# taz.de -- Popmusik
       
 (DIR) Protest bei den Grammys: Die Stimme der Kunst
       
       Bei der Grammy-Verleihung kritisieren Stars die Trump-Regierung und ICE
       aufs Schärfste. Zeit, dass auch hier Promis gegen die AfD laut werden.
       
 (DIR) Rapperin Nicki Minaj für Trump: Queen of Cringe
       
       Die Rap-Ikone Nicki Minaj unterstützt plötzlich Trump. Für ihre Fans ist
       das eine herbe Enttäuschung.
       
 (DIR) Rätseln um Comeback von Harry Styles: Schimmer im Staub
       
       Nachdem der britische Musiker Harry Styles oft in Berlin gesichtet wurde,
       plant er offenbar einen Karriereschritt. Ob ihm die Stadt gut bekommen ist?
       
 (DIR) Wie New Wave in Sheffield begann: Das Space Age landete in einer britischen Doppelhaushälfte
       
       Bands wie Human League und Clock DVA schufen um 1980 in Sheffield visionäre
       Musik. Das Debütalbum von Clock DVA ist wieder erhältlich.
       
 (DIR) Wolfgang Ambros Dokumentation: Der Rockstar vom Süden
       
       Eine ORF-Doku handelt von der österreichischen Musiklegende Wolfgang
       Ambros. Sie bleibt zwar recht brav, ist aber dennoch erhellend.
       
 (DIR) Neues Album von Say She She: Herzschmerz in der Disco
       
       Die New Yorker Band Say She She kommt mit ihrem fabulösen Album „Cut &
       Rewind“ für zwei Konzerte nach Deutschland. Was macht ihre Musik so
       besonders?
       
 (DIR) Buch über Sexismus im Musikbetrieb: Wann ist eine Frau eine Frau und ein Mann ein Gitarrist?
       
       Sonja Eismann untersucht in „Candy Girls. Sexismus in der Musikindustrie“
       die strukturelle Benachteiligung von Frauen im Popmainstream.
       
 (DIR) Neues Album von Gwen Dolyn: Sie ist manchmal müde und immer besonders
       
       Die Chemnitzer Musikerin Gwen Dolyn geht mit ihrem Powerpoppunk-Soloalbum
       „X-RATED Feelings“ auf Tour. Porträt einer nahbaren Künstlerin.
       
 (DIR) Neues Album von Superstar Rosalía: Sie ist das Licht der Welt
       
       Rosalía arbeitet sich auf ihrem neuen Album „Lux“ an klassizistischen
       Themen ab. Die Musik spielt mit Flamenco und Pathos, Gänsehautmomente
       inklusive.
       
 (DIR) Die Freuden des Italo-Pops: Eigentlich ist es ganz einfach mit dem Glück
       
       Wenn einen die ganzen Zumutungen des Lebens nur noch frösteln lassen, muss
       man nicht verzagen. Man darf doch im Berliner Schokoladen Italo-Pop hören.
       
 (DIR) Blood Orange-Album „Essex Honey“: Stimmung der Stadt
       
       Der britische Künstler Blood Orange setzt der britischen Provinz seiner
       Jugend ein Denkmal. Nun kommt er für ein Konzert nach Deutschland.
       
 (DIR) Dave Ball von Soft Cell ist tot: Tainted Love
       
       Mit Synthiepop wurde das britische Duo Soft Cell stilprägend. Nun ist
       Instrumentalist Dave Ball gestorben. Für Fans gibt es einen kleinen
       Lichtblick.
       
 (DIR) Antisemitismus im Pop: Just another brick in the wall
       
       Kann es sein, dass Pop ein Antisemitismusproblem hat? Maria Kanitz und
       Lukas Geck durchleuchten die Szene in ihrem Buch „Lauter Hass“.
       
 (DIR) Neues Musikvideo von Taylor Swift: Eine schöne Leiche kehrt zurück
       
       Das neue Musikvideo des Weltstars gleicht einem Fiebertraum. Das
       Landesmuseum Wiesbaden profitiert davon. Was haben nur alle mit dieser
       Ophelia?
       
 (DIR) Konzertempfehlungen für Berlin: Mal spielerisch, mal Kraut
       
       Der Sound von Löwenzahnhonig ist reinste Entschleunigung. Leichtfüßiger
       geht es bei Valentina Magaletti zu. Immer in Bewegung: Bulgarian Cartrader.
       
 (DIR) Kinotipp der Woche: Badass im Kino
       
       Postpunk, Filmmusik und ein verspätetes Debütalbum: Die Musikdoku „Mona Mur
       In Conversation“ feiert Premiere im Lichtblick-Kino. Mona Mur kommt auch.
       
 (DIR) Konzertempfehlungen für Berlin: Mysteriöse Musik mit Kind
       
       Michael Vorfeld lässt elektrische Spannung tönen, „The Wats“ verbindet
       Soundexperiment mit Musiktheater, beim Kiezsalon geht es etwas klassischer
       zu.
       
 (DIR) Neues Album von Ethel Cain: Liebe mit Schmerzen
       
       Ethel Cain schwelgt auf ihrem neuen Album im Southern-Gothic-Sound. Es ist
       eine musikalisch überzeugende Absage an den evangelikalen Mainstream in den
       USA.
       
 (DIR) Sound der Stadt: Präzise bis knallig
       
       Bobby Conn präsentiert sein neues Album, Dell-Lillinger-Westergaard ihre
       strukturierte Improvisation. Und Anja Huwe interpretiert alte Hits ganz
       neu.
       
 (DIR) Neues Album von Rapper Ghostface Killah: Wenn alles fließt und zugleich brennt
       
       Wu! Auf seinem neuen, geschichtsbewussten Soloalbum „Supreme Clientele 2“
       entsteht ein unwiderstehlicher Reim-Flow. Wie macht Ghostface Killah das?
       
 (DIR) Debütalbum von Audrey Hobert: Das Peinliche umarmen
       
       Das Album „Who’s the Clown?“ ist das erste Solo-Projekt von Audrey Hobert.
       Verspielten Pop unterlegt sie darauf mit erfrischend selbstironischen
       Texten.
       
 (DIR) Indieband Tops: Sie klingen sehr raffiniert, aber nie selbstzufrieden
       
       Sophisti-Pop vom Feinsten: „Bury the Key“, das neue Album der Indieband
       Tops aus Montreal, glitzert und strahlt.
       
 (DIR) Konzertempfehlungen für Berlin: Alles mitnehmen, was draußen geht
       
       Kurz vor dem Ende des Sommers laden die Citadel Music Days zum Finale, Yves
       Fontanille lädt zu Konzerten im Kiez. Dort trifft Postpunk auf Avant-Pop.
       
 (DIR) Neue Musik aus Berlin: Elegant psychedelische Gewitter
       
       Das Duo Lail & Lomar hat mit ihrer EP „My Head Could Explode“ ein
       funkelndes Debüt veröffentlicht. Am Mittwoch stellen sie es live in der Bar
       Bobu vor.
       
 (DIR) Konzertempfehlungen für Berlin: Tanz der Finsternis
       
       Das Berghain lädt zu einer Session in totaler Dunkelheit, der Kühlspot
       Social Club zum Tanz, im ZK/U erklingen die Pflanzen, am Kotti Sentimental
       Punk.
       
 (DIR) Detlef Diederichsen Böse Musik: Die schlimmste Ära der Popkultur?
       
       Altstars gehen regelmäßig auf Tour, so sie noch jemand sehen will und die
       Gesundheit noch mitspielt. Das hat nichts mit Retromania zu tun.
       
 (DIR) Italo-Pop-Revival: Deutsches dolce far niente
       
       Musica leggera, Moshpits und Crucchi am Teutonengrill: Italo-Pop erlebt den
       zigsten Hype in Deutschland. Warum ist das so? Ein Zustandsbericht.
       
 (DIR) Cooler linker Musiker Richard Pinhas: Hier steppt und zuckt der Cyborg
       
       Zwischen Programmierung und Empfindung: Das musikalische Universum des
       Musikers Richard Pinhas und seiner Band Heldon wird neu entdeckt.
       
 (DIR) Zum Tod von Connie Francis: Zeilen, die im Gedächtnis bleiben
       
       Connie Francis prägte zwischen 1960 und 1964 die damalige Jugendkultur. Nun
       ist sie im Alter von 87 Jahren gestorben. Ein Nachruf.
       
 (DIR) Afrobeats-Star in Bremen: Bereit zum Tanzen? Yeah!
       
       In seiner nigerianischen Heimat ist Ruger eine große Nummer. In Bremen ist
       noch Luft nach oben. Das Publikum im Aladin aber zeigt sich begeistert.
       
 (DIR) Konzert von Nick Cave in Hamburg: Herausgeschälte Kerne
       
       „Ein unglaublicher Ort“: In der Elbphilharmonie eröffnete Nick Cave seine
       Europatour. Zu erleben waren konzentrierte Songs und ein wenig Koketterie.
       
 (DIR) Konzertempfehlungen für Berlin: Krieg als Oper
       
       Die Deutsche Oper bringt Richard Wagner ins Nachrichtenformat, Philip Glass
       kommt in die Philharmonie. Eigenwillig wird es wieder bei Jazzexzess.
       
 (DIR) Zum Tod von Beach Boy Brian Wilson: Tragödien, Surfer und Teenagesinfonien
       
       Mit den Beach Boys schuf Brian Wilson unbeschwerte Welthits voll
       kalifornischer Sonne. Als Mensch hatte es der begnadete Komponist nicht so
       leicht.
       
 (DIR) US-Rock- und Popmusik: Beach-Boys-Legende Brian Wilson ist tot
       
       „Fun Fun Fun“, „Good Vibrations“ und „Surfin' USA“: Brian Wilson,
       Mitgründer und Genie der Beach Boys, ist im Alter von 82 Jahren gestorben.
       
 (DIR) Die andere Poptheorie: Ich verstehe kein Wort, was für ein toller Song
       
       Homeschooling is saving money: Plädoyer für eine strategische Unkenntnis
       vom Thema Songwriting und das Recht auf Pathos im Pop.
       
 (DIR) Tourauftakt von Dua Lipa in Hamburg: Den Balkanspieß mal kurz umdrehen
       
       So gewissenhaft wie Barbie: Dua Lipa eröffnet ihre Deutschland-Tour in der
       ausverkauften Hamburger Barclays Arena. Es wurde ein fulminanter Auftritt.
       
 (DIR) Kinotipp der Woche: Im Bann der Ikone
       
       Chers Autobiografie braucht mehr als einen Band. Gayle Tufts präsentiert im
       Klick-Kino Teil eins, anschließend läuft der Cher-Klassiker „Mondsüchtig“.
       
 (DIR) Konzertempfehlungen für Berlin: Kyjiw, Stolpersteine und Intersonanzen
       
       Die Konzerte in dieser Woche gedenken der Vergangenheit wie der Gegenwart
       oder lauschen in die ferne Zukunft.
       
 (DIR) Konzertempfehlungen für Berlin: Hochenergetisch in die Dystopie
       
       In der Galiläakirche gibt es ein Requiem für die Demokratie.
       Optimistischer: der Jazzpianist Nduduzo Makhathini oder das Trio Shonen
       Knife aus Osaka.
       
 (DIR) Britische Indie-Plattenfirma él Records: Verabredung mit Venus
       
       Ein Buch und ein Sampler bringen die verwunschene Seltsamwelt des
       britischen Indie-Labels él Records zurück. Seine Popsongs wirken auch heute
       betörend.
       
 (DIR) Konzertempfehlungen für Berlin: Improvisierter Lärm
       
       Antony Szmierek setzt musikalisch auf den Irrtum, im Bi Nuu trifft Poesie
       auf Post-Metal und Reverend Dabeler kommt in die Galiläakirche.
       
 (DIR) Sängerin Katy Perry: Pop-Sternchen am Himmel
       
       Bisher zeigte Katy Perry ihre Begeisterung für Aliens eher durch ihre
       Kostümwahl. Nun flog die Pop-Sängerin ins All – für ein paar Minuten.
       
 (DIR) Neues Album von Andreas Dorau: Unheimlich weich
       
       Popmusiker Andreas Dorau hat ein Konzeptalbum über die österreichische
       Hauptstadt gemacht. Bedeutungsschwangerer Titel: „Wien“. Jetzt geht er auf
       Konzertreise.
       
 (DIR) Neues Album und Tour von The Wombats: Reflexion per Sprachnachricht
       
       Skinny-Jeans-Revival für sensible Millennials: The Wombats’ neues Album
       „Oh! The Ocean“ fängt die generationstypische Unsicherheit gelungen ein.
       
 (DIR) Vermarktung alter Popsongs: Die Angstblüte der „Greatest Hits“-Alben
       
       Künstler*innen unter 50 weigern sich, Best-of-Compilations auf den Markt
       zu bringen. Doch bei den Boomern boomen sie ohne Ende.
       
 (DIR) Musikfestival in Marseille: Das Recht auf musikalische Freiheit
       
       Feministischer Samba, karibische Coolness, sachtes Abrücken von der
       Hegemonie angloamerikanischer Musik: Eindrücke vom Festival Babel in
       Marseille.
       
 (DIR) Neue Musik aus Berlin: Ein Dopamin-Shot als Appetizer
       
       Die kolumbianische Experimentalmusikerin Lucrecia Dalt hatte immer schon
       eine Pop-Ader. Das beweist auch ihre neue EP „cosa rara“.
       
 (DIR) Konzertempfehlungen für Berlin: Musik gegen Musik
       
       Die DDR-Avantgarde-Band Expander des Fortschritts kommt ins Urban Spree,
       Ja, Panik liefert Musik für Erwachsene, Laura Cahen macht besten French
       Pop.
       
 (DIR) Wieso das Netz Pitbull liebt: Glatzen und Feminismus
       
       Pitbull ist zurück. Aber nicht als Chartstürmer, sondern als Kultfigur des
       Internets. Taugt Mr. Worldwide vielleicht sogar als Feminismus-Ikone?
       
 (DIR) Album „Girl Missing“ von Albertine Sarge: Sie ist eine Boje
       
       Albertine Sarges hat in ihrer Kreuzberger Jugend viel hippieske Musik
       gehört und legt nun das Album „Girl Missing“ über Freundschaften vor.