast „So nicht bestellt“: Abgründe der Abschiebung
Seit Juli schiebt Deutschland auch nicht straffällige Männer nach
Afghanistan ab. Ein Podcast erinnert berührend an frühere Fälle.
(DIR) Wander-Influencerin Kamryn Renae: Barbie in der Wildnis
Wandern, aber in süß. Kamryn Renae ist eine erfolgreiche Influencerin, die
Hochleistungssport mit Fashion verbindet und ihr Geld mit OnlyFans
verdient.
(DIR) Amazon-Serie „Sterling Point“: Warum haben die alle Boote?
Nach „Off Campus“ ist „Sterling Point“ die nächste Hype-Serie. Zwischen
Trauer, malerischen Inseln und Love-Triangle verliert sie manchmal den
Fokus.
(DIR) Windsurfen auf dem Müggelsee: Perlen auch in Flauten finden
Unsere Autorin hat hohe Erwartungen an ihre erste Windsurfstunde und will
dann gar nicht mehr aufhören. Schade, dass sie nicht in Rocky Beach wohnt.
(DIR) Berichterstattung über die Klimakrise: Wir waren doch schon weiter
Extreme Wetterereignisse sind medial präsent. Aber über die Klimakrise, die
dahinter steht, berichten Medien immer weniger.
(DIR) Podcast „Kaff Crimes“: Die besten Verbrechen schreibt immer noch der Vorort
Was sind die Eigenheiten von Verbrechen, die in Dörfern geschehen, wo etwa
alle sich untereinander kennen? „Kaff Crimes“ liefert die Antworten.
(DIR) Axel Springer Award für Peter Thiel: KI-Bewunderung ohne kritische Distanz
Die Verleihung des Axel Springer Awards an Peter Thiel zeigt: Manche Medien
werden die „KI-Revolution“ nicht kritisch begleiten, sondern vorantreiben.
(DIR) Programmreform beim Deutschlandfunk: Funken für die neue Medienwelt
Der DLF will tägliche Fachsendungen streichen und dafür mehr auf
Informationsstrecken und Hintergründe setzen. Nicht allen gefällt diese
Programmreform.
(DIR) Kritik an Metas KI-Bildgenerator „Muse“: Not your Muse
Meta nimmt wegen öffentlichen Aufruhrs neue KI-Funktionen offline.
Datenschutz ist für den Konzern egal, Hauptsache, der Ruf leidet nicht.
(DIR) Sarah Zaheer zu Rassismus in Redaktionen: „Hinschauen ist das Wichtigste“
Das Kitt Kollektiv hat eine Befragung zu Rassismus gemacht. 90 Prozent der
Befragten sind betroffen. Was Kolleg_innen und Chef_innen verändern müssen.
(DIR) KI-Einsatz im Streaming: Der Ton macht die Kunst
Der Film „Deadly Patient“ wurde wegen gnadenlos schlechter
KI-Synchronisation von Amazon entfernt. Probleme sind damit nicht gelöst.
(DIR) Elon Musk: Billionär will ZDF an den Kragen
Der reichste Mann der Welt fordert das ZDF auf, eine Unterlassungserklärung
abzugeben. Das ist sein gutes Recht, aber trotzdem beunruhigend.
(DIR) Künstliche Intelligenz im Journalismus: KI-Checker sind auch nicht die Lösung
Der Fall Casdorff empört. Hinter der Verlockung, im Journalismus KI zu
verwenden, stecken strukturelle Probleme, die strukturelle Lösungen
erfordern.
(DIR) Chinesische Dating-Show: Verliebt in die Producerin
„LeLaLes“ ist die erste chinesische queere Realityshow, die es so gar nicht
geben dürfte. Aber am Ende ist die Liebe doch das Stärkste, was es gibt.
(DIR) Cosmo-Radio und Repräsentation: Die Lücke wird größer
Das Aus des Radiosenders Cosmo ist beschlossen, doch es gibt öffentliche
Gegenwehr. Es geht nicht zuletzt um den Raum für Minderheiten.
(DIR) Alternativen zur WM: Märchen mit Gedächtnislücken
Der Berliner Rapper Apsilon erinnert in seiner Single an die NSU-Morde, die
gleichzeitig zum „Sommermärchen“ 2006 stattfanden.
(DIR) Kölner Punkband Grenzkontrolle: Ziemlich divenhafter Punk
Roh, düster und selbstbewusst: Die Kölner Punkband Grenzkontrolle erinnert
mit ihrer krachigen neuen EP an die Anti-NS-Widerstandsgruppe
Edelweißpiraten.
(DIR) Nius-Werbung in der Berliner U-Bahn: Auf dem falschen Gleis
Das rechte Portal „Nius“ darf bei den Berliner Verkehrsbetrieben präsent
sein. Die sagen, es sei nur Werbung. Doch damit macht es sich das
Unternehmen zu leicht.
(DIR) Reformer Pilates: Ganz schön konservativ eigentlich
Auf der Suche nach neuen Sporterfahrungen landet unsere Autorin diesmal auf
einer Art Folterbank. Nicht nur deshalb muss sie sich furchtbar aufregen.
(DIR) Correctiv und NSDAP-Mitgliederkartei: Copy and Waste
Katapult und Correctiv wollten die Suche im NSDAP-Archiv schnell zugänglich
machen – ohne Bezahlschranke. Dabei haben sie die Quellenprüfung vergessen.