# taz.de -- Essay
(DIR) Neues Buch von Maggie Nelson: Choose your battles
Die Schriftstellerin Maggie Nelson widmet sich in ihrem neuen Buch „The
Slicks“ dem Popstar Taylor Swift und der Dichterin Sylvia Plath. Warum
bloß?
(DIR) Persönlicher Essay zum Nahost-Konflikt: Die Mauer zwischen ihnen
Der jüdisch-amerikanische Publizist Yossi Klein Halevi lädt in seinem Essay
„Briefe an meinen palästinensischen Nachbarn“ zum Perspektivwechsel ein.
(DIR) Naive KI-Hoffnungen in der Verwaltung: „Kann man da was mit KI machen?“
Wenn Kommunen die Chancen von KI nutzen, entstehen Risiken. Und es geht
keineswegs allein um Deepfakes, Datenschutz und Diskriminierung.
(DIR) Ende des Worst-Case-Szenarios fürs Klima: Die tröstende Umarmung
Die Klimakrise wird gar nicht so schlimm, sagen rechte Medien und Öl-Lobby.
Wer dieses Narrativ entkräften will, muss seine emotionale Macht verstehen.
(DIR) Europas unsichtbare Festung: Die halbe Straße kannte meinen Namen
Unser Autor reist nach Brasilien und an einem Tag kennt ihn die ganze
Straße. Gehört die Zukunft Gesellschaften, in denen Fremde miteinander
sprechen?
(DIR) Essays von Karl Ove Knausgård: Und meint sich aber eigentlich selbst
Der Methode Karl Ove Knausgårds, sein Leben nachzuerzählen, kommt man in
seinen Essays auf die Spur. Sein Verhältnis zu Autorinnen bleibt schwierig.
(DIR) Zum Sieg der demokratischen Mitte: Noch ist Frankreich nicht verloren
Die Links-rechts-Polarisierung hat bei den Kommunalwahlen nicht mehr
gezogen. Demokratische Linke und Konservative können Systemsprenger
besiegen.
(DIR) Krieg und Treibstoffpreise: Wenn Öl und Gas zur Waffe werden
Fossile Brennstoffe sind unverzichtbar. Daran ändert auch die Energiewende
nichts. Das macht schwache Länder stark – und Donald Trump jetzt machtlos.
(DIR) Essayfilm „sr“ von Lea Hartlaub: Suche Tier mit langem Hals
Lea Hartlaubs dokumentarischer Essayfilm „sr“ verwebt die Geschichte der
Giraffe zu einem Geflecht aus Gedanken und Ideen. Und sagt: Alles ist mit
allem verbunden.
(DIR) Grüne in Baden-Württemberg: Die neuen Konservativen
Sind Kretschmann und sein möglicher Amtsnachfolger Özdemir gar keine
„richtigen Grünen“? Eine Bestandsaufnahme vor der Wahl in
Baden-Württemberg.
(DIR) Die DDR: Irgendwann kommt was
Eine große Müdigkeit prägte die letzten Jahre der DDR. Die kollektive
Erschöpfung ist bis heute zu spüren – und hat auch politische Folgen.
(DIR) Krieg in der Ukraine: Weiterleben, trotz allem
Vier Jahre Vollinvasion haben das ukrainische Volk mürbe gemacht. Trotzdem
bleiben die Menschen stark – um ihrer Würde und der Gerechtigkeit willen.
(DIR) Britische Poesie: Von der Pflicht, untröstlich zu bleiben
Lyrikerin Fran Lock hat einen Hybrid aus Essay und Poesie geschrieben.
„Manifest für eine Arbeiter:innenklassenpoetik“ knüpft an widerständige
Traditionen an.
(DIR) Liebe als politische Kraft: „Wir brauchen Inseln der Liebe“
Daniel Schreiber ist davon überzeugt, dass Liebe gegen politische
Polarisierung hilft. Ein Gespräch über Härte, Feindbilder und
Schreibworkshops.
(DIR) Künstliche Intelligenz versus Menschen: Streng dich doch mal an
Während die KI-Revolution in vollem Gange ist, sorgt sich unsere Autorin um
ihr Gehirn. Geben wir gerade das Schönste am Menschsein leichtfertig auf?
(DIR) Essay über Moral in der Politik: Nützliche Moralkeule
Rückgrat zeigen: Anne Rabe dekliniert in ihrem Essay „Das M-Wort“ durch,
wie der gesellschaftliche Rechtsruck gestoppt werden kann.
(DIR) Buchessay über Krautrockband Can: Im Mosaik der Echokammern
Hendrik Otremba hat ein kluges Buchessay über die Kölner Krautrockband Can
geschrieben. Er macht ihr komplexes Werk für jüngere Menschen verständlich.
(DIR) Essay über Migration: Hauptsache, der Rundfunkbeitrag ist bezahlt!
Ursula Krechels neuer Essay stellt sich gegen die Negativstimmung, die in
Migration das Unheil unserer Zeit ausmachen will.
(DIR) Essay über Dick Pics: Symbolisch flexible Pimmel
Der Penis als Bildmotiv. Die Publizistin Sarah Koldehoff untersucht in
einem lehrreichen Essay das Phänomen des Dick Pics.
(DIR) Buch über Erfolg der Nazi-Ideologie: Die Lust am Hass bleibt
Der Philosoph Menno ter Braak hat in den 1930er Jahren die rechte Ideologie
seziert. Dass seine Analyse stimmt, zeigt auch die AfD-Wählerschaft von
heute.
(DIR) Bonner Schau zu Susan Sontag: Sie machte Denken zur öffentlichen Praxis
Susan Sontag sollte man sich jetzt zu Gemüte führen. Warum, macht eine
Ausstellung über die Essayistin in der Bonner Bundeskunsthalle deutlich.
(DIR) Buch über Kryptojünger: Was ist schon eine Million gegen zehn?
Juan S. Guse hat Männer begleitet, die durch Kryptowährungen extrem reich
geworden sind. Er fragt sich: Was macht das mit ihnen – und kann ich das
auch?
(DIR) Ausstellung über Filmkünstler Grimonprez: Fetzen des Medienkonsums werden zur vibrierenden Schönheit
Filme des Belgiers Johan Grimonprez oszillieren zwischen freier Kunst,
politischem Essay und großem Kino. Das ZKM Karlsruhe zeigt das barocke
Werk.
(DIR) Die 135 Tage von Trump: Taco Man vs. die Sesamstraße
Nach vier Monaten im Amt werden die Grenzen von Trumps Willkür sichtbar.
Doch der Schaden, den er bereits angerichtet hat, ist gewaltig.
(DIR) Buch über die Arbeitswelt: Kampf dem Leistungsimperativ
Heike Geißler rechnet ab mit einer krankmachenden Arbeitswelt und lädt zum
Richtungswechsel ein.
(DIR) Essay über europäische Mythen: Die Macht des Ungefähren
Tomasz Różyckis „Feuerprobe“ ist ein klagender, aber nie anklagender Essay
über das, was Europa hätte sein können, aber nie geworden ist.
(DIR) Sportlicher Rundumschlag: Domestizierter Glam
Nicht mehr nur im Spitzensport, sondern auch in den Niederungen der
Randsportarten ist Sport zunehmend von Reichen für Reiche.
(DIR) Kritik an Social Media und Spielfilm: Kino ohne Außerhalb
Der Filmhistoriker Lars Henrik Gass kritisiert in einem Buchessay den
Stellenwert von Spielfilmen. Kino spiegle die narzisstische Gesellschaft
wider.
(DIR) „Atlas“ am Hamburger Schauspielhaus: Gruselig gut vernetzt
Calle Fuhr beleuchtet am Schauspielhaus Lobby-Organisationen wie „Atlas
Network“. Sein „Bühnenessay“ ignoriert leider die Möglichkeiten des
Theaters.
(DIR) Doku „Henry Fonda for President“ im Kino: Nach Reagans Rede war ihm übel
Gelungener Filmessay: In „Henry Fonda for President“ verknüpft Alexander
Horwath die Geschichten des Hollywoodstars und der USA äußerst
unterhaltsam.
(DIR) Ulf Poschardts Buch „Shitbürgertum“: Willst du mein Freund sein?
In „Shitbürgertum“ erklärt Ulf Poschardt einem links-grünen Milieu vulgär
den Krieg. Dabei wird deutlich, wie sehr er dieses eigentlich braucht.
(DIR) Negativismus in der Gesellschaft: Immerhin, wir leben noch
Dauernd schlagen uns schlechte Nachrichten aufs Gemüt und zahlen aufs Konto
der Rechten ein. Zeit für einen vorsichtigen Perspektivenwechsel.
(DIR) Mini-Essays der Buchpreisträgerin 2024: Das Gegenteil von Chaos
Martina Hefter schenkt uns ihre schönsten Buchstaben, Worte und Sätze für
den Winter. Kleine Geschichten über das Lebendigsein.
(DIR) Umgang mit einem schwierigen Jahr: Die Bedingung der Möglichkeit von Trost
So schwierig das nun endende Jahr war, es hinterlässt eine neue
Sensibilität für tröstliche Dinge. Welche das sein können.
(DIR) KI-Bildessay von Alexander Kluge: Nonlineare Raumdeutung
Der Filmemacher Alexander Kluge legt den Essay „Der Konjunktiv der Bilder.
Meine virtuelle Kamera (K. I.)“ vor. Darin wird er zum Techniktheoretiker.
(DIR) Rechte Politik: Verliebt ins Ressentiment
Die ostdeutschen Anhänger der AfD und die österreichischen der FPÖ sind
keine verirrten Protestwähler. Sie wollen die Gefühlsrohheit.
(DIR) Wahlbetrug in Venezuela: Das Drehbuch der autoritären Linken
Was derzeit in Venezuela geschieht, kommt unserem Autor bekannt vor. Ein
Essay zur Ideengeschichte des Wahlbetrugs.
(DIR) „Schlafen“ von Theresia Enzensberger: Die Schlaflosigkeitsveteranin
Über ihre eigenen schlaflosen Nächte und wie Schlaf und Kapitalismus
zusammenhängen schreibt Theresia Enzensberger in einem neuen Essay.
(DIR) Deutsche Kolonialvergangenheit: Verschleppte Versöhnung
Die aktuelle Ausgabe der „Maro-Hefte“ analysiert die juristischen
Auseinandersetzungen der Ovaherero und der Nama mit der Bundesrepublik.
(DIR) Essays von Jochen Schimmang: Dissidenz des Schweigens
Jochen Schimmang schätzt die Freiheit, seine Meinung für sich zu behalten.
Jetzt sind neue Essays erschienen: „Abschied von den Diskursteilnehmern“.
(DIR) Buch „Das Geheimnis der Rückkehr“: Auf dem Unabhängigkeitsboulevard
30 Jahre lang reiste der Essayist Stephan Wackwitz mit dem Goethe-Institut
um die Welt. In „Das Geheimnis der Rückkehr“ erzählt er davon.
(DIR) Essaybuch der US-Autorin Leslie Jamison: Vermissen, was nicht war
Wie Elternschaft und Kunst vereinen und mit dem Beziehungs-Aus umgehen? Im
Essaybuch „Splitter“ analysiert Leslie Jamison ihre vergangenen Jahre.
(DIR) Buchreihe über Naturphänomene: Im Sog der Hingabe
Mit seiner Reihe „European Essays on Nature and Landscape“ gelingt dem
Hamburger Verleger Klaas Jarchow eine fesselnde Neuentdeckung des
Bekannten.
(DIR) Essays von selbsternannten AfD-Experten: Hört auf zu labern
Seit den Demos gegen rechts fabulieren täglich Typen über die Folgen dieser
– ohne wirkliche Kenntnis. Dabei gibt es genug Expert:innen.
(DIR) Nahostkonflikt im Berliner Alltag: Aus der Wolke ragt ein Zeigefinger
Seit dem Hamas-Angriff auf Israel ist binäres Denken Trend. Könnte das auch
an der Verschiebung unserer Idee von innen und außen liegen?
(DIR) Kunst von Etel Adnan: In Farbe schreiben
Unsere Autorin verliert sich in den Gemälden und Gedichten von Etel Adnan.
Und erinnert sich dabei an nasse Wiesen und das tobende Meer in Irland.
(DIR) Wirtschaftskrise in Deutschland: Raus aus der Energieschockstarre
Besser sofort statt mit einem verfehlten „Sofortprogramm“: Mit zielgenauen
Maßnahmen lässt sich Deutschlands Wachstumsschwäche angehen.
(DIR) Muslimische Frauen in Spanien: Im Schoß des Islam
Muslimische Frauen in Spanien sehen sich vom Rassismus der Rechten
attackiert. Und vergessen von den Linken, die glauben, ihre Rechte zu
verteidigen.
(DIR) Lesefrust durch dicke Bücher: Prinzipien der Wälzer
Die Begeisterung für Literatur bleibt in manchem dicken Buch stecken.
Weniger kann da einen Gewinn an Leselust bedeuten. Ein Essay.
(DIR) Essayband von Schriftsteller Teju Cole: Persönlich, aber nicht privat
In seinen Essays entdeckt Cole in der westlichen Tradition heilende Kräfte.
Sie sollen auch wirken, wo koloniale Machtverhältnisse noch fortbestehen.