# taz.de -- Essay
       
 (DIR) Britische Poesie: Von der Pflicht, untröstlich zu bleiben
       
       Lyrikerin Fran Lock hat einen Hybrid aus Essay und Poesie geschrieben.
       „Manifest für eine Arbeiter:innenklassenpoetik“ knüpft an widerständige
       Traditionen an.
       
 (DIR) Liebe als politische Kraft: „Wir brauchen Inseln der Liebe“
       
       Daniel Schreiber ist davon überzeugt, dass Liebe gegen politische
       Polarisierung hilft. Ein Gespräch über Härte, Feindbilder und
       Schreibworkshops.
       
 (DIR) Künstliche Intelligenz versus Menschen: Streng dich doch mal an
       
       Während die KI-Revolution in vollem Gange ist, sorgt sich unsere Autorin um
       ihr Gehirn. Geben wir gerade das Schönste am Menschsein leichtfertig auf?
       
 (DIR) Essay über Moral in der Politik: Nützliche Moralkeule
       
       Rückgrat zeigen: Anne Rabe dekliniert in ihrem Essay „Das M-Wort“ durch,
       wie der gesellschaftliche Rechtsruck gestoppt werden kann.
       
 (DIR) Buchessay über Krautrockband Can: Im Mosaik der Echokammern
       
       Hendrik Otremba hat ein kluges Buchessay über die Kölner Krautrockband Can
       geschrieben. Er macht ihr komplexes Werk für jüngere Menschen verständlich.
       
 (DIR) Essay über Migration: Hauptsache, der Rundfunkbeitrag ist bezahlt!
       
       Ursula Krechels neuer Essay stellt sich gegen die Negativstimmung, die in
       Migration das Unheil unserer Zeit ausmachen will.
       
 (DIR) Essay über Dick Pics: Symbolisch flexible Pimmel
       
       Der Penis als Bildmotiv. Die Publizistin Sarah Koldehoff untersucht in
       einem lehrreichen Essay das Phänomen des Dick Pics.
       
 (DIR) Buch über Erfolg der Nazi-Ideologie: Die Lust am Hass bleibt
       
       Der Philosoph Menno ter Braak hat in den 1930er Jahren die rechte Ideologie
       seziert. Dass seine Analyse stimmt, zeigt auch die AfD-Wählerschaft von
       heute.
       
 (DIR) Bonner Schau zu Susan Sontag: Sie machte Denken zur öffentlichen Praxis
       
       Susan Sontag sollte man sich jetzt zu Gemüte führen. Warum, macht eine
       Ausstellung über die Essayistin in der Bonner Bundeskunsthalle deutlich.
       
 (DIR) Buch über Kryptojünger: Was ist schon eine Million gegen zehn?
       
       Juan S. Guse hat Männer begleitet, die durch Kryptowährungen extrem reich
       geworden sind. Er fragt sich: Was macht das mit ihnen – und kann ich das
       auch?
       
 (DIR) Ausstellung über Filmkünstler Grimonprez: Fetzen des Medienkonsums werden zur vibrierenden Schönheit
       
       Filme des Belgiers Johan Grimonprez oszillieren zwischen freier Kunst,
       politischem Essay und großem Kino. Das ZKM Karlsruhe zeigt das barocke
       Werk.
       
 (DIR) Die 135 Tage von Trump: Taco Man vs. die Sesamstraße
       
       Nach vier Monaten im Amt werden die Grenzen von Trumps Willkür sichtbar.
       Doch der Schaden, den er bereits angerichtet hat, ist gewaltig.
       
 (DIR) Buch über die Arbeitswelt: Kampf dem Leistungsimperativ
       
       Heike Geißler rechnet ab mit einer krankmachenden Arbeitswelt und lädt zum
       Richtungswechsel ein.
       
 (DIR) Essay über europäische Mythen: Die Macht des Ungefähren
       
       Tomasz Różyckis „Feuerprobe“ ist ein klagender, aber nie anklagender Essay
       über das, was Europa hätte sein können, aber nie geworden ist.
       
 (DIR) Sportlicher Rundumschlag: Domestizierter Glam
       
       Nicht mehr nur im Spitzensport, sondern auch in den Niederungen der
       Randsportarten ist Sport zunehmend von Reichen für Reiche.
       
 (DIR) Kritik an Social Media und Spielfilm: Kino ohne Außerhalb
       
       Der Filmhistoriker Lars Henrik Gass kritisiert in einem Buchessay den
       Stellenwert von Spielfilmen. Kino spiegle die narzisstische Gesellschaft
       wider.
       
 (DIR) „Atlas“ am Hamburger Schauspielhaus: Gruselig gut vernetzt
       
       Calle Fuhr beleuchtet am Schauspielhaus Lobby-Organisationen wie „Atlas
       Network“. Sein „Bühnenessay“ ignoriert leider die Möglichkeiten des
       Theaters.
       
 (DIR) Doku „Henry Fonda for President“ im Kino: Nach Reagans Rede war ihm übel
       
       Gelungener Filmessay: In „Henry Fonda for President“ verknüpft Alexander
       Horwath die Geschichten des Hollywoodstars und der USA äußerst
       unterhaltsam.
       
 (DIR) Ulf Poschardts Buch „Shitbürgertum“: Willst du mein Freund sein?
       
       In „Shitbürgertum“ erklärt Ulf Poschardt einem links-grünen Milieu vulgär
       den Krieg. Dabei wird deutlich, wie sehr er dieses eigentlich braucht.
       
 (DIR) Negativismus in der Gesellschaft: Immerhin, wir leben noch
       
       Dauernd schlagen uns schlechte Nachrichten aufs Gemüt und zahlen aufs Konto
       der Rechten ein. Zeit für einen vorsichtigen Perspektivenwechsel.
       
 (DIR) Mini-Essays der Buchpreisträgerin 2024: Das Gegenteil von Chaos
       
       Martina Hefter schenkt uns ihre schönsten Buchstaben, Worte und Sätze für
       den Winter. Kleine Geschichten über das Lebendigsein.
       
 (DIR) Umgang mit einem schwierigen Jahr: Die Bedingung der Möglichkeit von Trost
       
       So schwierig das nun endende Jahr war, es hinterlässt eine neue
       Sensibilität für tröstliche Dinge. Welche das sein können.
       
 (DIR) KI-Bildessay von Alexander Kluge: Nonlineare Raumdeutung
       
       Der Filmemacher Alexander Kluge legt den Essay „Der Konjunktiv der Bilder.
       Meine virtuelle Kamera (K. I.)“ vor. Darin wird er zum Techniktheoretiker.
       
 (DIR) Rechte Politik: Verliebt ins Ressentiment
       
       Die ostdeutschen Anhänger der AfD und die österreichischen der FPÖ sind
       keine verirrten Protestwähler. Sie wollen die Gefühlsrohheit.
       
 (DIR) Wahlbetrug in Venezuela: Das Drehbuch der autoritären Linken
       
       Was derzeit in Venezuela geschieht, kommt unserem Autor bekannt vor. Ein
       Essay zur Ideengeschichte des Wahlbetrugs.
       
 (DIR) „Schlafen“ von Theresia Enzensberger: Die Schlaflosigkeitsveteranin
       
       Über ihre eigenen schlaflosen Nächte und wie Schlaf und Kapitalismus
       zusammenhängen schreibt Theresia Enzensberger in einem neuen Essay.
       
 (DIR) Deutsche Kolonialvergangenheit: Verschleppte Versöhnung
       
       Die aktuelle Ausgabe der „Maro-Hefte“ analysiert die juristischen
       Auseinandersetzungen der Ovaherero und der Nama mit der Bundesrepublik.
       
 (DIR) Essays von Jochen Schimmang: Dissidenz des Schweigens
       
       Jochen Schimmang schätzt die Freiheit, seine Meinung für sich zu behalten.
       Jetzt sind neue Essays erschienen: „Abschied von den Diskursteilnehmern“.
       
 (DIR) Buch „Das Geheimnis der Rückkehr“: Auf dem Unabhängigkeitsboulevard
       
       30 Jahre lang reiste der Essayist Stephan Wackwitz mit dem Goethe-Institut
       um die Welt. In „Das Geheimnis der Rückkehr“ erzählt er davon.
       
 (DIR) Essaybuch der US-Autorin Leslie Jamison: Vermissen, was nicht war
       
       Wie Elternschaft und Kunst vereinen und mit dem Beziehungs-Aus umgehen? Im
       Essaybuch „Splitter“ analysiert Leslie Jamison ihre vergangenen Jahre.
       
 (DIR) Buchreihe über Naturphänomene: Im Sog der Hingabe
       
       Mit seiner Reihe „European Essays on Nature and Landscape“ gelingt dem
       Hamburger Verleger Klaas Jarchow eine fesselnde Neuentdeckung des
       Bekannten.
       
 (DIR) Essays von selbsternannten AfD-Experten: Hört auf zu labern
       
       Seit den Demos gegen rechts fabulieren täglich Typen über die Folgen dieser
       – ohne wirkliche Kenntnis. Dabei gibt es genug Expert:innen.
       
 (DIR) Nahostkonflikt im Berliner Alltag: Aus der Wolke ragt ein Zeigefinger
       
       Seit dem Hamas-Angriff auf Israel ist binäres Denken Trend. Könnte das auch
       an der Verschiebung unserer Idee von innen und außen liegen?
       
 (DIR) Kunst von Etel Adnan: In Farbe schreiben
       
       Unsere Autorin verliert sich in den Gemälden und Gedichten von Etel Adnan.
       Und erinnert sich dabei an nasse Wiesen und das tobende Meer in Irland.
       
 (DIR) Wirtschaftskrise in Deutschland: Raus aus der Energieschockstarre
       
       Besser sofort statt mit einem verfehlten „Sofortprogramm“: Mit zielgenauen
       Maßnahmen lässt sich Deutschlands Wachstumsschwäche angehen.
       
 (DIR) Muslimische Frauen in Spanien: Im Schoß des Islam
       
       Muslimische Frauen in Spanien sehen sich vom Rassismus der Rechten
       attackiert. Und vergessen von den Linken, die glauben, ihre Rechte zu
       verteidigen.
       
 (DIR) Lesefrust durch dicke Bücher: Prinzipien der Wälzer
       
       Die Begeisterung für Literatur bleibt in manchem dicken Buch stecken.
       Weniger kann da einen Gewinn an Leselust bedeuten. Ein Essay.
       
 (DIR) Essayband von Schriftsteller Teju Cole: Persönlich, aber nicht privat
       
       In seinen Essays entdeckt Cole in der westlichen Tradition heilende Kräfte.
       Sie sollen auch wirken, wo koloniale Machtverhältnisse noch fortbestehen.
       
 (DIR) Essay über Schwangerschaftsabbruch: Was nicht geteilt werden darf
       
       Bekannt geworden ist die Französin Pauline Harmange mit ihrem Essay „ich
       hasse männer“. Jetzt legt sie nach mit einem Buch über Abtreibung.
       
 (DIR) Menschen im Weltraum: Da oben reden sie noch
       
       Die bemenschte Raumfahrt: Eine Umweltkatastrophe, die abgeschafft gehört?
       Oder ein Labor für echte internationale Zusammenarbeit?
       
 (DIR) Brief an das eigene Baby: „Ich denke jetzt oft an Alan Kurdi“
       
       Unser Autor schreibt einen Brief an seine neun Monate alte Tochter. Es ist
       ein trauriger und wütender Brief – aber ohne Hoffnung ist er nicht.
       
 (DIR) Annie Ernaux' Familienleben im Film: Der heimlich geschriebene Roman
       
       Familienaufnahmen geben in „Annie Ernaux – Die Super-8-Jahre“ Einblick in
       das Leben einer Mutter. Die sondert sich ab und wird zur Autorin.
       
 (DIR) Buch über George Orwell als Gärtner: Die Blumen des Dystopikers
       
       Die US-Schriftstellerin Rebecca Solnit hat für ihr neues Buch über George
       Orwells Leben als Gärtner recherchiert – eine anregende Lektüre.
       
 (DIR) Antisemitismus und Rassismus: Juden zählen nicht
       
       In Ländern des Globalen Südens bedient Antisemitismus oft ein
       postkoloniales Narrativ. Doch auch in Deutschland werden Juden weiter
       ausgegrenzt.
       
 (DIR) Konflikte im Theater: Spielst du noch? Lehrst du schon?
       
       Theater kann eine Zumutung sein. Oft aber mangelt es bei Themen der Gender-
       und Identitätspolitik an Reibung. Eine Suche nach offenen Denkräumen.
       
 (DIR) Essay der Lyrikerin Volha Hapeyeva: „Sprache ist nie neutral“
       
       Die belarussische Lyrikerin Volha Hapeyeva lebt im deutschen Exil. Und
       fühlt sich dort schon fast ein wenig zu Hause.
       
 (DIR) Essay zu Schriftsteller Michael Rutschky: Mit Madonna auf der Autobahn
       
       Der Autor Marc Degens führt mit einem Essay über Schriftsteller Michael
       Rutschky vor, wie autofiktionales Schreiben sein kann: „Selfie ohne
       Selbst“.
       
 (DIR) Essay über Religion: Religion als verbindende Kraft
       
       In seiner posthum erschienenen Schrift beschwört der Philosoph Michel
       Serres die große Erzählung, deren Ende die Postmoderne allseits verkündet
       hatte.
       
 (DIR) Essayband von Mely Kiyak: Krise, für wen eigentlich?
       
       Soll man lachen oder weinen? In kurzen Essays spitzt die Kolumnistin Mely
       Kiyak die Diskussionen um Migrationspolitik zu.
       
 (DIR) Virales Essay über Machtmissbrauch: Keine Grauzonen
       
       Grenzt ungewollte Zuneigung an sexualisierte Gewalt? Eine junge Frau hat
       über ihre schmerzhaften Erfahrungen mit einem Schauspieler geschrieben.