# taz.de -- Israel und USA im Krieg mit Iran: Nato fängt laut Türkei eine Rakete aus Iran ab
> Spanien erneuert seine Absage an den Krieg. Israel startet weitere
> Angriffe auf Iran und Libanon. USA versenken laut Hegseth iranisches
> Kriegsschiff.
(IMG) Bild: Eine Karte der Operation „EPIC FURY – Die ersten 100 Stunden“, die während der Pressekonferenz mit Verteidigungsminister Pete Hegseth und Generalstabschef General Dan Caine im Pentagon gezeigt wird
## 17.22 Uhr: Türkei bereitet sich auf Flüchtlingswelle aus dem Iran vor
rtr | Die Türkei bereitet sich wegen des Krieges im Nachbarland Iran auf
einen möglichen Flüchtlingszustrom vor. Es seien Pläne ausgearbeitet
worden, die unter anderem Pufferzonen entlang der Grenze und die
Errichtung von Zeltlagern vorsähen, sagt Innenminister Mustafa Ciftci in
Ankara. Die Behörden hätten zunächst Kapazitäten für die Aufnahme von bis
zu 90.000 Menschen geschaffen. Aktuell seien an den drei Grenzübergängen
jedoch keine ungewöhnlichen Bewegungen zu beobachten.
## 17:21 Uhr: Pistorius: „Deutschland ist nicht Kriegspartei“
afp | Deutschland wird sich nach den Worten von Bundesverteidigungsminister
Boris Pistorius (SPD) nicht am Iran-Krieg beteiligen. „Deutschland ist
nicht Kriegspartei“, sagte Pistorius am Mittwoch im Bundestag. „Deutschland
wird sich an diesem Krieg nicht beteiligen.“ Zugleich kritisierte
Pistorius, dass die USA und Israel „keine Exit-Strategie“ hätten. „Es ist
illusorisch zu denken, die Konflikte der Region ließen sich allein mit
militärischer Gewalt und Alleingängen lösen.“
## 17:17 Uhr: Unicef: Sieben Kinder bei israelischen Angriffen im Libanon
getötet
dpa | Bei israelischen Angriffen im Libanon sind nach Angaben des
UN-Kinderhilfswerks Unicef innerhalb der vergangenen 24 Stunden sieben
Kinder getötet worden. Das meldete Unicef unter Berufung auf das
libanesische Gesundheitsministerium. 38 weitere Kinder seien verletzt
worden. Rund 60.000 Menschen, darunter ca. 18.000 Kinder, seien in der
gleichen Zeit von ihren Wohnorten vertrieben worden.
## 16.26 Uhr: Pentagon untersucht Angriff auf Schule im Iran
dpa | US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat nach Berichten über einen
Angriff auf eine Mädchenschule im Süden des Irans eine Untersuchung
angekündigt. „Alles, was ich sagen kann, ist, dass wir das untersuchen“,
sagte Hegseth bei einer Pressekonferenz zur US-Militäroperation gegen den
Iran. „Wir greifen natürlich niemals zivile Ziele an.“ Der Minister äußerte
sich damit zu Medienberichten über einen Angriff auf eine Schule am
Samstag. Berichten zufolge wurden mehr als 160 Menschen getötet, die
meisten davon Kinder. Hegseth kritisierte zugleich die Berichterstattung
über solche Vorfälle. Alles laufe erfolgreich und zielgerichtet ab, „aber
wenn ein paar Drohnen durchkommen oder tragische Dinge passieren, ist das
eine Schlagzeile auf Seite eins“, sagte er mit Blick auf Iran.
## 16.23 Uhr: Armee: Zwei israelische Soldaten im Libanon verletzt
afp | Im Libanon sind zwei israelische Soldaten bei einem Angriff der
pro-iranischen Hisbollah-Miliz verletzt worden. Die beiden Soldaten seien
am Morgen durch Panzerabwehr-Beschuss auf im Südlibanon stationierte
Truppen verletzt worden, erklärten die israelischen Streitkräfte am
Mittwoch. Die Verletzten seien in ein Krankenhaus gebracht worden. Die
Hisbollah bestätigte ihrerseits einen Angriff auf zwei israelische
Militärfahrzeuge im libanesischen Grenzdorf Hula. Die Miliz habe zudem
einen Militärstützpunkt in der Nähe von Tel Aviv im Zentrum Israels sowie
einen Marinestützpunkt in Haifa im Norden des Landes mit Drohnen
angegriffen.
15.05 Uhr: Israels Luftwaffe greift Flughafen in Teheran an
dpa | Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben den Flughafen Mehrabad
in der iranischen Hauptstadt Teheran angegriffen. Es seien dort
„Verteidigungs- und Aufklärungssysteme“ der iranischen Führung außer
Gefecht gesetzt worden, hieß es in einer Mitteilung. Diese hätten eine
Bedrohung für Flugzeuge der israelischen Luftwaffe dargestellt. Israels
Militär setze seine Bemühungen fort, die gesamte Infrastruktur des
iranischen Machtapparats zu schwächen. Der Flughafen Mehrabad wird vor
allem für Inlandsflüge genutzt. Er verfügt über einen militärischen Teil
und dient als Basis der Regierungsflotte. Der internationale Flughafen
befindet sich rund 40 Kilometer südlich der Hauptstadt.
## 15.04 Uhr: Opposition: Ein Toter bei Raketenangriff im Nordirak
afp | Im Nordirak ist am Mittwoch ein iranisch-kurdischer Kämpfer bei einem
Raketenangriff auf die Kurdische Freiheitspartei (PAK) deren Angaben
zufolge getötet worden. Der Iran habe „drei Raketen auf ein Lager der PAK
abgefeuert“, in dem Familien lebten, sagte ein Sprecher der Partei, Chalil
Sanani. Ein Wachmann sei getötet worden. Drei weitere Menschen wurden
demnach verletzt. Die iranischen Revolutionsgarden teilten indes mit, sie
hätten bewaffnete feindliche Oppositionsgruppen in der autonomen kurdischen
Region im benachbarten Irak angegriffen. „Stützpunkte und Hauptquartiere
der (kurdischen Partei) Komala und antirevolutionäre Gruppen wurden
erfolgreich mit drei Raketen“ getroffen, hieß es in einer Erklärung der
Revolutionsgarden.
## LNG-Lieferstopp: Katar erklärt „höhere Gewalt“
dpa | Das wichtige Förderland Katar zieht Konsequenzen aus dem Iran-Krieg –
mit Folgen für die weltweiten Energiemärkte. Das katarische Öl- und
Gasunternehmen Qatar Energy rief für seine ausgesetzten Lieferungen von
Flüssigerdgas (LNG) und damit verbundenen Produkten den Zustand der
„höheren Gewalt“ (Force Majeure) aus. Die Erklärung entbindet einen
Vertragspartner rechtlich von seinen Lieferpflichten. Katar ist einer der
größten Produzenten von Flüssigerdgas und deckt ungefähr ein Fünftel des
weltweiten Bedarfs. Seit Beginn der Woche sind Exporte von LNG-Flüssiggas
aus dem arabischen Land aber infolge des Iran-Kriegs gestoppt.
14.35 Uhr: Hegseth: USA versenken iranisches Kriegsschiff mit Torpedo
ap/rtr | Die USA haben nach Angaben von Verteidigungsminister Pete Hegseth
in internationalen Gewässern ein iranisches Kriegsschiff mit einem Torpedo
versenkt. Das Torpedo sei von einem U-Boot abgefeuert worden, erklärte der
Pentagonchef am Mittwoch. Bei einer Pressekonferenz sagte Hegseth, der
nächtliche Angriff sei der erste dieser Art auf einen Feind seit dem
Zweiten Weltkrieg gewesen. „Ein amerikanisches U-Boot versenkte ein
iranisches Kriegsschiff, das sich in internationalen Gewässern in
Sicherheit wähnte“, sagte Hegseth. „Stattdessen wurde es von einem Torpedo
versenkt.“ Hegseth sieht die USA im Krieg gegen den Iran auf Siegeskurs.
Außerdem könne das US-Militär so lange kämpfen wie nötig. „Unsere
Luftabwehr und die unserer Verbündeten verfügen über mehr als genug
Reserven. Wir können diesen Kampf problemlos so lange fortführen wie
nötig.“ Die USA wollen zudem ihre Angriffe auf den Iran ausweiten. Künftig
würden auch Ziele im Landesinneren beschossen, kündigt US-Generalstabschef
Dan Caine an. Er begründet dies damit, dass der Iran im Verlauf des Krieges
weniger Raketen und Drohnen abfeuere. Es würden auch weiterhin die
Infrastruktur des Irans und seine Marine angegriffen.
## 14.31 Uhr: Drohnenangriff auf Zypern: Deutschland plant keine Entsendung
von Militär
afp | Nach den Drohnenangriffen auf den britischen Militärstützpunkt
Akrotiri auf Zypern plant die Bundesregierung keine militärische
Unterstützung für die Region. Im Rahmen der regionalen Abdeckung auch des
Nato-Gebietes sei „dort hinreichend Vorsorge getroffen“, sagte ein Sprecher
des Auswärtigen Amtes am Mittwoch in Berlin. Die Lage könne sich allerdings
jederzeit ändern. Nach den Drohnenangriffen auf Zypern im Zuge des
Iran-Krieges hatten Großbritannien und Frankreich die Entsendung jeweils
eines Kriegsschiffes mit Gerät zur Raketen- und Drohnenabwehr in die
Mittelmeerregion angekündigt. Griechenland entsandte zwei Fregatten und
F-16-Kampfjets.
14.18 Uhr: Israels Armee ruft Menschen im Südlibanon zu Evakuierung auf
afp | Angesichts der verstärkten Offensive gegen die libanesische
Hisbollah-Miliz im Zuge des Iran-Kriegs hat Israel die Menschen im
Südlibanon dazu aufgerufen, sich im Norden des Landes in Sicherheit zu
bringen. Die Bewohner des mehrere hundert Quadratmeter großen Gebiets
sollten sich „sofort in Gebiete nördlich des Litani-Flusses“ begeben,
erklärte Armeesprecher Avichay Adraee am Mittwoch im Onlinedienst X. Das
libanesische Gesundheitsministerium meldete derweil elf Tote bei
israelischen Luftangriffen.
14.16 Uhr: Golestanpalast bei Militärangriffen beschädigt
dpa | Bei den israelisch-amerikanischen Angriffen auf den Iran ist der
berühmte Golestanpalast in Mitleidenschaft gezogen worden. Wie die
Regierung in Teheran mitteilte, wurde ein Teil des einstigen
Regierungspalastes der Kadscharen-Dynastie mit seiner prunkvollen
verspiegelten Innenarchitektur beschädigt. Der Palast im Herzen der
Millionenmetropole Teheran wurde im Jahr 2013 in die Liste der
Weltkulturerbestätten der Unesco aufgenommen. Irans Regierung sprach von
einem schweren Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht. Der Palast zählt
zu den beliebtesten Touristenattraktionen in Teheran. In einem Brief
forderte Irans Kulturminister Resa Salehi Amiri die UN-Kulturorganisation
auf, Expertenteams in sein Land zu schicken, um die Schäden zu begutachten.
Auch Teile des Großen Basars von Teheran, als eines der wichtigsten
Bestandteile der historischen Struktur der Hauptstadt, hätten Schäden
erlitten.
## 14.15 Uhr: Containerschiff von Projektil in Straße von Hormus getroffen
rtr | Ein Schiff ist nach Angaben der Risikomanagementfirma Vanguard in der
Straße von Hormus von einem „unbekannten Projektil“ getroffen worden. Die
Besatzung habe das unter maltesischer Flagge fahrende Containerschiff
„Safeen Prestige“ verlassen, hieß es in Schifffahrtskreisen. Das Projektil
schlug laut Vanguard knapp über der Wasserlinie ein und löste ein Feuer im
Maschinenraum aus. Der Vorfall habe sich etwa zwei Seemeilen nördlich von
Oman erreignet. Berichte über Umweltauswirkungen gebe es bislang nicht.
Nach Angaben der britischen Marinebehörde UKMTO wurden auch keine
Verletzten gemeldet.
## 14.08: Uhr: Iranischer Kleriker: Wahl des Obersten Führers steht kurz
bevor
ap | Ein führender iranischer Geistlicher rechnet mit einer baldigen
Entscheidung über die Nachfolge des getöteten Obersten Führers Ajatollah
Ali Chamenei. Ajatollah Ahmed Chatami erklärte am Mittwoch: „Die Optionen
sind klar geworden.“ Seine Äußerungen wurden im Staatsfernsehen übertragen.
Chatami gehört dem Expertenrat an, der mit der Wahl des nächsten
geistlichen Oberhaupts der Islamischen Republik Iran betraut ist.
## 14.04 Uhr: USA: Notfalls sorgt US-Marine für sichere Tanker-Passage
rtr | Die Ölmärkte sind laut US-Finanzminister Scott Bessent trotz des
Krieges im Iran gut versorgt. „Es befinden sich Hunderte Millionen Barrel
auf dem Wasser fernab des Golfs“, sagt Bessent dem Sender CNBC. Die
US-Regierung plane zudem eine Reihe weiterer Ankündigungen. Sollte es
nötig sein, werde die US-Marine für eine sichere Passage von Öltankern
durch die Straße von Hormus sorgen.
## 13.57 Uhr: Nato sichert Türkei nach Raketen-Vorfall Solidarität zu
rtr | Die Nato verurteilt das Vorgehen des Iran scharf, nachdem das
Verteidigungsministerium in Ankara mitgeteilt hat, dass die Türkei mit
einer Rakete aus dem Iran beschossen worden sei. Das Bündnis stehe fest an
der Seite aller Alliierten, also auch der Türkei, erklärt eine
Nato-Sprecherin weiter. Das türkische Außenministerium legt
Diplomatenkreisen zufolge zudem Protest bei dem iranischen Außenministerium
ein. Die vom Iran aus gestartete Rakete war nach türkischen Angaben auf die
Türkei gerichtet, sei aber von der Nato-Flugabwehr abgefangen worden.
13.53 Uhr: Mehrere Leichen aus Kriegsschiff vor Küste Sri Lankas geborgen
afp | Vor der Küste Sri Lankas ist am Mittwoch ein iranisches Kriegsschiff
aus bislang ungeklärter Ursache gesunken. In der Nähe der gesunkenen
Fregatte „IRIS Dena“ seien mehrere Leichen geborgen worden, sagte
Marinesprecher Buddhika Sampath vor Journalisten. 148 weitere Matrosen
blieben vermisst, wie der srilankische Außenminister Vijitha Herath vor dem
Parlament sagte. Die Fregatte mit 180 Besatzungsmitgliedern an Bord hatte
Herath zufolge am frühen Mittwochmorgen etwa 40 Kilometer südlich der
srilankischen Küste einen Notruf abgesetzt.
Bei Eintreffen der Rettungsboote der Marine sei das Kriegsschiff bereits
vollständig gesunken und nur noch eine Ölspur zu sehen gewesen.
Besatzungsmitglieder berichteten von einer Explosion. Das Kriegsschiff
hatte demnach zuvor an einer Militärübung im ostindischen Hafen
Visakhapatnam teilgenommen. 32 Iraner seien gerettet und ins Krankenhaus
gebracht worden, sagte der Außenminister. Zwei Schiffe der Marine und ein
Flugzeug suchten demnach nach Überlebenden.
13.39 Uhr: Staatsmedien: 1045 Tote im Iran seit Kriegsbeginn
afp | Seit Beginn des US-israelischen Krieges gegen den Iran sind
staatlichen Angaben zufolge insgesamt 1045 Menschen im Iran getötet worden.
„Während der militärischen Aggression“ von Seiten Israels und der USA gegen
„unser islamisches Vaterland wurden 1045 unserer geliebten Soldaten und
Zivilisten getötet“, erklärte die staatliche Nachrichtenagentur Irna am
Mittwoch unter Berufung auf die Stiftung für Märtyrer und Veteranen. Am
Dienstag hatte der iranische Rote Halbmond in seiner letzten Bilanz
beruhend auf offiziellen Angaben insgesamt 787 Tote gemeldet. Die Zahlen
lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
## 13.30 Uhr: Britische Seefahrtbehörde: Frachter getroffen
rtr | Die britische Seeschiffahrtbehörde UKMTO teilt mit, ein
Containerschiff in der Straße von Hormus nördlich von Oman habe einen
Treffer knapp über der Wasserlinie gemeldet. Im Maschinenraum sei ein
Feuer ausgebrochen.
## 13.28 Uhr: Iranische Revolutionsgarde droht mit weitreichenden
Zerstörungen
ap | Die iranische Revolutionsgarde hat mit einer großflächigen Eskalation
des Krieges gegen Israel und die USA gedroht. Die Garde sei darauf
vorbereitet, die militärische und wirtschaftliche Infrastruktur der Region
zu zerstören, erklärte sie am Mittwoch im Staatsfernsehen. Das US-Militär
nutze zivile Einrichtungen als Deckung. „Die fortgesetzten Machenschaften
und Täuschungsmanöver der Vereinigten Staaten in der Region werden zur
vollständigen Zerstörung der militärischen und wirtschaftlichen
Infrastruktur der Region führen“, erklärte die Revolutionsgarde. Beweise
führte sie nicht an.
13.27 Uhr: Paralleler Angriff auf Tel Aviv aus Iran und Libanon
dpa | Der Großraum Tel Aviv ist parallel mit Raketen aus dem Iran und aus
dem Libanon angegriffen worden. Dies bestätigte ein israelischer
Armeesprecher. Es seien eine Rakete aus dem Iran und mehrere von der
libanesischen Hisbollah-Miliz abgefeuert worden. Das Militär sei dabei,
diese abzufangen. Ein Einwohner der Stadt Tel Aviv berichtete von massiven
Explosionsgeräuschen. Die Polizei teilte mit, es seien in mehreren Gebieten
in Tel Aviv Raketentrümmer niedergegangen. Der staatliche iranische
Rundfunk berichtete von einer neuen Welle von Raketen aus dem Iran in
Richtung der „besetzten Gebiete“ (Israel).
## 13.15 Uhr: Italien will Golfstaaten mit Luftabwehrsystem unterstützen
rtr | Italien steht Insidern zufolge kurz davor, den Golfstaaten
militärische Hilfe zu leisten. Die Regierung in Rom werde voraussichtlich
ein Luftabwehrsystem vom Typ SAMP/T liefern, um Angriffe des Irans
abzuwehren, sagen zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Eine
endgültige Entscheidung sei zwar noch nicht gefallen, die Regierung prüfe
aber entsprechende Anfragen. Ein Abzug von Systemen aus der Ukraine wird
den Kreisen zufolge ausgeschlossen.
## 🐾 13.10 Uhr: Spanien gegen US-Angriff auf Iran: Widerstand siempre
taz | Spanien kritisiert den Krieg gegen Iran und erntet damit Trumps Zorn.
Es ist nicht das erste Mal, dass das Land den USA die Stirn bietet,
[1][berichtet taz-Korrespondent Reiner Wandler aus Madrid].
13.09 Uhr: UN-Studie: Angriffe auf Iran verstoßen gegen UN-Charta
rtr | Die unabhängige Untersuchungskommission der Vereinten Nationen kommt
zu dem Schluss, dass der Angriff Israels und der USA auf den Iran die
Prinzipien der UN ignoriert. Auch die iranischen Vergeltungsschläge
verstießen gegen die UN-Charta, teilt das Gremium mit. Die Charta verbietet
die Anwendung von Gewalt gegen die territoriale Integrität oder die
politische Unabhängigkeit eines Staates.
## 13.00 Uhr: Iran feuert Raketen auf Stellungen kurdischer Gruppen
dpa | Irans Streitkräfte haben eigenen Angaben zufolge Stellungen
kurdischer Gruppen im Irak mit Raketen angegriffen. In der autonomen
kurdischen Region im Nordirak seien Hauptquartiere „separatistischer“
Gruppen attackiert worden, berichtete der staatliche Rundfunk unter
Berufung auf die mächtigen Revolutionsgarden. Die Angriffe erfolgten
demnach am Mittwochmorgen. Das „Wall Street Journal“ hatte am Vortag unter
Berufung auf US-Regierungsvertreter berichtet, dass US-Präsident Donald
Trump mit Kurdenführern im Irak telefoniert und über die weiteren Schritte
im Krieg gegen den Iran gesprochen habe. Trump soll demnach erwägen, die
irakischen Kurden bei einem Kampf gegen die iranische Führung zu
unterstützen.
## 12.59 Uhr: Bericht: Iran signalisiert CIA Gesprächsbereitschaft
rtr | Mitarbeiter des iranischen Geheimdienstes signalisieren dem
US-Geheimdienst CIA einem Zeitungsbericht zufolge Bereitschaft zu
Gesprächen über ein Ende des Krieges. Das Angebot sei über den
Nachrichtendienst eines ungenannten Landes übermittelt worden, berichtet
die „New York Times“ unter Berufung auf Regierungsvertreter. US-Präsident
Donald Trump hat am Dienstag erklärt, für Gespräche sei es zu spät.
## 12.55 Uhr: Iranische Medien: Zahl der Toten auf 1045 gestiegen
rtr | Die Zahl der Toten im Iran seit Beginn der israelisch-amerikanischen
Angriffe ist auf 1045 gestiegen. Das berichten staatliche iranische
Medien.
## 12.55 Uhr: Iran meldet Abschuss von 29 Kampfdrohnen
dpa | Der Iran hat nach eigenen Angaben israelische und amerikanische
Kampfdrohnen abgeschossen. Die Streitkräfte der mächtigen Revolutionsgarden
hätten seit Kriegsbeginn insgesamt 25 israelische Hermes-Drohnen und 4
Kampfdrohnen vom Typ MQ-9 Reaper zerstört, berichtete der staatliche
Rundfunk. Bilder der Nachrichtenagentur Tasnim, die den Revolutionsgarden
nahesteht, zeigten Trümmer einer Drohne mit hebräischer Schrift auf
Bauteilen. Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben nicht.
12.50 Uhr: Türkei: Nato fängt Rakete aus dem Iran ab
ap | Die Luftabwehr der Nato hat nach Angaben der Türkei eine vom Iran
abgefeuerte ballistische Rakete abgefangen. Das Geschoss sei gestoppt
worden, ehe es den türkischen Luftraum erreicht habe, hieß es am Mittwoch
vom türkischen Verteidigungsministerium.
12.50 Uhr: Chinesische Reederei Cosco setzt Schiffsverkehr in die
Golfregion aus
afp | Die riesige chinesische Reederei Cosco stellt wegen des Iran-Kriegs
ihren Schiffsverkehr in die Golfregion und von dort nach China vorerst ein.
Alle neuen Aufträge für Routen durch die Straße von Hormus seien „mit
sofortiger Wirkung und bis auf Weiteres ausgesetzt“, teilte Cosco am
Mittwoch mit. Cosco betreibt eine der größten Öltankerflotten weltweit.
Betroffen sind Lieferungen aus den Ländern Saudi-Arabien, Bahrein, Irak,
Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Cosco folgt damit dem
Beispiel anderer großer Reedereien wie Maersk oder MSC, die in den
vergangenen Tagen mitgeteilt hatten, sie würden die Straße von Hormus
vorerst nicht mehr befahren.
## 12.45 Uhr: Kanadas Premierminister sieht zerfallende Weltordnung
ap | Der kanadische Premierminister Mark Carney hat den Iran-Krieg als
extremes Beispiel für eine zerfallende Weltordnung beschrieben.
„Geostrategisch betrachtet, agieren Hegemonen zunehmend ohne Einschränkung
oder Respekt für internationale Normen oder Gesetze, während andere die
Konsequenzen tragen“, sagte Carney am Mittwoch bei einer Rede vor einer
Denkfabrik in Sydney. „Jetzt werden die Extreme dieser Störung in Echtzeit
im Nahen Osten ausgetragen.“
Carney sagte, dass Kanada Bemühungen unterstütze, den Iran daran zu
hindern, an eine Atomwaffe zu gelangen und den internationalen Frieden zu
gefährden.
## 🐾 12.30 Uhr: Türkische Journalisten zwischen den Fronten
taz | Zwei türkische CNN-Journalisten wurden aus unklaren Gründen in Tel
Aviv verhaftet. Die Stimmung zwischen der Türkei und Israel ist extrem
angespannt, [2][berichtet Wolf Wittenfeld aus Istanbul. ]
## 12.30 Uhr: Iran: Waffen und Devisen in Teheran sichergestellt
dpa | Irans Geheimdienst hat in der Hauptstadt Teheran nach eigenen Angaben
große Mengen an Waffen und Devisen beschlagnahmt. Bei einer
nachrichtendienstlichen Operation seien Schnellfeuergewehre, Munition und
Ausrüstung für städtische Gefechte sichergestellt worden, berichtete die
staatliche Nachrichtenagentur Irna. Zudem seien erhebliche Summen Euro- und
Dollar-Bargeld sowie ein Starlink-Satellitenkommunikationsgerät gefunden
worden. Die Hintermänner wurden festgenommen. Der Geheimdienst bezeichnete
sie als „Söldner des amerikanisch-zionistischen Feindes“. Nähere Angaben zu
den Festgenommenen oder deren genauen Verbindungen machten die Behörden
nicht.
12.18 Uhr: Staatsfernsehen: Staatsbegräbnis für Ayatollah Chamenei im Iran
verschoben
afp | Der Iran hat das Staatsbegräbnis für den bei US-israelischen
Luftangriffen getöteten obersten Führer Ayatollah Ali Chamenei laut einem
Bericht des Staatsfernsehens verschoben. Zur Begründung verwies das
Staatsfernsehen auf den erwarteten großen Andrang bei der ursprünglich für
Mittwochabend geplanten Trauerfeier in der Hauptstadt Teheran. Ein neuer
Termin werde zu einem späteren Zeitpunk bekannt gegeben.
12.15 Uhr: Atomenergiebehörde: Derzeit im Iran keine Gefahr durch
Radioaktivität
rtr | Nach Angaben der internationalen Atomenergiebehörde IAEA konnten
bislang keine Schäden an iranischen Einrichtungen entdeckt werden, in
denen spaltbares Material aufbewahrt wird. Deswegen bestehe derzeit auch
nicht die Gefahr der Freisetzung von Radioaktivität. Gleichwohl gebe es
sichtbare Schäden an Gebäuden der Atomanlagen in Isfahan und Natans.
Erklärtes Ziel der USA und Israel ist es, die iranischen Atomanlagen
unbrauchbar zu machen.
## 11.55 Uhr: Israel meldet weiteren Beschuss von Hisbollah-Zielen im
Libanon
ap | Israel hat nach eigenen Angaben binnen zwei Tagen mehr als 250 Ziele
mit Verbindung zur militant-islamistischen Hisbollah-Miliz im Libanon
angegriffen. Militärsprecher Effie Defrin teilte am Mittwoch in einer
aufgezeichneten Botschaft mit, die Hisbollah habe in der Nacht Raketen auf
Israel abgefeuert. Israel werde so lange die vom Iran unterstützte
Hisbollah ins Visier nehmen, bis „die Gefahr beseitigt ist“, sagte er. „Ich
betone: Wir haben kein Problem mit den Libanesinnen und Libanesen: Die
Libanesinnen und Libanesen zahlen den Preis für das iranische Regime“,
sagte er. Das israelische Militär rief Einwohnerinnen und Einwohner
Dutzender Dörfer im Süden des Libanons nahe der Grenze zu Israel auf, die
Gegend „umgehend“ zu verlassen. Betroffen war die Gegend südlich des
Flusses Litani. In einer Warnung des Militärs auf der Plattform X hieß es,
wer sich in Gegenden südlich des Flusses begebe, gefährde sein Leben.
## 11.54 Uhr: Israel: Iran verfügt weiter über „erhebliche Kapazitäten“ für
Raketenangriffe
afp | Der Iran ist nach Angaben der israelischen Armee weiterhin in der
Lage, Israel mit Raketen zu beschießen. Israel habe im Iran-Krieg schon
„dutzende Raketenwerfer zerstört“, die eine „erhebliche Bedrohung“ für
Israel dargestellt hätten, sagte der Armeesprecher Effie Defrin am
Mittwoch. Israel werde auch weiterhin Raketenwerfer angreifen und den
Beschuss damit reduzieren, „aber das Regime verfügt nach wie vor über
erhebliche Kapazitäten“, fügte Defrin hinzu. Er wies zudem darauf hin, dass
die israelische Luftabwehr nicht „undurchdringlich“ sei.
## 11.52 Uhr: Tritt Irans Team bei der WM an? Trump: „Mir wirklich egal“
dpa | US-Präsident Donald Trump hat sich gleichgültig über ein mögliches
Fehlen der iranischen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM im Sommer
geäußert. Ihm sei es „wirklich egal“, ob der für das Endturnier in den USA,
Kanada und Mexiko qualifizierte Iran teilnehmen werde oder nicht, sagte
Trump (79) im Interview des Magazins „Politico“: „Ich denke, Iran ist ein
sehr schwer geschlagenes Land. Sie pfeifen auf dem letzten Loch.“ Der Iran
soll bei der Fußball-WM vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA in einer
Gruppe mit Belgien, Neuseeland und Ägypten spielen. Doch einen Start hatte
der iranische Fußballpräsident Mehdi Taj am Wochenende nach dem Beginn der
kriegerischen Auseinandersetzungen offen gelassen.
## 11.45 Uhr: Libanons Armee nimmt Hisbollah-Mitglieder fest
dpa | In einem beispiellosen Schritt hat die Armee im Libanon mit
Kontrollen und Festnahmen mutmaßlicher Hisbollah-Mitglieder begonnen. 13
Mitglieder der schiitischen Organisation seien am Dienstag festgenommen
worden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Justizkreisen. Die Armee
habe sie an einem neu eingerichteten Straßen-Kontrollpunkt mit Waffen im
Auto gestoppt. Die Armee kontrolliert Autos, die aus dem Süden in Richtung
der Hauptstadt Beirut fahren. Die libanesische Regierung hatte militärische
Aktivitäten der vom Iran unterstützten Miliz am Montag für illegal erklärt.
Damit verändert sich der Status der Gruppe von einer Widerstandsbewegung,
die über Jahrzehnte im Land teils geduldet wurde, zu einer verbotenen
Organisation.
11.45 Uhr: Hisbollah meldet Angriffe auf Luftfahrtkonzern und
Militärstützpunkt in Israel
afp | Die Hisbollah-Miliz im Libanon hat nach eigenen Angaben ein
israelisches Luftfahrtunternehmen und einen Militärstützpunkt in Israel
angegriffen. Die pro-iranische Miliz erklärte am Mittwoch, in der Nacht die
Zentrale des Konzerns Israel Aerospace Industries (IAI) im Zentrum Israels
„mit einem Schwarm von Angriffsdrohnen“ attackiert zu haben. Der Angriff
sei eine Antwort auf die „kriminelle israelische Aggression“ gegen Dutzende
libanesische Städte und Ortschaften gewesen. In einer separaten Erklärung
teilte die Hisbollah mit, dass kurz vor Tagesanbruch eine
„Drohnenkontrollbasis“ im Norden Israels mit einer „präzisionsgelenkten
Rakete“ angegriffen worden sei.
11.09 Uhr: Kuwait meldet weiteren Angriff auf sein Staatsgebiet
afp | Die kuwaitische Armee hat einen weiteren Angriff auf den Golfstaat im
Zuge des Iran-Kriegs gemeldet. Die Streitkräfte fingen derzeit „eine Welle
von Raketen und Drohnen“ im Luftraum des Landes ab, hieß es am Mittwoch in
einer Mitteilung des Militärs. Ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP
berichtete von Sirenenalarm in Kuwait-Stadt.
11.05 Uhr: Erste Maschine mit Franzosen aus Golfregion in Paris gelandet
afp | Ein erstes Flugzeug mit Französinnen und Franzosen, die wegen des
Iran-Kriegs in der Golfregion blockiert waren, ist in Paris gelandet. Die
Maschine, die im Oman gestartet war, kam am frühen Morgen am Pariser
Flughafen Charles de Gaulle an, wie ein AFP-Reporter berichtete. An Bord
seien etwa 100 Menschen gewesen, die das französische Außenministerium als
schutzbedürftig eingestuft habe, unter ihnen Teilnehmer einer
Ferienfreizeit, Kinder und schwangere Frauen, sagte die für die im Ausland
lebenden Franzosen zuständige beigeordnete Ministerin Éléonore Caroit. Sie
kündigte weitere Flüge dieser Art an, „damit so viele Franzosen wie möglich
sicher zurückkehren können“, sagte sie. Rund 400.000 französische
Staatsangehörige befinden sich in den etwa fünfzehn vom Konflikt
betroffenen Ländern, erklärte die Ministerin.
## 11.04 Uhr: Iranischer Justizchef droht Landsleuten
ap | Der iranische Justizchef Gholam-Hussein Mohseni-Edschehi hat
Landsleuten gedroht, die die US-israelischen Angriffe auf die Islamische
Republik mit Worten oder Taten unterstützen. „Wer etwas sagt oder tut, was
dem Willen Amerikas und des zionistischen Regimes entspricht, steht auf der
Seite des Feindes und muss nach revolutionären, islamischen Prinzipien und
im Einklang mit den Gesetzen der Kriegszeit behandelt werden“, erklärte er
in einer Rede, die im Staatsfernsehen übertragen wurde. Die Kooperation mit
einem „Feind“ kann bei einer Verurteilung im Iran mit dem Tode bestraft
werden.
## 10.59 Uhr: Lufthansa: Evakuierungsflug landet am Donnerstagmorgen
dpa | Der erste Evakuierungsflug im Auftrag der Bundesregierung wird nach
Angaben der Lufthansa am frühen Donnerstagmorgen in Frankfurt landen. Der
Jet vom Typ Airbus A340-300 soll demnach gegen Mitternacht in Omans
Hauptstadt Maskat starten. Die Maschine hat in der Konfiguration der
Lufthansa 279 Passagiersitze. Für diesen ersten Evakuierungsflug der
Regierung in der aktuellen Nahost-Krise sollten nach den Worten von
Bundesaußenminister Johann Wadephul besonders verwundbare Gruppen
ausgewählt werden, wie Schwangere, Kranke oder Kinder. Weitere Flüge seien
in den kommenden Tagen geplant. Die übliche Flugzeit zwischen Maskat und
Frankfurt beträgt zwischen sieben und acht Stunden.
10.57 Uhr: Drohnenangriff in Irak
dpa | Der Krieg mit dem Iran wirkt sich weiterhin auf den benachbarten Irak
aus. Am US-Militärstützpunkt in Nähe des Flughafens der Hauptstadt Bagdad
schlug heute eine Drohne ein, wie örtliche Medien unter Berufung auf
Sicherheitskreise berichteten. Schäden habe es nicht gegeben. Eine mit
Teheran verbündete Miliz beanspruchte heute auch einen Drohnenangriff auf
eine US-Basis in Erbil in der Kurdenregion für sich. Zudem habe sie in
Erbil ein Hotel angegriffen, in dem US-Soldaten untergebracht seien.
## 10.50 Uhr: Saudi-Arabien: Versuchter Drohnenangriff auf
Aramco-Raffinerie Ras Tanura
rtr | Auf die Raffinerie Ras Tanura des Ölkonzerns Saudi Aramco hat es
nach Angaben des saudi-arabischen Verteidigungsministeriums einen
versuchten Angriff gegeben. Ersten Erkenntnissen zufolge sei die Attacke
mit einer Drohne ausgeführt worden, teilt ein Sprecher mit. Es seien keine
Schäden gemeldet worden.
10.45 Uhr: Spaniens Regierungschef antwortet Trump: „Nein zum Krieg“
dpa/afp | [3][Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez hat mit einem „Nein zum
Krieg“] auf die Kritik von US-Präsident Donald Trump an dem Widerstand des
Nato-Landes gegen den israelisch-amerikanischen Angriff auf den Iran
reagiert. In einer TV-Ansprache forderte er die USA, Israel und den Iran
erneut zu einer sofortigen Einstellung der gegenseitigen Angriffe auf. Die
Gewalt müsse enden, „bevor es zu spät ist“, sagte Sánchez.
Es sei „naiv zu glauben, dass blinder und unterwürfiger Gehorsam Führung
bedeutet“, warnte Sánchez im Hinblick auf Drohungen Trumps. Es gehe um die
Achtung des Völkerrechts, „das uns alle, insbesondere die Zivilbevölkerung,
schützt.“ Zu glauben, die Welt könne ihre Probleme nur mit Bomben lösen,
sei ein Irrtum.
Trump hatte Spanien am Dienstag wegen seiner fehlenden Unterstützung im
Iran-Krieg mit einem kompletten Handelsstopp gedroht. Die Linksregierung
von Ministerpräsident Sánchez hatte den USA zuvor nicht erlaubt, in Spanien
gelegene Luftwaffenstützpunkte für den Krieg gegen den Iran zu nutzen.
## 10.25 Uhr: Pentagon gibt Identität von getöteten US-Soldaten bekannt
afp | Vier Tage nach dem Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran
hat das Verteidigungsministerium in Washington die Identität von 4 der 6
bislang getöteten US-Soldaten bekannt gegeben. Die 3 Männer und eine Frau
im Alter zwischen 20 und 42 Jahren hätten einer Einheit aus dem
US-Bundesstaat Iowa angehört und seien in Kuwait im Einsatz gewesen, teilte
das Pentagon am Dienstag mit. Laut dem Ministerium wurden die Reservisten
in Port Schuaiba in Kuwait bei einem Drohnenangriff im Zuge des Iran-Kriegs
getötet. US-Medien veröffentlichten Bilder der Getöteten. Die Identität der
2 weiteren bislang getöteten US-Soldaten ist bislang offiziell nicht
bekannt.
## 10.20 Uhr: U-Boot-Angriff auf ein iranisches Schiff vor der Küste Sri
Lankas
rtr | Nach einem U-Boot-Angriff auf ein iranisches Schiff vor der Küste
Sri Lankas werden mindestens 101 Menschen vermisst. Zudem seien 78 Personen
verletzt worden, erfährt die Nachrichtenagentur Reuters aus Kreisen der
sri-lankischen Marine und des Verteidigungsministeriums.
10.15 Uhr: Brüssel sichert Spanien Unterstützung zu
afp | Vor dem Hintergrund des Streits zwischen US-Präsident Donald Trump
und dem spanischen Regierungschef Pedro Sánchez wegen des Iran-Kriegs hat
die EU-Kommission Spanien ihre Unterstützung zugesichert. Brüssel werde
„sicherstellen, dass die Interessen der Europäischen Union gewahrt werden“
und stehe in „Solidarität“ mit allen Mitgliedstaaten, teilte ein Sprecher
am Mittwoch mit. Die Kommission sei „im Rahmen der gemeinsamen
Handelspolitik bereit zu handeln“. Trump drohte Spanien am Dienstag wegen
seiner fehlenden Unterstützung im Iran-Krieg mit einem kompletten
Handelsstopp. Die Linksregierung von Ministerpräsident Sánchez hatte den
USA zuvor nicht erlaubt, in Spanien gelegene Luftwaffenstützpunkte für den
Krieg gegen den Iran zu nutzen.
## 10.14 Uhr: Berater von Chamenei: Iran wird nicht verhandeln
afp | Ein hochrangiger Berater des bei US-israelischen Angriffen getöteten
obersten iranischen Führers Ayatollah Ali Chamenei hat Verhandlungen mit
den USA ausgeschlossen. Mohammed Mochber sagte am Mittwoch im
Staatsfernsehen, dass der Iran „kein Vertrauen in die Amerikaner“ habe und
dass es „keine Basis für jegliche Verhandlungen“ mit den USA gebe. „Wir
können den Krieg so lange fortsetzen, wie wir wollen“, fügte er hinzu.
## 🐾 10.00 Uhr: Neuer Chef der Revolutionsgarden im Iran: Wahnhafter
Israelhass
taz | Ahmad Vahidi ist der neue Kopf der mächtigen Iranischen
Revolutionsgarden. Er ist ein Hardliner im Geiste des getöteten Ajatollahs
Chamenei. [4][taz-Autor Ali Sardzadeh hat ihn porträtiert].
## 🐾 10.00 Uhr: Auswirkungen des Iran-Kriegs auf die Ukraine
taz | In der Ukraine werden Ängste laut, der Krieg in Nahost könnte sich
auf Waffenlieferungen auswirken. Selenskyj bietet die Entsendung von
Drohnenexperten an. [5][Ein Bericht von taz-Redakterin Barbara Oertel. ]
## 09.55 Uhr: Reiche: Bei Öl und Gas keine Knappheit
rtr | Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche betont, es gebe in
Deutschland keine Knappheiten bei Öl und Gas. Es gebe zwar Preisausschläge
an den Märkten wegen des Krieges in Nahost, aber kein Mengenproblem, sagt
die CDU-Politikerin in München. „Die Lage bleibt volatil.“ Die
Bundesregierung gehe nicht unvorbereitet in die Situation und habe
Instrumente zum Handeln. Es gebe aber noch keinen Anlass, sie auch
einzusetzen.
## 09.54 Uhr: Kanadischer Premier: Angriffe anscheinend völkerrechtswidrig
afp | Die US-israelischen Angriffe auf den Iran sind nach den Worten des
kanadischen Premierministers Marc Carney „dem ersten Anschein nach“
völkerrechtswidrig. Er sei aber weder Jurist noch Völkerrechtsexperte, über
die Frage müssten daher andere urteilen, sagte Carney weiter am Mittwoch
bei einem Besuch in Australien. Prinzipiell befürworte die kanadische
Regierung Schritte, die zu einem Regierungswechsel in Iran führten, das der
„größte Verursacher von Instabilität und Terror“ im Nahen Osten sei, fügte
Carney bei einer vor der Politik-Denkfabrik Lowy Institute in Sydney hinzu.
Er bedauere, dass die USA und Israel im Iran gehandelt hätten, ohne „die UN
oder Verbündete wie Kanada mit einzubeziehen“. Kanada rufe zu einer
„schnellen Deeskalation“ auf und sei dazu bereit, dieses Ziel zu
unterstützen. Carney ist bereits mehrfach mit US-Präsident Donald Trump
aneinandergeraten. Trump hat mehrfach damit gedroht, Kanada zu annektieren.
Zudem belegte er das Nachbarland mit hohen Zöllen.
09.50 Uhr: Israel meldet Kampfflugzeug-Abschuss
dpa/taz | Die israelische Armee teilte mit, ein israelischer Kampfjet des
Typs F-35 (Adir) habe ein iranisches Trainingsflugzeug des Typs Jak-130 am
Himmel über Teheran abgeschossen. Dies sei der „erste Abschuss eines
bemannten Kampfflugzeugs durch einen F-35 „Adir“-Kampfjet in der
Geschichte“.
09.49 Uhr: Dieselpreis springt über die 2-Euro-Marke
dpa | Der Dieselpreis ist infolge der Verwerfungen des Iran-Krieges auf
mehr als zwei Euro geklettert. In der morgendlichen Preisspitze um 7.15 Uhr
ermittelte der ADAC einen bundesweiten Durchschnittspreis von 2,054 Euro
pro Liter. Im Tagesverlauf kann er allerdings auch wieder fallen – um 8.30
Uhr waren es noch 1,991 Euro. An normalen Tagen sind Benzin und Diesel
morgens in der Regel mehr als 10 Cent teurer als am Abend. Zuletzt hatte
der schnelle Anstieg diese Entwicklung aber zumindest teilweise überlagert.
Auch Superbenzin der Sorte E10 legte deutlich zu und kostete in der
morgendlichen Spitze 1,995 Euro pro Liter. Der Anstieg fiel aber nicht ganz
so stark aus wie beim Dieselpreis, der dem ADAC zufolge deutlich sensibler
auf Krisen reagiert.
09.46 Uhr: Europäische Börsen leicht im Plus, Kurstalfahrt in Asien
afp | Nach teils deutlichen Einbußen an den beiden Vortagen wegen des
Iran-Krieges haben die europäischen Börsen am Mittwochmorgen wieder leicht
ins Plus gedreht. Nach Handelsbeginn notierten die Leitindizes in Frankfurt
am Main und Paris um gut 0,4 Prozent höher, in Mailand ging es um gut 0,2
Prozent aufwärts und in London leicht um rund 0,1 Prozent. An den
asiatischen Börsen hatte es zuvor hingegen deutliche Kursverluste gegeben:
Insbesondere im südkoreanischen Seoul kam es am Mittwoch zu teils
panikartigen Verkäufen, der Leitindex Kospi sackte um mehr als zwölf
Prozent ab, wobei sich Anlegerinnen und Anleger insbesondere von im Zuge
des Booms bei Künstlicher Intelligenz (KI) aufgebauten
Technologiepositionen trennten.
## 09.00 Uhr: Dobrindt sieht Sicherheitslage in Deutschland unverändert
rtr | Die Sicherheitslage in Deutschland habe sich nicht wesentlich
verändert, sagt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt im ZDF. Deutschland
sei weiterhin einer „abstrakten Gefährdung“ ausgesetzt, erklärt der
CSU-Politiker. Den Behörden seien keine konkreten Anschlagspläne bekannt.
Die Nachrichtendienste arbeiteten eng zusammen.
## 08.55 Uhr: Kuwait: Elfjähriges Mädchen durch Trümmerteile getötet
afp | Im mehrfach von iranischen Angriffen getroffenen Kuwait ist nach
offiziellen Angaben ein elfjähriges Mädchen durch herabfallende
Trümmerteile getötet worden. Wiederbelebungsversuche im Rettungswagen seien
vergeblich gewesen, das Kind sei nach seiner Ankunft im Krankenhaus an
seinen Verletzungen verstorben, erklärte das kuwaitische
Gesundheitsministerium am Mittwoch.
Nach Beginn des Kriegs Israels und der USA gegen den Iran hatte Teheran
Städte und Infrastruktureinrichtungen in mehreren Golfstaaten attackiert.
## 08.45 Uhr Frankreich evakuiert seine Staatsbürger
rtr | Frankreichs Außenminister Jean-Noel Barrot kündigt mehrere
Rückholflüge für französische Staatsbürger im Nahen Osten an. Geplant seien
Flüge aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Ägypten und Israel, sagt
Barrot dem Sender France 2. Zu der genauen Zahl der Passagiere äußert er
sich nicht. In der Region halten sich derzeit rund 400.000 französische
Staatsbürger auf.
## 08.40 Uhr: Heftige Explosionen in Teheran
rtr | In der iranischen Hauptstadt Teheran sind heftige Explosionen zu
hören. Das melden staatliche Medien.
## 08.20 Uhr: Staatsbegräbnis für Chamenei soll am Mittwochabend beginnen
afp | Der Iran wird nach Angaben von Staatsmedien ab Mittwochabend ein
dreitägiges Staatsbegräbnis für den bei US-israelischen Luftangriffen
getöteten obersten iranischen Führer Ayatollah Ali Chamenei abhalten.
Gläubige könnten Chamenei ab 22.00 Uhr (19.30 Uhr MEZ) in der großen
Imam-Chomeini-Moschee in Teheran die letzte Ehre erweisen, berichtete die
iranische Nachrichtenagentur Irna am Mittwoch unter Berufung auf eine
Erklärung des Islamischen Koordinierungsrates für Entwicklung.
Der 86-jährige Chamenei war am Samstag am ersten Tag der US-israelischen
Luftangriffe auf den Iran getötet worden. Er hatte das Land seit 1989
geführt. Chamenei soll in seiner Geburtsstadt Maschhad, der zweitgrößten
Stadt des Iran, beigesetzt werden.
08.10 Uhr: Iran meldet Abschuss von 40 Raketen auf israelische und US-Ziele
afp | Die iranischen Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben mehr als
40 Raketen auf Ziele Israels und der USA abgefeuert. Es handle sich um die
17. Angriffswelle der „Operation Ehrliches Versprechen“, hieß es in einer
am Mittwoch im Staatsfernsehen verlesenen Erklärung der Revolutionsgarden,
in der keine weiteren Angaben gemacht wurden. Der Angriff sei vor „ein paar
Stunden“ erfolgt.
08.05 Uhr: Israel meldet Angriffe auf Dutzende Ziele im Iran
afp | Die israelische Armee hat am Mittwoch nach eigenen Angaben erneut
massive Luftangriffe auf die iranische Hauptstadt Teheran geflogen. Bei der
Angriffswelle unter „Anleitung der Geheimdienste“ seien „Dutzende Ziele“ im
Iran getroffen worden, darunter „Kommandozentralen des terroristischen
iranischen Regimes“ in unterschiedlichen Teilen von Teheran. Ziel seien
insbesondere Einrichtungen der „inneren Sicherheit“ des Landes gewesen.
08.05 Uhr: Israel will auch Nachfolger Chameneis töten
ap | „Jeder Führer, der vom iranischen Terrorregime ernannt wird, um den
Plan zur Zerstörung Israels fortzusetzen und anzuführen, um die Vereinigten
Staaten und die freie Welt und die Länder der Region zu bedrohen und um das
iranische Volk zu unterdrücken, wird ein Ziel zur Eliminierung sein“,
erklärte Katz.
## 🐾 08.00 Uhr: „Das Völkerrecht ist kein Wunschkonzert von Professoren“
taz | Der Angriff der USA und Israel ist eindeutig völkerrechtswidrig, sagt
Kai Ambos. Das kann auch Merz in Schwierigkeiten bringen, sagt
Rechtsprofessor Kai Ambos. [6][taz-Redakteur Stefan Reinecke hat ihn
interviewt].
## 07.40 Uhr: Israel: Stellungen iranischer Basidsch-Milizen angegriffen
dpa | Israel hat bei den massiven Angriffen im Iran nach Militärangaben
auch Stellungen der Basidsch-Milizen ins Visier genommen. Es seien
„Dutzende Stützpunkte“ der Basidsch-Kräfte angegriffen worden, teilte ein
Sprecher der israelischen Armee auf X mit. Kampfjets hätten zahlreiche
Geschosse abgeworfen. Die Basidsch-Milizen sind besonders für ihr hartes
Vorgehen gegen die Proteste im eigenen Land bekannt.
Auf der Basis von Hinweisen des Militärgeheimdienstes habe die Luftwaffe
„eine weitere Angriffswelle durchgeführt, die auf Einrichtungen des
iranischen Systems in ganz Teheran abzielte“, hieß es weiter in der
Mitteilung. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.
## 07.20 Uhr: Erneut Drohne nahe Flughafen von Bagdad abgeschossen
afp | Nahe dem Flughafen der irakischen Hauptstadt Bagdad ist am Mittwoch
erneut eine Drohne abgeschossen worden. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen
wurde bei dem Vorfall niemand verletzt, es sei kein Sachschaden entstanden.
Am internationalen Flughafen von Bagdad befindet sich ein militärischer
Bereich, der von US-Beratern genutzt wird. Früher waren dort Truppen der
US-geführten Militärkoalition stationiert.
Der Irak hatte zu Beginn des US-israelischen Kriegs gegen den Iran erklärt,
es wolle nicht in die Kampfhandlungen hineingezogen werden, wurde jedoch
bereits involviert.
## 07.00 Uhr: Libanon meldet mindestens 11 Tote bei israelischen Angriffen
afp | Im Zuge des Iran-Krieges hat Israel weitere Ziele der pro-iranischen
Hisbollah-Miliz im Libanon angegriffen. Bei den Angriffen wurden in der
Nacht zum Mittwoch nach libanesischen Angaben mindestens 11 Menschen
getötet, die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA meldete 4
weitere Tote bei einem Angriff im Ostlibanon.
Dem libanesischen Gesundheitsministerium zufolge griff die israelische
Armee die zwei Dörfer Aramoun und Saadijat südlich der libanesischen
Hauptstadt Beirut an und tötete dabei 6 Menschen. 8 weitere Menschen seien
verletzt worden. NNA meldete zudem einen israelischen Angriff auf ein
vierstöckiges Gebäude in einem Wohnviertel in der Stadt Baalbek im Osten
des Landes. Dabei seien 5 Menschen getötet und 15 weitere verletzt worden.
Die Rettungs- und Bergungsarbeiten dauerten an. 3 Menschen würden noch
vermisst.
Außerdem berichtete NNA über einen israelischen Angriff auf ein Hotel in
dem Beiruter Vorort Hasmieh. Krankenwagen seien im Einsatz, berichtete die
Nachrichtenagentur. Es war der erste israelische Angriff auf das
mehrheitlich von Christen bewohnte Viertel der libanesischen Hauptstadt
seit Beginn des Iran-Krieges.
## 06.29 Uhr: Iranische Kurden-Milizen beraten Vorgehen
rtr | Iranische Kurden-Milizen haben Insidern zufolge mit den USA über
Angriffe auf Sicherheitskräfte im Iran beraten. Ziel sei es, das Militär
nach dem Tod von Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei zu schwächen und
einen Aufstand zu initiieren, sagen drei mit den Plänen vertraute Personen.
Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen.
## 05.32 Uhr: US-Militär nennt Namen von 4 getöteten Soldaten
rtr | Das US-Militär gibt die Namen von 4 Soldaten bekannt, die bei einem
Drohnenangriff in Kuwait getötet wurden. Die Regierung in Washington warnt
zugleich vor weiteren Opfern. Man habe den Abgeordneten mitgeteilt, dass
weitere Amerikaner sterben würden, sagt der demokratische Senator Chris
Murphy nach einer Unterrichtung durch Regierungsvertreter. Die 4 Soldaten
im Alter von 20 bis 42 Jahren starben dem Pentagon zufolge am Sonntag.
Insgesamt sind in dem Konflikt bislang 6 US-Soldaten getötet worden.
## 04.05 Uhr: Großbritannien organisiert die Evakuierung aus dem Oman.
rtr | Großbritannien organisiert die Evakuierung seiner Staatsbürger aus
dem Oman. Man arbeite mit Fluggesellschaften an zusätzlichen Kapazitäten ab
Maskat, sagt Außenministerin Yvette Cooper am Dienstag im Parlament.
Vorrang hätten besonders schutzbedürftige Personen. Ein von der Regierung
gecharterter Flug soll am Mittwoch um 19.00 Uhr GMT (21.00 Uhr MESZ)
starten. Zudem plane British Airways für Donnerstag einen weiteren Flug.
Das Außenministerium warnt britische Staatsbürger jedoch davor, ohne eine
direkte Aufforderung zum Flughafen zu fahren. In den Golfstaaten haben sich
nach Angaben der Ministerin 130.000 Briten registriert.
## 01.05 Uhr: US-Botschaft von Drohne getroffen
rtr | Die US-Botschaft in Saudi-Arabien ist nach Angaben aus
Sicherheitskreisen von einer mutmaßlich iranischen Drohne getroffen
worden. Dabei sei auch die CIA-Station in der Botschaft beschädigt worden,
sagt ein Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Es gebe jedoch keine
Hinweise darauf, dass die Geheimdiensteinrichtung das eigentliche Ziel
gewesen sei. Nach Angaben des saudischen Verteidigungsministeriums trafen
zwei Drohnen die Botschaft in der Hauptstadt Riad. Dies habe zu einem
begrenzten Feuer und einigen Sachschäden geführt. Die US-Vertretung warnt
Amerikaner davor, die Botschaft bis auf Weiteres aufzusuchen. Zudem warnt
sie vor unmittelbar bevorstehenden Raketen- und Drohnenangriffen auf die
Stadt Dhahran. Der Vorfall ereignet sich vor dem Hintergrund der
israelischen Angriffe auf den Iran.
00.46 Uhr: Israel starte neue Angriffe auf Iran
rtr | Israel greift den Iran an. Das israelische Militär teilt mit, es
habe eine breite Angriffswelle gegen Ziele im Iran begonnen. Weitere
Einzelheiten nennt die Armee zunächst nicht.
4 Mar 2026
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