# taz.de -- Jüdisches Leben
(DIR) Schweigemarsch in Frankfurt: „Hass zeigt seine hässlichste Fratze“
Am Mittwoch haben Hunderte Menschen gegen den Terror demonstriert. Michel
Friedman warnt vor möglicher Regierungsbeteiligung der Linken in Berlin.
(DIR) „Heimatlos“ im Jüdischen Museum Wien: Den Österreichern, die nicht länger Österreicher sein durften
Wie kam es ab 1938 zur Vertreibung der Wiener Juden und wie war deren Leben
im erzwungenen Exil? Eine Ausstellung im Jüdischen Museum Wien zeigt
Erschütterndes.
(DIR) Sichtbarkeit von jüdischem Leben: Chanukka in Neukölln
Der Verein Hillel wehrt sich gegen die Darstellung, dass sie ihren
Chanukka-Leuchter aufgrund der Wahlergebnisse aus dem Rathaus Neukölln
abholen wollen.
(DIR) Berliner Linke unter Druck: Antisemitismus, Gaza und die Machtfrage
Seit ihrem Wahlsieg streitet die Republik über Antisemitismus in der
Berliner Linken. Was ist dran an den Vorwürfen und hat Rot-Grün-Rot eine
Zukunft?
(DIR) Antisemitismus in Deutschland: Einsam ist es geworden
Nathan Dawidowicz und Shay Dashevsky haben seit dem 7. Oktober viele
Freunde verloren. Eine Studie belegt, wie wahrgenommener Antisemitismus
jüdische Menschen psychisch belastet.
(DIR) Hamburgs neue Antisemitismusbeauftragte: Hoffnung auf einen Neuanfang
Anna von Villiez ist neue Antisemitismusbeauftragte in Hamburg. Sie will
mit Bildung und digitaler Aufklärung den Antisemitismus messbar bekämpfen.
(DIR) Geschichte des Stuttgarter Killesbergs: Ein Schlamassel der deutschen Erinnerungskultur
In Stuttgart verhandelt ein Sprech- und Musikrundgang die Geschichte des
Höhenparks Killesberg. Er vermittelt ein Bild zwischen Idylle und
NS-Geschichte.
(DIR) Nach langem Streit in Hamburg: Historikerin wird neue Antisemitismusbeauftragte
Der Hamburger Senat hat Anna von Villiez als neue Antisemitismusbeauftragte
bestellt. Der unterlegene Bewerber hatte dagegen geklagt und verloren.
(DIR) Zahlen der Meldestelle Rias: Antisemitismus in Deutschland weiter auf Höchstniveau
Erneut verzeichnet die Meldestelle Rias einen Negativrekord. Viele Fälle
ereignen sich im Zusammenhang mit Israel. Der Judenhass von rechts wächst.
(DIR) Jüdische Identität und Punk: Gegen die Welt, aber mittendrin
Außenseitertum und Gemeinschaft, Toleranz und Widerstand: Der Sammelband
„Jüdische Identitäten und Antisemitismus im Punk“ beschreibt, wie
Punk-Kultur mit Jüdischsein verwoben ist.
(DIR) Auszeichnung des Zentralrats der Juden: Wie können sie Nuhr?
Mit dem Leo-Baeck-Preis werden Personen geehrt, die sich für Jüd*innen
einsetzen. In diesem Jahr bekommt ihn ausgerechnet Dieter Nuhr. Geht’s
noch?
(DIR) Erinnerungskultur: „Ich glaube, die Menschen vergessen, wie es mal war“
Unser Kolumnist besucht eine Synagoge, die lang beschädigt war. Er fragt
sich, warum es Jahrzehnte dauerte bis man sie wieder renovierte.
(DIR) Schauspielerin und Jüdin Ruth Albu: Die Vergessene
Die deutsch-amerikanische Schauspielerin Ruth Albu hat ihre Wurzeln in
Berlin. Vor den Nazis musste sie fliehen. Eine Erinnerung.
(DIR) Antisemitismus in den Niederlanden: Explosion an jüdischer Schule in Amsterdam
Die Bürgermeisterin der Stadt und die Regierung in Den Haag verurteilen den
nächtlichen Angriff. Der Schutz jüdischer Gemeinden ist schon seit den
Anschlägen in Rotterdam und im belgischen Lüttich erhöht worden.
(DIR) Einkaufszentrum in Ottensen: Shoppen am Gedenkort
Das Mercado-Einkaufszentrum in Hamburg-Ottensen steht auf einem jüdischen
Friedhof. Als Erinnerung daran gibt es nur eine unauffällige Gedenkwand.
(DIR) Streit um Erinnerung in Salzwedel: Wo die Familie Hirsch Mode verkaufte
Das Haus, das in Salzwedel an prominenter Ecke steht, wird vielleicht doch
nicht abgerissen. Seine jüdischen Bewohner wurden von den Nazis
ermordet.
(DIR) Ein Jeck über Gram und Frohsinn: „Wir sind einfach Karnevalisten“
Die „Kölschen Kippa Köpp“ sind der erste jüdische Karnevalsverein nach
1945. Präsident Aaron Knappstein wird sich so stärker seines Jüdischseins
bewusst.
(DIR) Ein Gespräch über Israel und Palästina: „Menschenrechte sind unteilbar“
Kaum ein Thema löst so starke Gefühle aus. Zwei taz-Redakteur:innen,
Matthias Kalle und Pauline Jäckels, versuchen, einander zuzuhören.
(DIR) Empfang für Antisemitismusbeauftragten: Hamburger Tempelverband muss draußen bleiben
Zum Senatsempfang für den scheidenden Beauftragten Hensel wurde die
liberale Gemeinde nicht eingeladen. Die sieht sich ein weiteres Mal
diskriminiert.
(DIR) Auseinandersetzung mit Identität: „Ich wurde in Deutschland erst wirklich jüdisch“
Yfaat Weiss leitet das Dubnow-Institut in Leipzig. Ein Gespräch über
jüdische Existenz, historische Verantwortung – und die Schönheit von
Geschichte.
(DIR) Orthodoxe gegen Liberale in Hamburg: Ringen ums jüdische Erbe
Die orthodoxe Jüdische Gemeinde Hamburg wollte der liberalen Gemeinde ihr
Namensrecht streitig machen. Damit ist sie vor dem Landgericht gescheitert.
(DIR) Czollek und Salzmann im HKW: Das Ende des „postmigrantischen Jahrzehnts“
Bei der letzten Folge der Reihe „Der Anfang ist nah“ im HKW spricht Max
Czollek mit Sasha Salzmann über Verzweiflung – und Handlungsmöglichkeiten.
(DIR) Deutsch-jüdisch-israelisches Erbe: Das Jackett hängt am richtigen Platz
Ein Museum in Haifa erinnert an die deutschsprachigen Einwanderer, die ab
1930 Palästina auf der Flucht vor den Nazis erreichten.
(DIR) Jüdisches Leben im geteilten Deutschland: Brüche, Erinnerung, Zukunft
Wie lebten Jüd*innen in Ost- und Westdeutschland und in der
Nachkriegszeit? Ein Gespräch mit Marion Brasch und Meron Mendel über
deutsche Identität.
(DIR) Ausstellung über Renato Mordo: Gehetzt in Ruhm und Elend
Renato Mordo war Regiestar der Weimarer Republik. Das Oldenburgische
Staatstheater erinnert an sein Wirken, sein Exil und die Besatzung
Griechenlands.
(DIR) Widerstand im Nationalsozialismus: Der Retter im Gefangenenlager
Die Gedenkstätte Yad Vashem ehrt den Arzt Hans-Georg Früchte posthum als
„Gerechten unter den Völkern“. Er hatte Juden in der Ukraine vor dem Tod
bewahrt.
(DIR) Propalästinensische Szene: Solidarität sucht Anschluss
Eine Mehrheit der Deutschen sieht Israels Kriegsführung in Gaza kritisch.
Doch eine breite Demo-Bewegung gibt es nicht. Warum ist das so?
(DIR) Gedenkstätte Yad Vashem: Deutschland soll neues Holocaust-Bildungszentrum bekommen
Junge Menschen in Deutschland wissen immer weniger über die Shoa. Ein neuer
Standort der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem soll das ändern.
(DIR) Emotionaler Festakt in Münchner Synagoge: Auferstanden aus Ruine
Die alte Synagoge im Münchner Glockenbachviertel erstrahlt in neuem Glanz.
Zahlreiche Gäste kamen zur Wiedereröffnung, darunter auch Friedrich Merz.
(DIR) Historische Synagoge in München: Wiedereröffnet unter Merz-Tränen
Die 1931 erbaute Münchner Synagoge ist nach der Restaurierung eröffnet
worden. Als der Bundeskanzler über den Holocaust spricht, bricht seine
Stimme.
(DIR) Kurdisch-jüdische Verständigung: Der Hetze zum Trotz
Um Feindbilder aufzuweichen, kamen in Berlin jüdische und kurdische
Menschen zusammen. Die Minderheiten wollen ihre Kräfte bündeln gegen
Fremdenhass.
(DIR) Mahnwache vor einer Synagoge in Berlin: Langer Atem gegen Antisemitismus
Seit knapp zwei Jahren versammeln sich jeden Freitag solidarische Menschen
vor der Synagoge in Kreuzberg. Sie wollen damit die Gemeinde unterstützen.
(DIR) Online-Projekt zur jüdischen Geschichte: Wo das Reformjudentum seine Wurzeln hat
Über die weltweit erste jüdische Reformsynagoge, eröffnet 1810 in Seesen,
informiert ein neues Projekt des Portals „Jüdisches Niedersachsen online“.
(DIR) Schriftsteller Leon de Winter ausgeladen: Jüdisches Kulturfestival zieht Notbremse
Der Romancier Leon de Winter sollte auf dem Jüdischen Kulturfestival
Osnabrück lesen. Wegen einer migrationsfeindlichen Kolumne wurde er
ausgeladen.
(DIR) Jüdischer Musiker über Synagogen: „Die Frage ist nicht, wo bin ich, sondern wer bin ich?“
Es kostete Alex Jacobowitz Überwindung, nach Deutschland zu kommen. Jetzt
hat der jüdische Musiker ein Buch über die Synagogenkultur hier vorgelegt.
(DIR) Eltern deutsch-israelischer Geisel: „Deutschland könnte definitiv mehr tun“
Die Eltern der von der Hamas am 7. Oktober 2023 entführten Geisel Itay Chen
fordern wirtschaftliche Sanktionen von Deutschland.
(DIR) Linkenpolitikerin über Antisemitismus-AG: „Das Thema begleitet linke Strukturen schon lange“
Weil es antisemitische Tendenzen in ihrer Partei gebe, hat die Lüneburger
Linke Marianne Esders die AG „Gegen jeden Antisemitismus“ mitgegründet.
(DIR) Ehrung von Charlotte Knobloch: „Unsere jüdische Bavaria“
Ein Festakt anlässlich eines Doppeljubiläums: 80 Jahre Israelitische
Kultusgemeinde München und 40 Jahre Präsidentschaft von Charlotte Knobloch.
(DIR) Rückbenennung einer Straße: Familie Mosse kehrt zurück
In Berlin trug einst eine Straße den Namen des jüdischen Verlegers Rudolf
Mosse. Seit Samstag ist ein Stück davon nach seiner Ehefrau Emilie benannt.
(DIR) Juden in Ostdeutschland: Gehen oder bleiben
Jüdische Gemeinden in Ostdeutschland schrumpfen, die Jungen ziehen weg. Was
bleibt, sind überalterte Strukturen. Haben junge Juden dort eine Zukunft?
(DIR) Aufarbeitung von NS-Verbrechen: Mit 60 Litern Benzin zur Synagoge
Zwei Historiker rekonstruieren den Brandanschlag auf die Erfurter Synagoge
von 1938. Sie stoßen auf neue Beteiligten. Dessen 90-jähriger Sohn läuft
Sturm.
(DIR) Jüdisches Leben in den USA: Mein erschüttertes Amerika
Der 4. Juli ist der Nationalfeiertag der USA – für unseren Autor immer ein
fröhliches Ereignis. Doch Trumpismus und Antisemitismus zerstören sein
Vertrauen.
(DIR) Gruppe Betar Deutschland: Jung, jüdisch, rechts
Bei Betar Deutschland sammeln sich rechte Juden. Selbst mit der AfD haben
sie keinerlei Berührungsängste. Was will die Organisation?
(DIR) Jüdische Traditionen im Berliner Fußball: Hakoah bedeutet Kraft
Der WFC Corso99/Vineta 05 hat verschiedene Vergangenheiten. Jetzt will der
Klub im multikulturellen Wedding auch an seine jüdische Tradition erinnern.
(DIR) Jüdischer Boxer Harry Haft: Immer nur ums Überleben boxen
Boxen gehörte nach 1945 zu den beliebtesten Sportarten in den
Displaced-Persons-Camps. Eine der bemerkenswertesten Geschichten ist die
des Boxers Hertzko Haft.
(DIR) Gefühle der Ohnmacht: Mit Wissenschaft gegen Judenhass
Das Forschungsnetzwerk zum Antisemitismus hat in Berlin die Ergebnisse von
zehn Projekten vorgestellt. Es ging meist um bildungspolitische
Initiativen.
(DIR) Jüdisches Filmfestival: Desillusionierung durch historische Erkenntnis
Beim Jüdischen Filmfestival Berlin-Brandenburg untersucht eine Sonderreihe
antisemitische Kontinuitäten nach Öffnung des Eisernen Vorhangs 1989.
(DIR) Essbesteck des Künstlers Wenzel Hablik: Der Löffel isst mit
An Ostern wird das edle Besteck herausgeholt. Manchmal hat es ungeahnt viel
Geschichte. Zum Beispiel das von Wenzel Hablik im Landesmuseum Oldenburg.
(DIR) Kritische Kunst trifft auf Orthodoxie: Freie Liebe
Bildende Kunst, die sich kritisch der Welt zuwendet, und das ultraorthodoxe
Judentum sind eigentlich unvereinbar. In Jerusalem kommt beides zusammen.
(DIR) Eastsplaining: Sowjetische Heimat
Dreißig Jahre lang erschien die jiddische Zeitschrift Sovetish heymland.
Dann zerfiel die Sowjetunion, die meisten Jiddisch-sprachigen emigirierten.