# taz.de -- Alltagsleben
       
 (DIR) S-Bahn fahren in der Nacht: Ein epischer Film um drei Uhr morgens
       
       Ein nächtlicher BVG-Streik in Berlin lässt unerwartete Allianzen schmieden.
       Auch wenn sie sich beim Sturm auf den Ersatzverkehr wieder verlieren.
       
 (DIR) Lukas Rietzschel „Sanditz“: Er will alles
       
       Lukas Rietzschel fängt in seinem neuen Roman Normalität im Jetzt und Damals
       ein. Den DDR-Alltag überzeichnet er allerdings.
       
 (DIR) Sehnsucht und traurige Hunde: Wer vermisst die Frau?
       
       Kann man ein Geist werden, ohne es selbst zu merken? Ein flüchtiges
       Stadtgespräch offenbart den Selbstbezug.
       
 (DIR) Begegnungen in der großen Stadt: Je nachdem, wer zuerst stirbt
       
       Eine kuriose Begegnung in der Berliner Trambahn führt bei den Mitfahrenden
       nicht mal zu größeren Irritationen.
       
 (DIR) Väter kennen diesen Trick: Heute ist es ein Schnitzel
       
       Auf dem Spielplatz lässt sich beim Trockenwerden gut orakeln. Vor allem
       wenn zur Belohnung „Lambada“ erklingt.
       
 (DIR) Als wäre es wieder 2007: Filmreifer Frühlingsanfang
       
       Kurze Hosen, nette Dönerladenbesitzer und gute Straßenmusik. Ein Berliner
       Frühlingsanfang wie in einem deutschen Indie-Movie.
       
 (DIR) Begegnungen in der Deutschen Bahn: Glückliche Sardinen in der Intercity-Dose
       
       Das Leben kann man auch in vollen Zügen genießen. Sogar mit Fußballfans.
       Zumindest, wenn es alte Bekannte sind.
       
 (DIR) Räume des Übergangs: Nicht jede Grenze ist gleich
       
       Luxemburg, der reiche Nachbar – Polen, der arme Bruder? An den Grenzen sind
       die Unterschiede zu spüren.
       
 (DIR) Mütter kennen diesen Trick: Ein gutes Leben
       
       Was tun, wenn die kleine Schwester kein Spielzeug hat, fragte sich der
       kleine Bruder in der Straßenbahn. Ein süßer Lösungsvorschlag.
       
 (DIR) Unterwegs zwischen Torte und Theater: Unser entspanntes Lifestyle-Leben
       
       Auch früh endende Abende verhindern nicht zu wenig Schlaf. Dagegen hilft
       nur: Schlaf. Und der Februar beginnt mit gleich mehreren Zirkelschlüssen.
       
 (DIR) Ukrainische Autorinnen über ihren Alltag: Den Winter überstehen
       
       Russland hat weite Teile der ukrainischen Energie-Infrastruktur zerstört.
       Zwei Autorinnen schildern, wie sie bei Minusgraden leben und arbeiten.
       
 (DIR) Deutsche Geschichte in Objekten: Im Gedächtnis der Republik
       
       Das Bonner Haus der Geschichte dokumentiert deutsche Nachkriegsgeschichte.
       Doch die meisten Objekte der Sammlung, knapp 1 Million, schlummern im
       Depot.
       
 (DIR) Die Reste vom Fest: Ein letzter Stresstest für die Nordmanntanne
       
       Wenn die Bedingungen stimmen, sind die Berliner durchaus für Sport zu
       haben. Auch Randsportarten wie der Weihnachtsbaumweitwurf finden ihre Fans.
       
 (DIR) Ein Problem der Wahrnehmung: Eben eine alte weiße Frau
       
       Sie sehe, meint unsere Kolumnistin, für ihr Alter noch ganz gut aus. Andere
       aber sehen das nicht. Weil man im Alter auf merkwürdige Weise unsichtbarer
       wird.
       
 (DIR) Kulturboom in der Ukraine: Kosaken und Luftschutzkeller
       
       In der Ukraine laufen Oper und Theater im Krieg weiter – unter besonderen
       Bedingungen. Zu Besuch in zwei Spielstätten in Odessa und Mykolajiw.
       
 (DIR) Immer wieder Ärger mit der Post: Ein schnelles Tänzchen in der Postfiliale
       
       Alle Klischees über deutsche Bürokratie-Tristesse und Mitarbeiterwillkür
       lassen sich bestätigen, meint unser Kolumnist. Wenn man nur ein Postfach
       hat.
       
 (DIR) Nachdenken im Herbst: Gründe für Wut, Gründe für Dankbarkeit
       
       Oft, sagt unsere Kolumnistin, überwältigt sie die Stadt: die Menschen, ihr
       Elend, ihre Gemeinheit. Aber auch ihre Güte und Fröhlichkeit überwältigen
       sie.
       
 (DIR) Wo die Stadt schreit: W wie Warschauer, W wie Wachkoma

       
       Wenn man mal länger nicht in Berlin war, weiß man mit der hibbeligen
       Warschauer Straße doch gleich wieder, meint unser Kolumnist, was man hat an
       der Stadt.
       
 (DIR) Verbot in Bremen: Bis zu 500 Euro Bußgeld für aufdringliches Betteln
       
       Betteln ist in Bremen seit einem Jahr verboten, wenn es zu aufdringlich
       geschieht. Helfen tut das Verbot niemandem. Trotzdem bleibt es.
       
 (DIR) Kunstausstellung im Freibad: Parasitärer Glamour am Beckenrand
       
       Im Projektraum Tropez in Berlin-Wedding, mitten im Sommerbad, mischt sich
       die Kunst unter die Badenden. Wie wird sich hier begegnet?
       
 (DIR) Tollwood-Festival in München: Woodstock für Südstaatler
       
       Gutes Essen, gute Musik – und dabei die Welt verbessern. Das klingt nach
       einem hehren Ansatz. Besuch auf dem Münchner Tollwood-Festival.
       
 (DIR) Vom Umgang mit roten Ampeln: Strammstehen an der Bordsteinkante
       
       An Fußgängerampeln entscheidet sich vieles. Den übertriebenen Hang zur
       Konformität von manchen dort empfindet unser Kolumnist als befremdlich.
       
 (DIR) Fotoausstellung zu Schrebergärten: Ein Stück Heimat
       
       Sie sind schon mehr als nur persönliche Rückzugsorte. In Frankfurt (Oder)
       beschäftigt sich eine Ausstellung mit den Facetten des Mikrokosmos
       Schrebergärten.
       
 (DIR) Über den Frühling in Hamburg: Wenn einen was wirklich glücklich macht
       
       Es sind die kleinen Dinge, die im Alltag für Freude sorgen. Unserer
       Kolumnistin reicht ein schönes Erlebnis pro Tag. Doch das Leben bietet
       mehr.
       
 (DIR) Serhij Zhadan über seinen Erzählband: „Der Krieg bricht die Sprache“
       
       Serhij Zhadan ist seit einem Jahr in der ukrainischen Armee und hat neue
       Erzählungen veröffentlicht. Hier spricht er über das Schreiben im Krieg.
       
 (DIR) Erwiderung auf FAZ-Autor Egon Flaig: Auch im Krieg braucht es Lebensfreude
       
       In der FAZ wird von den Ukrainer*innen mehr Opferbereitschaft gefordert.
       Dabei reagieren sie genau richtig auf die Situation. Eindrücke aus Kyjiw.
       
 (DIR) Demokratisches Potenzial der Stammkneipe: Mehr Kiez und Keule wagen
       
       Auf dem Weg vom Kottbusser Tor zum Hermannplatz prallt viel aufeinander. Es
       sind Widersprüche, die sich in den Armen liegen können.
       
 (DIR) Konservenfabrik in Brandenburg: Es geht um die Gurke
       
       Die Spreewälder Gurke ist in Golßen Wirtschaftsfaktor und Teil der
       Identität. Nun stellt der größte Hersteller die Produktion in der
       Gurkenstadt ein.
       
 (DIR) Kochen für die Familie: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt
       
       Gehört in den Kartoffelsalat Mayonnaise? Es lohnt sich, nicht nur zum Fest
       mal übers Essen nachzudenken. Eine Geschichte über Familientraditionen.
       
 (DIR) Popkultur in Wilhelmshaven: Als Punk noch stank
       
       Eine Ausstellung im Küstenmuseum Wilhelmshaven erinnert an die örtliche
       Konzertkultur der 80er und 90er Jahre. Viel übrig ist davon heute nicht
       mehr.
       
 (DIR) Kritische Musterkennung: Ich will mit den Dingen sein
       
       Unser Autor ist umstellt von Dingen, die ihn machen. Er sieht Muster, über
       die er urteilt. Doch was, wenn er stattdessen mit den Dingen verschmilzt?
       
 (DIR) Rechtsextremismus in der Öffentlichkeit: Ein Tag in Frankfurt (Oder)
       
       Ist Brandenburg ein großer „Nazi-Kiez“? Fakt ist, dass die rechte Präsenz
       Einfluss auf den Alltag hat – häufig ohne Widerstand. Alltag in der
       Uni-Stadt.
       
 (DIR) 39. Geburtstag: Heute bin ich Springbrunnen
       
       Unsere Kolumnistin wollte eigentlich endlich die große Freiheit genießen.
       Doch dann quält sie sich zum Geburtstag mit großen Fragen.
       
 (DIR) Landtagswahl in Brandenburg: Kein Raum für die AfD
       
       In Michendorf wird weniger rechtsextrem gewählt als anderswo in
       Brandenburg. Der Ort im Speckgürtel von Berlin boomt. Reicht das als
       Erklärung?
       
 (DIR) Gaststättensterben auf dem Land: Die Kneipe im Dorf lassen
       
       Immer mehr Gaststätten im ländlichen Raum schließen. Dann fehlt es an
       Treffpunkten. Auch der Lindenhof im brandenburgischen Pätz steht vor dem
       Aus.
       
 (DIR) Russland nach der Offensive in Kursk: War was?
       
       Putin spielt den ukrainischen Vorstoß in der Region Kursk herunter. Und
       auch die meisten Russ*innen zeigen sich gleichgültig.
       
 (DIR) Fotoschau in Rostock: Sozialistisches Partyvolk
       
       Die Ausstellung „Der große Schwof“ verweist auf kleine Fluchten. Die Fotos
       über die Feierkultur in der DDR zeigen den Alltag jenseits der
       Staatsdoktrin.
       
 (DIR) Long Covid und Armutsgefährdung: Am Überleben arbeiten
       
       Armut isoliert Menschen – Long Covid auch. Besuch bei Melanie Zeiske und
       Daniela Bock, die als erschöpfte Betroffene mit der Bürokratie kämpfen.
       
 (DIR) Odessa im Krieg: Zum Geburtstag nur Alleinunterhalter
       
       Der Stadtgeburtstag von Odessa ist für die Einwohner immer ein besonderer
       Tag. Seit dem Krieg wird allerdings nur klein gefeiert. Ein Besuch.
       
 (DIR) Alltagsgegenstände mal anders: Ein Behälter für Vanille und Gedöns
       
       Eis aus der Literpackung ist großartig. Und die leeren Schalen sind nicht
       so sinnlos, wie sie scheinen. Man muss nur kreativ sein.
       
 (DIR) Nach dem Aufstand der Wagner-Gruppe: Auf erste Freude folgt Ernüchterung
       
       Trotz Scheitern des Aufstands sieht man in der Ukraine das russische Regime
       im Zerfall. Die Raketenangriffe aus Russland hielten am Wochenende an.
       
 (DIR) Plastiktüten-Sammler über Vielfalt: „Das ist riesige Erinnerungsarbeit“
       
       Jürgen Francke sammelt seit 1972 Plastiktüten. Er besitzt rund 60.000. Ein
       Teil davon wird von dem Bremer Kneipenkollektiv „Horner Eck“ ausgestellt.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Glücksweltrekordmeister Finnland
       
       „Wir sind zufrieden mit ziemlich wenig“: Suomi ist das vielleicht einzige
       Land auf der ganzen großen undankbaren Welt, wo dieser Satz stimmt.
       
 (DIR) Grüne Politik im Alltag: Einer von hier
       
       Kassem Taher Saleh wuchs als irakischer Flüchtling in Sachsen auf. Nun
       sitzt er für die Grünen im Bundestag und hält engen Kontakt zur alten
       Heimat.
       
 (DIR) Kriegsalltag in der Ukraine: Kyjiw, mein Hund und ich
       
       Kurz vor Kriegsbeginn bekommt unsere Autorin einen Hund. Das ist viel
       Arbeit, aber hat ihr auch geholfen, die Zeit der Luftangriffe besser zu
       überstehen.
       
 (DIR) Ryūsuke Hamaguchis Film „Das Glücksrad“: Zauber und sein Bruder Zufall
       
       Ryūsuke Hamaguchis Episodenfilm „Das Glücksrad“ entführt in andere Welten.
       Er beleuchtet den Alltag japanischer Frauen.
       
 (DIR) Tagebücher von Jules Renard: Niemals aufrichtig sein
       
       Sagt Jules Renard der Gegenwart noch etwas? Seine Tagebücher bieten
       rätselhafte Geistesblitze. Nun sind sie in einer Auswahl neu erschienen.
       
 (DIR) Roman über junge Leute in der Türkei: Sprechen oder Schweigen
       
       Anna Yeliz Schentkes Roman „Kangal“ dreht sich rund um die Proteste im
       Istanbuler Gezi-Park und den Umgang mit Überwachung.
       
 (DIR) Digitalisierung von Alltagserledigungen: Ältere Menschen überfordert
       
       Die Senior:innenvertretung Bremen beklagt, dass Banken und Post für
       Ältere immer schwerer zugänglich werden. Sie wollen eine analoge
       Versorgung.
       
 (DIR) „Notes of Berlin“-Regisseurin über die Stadt: „Berlin bleibt nicht mehr so attraktiv“
       
       „Notes of Berlin“ erzählt von kleinen und großen Dingen. Regisseurin
       Mariejosephin Schneider darüber, warum nicht mehr so viele Menschen in die
       Hauptstadt wollen.