# taz.de -- Straßennamen
       
 (DIR) NS-Vergangenheit eines Komponisten: Ehre, wem keine Ehre gebührt
       
       Richard Trunk war Komponist – und Nationalsozialist der ersten Stunde.
       Seine Heimatstadt will Straßen und Schule aber weiter nach ihm benannt
       sehen.
       
 (DIR) Weitere Straßen für Helmut Kohl: Muss das sein?
       
       Berlin und Ludwigshafen wollen Straßen nach dem Ex-Kanzler benennen. In
       Berlin trifft es die Hofjägerallee. Dabei gäbe es eine geeignetere Strecke.
       
 (DIR) Koloniale Spuren in Berlin: Umbenennung der „Mohrenstraße“ darf nun doch stattfinden
       
       Oberverwaltungsgericht sticht Verwaltungsgericht: Im Berliner Zentrum darf
       der Begriff „Mohr“ am Samstag aus einem Straßennamen gestrichen werden.
       
 (DIR) Straße wird umbenannt: Berlin streicht endlich das M-Wort
       
       Nach über 30 Jahren Protest wird in Berlin die Anton-Wilhelm-Amo-Straße
       eingeweiht. Ein Sieg für die, die gegen kolonialrassistische Denkmäler
       kämpfen.
       
 (DIR) Hindenburg vom Straßenschild vertrieben: Sozialdemokratisches Hochamt
       
       Zu Bach-Variationen Hindenburg gecancelt: In Hamburg ist nun auch das
       letzte Stück Straße nicht länger nach dem Hitler-Ermöglicher benannt.
       
 (DIR) Ehrung der ersten Rabbinerin in Berlin: Eine Pionierin gegen das Vergessen
       
       In Friedrichshain-Kreuzberg sind mit nur sieben Prozent die wenigsten
       Straßen in Berlin nach Frauen benannt. Nun kommt eine Neue dazu.
       
 (DIR) Ausstellung „Hauptstraße Deutschland“: Gebautes Versprechen
       
       Fast 6.500-mal gibt es in Deutschland die „Hauptstraße“. Einige Hundert hat
       der Hamburger Fotograf André Luetzen besucht. Was erzählen sie über uns?
       
 (DIR) Straßenumbenennung in Bremen stockt: Angst vor dem iranischen Regime
       
       Ein Bremer Stadtteilparlament will einen Platz nach der getöteten Iranerin
       Jina Mahsa Amini benennen. Aber das Straßenbauamt hat Bedenken.
       
 (DIR) CDU verteidigt Treitschkestraße: Der Antisemitismus der Anderen
       
       Die CDU will eine Straße, die nach einem Antisemiten benannt ist, nicht
       umbenennen. Antisemitismus juckt die CDU nur, wenn er von den Richtigen
       kommt.
       
 (DIR) Halbherziges Erinnern: Bloß ein Stück Symbolpolitik
       
       Eine Hamburger Straße soll an Süleyman Taşköprü erinnern, der vom NSU in
       seinem Laden erschossen wurde. Aber wer das nicht weiß, erfährt es nicht.
       
 (DIR) Die Wochenvorschau für Berlin: Was von früher übrig bleibt
       
       Viel Geschichte in dieser Woche: 100 Jahre Rote Hilfe, Stummfilme mit Musik
       – und nach Jahrzehnten des Kampfs wird die Petersallee umbenannt.
       
 (DIR) Karl-Lagerfeld-Promenade: Hamburg ehrt Body-Shamer
       
       Hamburg ehrt verstorbenen Modeschöpfer, der Frauen mit seinen Körpernormen
       das Leben schwer machte. Damit wird ein falsches Signal gesetzt.
       
 (DIR) Streit um Nettelbeckweg in Gütersloh: Verstolperte Dekolonialisierung
       
       In Gütersloh sollte der Nettelbeckweg umbenannt werden, der Mann war
       Sklavenhändler. Die Debatte wurde sorgfältig geführt, dann knickte die CDU
       ein.
       
 (DIR) Dekoloniale Straßenumbenennungen: Petersallee endlich Geschichte
       
       Die Umbenennung der Straße in Maji-Maji-Allee und Anna-Mungunda-Allee ist
       rechtskräftig. SPD-Politiker Schulz kritisiert lahmen Bezirk Mitte.
       
 (DIR) Straßennamen in Bayern: SA-Mann soll bleiben
       
       Wilhelm Burkhardt war in der SA, 2023 wurde in Allersberg eine Straße nach
       ihm benannt. Jetzt stehen auch die Straßenschilder.
       
 (DIR) Hindenburgstraße in Hamburg: Keine Ehre mehr, wem keine gebührt
       
       Linke, Grüne und SPD wollen den Namen von Hitlers Steigbügelhalter aus
       einem Straßennamen streichen. Anwohner*innen sollen mithelfen.
       
 (DIR) Straßen umbenennen: Tote Männer haben es gut in Hamburg
       
       Es gibt einen massiven Überhang männlicher Repräsentanz im Hamburger
       Stadtbild. Überraschend ist das nicht, dass sich das nicht ändert, aber
       schon.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Straßenkampfnamen
       
       Neues aus Neuseeland: Seit die neue konservative Regierung im Amt ist, soll
       manche Errungenschaft, auf die Aotearoa stolz ist, abgeschafft werden.
       
 (DIR) Vergessene deutsch-türkische Geschichte: Ein Straßenschild für „Beutetürken“
       
       Zum ersten Mal wird in Hannover eine Straße türkisch benannt – ganz
       heimlich, still und leise. Sie erinnert an zwei sogenannte „Beutetürken“.
       
 (DIR) Ehrung eines SA-Mitglieds: Der Druck der Straße
       
       Darf man eine Straße nach einem ehemaligen SA-Mann benennen? Um diese Frage
       tobt seit einem Jahr ein Streit in einem kleinen Ort in Mittelfranken.
       
 (DIR) Dekolonisierung von Straßennamen: Ein Anfang ist gemacht
       
       Nach langem Kampf bekommen eine nach Kolonialverbrechern benannte Straße
       und ein Platz im „Afrikanischen Viertel“ in Wedding neue Namen.
       
 (DIR) Straßenumbenennung in Bremen: Straße ohne Kriegsverherrlichung
       
       Vor 85 Jahren wurde die Bremer Langemarckstraße von den Nazis nach einem
       militaristischen Mythos benannt. Nun will eine Initiative den Namen ändern.
       
 (DIR) Ein halbes Jahr Krieg in der Ukraine: Tolstoi und Puschkin gecancelt
       
       Straßennamen, Statuen, Schreibweisen: Die Ukraine verordnet ihren
       Bürger*innen eine neue, antirussische Identität. Viele gehen sogar noch
       weiter.
       
 (DIR) Antisemitische Straßennamen in Berlin: Kronprinz adé
       
       Ist das Dossier zu antisemitisch belasteten Straßennamen der Auftakt einer
       neuen „Cancel Culture“ auf dem Stadtplan? Ein Wochenkommentar.
       
 (DIR) Schnelle Straßenumbenennung in Berlin: „Unser Herz brennt für Lucy“
       
       Die Wissmannstraße wird umbenannt: Nun soll der Straßenname eine
       Vorkämpferin für Frauenrechte in Tansania ehren. Mit Neukölln hat sie
       nichts zu tun.
       
 (DIR) NS-belastetes Hamburg: Wie umgehen mit den Mitläufern?
       
       Was? Unsere Heidi Kabel? Die Kommission zum Umgang mit NS-belasteten
       Straßennamen rührt an einer lokalen Heiligen – aber nur irgendwie.
       
 (DIR) Diskussion um Straßenumbenennungen: Kultursenator hält an Marx fest
       
       Kultursenator Klaus Lederer im Parlament: Antisemitische Äußerungen des
       Autors von „Das Kapital“ sollen kein Grund für Bahnhof-Umbenennung sein.
       
 (DIR) Diskussion um Straßennamen: Luther soll runter vom Schild
       
       Eine Initiative hat sich die Umbenennung der Martin-Luther-Straße in
       Schöneberg zum Ziel gesetzt. Die Parteien im Bezirk sind skeptisch bis
       ablehnend.
       
 (DIR) Rassistische Straßennamen in Berlin: Der M. hat seine Schuldigkeit getan
       
       Der Bezirk Mitte beschließt die Umbenennung der Mohrenstraße. Namensgeber
       soll künftig Anton Wilhelm Amo sein. Doch das wird noch dauern.
       
 (DIR) Simone Dede Ayivi über Denkmäler: „Weg vom Blick auf die Täter“
       
       Eine Onlinekarte listet Orte mit Kolonialvergangenheit auf. Es brauche eine
       antirassistische Perspektive, sagt Simone Dede Ayivi von der Initiative
       Schwarze Menschen.
       
 (DIR) NS-Anhänger als Namensgeber: Was tun mit Sauerbruch und Ford?
       
       Über Namensgeber von Straßen und Gebäuden wird heute kritischer geurteilt
       als früher. Das zeigen Debatten an der Charité und der Freien Universität.
       
 (DIR) Kommentar Militarisierte Straßennamen: Berlin-Kreuzberg at its best
       
       Die Friedrichshain-Kreuzberger Grünen wollen keine Generäle auf den
       Straßenschildern – und stoßen mit ihrem BVV-Antrag eine wilde Debatte los.
       
 (DIR) Kommentar Deutsches Kolonialerbe: Ein stark verdrängtes Kapitel
       
       Deutschland war keine harmlose Kolonialmacht. Verbrechen in Namibia,
       Kamerun und anderen Ländern müssen aufgearbeitet werden.
       
 (DIR) taz-adventskalender „Frohe Botschaft“ (7): Der König von Kreuzberg
       
       Ja, die KreuzbergerInnen wollen gerne, dass in ihrem Stadtteil an Rio
       Reiser, den Sänger von Ton Steine Scherben, erinnert wird – belegt eine
       Anwohnerbefragung.
       
 (DIR) Kreuzberger Debatte: Ein Platz für Rio Reiser?
       
       Soll der Mariannenplatz mitten im alten SO36 nach Rio Reiser benannt
       werden? Dazu werden in Kreuzberg jetzt Anwohner*innen befragt.
       
 (DIR) Protest gegen Straßennamen in Berlin: Warum nicht Anton-W.-Amo-Straße?
       
       Am Samstag laden Aktivisten zum symbolischen Umbenennungsfest der
       Mohrenstraße in Mitte ein. Schon zum fünften Mal.
       
 (DIR) Umbenennung von Straßen im Wedding: Maji-Maji-Allee statt Petersallee
       
       Das Bezirksparlament in Mitte stellt Vorschläge für Straßennamen im Wedding
       vor. Die alten Kolonialisten sollen endlich weg.
       
 (DIR) Kritisches Geschichtsbewusstsein: Die Straßen der NS-Ärzte
       
       In der Gegend um die Asklepios-Klinik in Langenhorn sind noch zahlreiche
       Straßen nach NS-Medizinern benannt. Ein Verein will aktuell drei umbenennen
       lassen.
       
 (DIR) Petition der Woche: Tatort Pimmelstraße
       
       In einem Vorort von Birmingham soll ein altehrwürdiger Weg demnächst anders
       heißen, weil er plötzlich anstößig klingt.
       
 (DIR) Verbrechen der deutschen Kolonialzeit: Protest gegen die Mohrenstraße
       
       An vielen Orten Berlins finden sich Spuren der deutsch-afrikanischen
       Kolonialzeit. Aktivisten wollen das den Anwohnern bewusst machen.
       
 (DIR) Straßenschilder in Hamburg: Frauen? Ja, ja, die auch
       
       Gleichberechtigung in Nachgang: Bei zwölf nach einem Mann benannten
       Hamburger Straßen ist deren Frau ab sofort mitgemeint.
       
 (DIR) Straßenumbenennung in Berlin-Mitte: Vorkämpfer für Homo-Rechte geehrt
       
       Ein Rassist verschwindet aus dem Straßenbild: Die Einem- wird in
       Karl-Heinrich-Ulrichs-Straße umbenannt, nachdem eine Anwohnerklage
       gescheitert ist.
       
 (DIR) Kolonialgeschichte in Berlin: Togo und Kamerun liegen im Wedding
       
       Ein interaktiver Stadtplan macht die Geschichte des Afrikanischen Viertels
       und dessen koloniale Vergangenheit sichtbar.
       
 (DIR) Platzbenennung in Wedding: Das bessere Argument
       
       In der Weddinger Müllerstraße wird ein namenloser Platz nach den
       Antifaschisten Elise und Otto Hampel benannt. Der Weg dahin war steinig.