# taz.de -- Geflüchtete in Tunesien: Das stille Sterben im Mittelmeer
       
       > Zehntausende Migranten harren in Tunesien unter katastrophalen
       > Bedingungen in Zeltstädten aus. Der einzige Ausweg: Eine
       > lebensgefährliche Überfahrt nach Europa.
       
 (IMG) Bild: Siebenmal haben Behörden Ibrahim Foufanas Klinik zerstört, siebenmal hat er sie wieder aufgebaut – mit Holz, Plane und Spenden
       
       Kurz vor der Küste von Malta schlägt am Mittag des 21. Januars ein Matrose
       Alarm. Vom Bord des ägytischen Frachtschiffs „Star“ hatte er einen Menschen
       im Wasser gesichtet, der sich regungslos an einen Rettungsring klammerte.
       Der Kapitän änderte den Kurs. [1][Ein von der Besatzung gedrehtes Video
       zeigt die Bergung von Ebrima Conteh.] Der völlig unterkühlte Mann aus
       Sierra Leone hatte wohl 24 Stunden im Wasser ausgeharrt. Er wurde nach
       Malta gebracht.
       
       Als sich das Wetter zwei Tage später, am Freitag, dem 23. Januar, langsam
       wieder beruhigte, dürfte sich unter der Besatzung der „Star“ Erleichterung
       breit gemacht haben. In den Vortagen hatte der [2][Zyklon „Harry“] im
       südlichen Mittelmeer für neun Meter hohe Wellenberge gesorgt. Sogar für
       größere Schiffe wie die „Star“ war die Handelsroute zur Gefahr geworden.
       Noch immer sucht die tunesische Küstenwache nach vier Fischern, deren
       Trawler vor der Hafenstadt Sfax in wenigen Minuten versank. Bisher sind
       fünf Todesopfer im Seegebiet zwischen Malta, Libyen und Tunesien offiziell
       bestätigt.
       
       Ebrima Conteh ist der einzige Überlebende einer Tragödie, die erst kaum
       Beachtung fand und nun droht, schnell vergessen zu werden. Am Montag, den
       19. Januar, und am Mittwoch, den 21. Januar, also direkt vor und nach dem
       Höhepunkt des Zyklons, waren acht Boote von der tunesischen Hafenstadt Sfax
       aufgebrochen. 380 Migranten machten sich auf ihnen in Richtung der
       italienischen Insel Lampedusa auf.
       
       Ebrima Conteh saß mit 50 anderen Passagieren in einem der Metallboote, die
       für gewöhnlich in nur wenigen Stunden zusammengeschweißt werden. Ohne einen
       Kiel sind sie lebensgefährlich, schon bei Wellen, die nur einen Meter hoch
       sind. Schwimmende Särge nennen sie die Migranten in den Camps in Tunesien
       sie deshalb. Von den acht Booten fehlt, wie von dem Hochseetrawler mit den
       vier tunesischen Fischern, jede Spur – und das, obwohl [3][die tunesische
       Küstenwache mit Unterstützung von aus der EU gelieferten Drohnen und
       Flugzeugen] im Dauereinsatz ist. Zyklon „Harry“ wäre damit einer der
       tödlichsten Stürme der vergangenen Jahrzehnte.
       
       ## Der Traum von der Überfahrt
       
       Es ist eine humanitäre Krise, die in Europa angesichts anderer Dauerkrisen
       nahezu in Vergessenheit geraden ist: Nahe der Handelsstadt Sfax leben seit
       zwei Jahren Zehntausende Migranten und aus dem Bürgerkrieg [4][im Sudan
       Geflohene] in selbstorganisierten Zeltstädten. In Tunis und Brüssel will
       man, dass diese Menschen in ihre Heimat zurückkehren. Warum sie überhaupt
       von dort fliehen mussten, dafür interessiert sich kaum jemand.
       
       „Der Schock über die im Sturm vermissten Boote ist hier groß. Viele
       glauben, dass Ebrima Conteh der einzige Überlebende ist“, sagt eine
       Migrantin aus Nigeria, die in den Camps an der Küste verzweifelt nach einem
       Freund sucht. Er war wie viele andere in eines der Boote gestiegen, als die
       Schmuggler vor dem Sturm die Preise für die Überfahrt von 500 auf 200 Euro
       gesenkt hatten. Auch in den kilometerlangen und schnurgerade gepflanzten
       Olivenhainen stand das Wasser während des Sturms teilweise über einen Meter
       hoch. Nun sind die Zelte von Schlamm bedeckt.
       
       „Wir leben in einem Kriegsgebiet“, meint Ibrahim Foufana. Der 30-Jährige
       aus Sierra Leone spricht leise. Sein Blick ist auf die klaffende Wunde an
       der Schulter seines Patienten gerichtet. Während ein Assistent die Blutung
       stillt, näht Foufana mit einer gebrauchten Nadel, behandelt mit
       Sterilisierungsflüssigkeit, die Haut von Abubakr aus Guinea-Bisseau. Das
       Mittel zum Sterilisieren ist die Spende eines tunesischen Apothekers, der
       Foufanas Arbeit – wie insgeheim auch lokale Behörden – stillschweigend
       schätzt.
       
       Wie fast alle Patienten hier will der 33-jährige Abubakr seinen Nachnamen
       aus Angst vor Repressionen nicht veröffentlicht sehen. Zusammen mit seiner
       Frau, seiner dreijährigen Tochter und fünf Verwandten lebt er seit zwei
       Jahren in einer der Zeltstädte. „Wir besitzen Decken, Kochgeschirr und das,
       was wir am Leibe tragen“, sagt er. Zurück in die Heimat wollen sie dennoch
       nicht. „Auch dort wartet nur Arbeitslosigkeit und Gewalt auf mich.“ Abubakr
       berichtet, er sei auf der Straße zwischen Sfax und dem Camp attackiert
       worden: „Die Angreifer haben mit einer Art Machete zugeschlagen, mein
       Telefon und das Geld geraubt, das ich bei einem Olivenbauer verdient
       hatte.“
       
       Die Angreifer seien Jugendgangs aus dem Fischerdorf Al-Amra, sagt Abubakr.
       „Wir nennen sie Clochards.“ Aber auch unter den Migrant:innen gibt es
       mittlerweile immer mehr Gangs, die Menschen entführen – und, wie in den
       Stunden vor dem Sturm, Menschen in die Boote drängen.
       
       In seiner Feldklinik im „Kilometer 35“ behandelt Foufana Verletzte und
       Kranke aus den insgesamt 17 Camps, die über 50 Kilometer verstreut liegen.
       Sie werden nach ihrer Entfernung von Sfax benannt und sind meist nach
       Nationen getrennt. Seit zwei Jahren, seit der Vertreibung aus Sfax stehen
       sie nun hier – und sehen aus wie gerade gebaut. Denn immer wieder rücken
       Beamte an und zerstören die Zelte. Auch die „Klinik“ ist im Wesentlichen
       ein unscheinbares, aus Holzlatten und Plastikfolie zusammengebautes Zelt.
       
       Im letzten Sommer lebten hier nach Schätzungen lokaler
       Menschenrechtsaktivisten bis zu 30.000 Menschen, Migranten aus Westafrika,
       Bürgerkriegsflüchtlinge aus dem Sudan. Obwohl die Bauern sie nicht
       anstellen dürfen, arbeiten sie als Tagelöhner oder erhalten
       Lebensmittelspenden in Fischerdörfern wie Al-Amra.
       
       Wie viele junge Tunesier träumen die Bewohner der Camps von der Überfahrt
       nach Europa, vom Leben in einer vermeintlich besseren Welt. [5][Einige
       sitzen bei Sfax seit Jahren fest,] andere haben die Überfahrt bereits
       mehrfach gewagt. Doch die tunesische Küstenwache fängt mittlerweile fast
       alle der in versteckten Werkstätten gebauten Boote ab. Die Passagiere
       werden an Land gebracht und entweder an die Grenze zu Algerien oder Libyen
       deportiert oder freigelassen.
       
       Doch auch wer es in sein Zelt zurückschafft, ist nicht sicher: Männer
       werden willkürlich auf offener Straße verhaftet und an die Grenze
       abgeschoben. Auch 15 Jahre nach dem sogenannten Arabischen Frühling, der
       zunächst einen demokratischen Aufbruch versprach, wurde der von Experten
       geschriebene Entwurf eines Asylgesetzes nicht vom Parlament verabschiedet.
       Damit sind alle Migranten illegal im Land. Auch die von dem
       Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) ausgehändigten
       Identitätskarten für Bürgerkriegsflüchtlinge aus dem Sudan haben nur
       symbolischen Wert.
       
       ## Ein Schuhkarton Medikamente
       
       Die vier Behandlungsräume in Foufanas Klinikzelt sind mit Tüchern
       voneinander getrennt. Mit Bändern umwickelte Holzstangen und Plastikplanen
       halten die Konstruktion zusammen, so wie alle Zelte hier. Dicke Wolldecken
       dienen als Betten für die Patienten. Stabilere Zelte zu bauen, lohne sich
       nicht, sagen ihre Bewohner. Denn immer wieder [6][stürmt die Polizei die
       Camps], zündet die Zelte an oder macht sie mit Bulldozern dem Erdboden
       gleich. „Dieses Krankenhaus haben wir bereits sieben Mal neu aufgebaut“,
       sagt Ibrahim Foufana und zeigt auf die mit Klebeband umwickelten
       Bruchstellen in den Holzpfeilern, die bei den letzten Räumungen beschädigt
       worden waren. Ein solches Zelt kostet etwa 70 Euro, die Klinik mit vier
       Räumen geschätzte 200 Euro – finanziert von Spenden der Migranten.
       
       Im Empfangsbereich des Behandlungsraums, der keine fünf Quadratmeter misst,
       warten wie jeden Morgen über ein Dutzend Menschen. Die Medikamente, mit
       denen Ibrahim ihre Wunden, chronische Krankheiten oder die zurzeit
       grassierende Grippe kurieren muss, passen in einen Schuhkarton. Falls das
       Freiwilligenteam Spenden von den Bewohnern der Camps oder Geld von den
       Angehörigen der Patienten erhält, wird ein Bote zu einer der Apotheken in
       den umliegenden Fischerdörfern Al-Amra oder Jebianna geschickt.
       
       Behörden untersagen den Bewohnern, an die Migranten Wohnungen zu vermieten,
       sie im Taxi mitzunehmen oder sie als Tagelöhner anzustellen. Doch viele
       Bewohner drücken ein Auge zu und freuen sich über den
       Wirtschaftsaufschwung, den die mehr als 30.000 Menschen mit sich gebracht
       haben. Auf den täglichen Wochenmärkten wird an Frauen aus den umliegenden
       Camps mit Rabatt verkauft oder sogar Lebensmittel gespendet.
       
       In einem der Behandlungszimmer schreit eine schwangere Frau vor Schmerzen.
       Die Geburtswehen haben begonnen. Foufana sucht in dem Schuhkarton nach
       Schmerzmitteln. Mehr als 100 Kinder kamen hier in den letzten beiden Jahren
       zur Welt. Lokale Krankenhäuser nehmen Patienten aus Subsahara-Afrika nur
       dann auf, wenn im Voraus gezahlt wird. Oft werden aber auch diejenigen
       abgewiesen, deren Angehörige in der Heimat das Geld für die Behandlung
       aufgetrieben hatten. „Mein Freiwilligenteam und ich ersetzen
       UN-Organisationen, die Flüchtlingslager im Sudan oder in Jemen
       organisieren. Hier dürfen sie es offenbar nicht. Aber mangels Geld muss ich
       viele meiner Patienten ohne passende Behandlung nach Hause schicken“, sagt
       Foufana.
       
       ## Hilfsorganisationen unerwünscht
       
       Die Flüchtlingshilfswerk UNHCR der Vereinten Nationen und die
       Internationale Organisation für Migration IOM sind wie tunesische NGOs in
       den Olivenhainen bei Sfax und im algerischen und libyschen Grenzgebiet
       [7][unerwünscht].
       
       Zwar bietet IOM von Tunis aus wöchentlich Rückflüge in die Heimatländer an.
       Doch viele Migranten meiden das Programm, weil freiwillige Teilnehmer im
       letzten Jahr von Offiziellen in IOM-Westen in das wüstenartige Niemandsland
       nahe dem libyschen Grenzübergang Ras Jadir oder an der algerischen Grenze
       bei Tebessa ausgesetzt wurden, ohne Wasser und Nahrung. „In den Bergen
       oberhalb der Stadt liegen die Temperaturen derzeit unter dem Gefrierpunkt“,
       sagt Ibrahim Foufana, „zwei der Deportierten sind meine Patienten. Sie
       waren drei Wochen lang zu Fuß von Tebessa nach Sfax gegangen und sind
       völlig geschwächt.“
       
       Foufana ist gelernter Krankenpfleger, seit der [8][Ebola-Epidemie 2014 bis
       2016] in seiner Heimat Sierra-Leone ein weit verbreiteter Beruf. In der
       Hauptstadt Freetown hatte er mit dem Medizinstudium begonnen und als Arzt
       gearbeitet. „Als ich vor zwei Jahren den medizinischen Notstand in den
       Camps sah – es gab jede Woche Tote – habe ich mit Freiwilligen drei
       provisorische Kliniken aufgebaut.“ Er scrollt durch eine akribisch geführte
       Tabelle, mit Daten zu den mehr als 2.000 Patienten, die er hier behandelt
       hat.
       
       Unter den 380 Vermissten auf dem Mittelmeer sind auch fünf Freunde und
       Freiwillige aus Foufanas Krankenhaus-Team. Wenn er davon erzählt, laufen
       Tränen über sein Gesicht: Die Krankenschwester Fanta Quraishi war mit ihrem
       zwei Monate alten Sohn am Dienstagmorgen um zwei Uhr an Bord eines der
       Boote gestiegen. Sie wollte als Pflegerin in Deutschland arbeiten.
       
       Die junge Frau aus Freetown habe eine enorme Willenskraft gehabt, heißt es
       in Foufanas Team. Sie habe sie immer wieder davon überzeugt, die zerstörte
       Klinik aufzubauen, wenn die Bulldozer und Jeeps der Nationalgarde abgezogen
       waren. Oft brannten dann noch die Überreste der zusammengeschobenen und
       angezündeten Zelte.
       
       ## Die schwimmenden Särge
       
       Fanta Quraishi hatte die Überfahrt schon einmal versucht, damals
       hochschwanger. Zusammen mit den anderen Passagieren wurde sie gerettet und
       von der tunesischen Nationalgarde an eine libysche Grenzmiliz übergeben.
       Sie brachten sie in ein Gefängnis in der libyschen Stadt Zuwara, das sie
       erst drei Monate später verlassen konnte, nachdem ihre Verwandten in
       Freetown 500 Dollar aufgetrieben hatten.
       
       Ein libyscher Schmuggler brachte sie ins Grenzgebiet nach Tebessa, wo
       kriminelle Gruppen Geschäfte mit den Migranten machen. „Aber wir schafften
       es dennoch, sie und eine andere Krankenschwester wieder hierhin zu holen.
       Nur wegen ihrer Willenskraft hat sie das Kind in all diesen Strapazen nicht
       verloren“, sagt Foufana, und bittet den nächsten Patienten vor.
       
       Zweimal habe er Fanta Quraishi im letzten Jahr vor einer weiteren Fahrt in
       den schwimmenden Särgen abhalten können, sagt Foufana. In der Sturmnacht am
       letzten Montag behandelte er gerade einen verletzten Patienten in einem
       anderen Camp, als sie sich entschied, auf das Angebot einzugehen, an einem
       „Konvoi“ teilzunehmen. Fünf andere Krankenschwestern fuhren mit ihr.
       
       Frauen wie Quraishi stehen unter Druck, es in Europa irgendwie zu schaffen:
       Zuhause warten auf sie alle Schulden, die Vorwürfe der Verwandten, erklärt
       Foufana die selbstmörderische Entscheidung. „Und hier in Tunesien drohen
       Deportation oder Gefängnis. Fanta Quraishi konnte wie die anderen auf den
       Booten diese Hoffnungslosigkeit nicht mehr ertragen. Sie wurde schließlich
       größer als ihre Angst.“
       
       Auch er habe immer wieder überlegt zu gehen, sagt Foufana. „Aber schauen
       sie sich die Schlange vor der Klinik an: Ich muss trotz allen Schmerzes
       hier weitermachen.“
       
       3 Feb 2026
       
       ## LINKS
       
 (DIR) [1] https://www.facebook.com/reel/892427269989370
 (DIR) [2] /Nach-Zyklon-Harry/!6148564
 (DIR) [3] /Abwehr-von-Fluechtlingen/!6083560
 (DIR) [4] /Fluechtlingskrise-in-Sudan/!6142040
 (DIR) [5] /Vertreibung-aus-Sudan/!6039071
 (DIR) [6] /Tunesien-raeumt-Fluechtlingscamps/!6080850
 (DIR) [7] /Urteil-in-Tunesien/!6143234
 (DIR) [8] /Ebola-in-Afrika/!5036020
       
       ## AUTOREN
       
 (DIR) Mirco Keilberth
       
       ## TAGS
       
 (DIR) Tunesien
 (DIR) Geflüchtete
 (DIR) Küstenwache
 (DIR) Mittelmeerroute
 (DIR) Mittelmeer
 (DIR) Lesestück Recherche und Reportage
 (DIR) Social-Auswahl
 (DIR) Tunesien
 (DIR) Algerien
 (DIR) Schwerpunkt Flucht
 (DIR) Kolumne Starke Gefühle
       
       ## ARTIKEL ZUM THEMA
       
 (DIR) Stürme über dem Mittelmeer: Mehr als tausend Menschen auf See vermisst
       
       Im südlichen Mittelmeer suchen Retter nach über tausend Vermissten. Es wird
       befürchtet, dass die sturmgepeitschte See mehrere Boote verschluckt hat.
       
 (DIR) Abwehr von Flüchtlingen: Wie Tunesien für Europa die Drecksarbeit macht
       
       Zu Tausenden werden afrikanische Migranten gewaltsam an der Reise nach
       Europa gehindert und stattdessen nach Algerien gekarrt. Die EU begrüßt es.
       
 (DIR) Afrikanische Flüchtlinge in Tunesien: Sie haben vom Nötigsten zu wenig
       
       Zehntausende Flüchtlinge leben um Sfax in Tunesien ohne Schutz oder
       UN-Hilfe, viele aus Sudan. Jetzt droht ihnen die Abschiebung Richtung
       Algerien.
       
 (DIR) Geflüchtete in Tunesien: Sie müssen die Drecksarbeit machen
       
       Die EU und Tunesien haben sich auf eine „strategische Partnerschaft“
       geeinigt. Mit europäischem Geld werden flüchtende Menschen in die Wüste
       geschickt.