# taz.de -- Israel und USA im Krieg mit Iran: Nato fängt laut Türkei eine Rakete aus Iran ab
       
       > Spanien erneuert seine Absage an den Krieg. Israel startet weitere
       > Angriffe auf Iran und Libanon. USA versenken laut Hegseth iranisches
       > Kriegsschiff.
       
 (IMG) Bild: Eine Karte der Operation „EPIC FURY – Die ersten 100 Stunden“, die während der Pressekonferenz mit Verteidigungsminister Pete Hegseth und Generalstabschef General Dan Caine im Pentagon gezeigt wird
       
       ## 17.22 Uhr: Türkei bereitet sich auf Flüchtlingswelle aus dem Iran vor
       
       rtr | Die Türkei bereitet sich wegen des Krieges im Nachbarland Iran auf
       einen möglichen Flüchtlingszustrom vor. Es seien Pläne ausgearbeitet
       worden, die unter anderem ‌Pufferzonen entlang der Grenze und die
       Errichtung von Zeltlagern vorsähen, sagt Innenminister Mustafa Ciftci in
       Ankara. Die Behörden hätten zunächst Kapazitäten für die ‌Aufnahme von bis
       zu 90.000 Menschen geschaffen. Aktuell seien an den drei Grenzübergängen
       jedoch keine ungewöhnlichen Bewegungen zu beobachten.
       
       ## 17:21 Uhr: Pistorius: „Deutschland ist nicht Kriegspartei“
       
       afp | Deutschland wird sich nach den Worten von Bundesverteidigungsminister
       Boris Pistorius (SPD) nicht am Iran-Krieg beteiligen. „Deutschland ist
       nicht Kriegspartei“, sagte Pistorius am Mittwoch im Bundestag. „Deutschland
       wird sich an diesem Krieg nicht beteiligen.“ Zugleich kritisierte
       Pistorius, dass die USA und Israel „keine Exit-Strategie“ hätten. „Es ist
       illusorisch zu denken, die Konflikte der Region ließen sich allein mit
       militärischer Gewalt und Alleingängen lösen.“
       
       ## 17:17 Uhr: Unicef: Sieben Kinder bei israelischen Angriffen im Libanon
       getötet
       
       dpa | Bei israelischen Angriffen im Libanon sind nach Angaben des
       UN-Kinderhilfswerks Unicef innerhalb der vergangenen 24 Stunden sieben
       Kinder getötet worden. Das meldete Unicef unter Berufung auf das
       libanesische Gesundheitsministerium. 38 weitere Kinder seien verletzt
       worden. Rund 60.000 Menschen, darunter ca. 18.000 Kinder, seien in der
       gleichen Zeit von ihren Wohnorten vertrieben worden.
       
       ## 16.26 Uhr: Pentagon untersucht Angriff auf Schule im Iran
       
       dpa | US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat nach Berichten über einen
       Angriff auf eine Mädchenschule im Süden des Irans eine Untersuchung
       angekündigt. „Alles, was ich sagen kann, ist, dass wir das untersuchen“,
       sagte Hegseth bei einer Pressekonferenz zur US-Militäroperation gegen den
       Iran. „Wir greifen natürlich niemals zivile Ziele an.“ Der Minister äußerte
       sich damit zu Medienberichten über einen Angriff auf eine Schule am
       Samstag. Berichten zufolge wurden mehr als 160 Menschen getötet, die
       meisten davon Kinder. Hegseth kritisierte zugleich die Berichterstattung
       über solche Vorfälle. Alles laufe erfolgreich und zielgerichtet ab, „aber
       wenn ein paar Drohnen durchkommen oder tragische Dinge passieren, ist das
       eine Schlagzeile auf Seite eins“, sagte er mit Blick auf Iran.
       
       ## 16.23 Uhr: Armee: Zwei israelische Soldaten im Libanon verletzt
       
       afp | Im Libanon sind zwei israelische Soldaten bei einem Angriff der
       pro-iranischen Hisbollah-Miliz verletzt worden. Die beiden Soldaten seien
       am Morgen durch Panzerabwehr-Beschuss auf im Südlibanon stationierte
       Truppen verletzt worden, erklärten die israelischen Streitkräfte am
       Mittwoch. Die Verletzten seien in ein Krankenhaus gebracht worden. Die
       Hisbollah bestätigte ihrerseits einen Angriff auf zwei israelische
       Militärfahrzeuge im libanesischen Grenzdorf Hula. Die Miliz habe zudem
       einen Militärstützpunkt in der Nähe von Tel Aviv im Zentrum Israels sowie
       einen Marinestützpunkt in Haifa im Norden des Landes mit Drohnen
       angegriffen.
       
       15.05 Uhr: Israels Luftwaffe greift Flughafen in Teheran an
       
       dpa | Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben den Flughafen Mehrabad
       in der iranischen Hauptstadt Teheran angegriffen. Es seien dort
       „Verteidigungs- und Aufklärungssysteme“ der iranischen Führung außer
       Gefecht gesetzt worden, hieß es in einer Mitteilung. Diese hätten eine
       Bedrohung für Flugzeuge der israelischen Luftwaffe dargestellt. Israels
       Militär setze seine Bemühungen fort, die gesamte Infrastruktur des
       iranischen Machtapparats zu schwächen. Der Flughafen Mehrabad wird vor
       allem für Inlandsflüge genutzt. Er verfügt über einen militärischen Teil
       und dient als Basis der Regierungsflotte. Der internationale Flughafen
       befindet sich rund 40 Kilometer südlich der Hauptstadt.
       
       ## 15.04 Uhr: Opposition: Ein Toter bei Raketenangriff im Nordirak
       
       afp | Im Nordirak ist am Mittwoch ein iranisch-kurdischer Kämpfer bei einem
       Raketenangriff auf die Kurdische Freiheitspartei (PAK) deren Angaben
       zufolge getötet worden. Der Iran habe „drei Raketen auf ein Lager der PAK
       abgefeuert“, in dem Familien lebten, sagte ein Sprecher der Partei, Chalil
       Sanani. Ein Wachmann sei getötet worden. Drei weitere Menschen wurden
       demnach verletzt. Die iranischen Revolutionsgarden teilten indes mit, sie
       hätten bewaffnete feindliche Oppositionsgruppen in der autonomen kurdischen
       Region im benachbarten Irak angegriffen. „Stützpunkte und Hauptquartiere
       der (kurdischen Partei) Komala und antirevolutionäre Gruppen wurden
       erfolgreich mit drei Raketen“ getroffen, hieß es in einer Erklärung der
       Revolutionsgarden.
       
       ## LNG-Lieferstopp: Katar erklärt „höhere Gewalt“
       
       dpa | Das wichtige Förderland Katar zieht Konsequenzen aus dem Iran-Krieg –
       mit Folgen für die weltweiten Energiemärkte. Das katarische Öl- und
       Gasunternehmen Qatar Energy rief für seine ausgesetzten Lieferungen von
       Flüssigerdgas (LNG) und damit verbundenen Produkten den Zustand der
       „höheren Gewalt“ (Force Majeure) aus. Die Erklärung entbindet einen
       Vertragspartner rechtlich von seinen Lieferpflichten. Katar ist einer der
       größten Produzenten von Flüssigerdgas und deckt ungefähr ein Fünftel des
       weltweiten Bedarfs. Seit Beginn der Woche sind Exporte von LNG-Flüssiggas
       aus dem arabischen Land aber infolge des Iran-Kriegs gestoppt.
       
       14.35 Uhr: Hegseth: USA versenken iranisches Kriegsschiff mit Torpedo
       
       ap/rtr | Die USA haben nach Angaben von Verteidigungsminister Pete Hegseth
       in internationalen Gewässern ein iranisches Kriegsschiff mit einem Torpedo
       versenkt. Das Torpedo sei von einem U-Boot abgefeuert worden, erklärte der
       Pentagonchef am Mittwoch. Bei einer Pressekonferenz sagte Hegseth, der
       nächtliche Angriff sei der erste dieser Art auf einen Feind seit dem
       Zweiten Weltkrieg gewesen. „Ein amerikanisches U-Boot versenkte ein
       iranisches Kriegsschiff, das sich in internationalen Gewässern in
       Sicherheit wähnte“, sagte Hegseth. „Stattdessen wurde es von einem Torpedo
       versenkt.“ Hegseth sieht die USA im Krieg gegen den Iran auf Siegeskurs.
       Außerdem könne ‌das US-Militär so lange kämpfen wie nötig. „Unsere
       Luftabwehr und die unserer Verbündeten verfügen über mehr als genug
       Reserven. Wir können ‌diesen Kampf problemlos so lange fortführen wie
       nötig.“ Die USA wollen zudem ihre Angriffe auf den Iran ausweiten. Künftig
       würden auch Ziele im Landesinneren beschossen, kündigt ‌US-Generalstabschef
       Dan Caine an. Er begründet dies damit, dass der Iran im Verlauf des Krieges
       weniger Raketen und Drohnen ‌abfeuere. Es würden auch weiterhin die
       Infrastruktur des Irans und seine Marine angegriffen.
       
       ## 14.31 Uhr: Drohnenangriff auf Zypern: Deutschland plant keine Entsendung
       von Militär
       
       afp | Nach den Drohnenangriffen auf den britischen Militärstützpunkt
       Akrotiri auf Zypern plant die Bundesregierung keine militärische
       Unterstützung für die Region. Im Rahmen der regionalen Abdeckung auch des
       Nato-Gebietes sei „dort hinreichend Vorsorge getroffen“, sagte ein Sprecher
       des Auswärtigen Amtes am Mittwoch in Berlin. Die Lage könne sich allerdings
       jederzeit ändern. Nach den Drohnenangriffen auf Zypern im Zuge des
       Iran-Krieges hatten Großbritannien und Frankreich die Entsendung jeweils
       eines Kriegsschiffes mit Gerät zur Raketen- und Drohnenabwehr in die
       Mittelmeerregion angekündigt. Griechenland entsandte zwei Fregatten und
       F-16-Kampfjets.
       
       14.18 Uhr: Israels Armee ruft Menschen im Südlibanon zu Evakuierung auf
       
       afp | Angesichts der verstärkten Offensive gegen die libanesische
       Hisbollah-Miliz im Zuge des Iran-Kriegs hat Israel die Menschen im
       Südlibanon dazu aufgerufen, sich im Norden des Landes in Sicherheit zu
       bringen. Die Bewohner des mehrere hundert Quadratmeter großen Gebiets
       sollten sich „sofort in Gebiete nördlich des Litani-Flusses“ begeben,
       erklärte Armeesprecher Avichay Adraee am Mittwoch im Onlinedienst X. Das
       libanesische Gesundheitsministerium meldete derweil elf Tote bei
       israelischen Luftangriffen.
       
       14.16 Uhr: Golestanpalast bei Militärangriffen beschädigt
       
       dpa | Bei den israelisch-amerikanischen Angriffen auf den Iran ist der
       berühmte Golestanpalast in Mitleidenschaft gezogen worden. Wie die
       Regierung in Teheran mitteilte, wurde ein Teil des einstigen
       Regierungspalastes der Kadscharen-Dynastie mit seiner prunkvollen
       verspiegelten Innenarchitektur beschädigt. Der Palast im Herzen der
       Millionenmetropole Teheran wurde im Jahr 2013 in die Liste der
       Weltkulturerbestätten der Unesco aufgenommen. Irans Regierung sprach von
       einem schweren Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht. Der Palast zählt
       zu den beliebtesten Touristenattraktionen in Teheran. In einem Brief
       forderte Irans Kulturminister Resa Salehi Amiri die UN-Kulturorganisation
       auf, Expertenteams in sein Land zu schicken, um die Schäden zu begutachten.
       Auch Teile des Großen Basars von Teheran, als eines der wichtigsten
       Bestandteile der historischen Struktur der Hauptstadt, hätten Schäden
       erlitten.
       
       ## 14.15 Uhr: Containerschiff von Projektil in Straße von Hormus getroffen
       
       rtr | Ein Schiff ist nach Angaben der Risikomanagementfirma Vanguard in der
       Straße von Hormus von einem „unbekannten Projektil“ ‌getroffen worden. Die
       Besatzung habe das unter maltesischer Flagge fahrende Containerschiff
       „Safeen Prestige“ verlassen, hieß es in Schifffahrtskreisen. ‌Das Projektil
       schlug laut Vanguard knapp über der Wasserlinie ein und löste ein Feuer im
       Maschinenraum aus. Der Vorfall habe sich etwa zwei Seemeilen nördlich von
       Oman erreignet. Berichte über Umweltauswirkungen gebe es bislang nicht.
       Nach Angaben der britischen Marinebehörde UKMTO wurden auch keine
       Verletzten gemeldet.
       
       ## 14.08: Uhr: Iranischer Kleriker: Wahl des Obersten Führers steht kurz
       bevor
       
       ap | Ein führender iranischer Geistlicher rechnet mit einer baldigen
       Entscheidung über die Nachfolge des getöteten Obersten Führers Ajatollah
       Ali Chamenei. Ajatollah Ahmed Chatami erklärte am Mittwoch: „Die Optionen
       sind klar geworden.“ Seine Äußerungen wurden im Staatsfernsehen übertragen.
       Chatami gehört dem Expertenrat an, der mit der Wahl des nächsten
       geistlichen Oberhaupts der Islamischen Republik Iran betraut ist.
       
       ## 14.04 Uhr: USA: Notfalls sorgt US-Marine für sichere Tanker-Passage
       
       rtr | Die Ölmärkte sind laut US-Finanzminister Scott Bessent trotz des
       Krieges im Iran gut versorgt. „Es ‌befinden sich Hunderte Millionen Barrel
       auf dem Wasser fernab des Golfs“, sagt Bessent dem Sender CNBC. Die
       ‌US-Regierung plane zudem eine Reihe weiterer Ankündigungen. Sollte es
       nötig sein, werde die US-Marine für eine sichere Passage von Öltankern
       durch die Straße von Hormus sorgen.
       
       ## 13.57 Uhr: Nato sichert Türkei nach Raketen-Vorfall Solidarität zu
       
       rtr | Die Nato verurteilt das Vorgehen des Iran scharf, nachdem das
       Verteidigungsministerium ‌in Ankara mitgeteilt hat, dass die Türkei mit
       einer Rakete aus dem Iran beschossen worden sei. Das ‌Bündnis stehe fest an
       der Seite aller Alliierten, also auch der Türkei, erklärt eine
       Nato-Sprecherin weiter. Das türkische Außenministerium legt
       Diplomatenkreisen zufolge zudem Protest bei dem iranischen Außenministerium
       ein. Die vom Iran aus gestartete Rakete war nach türkischen Angaben auf die
       Türkei gerichtet, sei aber von der Nato-Flugabwehr abgefangen worden.
       
       13.53 Uhr: Mehrere Leichen aus Kriegsschiff vor Küste Sri Lankas geborgen
       
       afp | Vor der Küste Sri Lankas ist am Mittwoch ein iranisches Kriegsschiff
       aus bislang ungeklärter Ursache gesunken. In der Nähe der gesunkenen
       Fregatte „IRIS Dena“ seien mehrere Leichen geborgen worden, sagte
       Marinesprecher Buddhika Sampath vor Journalisten. 148 weitere Matrosen
       blieben vermisst, wie der srilankische Außenminister Vijitha Herath vor dem
       Parlament sagte. Die Fregatte mit 180 Besatzungsmitgliedern an Bord hatte
       Herath zufolge am frühen Mittwochmorgen etwa 40 Kilometer südlich der
       srilankischen Küste einen Notruf abgesetzt.
       
       Bei Eintreffen der Rettungsboote der Marine sei das Kriegsschiff bereits
       vollständig gesunken und nur noch eine Ölspur zu sehen gewesen.
       Besatzungsmitglieder berichteten von einer Explosion. Das Kriegsschiff
       hatte demnach zuvor an einer Militärübung im ostindischen Hafen
       Visakhapatnam teilgenommen. 32 Iraner seien gerettet und ins Krankenhaus
       gebracht worden, sagte der Außenminister. Zwei Schiffe der Marine und ein
       Flugzeug suchten demnach nach Überlebenden.
       
       13.39 Uhr: Staatsmedien: 1045 Tote im Iran seit Kriegsbeginn
       
       afp | Seit Beginn des US-israelischen Krieges gegen den Iran sind
       staatlichen Angaben zufolge insgesamt 1045 Menschen im Iran getötet worden.
       „Während der militärischen Aggression“ von Seiten Israels und der USA gegen
       „unser islamisches Vaterland wurden 1045 unserer geliebten Soldaten und
       Zivilisten getötet“, erklärte die staatliche Nachrichtenagentur Irna am
       Mittwoch unter Berufung auf die Stiftung für Märtyrer und Veteranen. Am
       Dienstag hatte der iranische Rote Halbmond in seiner letzten Bilanz
       beruhend auf offiziellen Angaben insgesamt 787 Tote gemeldet. Die Zahlen
       lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
       
       ## 13.30 Uhr: Britische Seefahrtbehörde: Frachter getroffen
       
       rtr | Die britische Seeschiffahrtbehörde UKMTO teilt mit, ein
       Containerschiff in der ‌Straße von Hormus nördlich von Oman habe einen
       Treffer knapp über der Wasserlinie gemeldet. Im Maschinenraum ‌sei ein
       Feuer ausgebrochen.
       
       ## 13.28 Uhr: Iranische Revolutionsgarde droht mit weitreichenden
       Zerstörungen
       
       ap | Die iranische Revolutionsgarde hat mit einer großflächigen Eskalation
       des Krieges gegen Israel und die USA gedroht. Die Garde sei darauf
       vorbereitet, die militärische und wirtschaftliche Infrastruktur der Region
       zu zerstören, erklärte sie am Mittwoch im Staatsfernsehen. Das US-Militär
       nutze zivile Einrichtungen als Deckung. „Die fortgesetzten Machenschaften
       und Täuschungsmanöver der Vereinigten Staaten in der Region werden zur
       vollständigen Zerstörung der militärischen und wirtschaftlichen
       Infrastruktur der Region führen“, erklärte die Revolutionsgarde. Beweise
       führte sie nicht an.
       
       13.27 Uhr: Paralleler Angriff auf Tel Aviv aus Iran und Libanon
       
       dpa | Der Großraum Tel Aviv ist parallel mit Raketen aus dem Iran und aus
       dem Libanon angegriffen worden. Dies bestätigte ein israelischer
       Armeesprecher. Es seien eine Rakete aus dem Iran und mehrere von der
       libanesischen Hisbollah-Miliz abgefeuert worden. Das Militär sei dabei,
       diese abzufangen. Ein Einwohner der Stadt Tel Aviv berichtete von massiven
       Explosionsgeräuschen. Die Polizei teilte mit, es seien in mehreren Gebieten
       in Tel Aviv Raketentrümmer niedergegangen. Der staatliche iranische
       Rundfunk berichtete von einer neuen Welle von Raketen aus dem Iran in
       Richtung der „besetzten Gebiete“ (Israel).
       
       ## 13.15 Uhr: Italien will Golfstaaten mit Luftabwehrsystem unterstützen
       
       rtr | Italien steht Insidern zufolge kurz davor, den Golfstaaten
       ‌militärische Hilfe zu leisten. Die Regierung in Rom werde voraussichtlich
       ein Luftabwehrsystem vom ‌Typ SAMP/T liefern, um Angriffe des Irans
       abzuwehren, sagen zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Eine
       endgültige Entscheidung sei zwar noch nicht gefallen, die Regierung prüfe
       aber entsprechende Anfragen. Ein Abzug von Systemen aus der Ukraine wird
       den Kreisen zufolge ausgeschlossen.
       
       ## 🐾 13.10 Uhr: Spanien gegen US-Angriff auf Iran: Widerstand siempre
       
       taz | Spanien kritisiert den Krieg gegen Iran und erntet damit Trumps Zorn.
       Es ist nicht das erste Mal, dass das Land den USA die Stirn bietet,
       [1][berichtet taz-Korrespondent Reiner Wandler aus Madrid].
       
       13.09 Uhr: UN-Studie: Angriffe auf Iran verstoßen gegen UN-Charta
       
       rtr | Die unabhängige Untersuchungskommission der Vereinten Nationen kommt
       ‌zu dem Schluss, dass der Angriff Israels und der USA auf den Iran ‌die
       Prinzipien der UN ignoriert. Auch die iranischen Vergeltungsschläge
       verstießen gegen die UN-Charta, teilt das Gremium mit. Die Charta verbietet
       die Anwendung von Gewalt gegen die territoriale Integrität oder die
       politische Unabhängigkeit eines Staates.
       
       ## 13.00 Uhr: Iran feuert Raketen auf Stellungen kurdischer Gruppen
       
       dpa | Irans Streitkräfte haben eigenen Angaben zufolge Stellungen
       kurdischer Gruppen im Irak mit Raketen angegriffen. In der autonomen
       kurdischen Region im Nordirak seien Hauptquartiere „separatistischer“
       Gruppen attackiert worden, berichtete der staatliche Rundfunk unter
       Berufung auf die mächtigen Revolutionsgarden. Die Angriffe erfolgten
       demnach am Mittwochmorgen. Das „Wall Street Journal“ hatte am Vortag unter
       Berufung auf US-Regierungsvertreter berichtet, dass US-Präsident Donald
       Trump mit Kurdenführern im Irak telefoniert und über die weiteren Schritte
       im Krieg gegen den Iran gesprochen habe. Trump soll demnach erwägen, die
       irakischen Kurden bei einem Kampf gegen die iranische Führung zu
       unterstützen.
       
       ## 12.59 Uhr: Bericht: Iran signalisiert CIA Gesprächsbereitschaft
       
       rtr | Mitarbeiter des iranischen Geheimdienstes signalisieren dem
       ‌US-Geheimdienst CIA einem Zeitungsbericht zufolge Bereitschaft zu
       Gesprächen über ein Ende des Krieges. Das ‌Angebot sei über den
       Nachrichtendienst eines ungenannten Landes übermittelt worden, berichtet
       die „New York Times“ unter Berufung auf Regierungsvertreter. US-Präsident
       Donald Trump hat am Dienstag erklärt, für Gespräche sei es zu spät.
       
       ## 12.55 Uhr: Iranische Medien: Zahl der Toten auf 1045 gestiegen
       
       rtr | Die Zahl der Toten ‌im Iran seit Beginn der israelisch-amerikanischen
       Angriffe ist auf 1045 gestiegen. Das berichten staatliche ‌iranische
       Medien.
       
       ## 12.55 Uhr: Iran meldet Abschuss von 29 Kampfdrohnen
       
       dpa | Der Iran hat nach eigenen Angaben israelische und amerikanische
       Kampfdrohnen abgeschossen. Die Streitkräfte der mächtigen Revolutionsgarden
       hätten seit Kriegsbeginn insgesamt 25 israelische Hermes-Drohnen und 4
       Kampfdrohnen vom Typ MQ-9 Reaper zerstört, berichtete der staatliche
       Rundfunk. Bilder der Nachrichtenagentur Tasnim, die den Revolutionsgarden
       nahesteht, zeigten Trümmer einer Drohne mit hebräischer Schrift auf
       Bauteilen. Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben nicht.
       
       12.50 Uhr: Türkei: Nato fängt Rakete aus dem Iran ab
       
       ap | Die Luftabwehr der Nato hat nach Angaben der Türkei eine vom Iran
       abgefeuerte ballistische Rakete abgefangen. Das Geschoss sei gestoppt
       worden, ehe es den türkischen Luftraum erreicht habe, hieß es am Mittwoch
       vom türkischen Verteidigungsministerium.
       
       12.50 Uhr: Chinesische Reederei Cosco setzt Schiffsverkehr in die
       Golfregion aus
       
       afp | Die riesige chinesische Reederei Cosco stellt wegen des Iran-Kriegs
       ihren Schiffsverkehr in die Golfregion und von dort nach China vorerst ein.
       Alle neuen Aufträge für Routen durch die Straße von Hormus seien „mit
       sofortiger Wirkung und bis auf Weiteres ausgesetzt“, teilte Cosco am
       Mittwoch mit. Cosco betreibt eine der größten Öltankerflotten weltweit.
       Betroffen sind Lieferungen aus den Ländern Saudi-Arabien, Bahrein, Irak,
       Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Cosco folgt damit dem
       Beispiel anderer großer Reedereien wie Maersk oder MSC, die in den
       vergangenen Tagen mitgeteilt hatten, sie würden die Straße von Hormus
       vorerst nicht mehr befahren.
       
       ## 12.45 Uhr: Kanadas Premierminister sieht zerfallende Weltordnung
       
       ap | Der kanadische Premierminister Mark Carney hat den Iran-Krieg als
       extremes Beispiel für eine zerfallende Weltordnung beschrieben.
       „Geostrategisch betrachtet, agieren Hegemonen zunehmend ohne Einschränkung
       oder Respekt für internationale Normen oder Gesetze, während andere die
       Konsequenzen tragen“, sagte Carney am Mittwoch bei einer Rede vor einer
       Denkfabrik in Sydney. „Jetzt werden die Extreme dieser Störung in Echtzeit
       im Nahen Osten ausgetragen.“
       
       Carney sagte, dass Kanada Bemühungen unterstütze, den Iran daran zu
       hindern, an eine Atomwaffe zu gelangen und den internationalen Frieden zu
       gefährden.
       
       ## 🐾 12.30 Uhr: Türkische Journalisten zwischen den Fronten
       
       taz | Zwei türkische CNN-Journalisten wurden aus unklaren Gründen in Tel
       Aviv verhaftet. Die Stimmung zwischen der Türkei und Israel ist extrem
       angespannt, [2][berichtet Wolf Wittenfeld aus Istanbul. ]
       
       ## 12.30 Uhr: Iran: Waffen und Devisen in Teheran sichergestellt
       
       dpa | Irans Geheimdienst hat in der Hauptstadt Teheran nach eigenen Angaben
       große Mengen an Waffen und Devisen beschlagnahmt. Bei einer
       nachrichtendienstlichen Operation seien Schnellfeuergewehre, Munition und
       Ausrüstung für städtische Gefechte sichergestellt worden, berichtete die
       staatliche Nachrichtenagentur Irna. Zudem seien erhebliche Summen Euro- und
       Dollar-Bargeld sowie ein Starlink-Satellitenkommunikationsgerät gefunden
       worden. Die Hintermänner wurden festgenommen. Der Geheimdienst bezeichnete
       sie als „Söldner des amerikanisch-zionistischen Feindes“. Nähere Angaben zu
       den Festgenommenen oder deren genauen Verbindungen machten die Behörden
       nicht.
       
       12.18 Uhr: Staatsfernsehen: Staatsbegräbnis für Ayatollah Chamenei im Iran
       verschoben
       
       afp | Der Iran hat das Staatsbegräbnis für den bei US-israelischen
       Luftangriffen getöteten obersten Führer Ayatollah Ali Chamenei laut einem
       Bericht des Staatsfernsehens verschoben. Zur Begründung verwies das
       Staatsfernsehen auf den erwarteten großen Andrang bei der ursprünglich für
       Mittwochabend geplanten Trauerfeier in der Hauptstadt Teheran. Ein neuer
       Termin werde zu einem späteren Zeitpunk bekannt gegeben.
       
       12.15 Uhr: Atomenergiebehörde: Derzeit im Iran keine Gefahr durch
       Radioaktivität
       
       rtr | Nach Angaben der ‌internationalen Atomenergiebehörde IAEA konnten
       bislang keine Schäden an iranischen Einrichtungen entdeckt werden, ‌in
       denen spaltbares Material aufbewahrt wird. Deswegen bestehe derzeit auch
       nicht die Gefahr der Freisetzung von Radioaktivität. Gleichwohl gebe es
       sichtbare Schäden an Gebäuden der Atomanlagen in Isfahan und Natans.
       Erklärtes Ziel der USA und Israel ist es, die iranischen Atomanlagen
       unbrauchbar zu machen.
       
       ## 11.55 Uhr: Israel meldet weiteren Beschuss von Hisbollah-Zielen im
       Libanon
       
       ap | Israel hat nach eigenen Angaben binnen zwei Tagen mehr als 250 Ziele
       mit Verbindung zur militant-islamistischen Hisbollah-Miliz im Libanon
       angegriffen. Militärsprecher Effie Defrin teilte am Mittwoch in einer
       aufgezeichneten Botschaft mit, die Hisbollah habe in der Nacht Raketen auf
       Israel abgefeuert. Israel werde so lange die vom Iran unterstützte
       Hisbollah ins Visier nehmen, bis „die Gefahr beseitigt ist“, sagte er. „Ich
       betone: Wir haben kein Problem mit den Libanesinnen und Libanesen: Die
       Libanesinnen und Libanesen zahlen den Preis für das iranische Regime“,
       sagte er. Das israelische Militär rief Einwohnerinnen und Einwohner
       Dutzender Dörfer im Süden des Libanons nahe der Grenze zu Israel auf, die
       Gegend „umgehend“ zu verlassen. Betroffen war die Gegend südlich des
       Flusses Litani. In einer Warnung des Militärs auf der Plattform X hieß es,
       wer sich in Gegenden südlich des Flusses begebe, gefährde sein Leben.
       
       ## 11.54 Uhr: Israel: Iran verfügt weiter über „erhebliche Kapazitäten“ für
       Raketenangriffe
       
       afp | Der Iran ist nach Angaben der israelischen Armee weiterhin in der
       Lage, Israel mit Raketen zu beschießen. Israel habe im Iran-Krieg schon
       „dutzende Raketenwerfer zerstört“, die eine „erhebliche Bedrohung“ für
       Israel dargestellt hätten, sagte der Armeesprecher Effie Defrin am
       Mittwoch. Israel werde auch weiterhin Raketenwerfer angreifen und den
       Beschuss damit reduzieren, „aber das Regime verfügt nach wie vor über
       erhebliche Kapazitäten“, fügte Defrin hinzu. Er wies zudem darauf hin, dass
       die israelische Luftabwehr nicht „undurchdringlich“ sei.
       
       ## 11.52 Uhr: Tritt Irans Team bei der WM an? Trump: „Mir wirklich egal“
       
       dpa | US-Präsident Donald Trump hat sich gleichgültig über ein mögliches
       Fehlen der iranischen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM im Sommer
       geäußert. Ihm sei es „wirklich egal“, ob der für das Endturnier in den USA,
       Kanada und Mexiko qualifizierte Iran teilnehmen werde oder nicht, sagte
       Trump (79) im Interview des Magazins „Politico“: „Ich denke, Iran ist ein
       sehr schwer geschlagenes Land. Sie pfeifen auf dem letzten Loch.“ Der Iran
       soll bei der Fußball-WM vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA in einer
       Gruppe mit Belgien, Neuseeland und Ägypten spielen. Doch einen Start hatte
       der iranische Fußballpräsident Mehdi Taj am Wochenende nach dem Beginn der
       kriegerischen Auseinandersetzungen offen gelassen.
       
       ## 11.45 Uhr: Libanons Armee nimmt Hisbollah-Mitglieder fest
       
       dpa | In einem beispiellosen Schritt hat die Armee im Libanon mit
       Kontrollen und Festnahmen mutmaßlicher Hisbollah-Mitglieder begonnen. 13
       Mitglieder der schiitischen Organisation seien am Dienstag festgenommen
       worden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Justizkreisen. Die Armee
       habe sie an einem neu eingerichteten Straßen-Kontrollpunkt mit Waffen im
       Auto gestoppt. Die Armee kontrolliert Autos, die aus dem Süden in Richtung
       der Hauptstadt Beirut fahren. Die libanesische Regierung hatte militärische
       Aktivitäten der vom Iran unterstützten Miliz am Montag für illegal erklärt.
       Damit verändert sich der Status der Gruppe von einer Widerstandsbewegung,
       die über Jahrzehnte im Land teils geduldet wurde, zu einer verbotenen
       Organisation.
       
       11.45 Uhr: Hisbollah meldet Angriffe auf Luftfahrtkonzern und
       Militärstützpunkt in Israel
       
       afp | Die Hisbollah-Miliz im Libanon hat nach eigenen Angaben ein
       israelisches Luftfahrtunternehmen und einen Militärstützpunkt in Israel
       angegriffen. Die pro-iranische Miliz erklärte am Mittwoch, in der Nacht die
       Zentrale des Konzerns Israel Aerospace Industries (IAI) im Zentrum Israels
       „mit einem Schwarm von Angriffsdrohnen“ attackiert zu haben. Der Angriff
       sei eine Antwort auf die „kriminelle israelische Aggression“ gegen Dutzende
       libanesische Städte und Ortschaften gewesen. In einer separaten Erklärung
       teilte die Hisbollah mit, dass kurz vor Tagesanbruch eine
       „Drohnenkontrollbasis“ im Norden Israels mit einer „präzisionsgelenkten
       Rakete“ angegriffen worden sei.
       
       11.09 Uhr: Kuwait meldet weiteren Angriff auf sein Staatsgebiet
       
       afp | Die kuwaitische Armee hat einen weiteren Angriff auf den Golfstaat im
       Zuge des Iran-Kriegs gemeldet. Die Streitkräfte fingen derzeit „eine Welle
       von Raketen und Drohnen“ im Luftraum des Landes ab, hieß es am Mittwoch in
       einer Mitteilung des Militärs. Ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP
       berichtete von Sirenenalarm in Kuwait-Stadt.
       
       11.05 Uhr: Erste Maschine mit Franzosen aus Golfregion in Paris gelandet
       
       afp | Ein erstes Flugzeug mit Französinnen und Franzosen, die wegen des
       Iran-Kriegs in der Golfregion blockiert waren, ist in Paris gelandet. Die
       Maschine, die im Oman gestartet war, kam am frühen Morgen am Pariser
       Flughafen Charles de Gaulle an, wie ein AFP-Reporter berichtete. An Bord
       seien etwa 100 Menschen gewesen, die das französische Außenministerium als
       schutzbedürftig eingestuft habe, unter ihnen Teilnehmer einer
       Ferienfreizeit, Kinder und schwangere Frauen, sagte die für die im Ausland
       lebenden Franzosen zuständige beigeordnete Ministerin Éléonore Caroit. Sie
       kündigte weitere Flüge dieser Art an, „damit so viele Franzosen wie möglich
       sicher zurückkehren können“, sagte sie. Rund 400.000 französische
       Staatsangehörige befinden sich in den etwa fünfzehn vom Konflikt
       betroffenen Ländern, erklärte die Ministerin.
       
       ## 11.04 Uhr: Iranischer Justizchef droht Landsleuten
       
       ap | Der iranische Justizchef Gholam-Hussein Mohseni-Edschehi hat
       Landsleuten gedroht, die die US-israelischen Angriffe auf die Islamische
       Republik mit Worten oder Taten unterstützen. „Wer etwas sagt oder tut, was
       dem Willen Amerikas und des zionistischen Regimes entspricht, steht auf der
       Seite des Feindes und muss nach revolutionären, islamischen Prinzipien und
       im Einklang mit den Gesetzen der Kriegszeit behandelt werden“, erklärte er
       in einer Rede, die im Staatsfernsehen übertragen wurde. Die Kooperation mit
       einem „Feind“ kann bei einer Verurteilung im Iran mit dem Tode bestraft
       werden.
       
       ## 10.59 Uhr: Lufthansa: Evakuierungsflug landet am Donnerstagmorgen
       
       dpa | Der erste Evakuierungsflug im Auftrag der Bundesregierung wird nach
       Angaben der Lufthansa am frühen Donnerstagmorgen in Frankfurt landen. Der
       Jet vom Typ Airbus A340-300 soll demnach gegen Mitternacht in Omans
       Hauptstadt Maskat starten. Die Maschine hat in der Konfiguration der
       Lufthansa 279 Passagiersitze. Für diesen ersten Evakuierungsflug der
       Regierung in der aktuellen Nahost-Krise sollten nach den Worten von
       Bundesaußenminister Johann Wadephul besonders verwundbare Gruppen
       ausgewählt werden, wie Schwangere, Kranke oder Kinder. Weitere Flüge seien
       in den kommenden Tagen geplant. Die übliche Flugzeit zwischen Maskat und
       Frankfurt beträgt zwischen sieben und acht Stunden.
       
       10.57 Uhr: Drohnenangriff in Irak
       
       dpa | Der Krieg mit dem Iran wirkt sich weiterhin auf den benachbarten Irak
       aus. Am US-Militärstützpunkt in Nähe des Flughafens der Hauptstadt Bagdad
       schlug heute eine Drohne ein, wie örtliche Medien unter Berufung auf
       Sicherheitskreise berichteten. Schäden habe es nicht gegeben. Eine mit
       Teheran verbündete Miliz beanspruchte heute auch einen Drohnenangriff auf
       eine US-Basis in Erbil in der Kurdenregion für sich. Zudem habe sie in
       Erbil ein Hotel angegriffen, in dem US-Soldaten untergebracht seien.
       
       ## 10.50 Uhr: Saudi-Arabien: Versuchter Drohnenangriff auf
       Aramco-Raffinerie Ras Tanura
       
       rtr | Auf die Raffinerie Ras Tanura des Ölkonzerns Saudi Aramco ‌hat es
       nach Angaben des saudi-arabischen Verteidigungsministeriums einen
       versuchten Angriff gegeben. Ersten Erkenntnissen zufolge sei die Attacke
       mit einer Drohne ausgeführt worden, teilt ein Sprecher mit. Es seien keine
       Schäden gemeldet worden.
       
       10.45 Uhr: Spaniens Regierungschef antwortet Trump: „Nein zum Krieg“
       
       dpa/afp | [3][Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez hat mit einem „Nein zum
       Krieg“] auf die Kritik von US-Präsident Donald Trump an dem Widerstand des
       Nato-Landes gegen den israelisch-amerikanischen Angriff auf den Iran
       reagiert. In einer TV-Ansprache forderte er die USA, Israel und den Iran
       erneut zu einer sofortigen Einstellung der gegenseitigen Angriffe auf. Die
       Gewalt müsse enden, „bevor es zu spät ist“, sagte Sánchez.
       
       Es sei „naiv zu glauben, dass blinder und unterwürfiger Gehorsam Führung
       bedeutet“, warnte Sánchez im Hinblick auf Drohungen Trumps. Es gehe um die
       Achtung des Völkerrechts, „das uns alle, insbesondere die Zivilbevölkerung,
       schützt.“ Zu glauben, die Welt könne ihre Probleme nur mit Bomben lösen,
       sei ein Irrtum.
       
       Trump hatte Spanien am Dienstag wegen seiner fehlenden Unterstützung im
       Iran-Krieg mit einem kompletten Handelsstopp gedroht. Die Linksregierung
       von Ministerpräsident Sánchez hatte den USA zuvor nicht erlaubt, in Spanien
       gelegene Luftwaffenstützpunkte für den Krieg gegen den Iran zu nutzen.
       
       ## 10.25 Uhr: Pentagon gibt Identität von getöteten US-Soldaten bekannt
       
       afp | Vier Tage nach dem Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran
       hat das Verteidigungsministerium in Washington die Identität von 4 der 6
       bislang getöteten US-Soldaten bekannt gegeben. Die 3 Männer und eine Frau
       im Alter zwischen 20 und 42 Jahren hätten einer Einheit aus dem
       US-Bundesstaat Iowa angehört und seien in Kuwait im Einsatz gewesen, teilte
       das Pentagon am Dienstag mit. Laut dem Ministerium wurden die Reservisten
       in Port Schuaiba in Kuwait bei einem Drohnenangriff im Zuge des Iran-Kriegs
       getötet. US-Medien veröffentlichten Bilder der Getöteten. Die Identität der
       2 weiteren bislang getöteten US-Soldaten ist bislang offiziell nicht
       bekannt.
       
       ## 10.20 Uhr: U-Boot-Angriff auf ein iranisches Schiff ‌vor der Küste Sri
       Lankas
       
       rtr | Nach einem U-Boot-Angriff auf ein iranisches Schiff ‌vor der Küste
       Sri Lankas werden mindestens 101 Menschen vermisst. Zudem seien 78 Personen
       verletzt worden, erfährt die Nachrichtenagentur Reuters aus Kreisen der
       sri-lankischen Marine und des Verteidigungsministeriums.
       
       10.15 Uhr: Brüssel sichert Spanien Unterstützung zu
       
       afp | Vor dem Hintergrund des Streits zwischen US-Präsident Donald Trump
       und dem spanischen Regierungschef Pedro Sánchez wegen des Iran-Kriegs hat
       die EU-Kommission Spanien ihre Unterstützung zugesichert. Brüssel werde
       „sicherstellen, dass die Interessen der Europäischen Union gewahrt werden“
       und stehe in „Solidarität“ mit allen Mitgliedstaaten, teilte ein Sprecher
       am Mittwoch mit. Die Kommission sei „im Rahmen der gemeinsamen
       Handelspolitik bereit zu handeln“. Trump drohte Spanien am Dienstag wegen
       seiner fehlenden Unterstützung im Iran-Krieg mit einem kompletten
       Handelsstopp. Die Linksregierung von Ministerpräsident Sánchez hatte den
       USA zuvor nicht erlaubt, in Spanien gelegene Luftwaffenstützpunkte für den
       Krieg gegen den Iran zu nutzen.
       
       ## 10.14 Uhr: Berater von Chamenei: Iran wird nicht verhandeln
       
       afp | Ein hochrangiger Berater des bei US-israelischen Angriffen getöteten
       obersten iranischen Führers Ayatollah Ali Chamenei hat Verhandlungen mit
       den USA ausgeschlossen. Mohammed Mochber sagte am Mittwoch im
       Staatsfernsehen, dass der Iran „kein Vertrauen in die Amerikaner“ habe und
       dass es „keine Basis für jegliche Verhandlungen“ mit den USA gebe. „Wir
       können den Krieg so lange fortsetzen, wie wir wollen“, fügte er hinzu.
       
       ## 🐾 10.00 Uhr: Neuer Chef der Revolutionsgarden im Iran: Wahnhafter
       Israelhass
       
       taz | Ahmad Vahidi ist der neue Kopf der mächtigen Iranischen
       Revolutionsgarden. Er ist ein Hardliner im Geiste des getöteten Ajatollahs
       Chamenei. [4][taz-Autor Ali Sardzadeh hat ihn porträtiert].
       
       ## 🐾 10.00 Uhr: Auswirkungen des Iran-Kriegs auf die Ukraine
       
       taz | In der Ukraine werden Ängste laut, der Krieg in Nahost könnte sich
       auf Waffenlieferungen auswirken. Selenskyj bietet die Entsendung von
       Drohnenexperten an. [5][Ein Bericht von taz-Redakterin Barbara Oertel. ]
       
       ## 09.55 Uhr: Reiche: Bei Öl und Gas keine Knappheit
       
       rtr | Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche betont, es ‌gebe in
       Deutschland keine Knappheiten bei Öl und Gas. Es gebe zwar Preisausschläge
       an den Märkten wegen des Krieges in Nahost, aber kein Mengenproblem, sagt
       die CDU-Politikerin in München. „Die Lage bleibt volatil.“ Die
       Bundesregierung gehe nicht unvorbereitet in die Situation und habe
       Instrumente zum Handeln. Es gebe aber noch keinen Anlass, sie auch
       einzusetzen.
       
       ## 09.54 Uhr: Kanadischer Premier: Angriffe anscheinend völkerrechtswidrig
       
       afp | Die US-israelischen Angriffe auf den Iran sind nach den Worten des
       kanadischen Premierministers Marc Carney „dem ersten Anschein nach“
       völkerrechtswidrig. Er sei aber weder Jurist noch Völkerrechtsexperte, über
       die Frage müssten daher andere urteilen, sagte Carney weiter am Mittwoch
       bei einem Besuch in Australien. Prinzipiell befürworte die kanadische
       Regierung Schritte, die zu einem Regierungswechsel in Iran führten, das der
       „größte Verursacher von Instabilität und Terror“ im Nahen Osten sei, fügte
       Carney bei einer vor der Politik-Denkfabrik Lowy Institute in Sydney hinzu.
       Er bedauere, dass die USA und Israel im Iran gehandelt hätten, ohne „die UN
       oder Verbündete wie Kanada mit einzubeziehen“. Kanada rufe zu einer
       „schnellen Deeskalation“ auf und sei dazu bereit, dieses Ziel zu
       unterstützen. Carney ist bereits mehrfach mit US-Präsident Donald Trump
       aneinandergeraten. Trump hat mehrfach damit gedroht, Kanada zu annektieren.
       Zudem belegte er das Nachbarland mit hohen Zöllen.
       
       09.50 Uhr: Israel meldet Kampfflugzeug-Abschuss
       
       dpa/taz | Die israelische Armee teilte mit, ein israelischer Kampfjet des
       Typs F-35 (Adir) habe ein iranisches Trainingsflugzeug des Typs Jak-130 am
       Himmel über Teheran abgeschossen. Dies sei der „erste Abschuss eines
       bemannten Kampfflugzeugs durch einen F-35 „Adir“-Kampfjet in der
       Geschichte“.
       
       09.49 Uhr: Dieselpreis springt über die 2-Euro-Marke
       
       dpa | Der Dieselpreis ist infolge der Verwerfungen des Iran-Krieges auf
       mehr als zwei Euro geklettert. In der morgendlichen Preisspitze um 7.15 Uhr
       ermittelte der ADAC einen bundesweiten Durchschnittspreis von 2,054 Euro
       pro Liter. Im Tagesverlauf kann er allerdings auch wieder fallen – um 8.30
       Uhr waren es noch 1,991 Euro. An normalen Tagen sind Benzin und Diesel
       morgens in der Regel mehr als 10 Cent teurer als am Abend. Zuletzt hatte
       der schnelle Anstieg diese Entwicklung aber zumindest teilweise überlagert.
       Auch Superbenzin der Sorte E10 legte deutlich zu und kostete in der
       morgendlichen Spitze 1,995 Euro pro Liter. Der Anstieg fiel aber nicht ganz
       so stark aus wie beim Dieselpreis, der dem ADAC zufolge deutlich sensibler
       auf Krisen reagiert.
       
       09.46 Uhr: Europäische Börsen leicht im Plus, Kurstalfahrt in Asien
       
       afp | Nach teils deutlichen Einbußen an den beiden Vortagen wegen des
       Iran-Krieges haben die europäischen Börsen am Mittwochmorgen wieder leicht
       ins Plus gedreht. Nach Handelsbeginn notierten die Leitindizes in Frankfurt
       am Main und Paris um gut 0,4 Prozent höher, in Mailand ging es um gut 0,2
       Prozent aufwärts und in London leicht um rund 0,1 Prozent. An den
       asiatischen Börsen hatte es zuvor hingegen deutliche Kursverluste gegeben:
       Insbesondere im südkoreanischen Seoul kam es am Mittwoch zu teils
       panikartigen Verkäufen, der Leitindex Kospi sackte um mehr als zwölf
       Prozent ab, wobei sich Anlegerinnen und Anleger insbesondere von im Zuge
       des Booms bei Künstlicher Intelligenz (KI) aufgebauten
       Technologiepositionen trennten.
       
       ## 09.00 Uhr: Dobrindt sieht Sicherheitslage in Deutschland unverändert
       
       rtr | Die Sicherheitslage in Deutschland habe sich nicht wesentlich
       verändert, sagt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt im ZDF. Deutschland
       sei weiterhin einer „abstrakten Gefährdung“ ausgesetzt, erklärt der
       CSU-Politiker. Den Behörden seien keine konkreten Anschlagspläne bekannt.
       Die Nachrichtendienste arbeiteten eng zusammen.
       
       ## 08.55 Uhr: Kuwait: Elfjähriges Mädchen durch Trümmerteile getötet
       
       afp | Im mehrfach von iranischen Angriffen getroffenen Kuwait ist nach
       offiziellen Angaben ein elfjähriges Mädchen durch herabfallende
       Trümmerteile getötet worden. Wiederbelebungsversuche im Rettungswagen seien
       vergeblich gewesen, das Kind sei nach seiner Ankunft im Krankenhaus an
       seinen Verletzungen verstorben, erklärte das kuwaitische
       Gesundheitsministerium am Mittwoch.
       
       Nach Beginn des Kriegs Israels und der USA gegen den Iran hatte Teheran
       Städte und Infrastruktureinrichtungen in mehreren Golfstaaten attackiert.
       
       ## 08.45 Uhr Frankreich evakuiert seine Staatsbürger
       
       rtr | Frankreichs Außenminister Jean-Noel Barrot kündigt mehrere
       Rückholflüge für französische Staatsbürger im Nahen Osten an. Geplant seien
       Flüge aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Ägypten und Israel, sagt
       Barrot dem Sender France 2. Zu der genauen Zahl der Passagiere äußert er
       sich nicht. In der Region halten sich derzeit rund 400.000 französische
       Staatsbürger auf.
       
       ## 08.40 Uhr: Heftige Explosionen in Teheran
       
       rtr | In der iranischen Hauptstadt Teheran sind heftige Explosionen zu
       hören. Das melden staatliche Medien.
       
       ## 08.20 Uhr: Staatsbegräbnis für Chamenei soll am Mittwochabend beginnen
       
       afp | Der Iran wird nach Angaben von Staatsmedien ab Mittwochabend ein
       dreitägiges Staatsbegräbnis für den bei US-israelischen Luftangriffen
       getöteten obersten iranischen Führer Ayatollah Ali Chamenei abhalten.
       Gläubige könnten Chamenei ab 22.00 Uhr (19.30 Uhr MEZ) in der großen
       Imam-Chomeini-Moschee in Teheran die letzte Ehre erweisen, berichtete die
       iranische Nachrichtenagentur Irna am Mittwoch unter Berufung auf eine
       Erklärung des Islamischen Koordinierungsrates für Entwicklung.
       
       Der 86-jährige Chamenei war am Samstag am ersten Tag der US-israelischen
       Luftangriffe auf den Iran getötet worden. Er hatte das Land seit 1989
       geführt. Chamenei soll in seiner Geburtsstadt Maschhad, der zweitgrößten
       Stadt des Iran, beigesetzt werden.
       
       08.10 Uhr: Iran meldet Abschuss von 40 Raketen auf israelische und US-Ziele
       
       afp | Die iranischen Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben mehr als
       40 Raketen auf Ziele Israels und der USA abgefeuert. Es handle sich um die
       17. Angriffswelle der „Operation Ehrliches Versprechen“, hieß es in einer
       am Mittwoch im Staatsfernsehen verlesenen Erklärung der Revolutionsgarden,
       in der keine weiteren Angaben gemacht wurden. Der Angriff sei vor „ein paar
       Stunden“ erfolgt.
       
       08.05 Uhr: Israel meldet Angriffe auf Dutzende Ziele im Iran
       
       afp | Die israelische Armee hat am Mittwoch nach eigenen Angaben erneut
       massive Luftangriffe auf die iranische Hauptstadt Teheran geflogen. Bei der
       Angriffswelle unter „Anleitung der Geheimdienste“ seien „Dutzende Ziele“ im
       Iran getroffen worden, darunter „Kommandozentralen des terroristischen
       iranischen Regimes“ in unterschiedlichen Teilen von Teheran. Ziel seien
       insbesondere Einrichtungen der „inneren Sicherheit“ des Landes gewesen.
       
       08.05 Uhr: Israel will auch Nachfolger Chameneis töten
       
       ap | „Jeder Führer, der vom iranischen Terrorregime ernannt wird, um den
       Plan zur Zerstörung Israels fortzusetzen und anzuführen, um die Vereinigten
       Staaten und die freie Welt und die Länder der Region zu bedrohen und um das
       iranische Volk zu unterdrücken, wird ein Ziel zur Eliminierung sein“,
       erklärte Katz.
       
       ## 🐾 08.00 Uhr: „Das Völkerrecht ist kein Wunschkonzert von Professoren“
       
       taz | Der Angriff der USA und Israel ist eindeutig völkerrechtswidrig, sagt
       Kai Ambos. Das kann auch Merz in Schwierigkeiten bringen, sagt
       Rechtsprofessor Kai Ambos. [6][taz-Redakteur Stefan Reinecke hat ihn
       interviewt].
       
       ## 07.40 Uhr: Israel: Stellungen iranischer Basidsch-Milizen angegriffen
       
       dpa | Israel hat bei den massiven Angriffen im Iran nach Militärangaben
       auch Stellungen der Basidsch-Milizen ins Visier genommen. Es seien
       „Dutzende Stützpunkte“ der Basidsch-Kräfte angegriffen worden, teilte ein
       Sprecher der israelischen Armee auf X mit. Kampfjets hätten zahlreiche
       Geschosse abgeworfen. Die Basidsch-Milizen sind besonders für ihr hartes
       Vorgehen gegen die Proteste im eigenen Land bekannt.
       
       Auf der Basis von Hinweisen des Militärgeheimdienstes habe die Luftwaffe
       „eine weitere Angriffswelle durchgeführt, die auf Einrichtungen des
       iranischen Systems in ganz Teheran abzielte“, hieß es weiter in der
       Mitteilung. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.
       
       ## 07.20 Uhr: Erneut Drohne nahe Flughafen von Bagdad abgeschossen
       
       afp | Nahe dem Flughafen der irakischen Hauptstadt Bagdad ist am Mittwoch
       erneut eine Drohne abgeschossen worden. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen
       wurde bei dem Vorfall niemand verletzt, es sei kein Sachschaden entstanden.
       Am internationalen Flughafen von Bagdad befindet sich ein militärischer
       Bereich, der von US-Beratern genutzt wird. Früher waren dort Truppen der
       US-geführten Militärkoalition stationiert.
       
       Der Irak hatte zu Beginn des US-israelischen Kriegs gegen den Iran erklärt,
       es wolle nicht in die Kampfhandlungen hineingezogen werden, wurde jedoch
       bereits involviert.
       
       ## 07.00 Uhr: Libanon meldet mindestens 11 Tote bei israelischen Angriffen
       
       afp | Im Zuge des Iran-Krieges hat Israel weitere Ziele der pro-iranischen
       Hisbollah-Miliz im Libanon angegriffen. Bei den Angriffen wurden in der
       Nacht zum Mittwoch nach libanesischen Angaben mindestens 11 Menschen
       getötet, die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA meldete 4
       weitere Tote bei einem Angriff im Ostlibanon.
       
       Dem libanesischen Gesundheitsministerium zufolge griff die israelische
       Armee die zwei Dörfer Aramoun und Saadijat südlich der libanesischen
       Hauptstadt Beirut an und tötete dabei 6 Menschen. 8 weitere Menschen seien
       verletzt worden. NNA meldete zudem einen israelischen Angriff auf ein
       vierstöckiges Gebäude in einem Wohnviertel in der Stadt Baalbek im Osten
       des Landes. Dabei seien 5 Menschen getötet und 15 weitere verletzt worden.
       Die Rettungs- und Bergungsarbeiten dauerten an. 3 Menschen würden noch
       vermisst.
       
       Außerdem berichtete NNA über einen israelischen Angriff auf ein Hotel in
       dem Beiruter Vorort Hasmieh. Krankenwagen seien im Einsatz, berichtete die
       Nachrichtenagentur. Es war der erste israelische Angriff auf das
       mehrheitlich von Christen bewohnte Viertel der libanesischen Hauptstadt
       seit Beginn des Iran-Krieges.
       
       ## 06.29 Uhr: Iranische Kurden-Milizen beraten Vorgehen
       
       rtr | Iranische Kurden-Milizen haben Insidern zufolge mit den USA über
       Angriffe auf Sicherheitskräfte im Iran beraten. Ziel sei es, das Militär
       nach dem Tod von Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei zu schwächen und
       einen Aufstand zu initiieren, sagen drei mit den Plänen vertraute Personen.
       Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen.
       
       ## 05.32 Uhr: US-Militär nennt Namen von 4 getöteten Soldaten
       
       rtr | Das US-Militär gibt die Namen von 4 Soldaten bekannt, die bei ‌einem
       Drohnenangriff in Kuwait getötet wurden. Die Regierung in Washington warnt
       zugleich vor weiteren Opfern. Man habe den Abgeordneten mitgeteilt, dass
       weitere Amerikaner sterben würden, sagt der demokratische Senator Chris
       Murphy nach einer Unterrichtung durch Regierungsvertreter. Die 4 Soldaten
       im Alter von 20 bis 42 Jahren starben dem Pentagon zufolge am Sonntag.
       Insgesamt sind in dem Konflikt bislang 6 US-Soldaten getötet worden.
       
       ## 04.05 Uhr: Großbritannien organisiert die Evakuierung aus dem Oman.
       
       rtr | Großbritannien organisiert die Evakuierung seiner Staatsbürger aus
       dem Oman. Man arbeite mit Fluggesellschaften an zusätzlichen Kapazitäten ab
       Maskat, sagt Außenministerin Yvette Cooper am Dienstag im Parlament.
       Vorrang hätten besonders schutzbedürftige Personen. Ein von der Regierung
       gecharterter Flug soll am Mittwoch um 19.00 Uhr GMT (21.00 Uhr MESZ)
       starten. Zudem plane British Airways für Donnerstag einen weiteren Flug.
       Das Außenministerium warnt britische Staatsbürger jedoch davor, ohne eine
       direkte Aufforderung zum Flughafen zu fahren. In den Golfstaaten haben sich
       nach Angaben der Ministerin 130.000 Briten registriert.
       
       ## 01.05 Uhr: US-Botschaft von Drohne getroffen
       
       rtr | Die US-Botschaft in Saudi-Arabien ist nach Angaben aus
       Sicherheitskreisen von einer mutmaßlich iranischen Drohne getroffen
       ⁠worden. Dabei sei auch die CIA-Station in der Botschaft beschädigt worden,
       sagt ein Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Es gebe jedoch keine
       Hinweise darauf, dass die Geheimdiensteinrichtung das eigentliche Ziel
       gewesen sei. Nach Angaben des saudischen Verteidigungsministeriums trafen
       zwei ‌Drohnen die Botschaft in der Hauptstadt Riad. Dies habe zu einem
       begrenzten Feuer ‌und einigen Sachschäden geführt. Die US-Vertretung warnt
       Amerikaner davor, die Botschaft bis auf Weiteres aufzusuchen. Zudem warnt
       sie vor unmittelbar bevorstehenden Raketen- und Drohnenangriffen auf die
       Stadt Dhahran. Der Vorfall ereignet sich vor dem Hintergrund der
       israelischen Angriffe ‌auf den Iran.
       
       00.46 Uhr: Israel starte neue Angriffe auf Iran
       
       rtr | Israel greift den Iran an. ⁠Das israelische Militär teilt mit, es
       habe eine breite Angriffswelle ‌gegen Ziele im Iran begonnen. Weitere
       Einzelheiten nennt die Armee zunächst nicht.
       
       4 Mar 2026
       
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