# taz.de -- Kulturförderung
(DIR) Das langsame Sterben der Indie-Szene: Weimer kloppt die Popkultur in den Eimer
Links ist die Popszene schon lange nicht mehr, sondern Teil der „Creative
Industries“. Die kleinen Clubs und alternativen Festivals sterben langsam.
(DIR) Kultur in Berlin: Motor für Wirtschaft und Wohlbefinden
Eine neue Studie beziffert den Nutzen der Berliner Kultur erstmals
umfassend. Die Stadt verliert durch den aktuellen Kulturabbau Millionen.
(DIR) Gentrifizierung in Berlin: Nicht nur ein Haus ist verloren
Im Berliner Abgeordnetenhauses geht es um die Situation künstlerischer
Arbeitsräume. Jedes dritte geförderte Atelierhaus gilt momentan als
gefährdet.
(DIR) Weimer akzeptiert Gerichtsbeschluss: Schwankende Weltkugel wirklich nicht extremistisch
Kulturstaatsminister Weimer versichert, die Buchhandlung nicht als
„politisch extremistisch“ zu bezeichnen. Es sollte auch eine Entschuldigung
folgen.
(DIR) Kulturförderung in Berlin: Die Kunst des fairen Verfahrens
Mit einem Gutachten zum Kulturfördergesetz wollen die Grünen die Freiheit
der Kunst stärken. Es geht um transparente Verfahren und gleiche Chancen.
(DIR) Aus für Tourismusprojekt „Ab ins B!“: Außenbezirk? Nein, danke
Die Veranstaltungsreihe „Ab ins B!“ brachte Berliner:innen und Touris
an den Stadtrand. Nun fehlen die Mittel für die Fortsetzung des Projekts.
(DIR) Rechtsruck in der Kultur: Schmerzhafte Kulturkampfwunden
Die Rechte versucht zunehmend, die Kultur unter ihre Kontrolle zu bringen –
mit Erfolg. Doch wir müssen das nicht einfach hinnehmen.
(DIR) Meredith Monk und MaerzMusik: Der Tod bekommt nur ein Gackern zurück
Beim Festival Maerz Musik spielt Meredith Monk mit elementaren Stimmgesten.
Den Großen Berliner Kunstpreis, den sie erhält, hat der Senat zuvor
halbiert.
(DIR) Verantwortung für CDU-Fördergeldaffäre: Eine Schuldige reicht nicht
Chats zeigen, dass Senatorin Wedl-Wilson wissentlich gegen Haushaltsrecht
verstieß – Konsequenzen drohen nur ihr. Verantwortlich ist jedoch eine
Männerclique.
(DIR) Arbeiten im Kulturbereich: Eine brotlose Kunst
Das Statistische Bundesamt berichtet über die Lebenssituation von
Kulturbeschäftigten. Ein Drittel verdient demnach weniger als 1500 Euro pro
Monat.
(DIR) Kulturkampf-Vorwürfe in Hamburg-Nord: Der Kommunist ist nicht mehr opportun als Namenspatron
Die Deutschland-Koalition in Hamburg-Nord will einer Geschichtswerkstatt
den Saft abdrehen. Der Namensgeber Willi Bredel ist ihr plötzlich suspekt.
(DIR) Leipziger Literaturhaus bedroht: Der Imageschaden wäre groß
Leipzig versteht sich als Stadt des Buches. Ausgerechnet hier könnte es
allerdings bald kein Literaturhaus mehr geben. Dabei geht es um wenig Geld.
(DIR) Weimer und die Tegernsee-Connection: Das Kulturabbauministerium
Nicht zu fördern, was einem nicht gefällt, ist eine Sache. Die
Kommerzialisierung und die Manipulation von Kultur stehen auf einem anderen
Blatt.
(DIR) Kulturkürzungen des Bundes: Alles liegt auf Eis
Der Bund beendet die Netzwerkförderung der großen Produktionshäuser für
Darstellende Kunst. International werden sie eine kleinere Rolle spielen
müssen.
(DIR) Bedrohte Kunst in Berlin: Humus für Leuchttürme
Zum Auftakt der Aktionstage „Kommunale Kapitale“ diskutieren
Kulturschaffende über den Wert der Berliner Kommunalen Galerien. Die sind
in Gefahr.
(DIR) Kulturförderung im Nahost-Konflikt: Sag nicht Palästina!
Dem Festival collecting:dreams wurden Fördergelder gestrichen: Wegen
propalästinensischer Positionen. Das Orga-Team wittert eine rechte
Kampagne.
(DIR) Die Kunst der Woche: So geht Wut
Clara Bahlsen wütet durch die Villa Heike, Joachim Grommek malt die Störung
und im Projektraum Kleistpark reflektieren Künstlerinnen das Thema Arbeit.
(DIR) Mit Kultur gegen die Landflucht: Was bewegen
Kultur hilft, auch gegen Landflucht und verödendes Dorfleben. Doch sie
erfolgreich zu fördern, ist anspruchsvoll – und das liegt nicht bloß am
Geld.
(DIR) Deutsche Filmförderung: Verbale Aufrüstung bei anhaltendem Finanzierungsvorbehalt
Kulturstaatsminister Weimar will den deutschen Film fördern. Das hört sich
gut an. Nur ob sich sein Plan auch umsetzen lässt, ist vorläufig fraglich.
(DIR) Kürzungen im Kulturbetrieb: Kunst ist für alle da, und alle brauchen Kunst
Berlins Bürgermeister behauptet, Kassiererinnen würden nicht in die Oper
gehen. Er baut damit eine mentale Barriere aus, an der auch Linke arbeiten.
(DIR) Finanzierung kommunaler Kulturpolitik: Nach dem Gusto des Konzernchefs
Fabian Köster hat die Abhängigkeit kommunaler Kulturpolitik von der
Wirtschaft erforscht – an den Beispielen Wolfsburg und Gelsenkirchen.
(DIR) Finanzielle Unsicherheit in der Kunst: Eine toxische Beziehung
Frust, Förderanträge und finanzielle Unsicherheit: Ungeschönt dokumentiert
die Ausstellung „Fight or Flight II“ Erfahrungen von FINT*-Künstler*innen.
(DIR) Kuratorengruppe über Off-Szene in Berlin: „Kultur als nicht kommerzielle Horizonterweiterung“
Bald ist Sellerie Weekend, organisiert vom Aktionsraum Spoiler. Der hat
einen neuen Ort in Berlin. Anlass für ein Gespräch über Kunst und
Kulturpolitik.
(DIR) Kürzungen bei Kunstvereinen: Kreativ ohne Knete
Kunstvereine werden weniger gefördert und improvisieren. In Wolfsburg wird
2025 das Abenteuer Thema – trotz knapper Kassen und unklarer Mittelvergabe.
(DIR) Geldsegen für Museen: Selbst Berlin hilft der Kultur
Am Mittwoch unterschrieben Bund und Länder 12 Millionen Euro zusätzliche
Förderung für die Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Danach wurde gefeiert.
(DIR) Berlins CDU-Kultursenator Joe Chialo: Kein Geld, kein Plan
Nach der jüngsten brutalen Kürzungsrunde dilettiert die CDU-geführte
Kulturverwaltung schon an der nächsten. Selbst die SPD hat die Faxen dicke.
(DIR) Lessingpreis für Georg Genoux: Kulturpolitische Uneinigkeit
Sachsen würdigt die Integrationsarbeit des sozialtheatralen Zentrums
Thespis in Bautzen mit dem Lessingpreis. Und streicht zugleich die
Förderung.
(DIR) Kürzungen in der Hauptstadt: Kampf um Berlins Kultur
In der Debatte um die drastischen Einsparungen der Berliner Landesregierung
im Kulturbereich teilt Monika Grütters (CDU) gegen ihre Parteifreunde aus.
(DIR) Die Frankfurter Crespo Foundation: Punkig Geld ausgeben als Moralphilosophie
Überall wird die öffentliche Kulturförderung gekürzt. Ist die Crespo
Foundation mit ihrem ungewöhnlichen Stiftungsmodell eine Alternative?
(DIR) Kulturzentrum Oyoun: Zum Schluss noch mal Stress
Das Neuköllner Kulturzentrum zieht zum Jahreswechsel aus, gerade gab es
nochmal Krach. Der Rechtsstreit um die gecancelte Förderung läuft weiter.
(DIR) Intendant Berndt Schmidt über Kürzungen: „Manche empfinden das als Ohrfeige“
Der Friedrichstadt-Palast muss im nächsten Jahr noch mehr sparen als
zunächst gedacht. Das sei fatal für die Motivation, so Intendant Berndt
Schmidt.
(DIR) Sparliste der Berliner Kulturverwaltung: Kreative Buchführung mit Joe Chialo
Teils stümperhaft, teils fehlerhaft: In der 130-Millionen-Euro-Sparliste
der Berliner Senatsverwaltung für Kultur gibt es etliche Ungereimtheiten.
(DIR) Archiv der Werkstatt der Kulturen: Ein Schatz in 200 Kartons
Die Wissenschaftlerin Juana Awad erforscht das Archiv der ehemaligen
„Werkstatt der Kulturen“ in Neukölln. Es ist eine Art Gedächtnis der
„Multikulti-Stadt“ Berlin.
(DIR) Kürzungen im Kulturetat von Berlin: Gehen Kassiererinnen in die Oper?
Berlins Bürgermeister meint, Kassiererinnen würden eh nicht Opern besuchen.
So begründet Kai Wegner Einsparungen im Kulturbereich. Fragen wir mal eine
Kassiererin!
(DIR) Ausschluss von Migrant*innen: Ein Senat, der Berlin und seine Kultur nicht mag
Ausgerechnet bei der Diversitätsförderung in der Kultur wird nun
gestrichen. Gebildete Migrant*innen im Theaterfoyer passen nicht ins
Bild der CDU.
(DIR) Protest gegen die Berliner Sparliste: „Wir sind das Herz Berlins“
Vorm Abgeordnetenhaus demonstriert ein breites Bündnis gegen die
Kürzungswelle im Kulturbereich. Drinnen tagt passend zum Thema der
Kulturausschuss.
(DIR) #BerlinIstKultur: Am falschen Ende gespart
Der Senat muss sparen. Auch in der Kultur. Das Aktionsbündnis
#BerlinIstKultur will Mittwoch ein Zeichen gegen die geplanten Kürzungen ab
2025 setzen.
(DIR) Mike Millers „GRMPF“ am Schauspiel Köln: Deutschlands schönste Baustellen
Die Kölner Bühnen sind ein Dauersanierungsfall, der mit „GRMPF“ zum
Schauspielstück wird – eine Farce über die Millionengräber der
Bundesrepublik.
(DIR) Kulturzentrum vor dem Aus: Oyoun verliert Räumungsprozess
Das Neuköllner Kulturzentrum Oyoun soll bis Ende des Jahres seine Räume
verlassen. Unterdessen sucht die Kulturverwaltung schon einen neuen
Betreiber.
(DIR) Kunstschau „Ornamenta“: Unangenehme Nähe
Die „Ornamenta“ im Schwarzwald verwebt freie Kunst und Industrie. Das ist
nicht neu, aber mit Hinblick auf Debatten um Kulturförderung hinterfragbar.
(DIR) Förderung von Hörspielen: Hör mal, wer da spart
Ganz plötzlich wurde die wichtige Hörspielförderung der Film- und
Medienstiftung NRW abgeschafft. Dabei ist die Kunstform immer noch
beliebt.
(DIR) Kunstfreiheit und ihre Institutionen: Tief sitzt der Argwohn
Ausstellungen sind derzeit ein politisches Kampffeld, ihre öffentliche
Förderung gerät seit dem 7. Oktober ins Wanken. Wie steht es dann um die
Kunst?
(DIR) Kulturzentrum Oyoun in Neukölln: „Politische“ Insolvenz befürchtet
Das Kulturzentrum wartet verzweifelt auf zugesagte Lotto-Gelder und
vermutet politischen Druck hinter der Verzögerung. Die Lottostiftung
verneint das.
(DIR) Einheitsbrei und Kultur-Sparmaßnahmen: Klick Kultur Kapitalismus
Kultur wird immer austauschbarer, gleichzeitig knausern Regierungen bei der
Kulturförderung. Das spielt autoritären Kräften in die Hände.
(DIR) Tucholsky-Museum in Rheinsberg: Am Ende verliert die Demokratie
Das Tucholsky-Literaturmuseum ist durch Sparpläne der Freien Wähler
bedroht. Zu seiner Rettung ziehen SPD, CDU und Linke an einem Strang.
(DIR) Kulturzentrum gegen „Tagesspiegel“: „Wichtiger Sieg gegen Diffamierung“
Das Berliner Kulturzentrum Oyoun meldet, es habe gegen den „Tagesspiegel“
eine einstweilige Verfügung erwirkt. Die Zeitung sagt, sie wisse von
nichts.
(DIR) Kulturförderung und Antisemitismus: Risiken bei Bekenntnispflicht
Der Rechtsprofessor Möllers hat Antisemitismusklauseln bei der
Kulturförderung untersucht. Er sieht darin rechtliche Probleme.
(DIR) Kulturzentrum Oyoun in Berlin-Neukölln: „Sie hoffen, dass wir aufgeben“
Dem Kulturzentrum Oyoun wurden nach Antisemitismus-Vorwürfen die
Fördergelder gestrichen. Geschäftsführerin Louna Sbou sagt: zu Unrecht.
(DIR) Nicht kommerzielles Kino in Oldenburg: Die Lichter bleiben an
Wegen eines dicken Defizits stand Oldenburgs Cine K vor dem Aus. Eine
Kampagne und viel Solidarität haben das nicht kommerzielle Kino gerettet.
(DIR) Änderung der Berliner Verfassung: Kai Wegner hat ein Staatsziel
Der Regierende will den Kampf gegen Antisemitismus in die Landesverfassung
schreiben. Kritiker vermuten ein Ablenkungsmanöver nach dem Klauseltheater.