# taz.de -- Münchner Kammerspiele
(DIR) Arthur Schnitzlers Novelle in München: Else in Barcelona
Leonie Böhm bringt „Fräulein Else“ in München auf die Bühne. Sie schafft an
den Kammerspielen ein großes, weil diskussionswürdiges Theater.
(DIR) Schauspieler Thomas Schmauser: Der mit den Preisen tanzt
Dem Schauspieler Thomas Schmauser liegt derzeit die Theaterwelt zu Füßen.
Auf „Mephisto“ folgt seine Premiere in den Münchner Kammerspielen.
(DIR) Barbara Yelins Buch über Therese Giese: Und Therese spielt …
In einer Graphic-Novel-Biografie erzählt Barbara Yelin vom bewegten Leben
der Brecht-Schauspiel-Ikone Therese Giehse.
(DIR) Uraufführung an Münchner Kammerspielen: Fütterung der Affen von der falschen Seite des Käfigs
Zu abgestumpft ist das Gemüt 2025: In München kam „2x241 Titel besser als
Martin Kippenberger“ des Kollektivs Frankfurter Hauptschule zur Aufführung.
(DIR) Münchener Theater über jüdisches Leben: Der Schuh lässt sich nicht ausziehen
Dem jüdischen Leben der Nachkriegszeit widmet sich ein Programm der
Münchener Kammerspiele – an authentischen Orten und mit manch schwieriger
Verkettung.
(DIR) Förderung der Inklusion im Theater: „Willkommen ist, was kommen will“
Inklusion im Theater bereichert die Formen der Kunst und führt manchmal zu
neuen Geschichten. Das war auf dem inkl.Festival in Berlin zu erleben.
(DIR) „Wachse oder weiche“ in München: Der Acker, der die Welt bedeutet
Am Nockherberg geschasst, in den Münchner Kammerspielen gefeiert.
Maximilian Schafroth feiert mit seiner ersten Theaterarbeit Premiere.
(DIR) Wallenstein und die Kriege heute: Putins Koch bittet zu Tisch
Jan-Christoph Gockels siebenstündiges „Schlachtfest“ rund um Schillers
„Wallenstein“ kommt in den Kammerspielen München ganz in der Gegenwart an.
(DIR) „Mephisto“ in München: Beklemmendes Gewissensdrama
Jette Steckel inszeniert an den Münchner Kammerspielen Klaus Manns
„Mephisto“-Roman. Das Stück wirkt erschreckend aktuell, erst recht nach der
Wahl.
(DIR) Kulturkürzungen in München: München leuchtet nicht mehr
Auch Bayerns Hauptstadt muss sparen. Die dortige Kulturszene ist alarmiert:
Schon bald könnte die Stadt ihre kulturelle Strahlkraft einbüßen.
(DIR) Regisseur über Überlegenheitsnarrative: „Wir lernen, auf vermeintlich Schwächere herabzuschauen“
„Mia san Mia“ heißt ein Stück des Regisseurs Marco Layera an den Münchner
Kammerspielen. Ein Gespräch über Parallelen zwischen Deutschland und Chile.
(DIR) Lesung Münchner Kammerspiele: Frauen als Schlachtfeld
Düsterer Theaterabend: Die szenische Lesung „Schreiben über Die Situation“
deutet das Massaker der Hamas vom 7. Oktober.
(DIR) Inklusives Theater in München: Das disruptive Moment
Das All Abled Arts Festival zeigt Kunst von Menschen mit Behinderung. Das
Programm der Münchner Kammerspiele stimmt nachdenklich und macht Spaß.
(DIR) Theaterstück über deutsche Schuld: Grauzone zwischen Recht und Unrecht
„Frau Schmidt und das Kind aus Charkiw“ handelt von deutschen Verbrechen in
der Ukraine. Anne Habermehl zeigt das Stück an den Münchner Kammerspielen.
(DIR) Jüdisches Kammerorchester in München: Ausgerechnet Jazz
Die Münchner Kammerspiele haben derzeit eine ausgewachsene
Auslastungskrise. Außer, wenn das jüdische Kammerorchester auftritt.
(DIR) Gerhard Polt in den Kammerspielen: Die Erben singen tralala
Der Humorist Gerhard Polt bringt sein neues Stück auf die Bühne der
Münchner Kammerspiele – gewohnt bitter, gewohnt böse behandelt er dabei den
Tod.
(DIR) Lesungen über Erinnerungsarbeit: Mit den Stimmen der Vergangenheit
Die Gegenwart braucht die Erinnerung. Aber wie sie gelingt? In den Münchner
Kammerspielen lasen drei Frauen aus Erinnerungen an Konzentrationslager.
(DIR) Premiere in Kammerspielen München: Wo bleibt der Sinn für die Sünde?
Die Texte der Surrealistin Claude Cahun sind eine Entdeckung. Pīnar
Karabulut inszeniert ihr Spiel mit Identitäten und Geschlechterrollen.
(DIR) Neues Buch von Wolfram Lotz: Wippen, wippen, wippen
Bloß keinen Sinn produzieren: Wolfram Lotz probiert in seinem Textklotz
„Heilige Schrift 1“ Maßnahmen zur Erneuerung des Schreibens.
(DIR) Theaterstück über Mensch und Schwein: Manch arme Sau
„Pigs“ ist eine Koproduktion der Münchner Kammerspiele und eines
Jugendtheaters. Darin kommen Tierschützer, Metzger, Züchter und Philosophen
zu Wort.
(DIR) Uraufführung in München: Was wir alles verkackt haben
Regisseur Jan-Christoph Gockel inszeniert in München Thomas Köcks Stück
„Eure Paläste sind leer“ – ein Abgesang auf die Welt, wie wir sie kannten.
(DIR) Theaterpremiere „Effingers“ in München: Kaiser-Wilhelm-Bart fürs Heute
Jan Bosse inszeniert an den Münchner Kammerspielen Gabriele Tergits Roman
„Effingers“ über das Schicksal einer jüdischen Familie. Der Geist bleibt
bewahrt.
(DIR) Kammerspiele nach Corona: Ächzen unter der Stofffülle
Die Münchner Kammerspiele suchen die Reibung: mit postkolonialen,
feministischen und deutschlandkritischen Themen.
(DIR) Theatertips der Woche: Feuchtgebiet Berlin
In Berlin: mattheäi & konsorten auf barocken Spuren, Lucia Bihler
inszeniert die „Iphigenie“. In München: Die Kammerspiele afrofuturistisch.
(DIR) Theaterstück-Stream in München: Im Schatten der Männer
Das Kollektiv Raum + Zeit hat im Auftrag der Münchner Kammerspiele für den
Bildschirm inszeniert: „Gespenster – Erika, Klaus und der Zauberer“.
(DIR) Theaterrecherche zum Oktoberfestattentat: Der Wille zum Einzeltäter
Ein Rechercheprojekt über den rechtsextremen Anschlag auf das Oktoberfest
ist nun auch im Netz zu sehen. Es rekonstruiert die Geschehnisse von
damals.
(DIR) Polizeikritisches Theaterstück in München: Deutsche Pässe, deutsche Pässe
Eine Geschichtsstunde in Albumlänge. „The History of the Federal Republic
of Germany as told by Fehler Kuti und Die Polizei“ in den Münchner
Kammerspielen.
(DIR) Theaterstück über Ernst Toller: Ein zerbrechlicher Held
Jan-Christoph Gockel inszeniert Ernst Tollers „Eine Jugend in Deutschland“.
Er spielt dabei mit zu vielen Einfällen in den Kammerspielen München.
(DIR) Ranking im deutschsprachigen Theater: Lebenszeichen des Betriebs
Rückblick auf eine kurze Spielzeit: Das Jahrbuch 2020 von „Theater heute“
reflektiert die Coronazeit und verleiht Ehrentitel an Theatermacher:innen.
(DIR) Abschied von Matthias Lilienthal: Mit Gras und Sonne
Mit einer „Opening Ceremony“ im Olympiastadion endet Lilienthals Intendanz
an den Münchner Kammerspielen. Toshiki Okada inszenierte den Abgesang.
(DIR) Matthias Lilienthal zieht München-Bilanz: Im Moment der größten Liebe
Leicht hatten es Matthias Lilienthal und die Münchner nicht miteinander.
Ein Rückblick auf fünf Jahre Intendanz an den Münchner Kammerspielen.
(DIR) Radikales Körpertheater: Sehnsucht nach Actionrollen
Mit Gewalt aus der Opferrolle: Florentina Holzinger hat eine „Stuntoper“
für zehn Frauen und ein Auto an den Münchner Kammerspielen inszeniert.
(DIR) Brechts „Im Dickicht der Städte“: Das seltsamste aller Tiere
Christopher Rüping inszeniert Brecht in München. Seine Annäherung ist
maximal spielerisch und dreht sich um die Vereinzelung des Menschen.
(DIR) Friendly Confrontations in München: Energie und Ästhetik des Boxkampfs
Um bildende Kunst sollte es gehen, Diskurs war angesagt, Performance und
Film sollten ihre Momente haben: ein Themen-Wochenende in den
Kammerspielen.
(DIR) Theaterregisseurin Anta Helena Recke: Bloß weg mit den Kategorien
Den Begriff „Sozialkritik“ findet sie verstaubt, Diversität hingegen
maßgeblich: Anta Helena Recke gilt als eine der spannendsten
Regisseur*innen.
(DIR) Katastrophenszenario im Theater München: Apokalypse light
An den Münchner Kammerspielen wird Lars von Triers opulenter
Weltuntergangsfilm „Melancholia“ auf ein minimalistisches Kammerspiel
reduziert.
(DIR) Nach Virginie Despentes' Romantrilogie: Zerschellte Träume
Stefan Pucher hat „Das Leben des Vernon Subutex“ für die Münchner
Kammerspiele inszeniert. Es fehlt alles, was das Epos herausragen lässt.
(DIR) Alien-Disko-Festival in München: Keine Sub- ohne Hochkultur
Musik zur Zeit wie etwa Machismo-freier Dada-Pop. Mitglieder von The
Notwist kuratieren das Alien-Disko-Festival in den Kammerspielen München.
(DIR) Inszenierung „Dionysos Stadt“: Tot waren am Ende die Meisten
Theater mit Wellnessfaktor: Mit einer Überdosis Antike starten die
Kammerspiele München in die vorletzte Spielzeit von Matthias Lilienthal
(DIR) Berliner Theatertreffen: Die Kopie und ihr Mehrwert
An den Kammerspielen München ließ Anta Helena Recke „Mittelreich“ in neuer
Besetzung spielen, diesmal von Schwarzen Deutschen.
(DIR) Theater zum NSU in München: Bakterienbefallener Bodensee
Beate Zschäpe gebiert ein Gehirn: zwei zeitpolitische Abende von Ersan
Mondtag und Christoph Marthaler an den Münchner Kammerspielen.
(DIR) Theater in München: Bling-Bling statt Sinn
Psychotrip ohne Bewusstseinserweiterung: Susanne Kennedys „Die
Selbstmord-Schwestern“ an den Kammerspielen München.
(DIR) Porträt des Schauspieler Benny Claessens: Schmeiß die Texte weg
Überwinden, was man schon kennt: Den flämischen Schauspieler Benny
Claessens treibt die Suche nach Unvertrautem auf die Bühne.
(DIR) Rimini Protokoll in Münchner Museum: Spyware und Soft Skills
Das Theaterkollektiv Rimini Protokoll hat eine Audiotour zu Geheimdiensten
produziert. CIA-Mitarbeiter sprechen Besuchern ins Ohr – neu ist das leider
nicht.
(DIR) „Der Fall Meursault“ in München: Postkoloniales Spiegelgefecht
Die Kammerspiele München bringen „Der Fall Meursault“ auf die Bühne – eine
Gegendarstellung zu Camus' „Der Fremde“.
(DIR) Feministisches Theaterfestival Body Talk: Private Dance für alle
Matthias Lilienthals erste Spielzeit an den Münchner Kammerspielen neigt
sich dem Ende zu. Eine Intendanz, die München bereichert hat.
(DIR) Der Theaterregisseur Toskiki Okada: Raum für das Unbehagen
Das Banale wird bei ihm beinahe tragisch. Die Werke des Theaterregisseurs
Toshiki Okada sind derzeit in München und Braunschweig zu sehen.
(DIR) Tagung der Münchner Kammerspiele: Schleuser als geschätzte Dienstleister
In den Münchner Kammerspielen diskutierten auf der Internationalen
Schlepper- und Schleusertagung Fachleute über die Rolle des Fluchthelfers.
(DIR) Intendanz der Münchner Kammerspiele: Livecams und Tigerauge
Nachhilfe für Performance-Analphabeten und irritierende Empathie: Matthias
Lilienthals Marathon-Auftakt beginnt eher mau.
(DIR) Performance Münchner Kammerspiele: Gucci, Gin Tonic und schäbig
Übernachten im öffentlichen Raum: ein Besuch bei „Shabby Shabby
Apartments“, einem anarchischen Wohnexperiment.