# taz.de -- Atommüll
       
 (DIR) Radioaktiver Atommüll: Castor-Transport abgebrochen
       
       Am Mittwochabend sollte erneut ein Castor-Behälter mit Atommüll durch NRW
       transportiert werden. Wegen Fahrzeugproblemen scheiterte das Vorhaben.
       
 (DIR) Niedersächsisches Atommülllager: Gorleben soll in die Verlängerung gehen
       
       Die deutschen Atommüllzwischenlager müssen länger in Betrieb bleiben, wegen
       der Endlagersuche. Nun beginnt das Verlängerungsverfahren für Gorleben.
       
 (DIR) Atommülllager in Gorleben: Ein Neubau wäre besser
       
       Ein Endlager kommt erst im nächsten Jahrhundert. So lange wird der Atommüll
       also auch in Gorleben bleiben. Der Betreiber plant trotzdem nur für 20
       Jahre.
       
 (DIR) Besuch im Atommüll-Lager Brokdorf: Eine Schicht Helium für die Sicherheit
       
       Deutschland hat alle seine Atommüll-Abfälle aus dem Ausland zurückgeholt.
       Nun müssen sie gelagert werden – zum Beispiel im Zwischenlager Brokdorf.
       
 (DIR) Atommüll aus Großbritannien: Castoren angelandet
       
       Ein Atommüllschiff legt in der Nacht in Brunsbüttel an. Deutschland muss
       hochradioaktiven Schrott zurücknehmen und Jahrzehnte in Brokdorf
       zwischenlagern.
       
 (DIR) Demos gegen Castor-Transporte: Weitere Aktionen angekündigt
       
       Die Atommüll-Transporte von Jülich nach Ahaus gehen weiter. Atomkraftgegner
       kündigen erneut Proteste gegen dritte Castor-Fahrt am Dienstag an.
       
 (DIR) Folgen der Atomkraftnutzung: Der Traum von Atommüll ohne Schrecken
       
       Die sogenannte Transmutation soll hochradioaktive Abfälle unschädlich oder
       sogar energetisch nutzbar machen. Ist das realistisch?
       
 (DIR) Hochradioaktiver Atommüll: Castortransport in Schwierigkeiten
       
       Eine „Störung der Stromversorgung“ bremst den zweiten Castor-Transport
       mitten durch NRW aus. Atomkraftgegner:innen fordern Aufklärung.
       
 (DIR) Wohin mit dem Atommüll?: Endlager dringend gebraucht
       
       In Deutschland wird sich die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive
       Abfälle noch Jahrzehnte hinziehen. Auch andere Länder suchen.
       
 (DIR) Castor-Atommülltransporte: „Das war ein heftiger Einsatz“
       
       Castor-Transporte fahren durch NRW und niemanden stört’s. Christian Specht
       erinnert sich an eine Anti-Atom-Demo, auf der er 1998 war. Und an nervige
       Polizisten.
       
 (DIR) Friedensbewegung: Ostermärsche gestartet
       
       Tausende gehen für Frieden und Abrüstung auf die Straße. Gewarnt wird auch
       vor dem Bau deutscher Atombomben: Möglich macht den die
       Urananreicherungsanlage in Gronau.
       
 (DIR) Ärger um die Atommüllfässer in der Asse: Schicht im Schacht
       
       Das Gesetz sieht vor, dass 126.000 Fässer mit Atommüll aus dem
       Asse-Salzbergwerk geborgen werden müssen. Doch plötzlich gelten die Pläne
       nicht mehr.
       
 (DIR) Suche nach Atommüllendlager: Vorsicht vor populistischen Schnellschüssen
       
       Grundsätzlich ist eine beschleunigte Suche nach einem Endlagerstandort zu
       begrüßen. Nur darf das nicht zu Lasten der Sicherheit geschehen.
       
 (DIR) Endlagerung von radioaktiven Altlasten: Termin für Entscheidung über Ort für Atommüllgrab wackelt
       
       Bis 2031 soll festgelegt werden, wo ein Endlager für Atommüll entsteht.
       Jetzt will das Umweltministerium den Termin offenbar ersatzlos streichen.
       
 (DIR) Unendliche Suche nach Atommüllendlager: Regierung streicht zeitliches Ziel für Standortentscheidung
       
       Ursprünglich sollte bis 2031 ein Standort für ein Endlager für radioaktive
       Abfälle gefunden werden. Das Bundesumweltministerium kassiert die Vorgabe.
       
 (DIR) Urananreicherung: Gronau grundsätzlich atomwaffentauglich
       
       Im westfälischen Gronau wird Uran für Atomkraftwerke angereichert. Auch die
       Produktion von Uran für Atombomben ist dort zumindest technisch möglich.
       
 (DIR) Ende des Endlagers in Morsleben: Wo sich Atommüll, KZ-Geschichte und Fledermäuse treffen
       
       Das Endlager Morsleben hat wechselvolle Zeiten erlebt. Seine Stilllegung
       soll nun allen Ansprüchen genügen – auch ökologischen.
       
 (DIR) Atommüllzwischenlager in Gorleben: Bürgerinitiative will keine Beteiligungssimulation
       
       Die Betreiberin muss sich das Zwischenlager Gorleben über 2034 hinaus
       genehmigen lassen – und will Bürger mitreden lassen. Gegner sind
       skeptisch.
       
 (DIR) Schacht Konrad: Kosten für geplantes Atommüllendlager explodieren
       
       Probleme mit dem Wasserrecht, Klagen – die Probleme beim geplanten
       Atommüllendlager Schacht Konrad summieren sich. Nun steigen auch noch die
       Kosten.
       
 (DIR) Atomare Endlagersuche: Zum Glück ohne Politik
       
       Erfreulich wissenschaftlich wird die derzeitige Suche nach einem Endlager
       betrieben. Die Probleme kommen erst dann, wenn es politisch wird.
       
 (DIR) Endlagersuche für Atommüll: Neues bei der 1-Million-Jahre-Frage
       
       Atommüll aus 60 Jahren Kernkraftnutzung muss ein Endlager finden. Geeignet
       ist laut einem Bericht nur noch ein Viertel der Bundesrepublik.
       
 (DIR) Physiker über die Endlagersuche: „Wir erleben eine riesige Hängepartie“
       
       Bei der Suche nach einem Atommüllendlager ist das Nationale Begleitgremium
       inzwischen anerkannt, sagt Armin Grunwald. Trotzdem sei noch Luft nach
       oben.
       
 (DIR) Kritik an Grünen wegen Atom-Transporten: Nein heißt ja​
       
       Im Bundestag lassen die Grünen einen Antrag gegen Castor-Transporte durch
       Nordrhein-Westfalen durchfallen. Aktivisten und Linke kritisieren das.
       
 (DIR) Kritik an Atommülltransporten durch NRW: „Atom-Hotspot trotz Atom-Ausstieg“
       
       Der Transport von hochradioaktivem Atommüll aus Bayern nach
       Nordrhein-Westfalen ist genehmigt. Atomkritiker:innen finden das
       unverantwortlich.
       
 (DIR) Castor-Transport in NRW: Atommüll-Transport ins Zwischenlager Ahaus genehmigt
       
       152 Behälter mit Brennelementen aus dem Ex-Versuchsreaktor in Jülich sollen
       nach Ahaus gebracht werden. Das hat die zuständige Behörde nun genehmigt.
       
 (DIR) Heftige Kritik an Castor-Transporten: Atommüll-Tourismus in NRW
       
       Nordrhein-Westfalen drohen die größten Atommülltransporte in der
       Geschichte. Nicht nur Atomkraftgegner:innen sind entsetzt.
       
 (DIR) Atommüll in NRW: Castortransporte nach Ahaus in Sichtweite
       
       Die SPD im Landtag rechnet mit jahrelangen Atommüllfahrten quer durchs Land
       – gegen den Willen der Anwohnenden. Und auch die Partei hat noch andere
       Sorgen.
       
 (DIR) Proteste bei Umweltstaatssekretär: Initiativen zerpflücken Pläne für Umgang mit Atommüll
       
       Wohin mit dem radioaktien Müll aus alten AKWs? Die Bundesregierung muss das
       planen – doch Initiativen kritisieren einen „Flickenteppich“.
       
 (DIR) Probleme im ehemaligen Bergwerk: Ursache für Salzwasserstrom in Atommülllager Asse entdeckt
       
       Woher kommt die Lauge, die seit Jahrzehnten in das Zwischenlager fließt?
       Nun gibt es Hinweise auf die Ursache – in mehreren Hundert Metern Tiefe.
       
 (DIR) Ärger mit dem Atommüll: Rückholung von Atommüll aus der Asse in Gefahr
       
       Die Mitarbeiter des zuständigen Amts klagen beim Umweltminister über die
       „Lachnummer“ Endlagersuche. Atommüllfässer bleiben vielleicht im Bergwerk.
       
 (DIR) Budget des Umweltministeriums: Atommüll bleibt finanziell eine Ewigkeitslast
       
       Ein Großteil des Haushalts des Umweltministeriums geht für Atom-Altlasten
       drauf. Damit bleibt weniger Geld für den Umweltschutz.
       
 (DIR) Rückbau von Atomkraftwerk: Mehr Strahlung als erwartet
       
       Der Rückbau des Atomkraftwerks bei Greifswald verzögert sich, die Kosten
       explodieren: Die Anlage ist stärker kontaminiert als erwartet.
       
 (DIR) Atommüllfunde im Atlantik: Aus der Versenkung geholt
       
       Forscher kartieren Atommüll im Atlantik. Damit bringen sie ein längst
       vergessenes Thema zurück auf die Tagesordnung.
       
 (DIR) Verstrahlter Müll im Meer: 1.000 Atomfässer im Atlantik gefunden
       
       Jahrzehntelang warfen zahlreiche Staaten ihren nuklearen Müll auf hoher See
       einfach über Bord. Jetzt nimmt die Wissenschaft sich der Altlasten an.
       
 (DIR) Weiteres Endlager für Atommüll gesucht: Aller schlechten Dinge sind drei
       
       Die Regierung legt einen Entwurf für das nationale Entsorgungsprogramm vor.
       Darin räumt sie ein, dass eine weitere Lagerstätte gebaut werden muss.
       
 (DIR) Castortransporte nach Ahaus: Wachsende Wut auf Grüne
       
       Mona Neubaur, Vize-Ministerpräsidentin von NRW, beteuerte stets, sie könne
       Atommüll-Transporte nicht verhindern. Ein Schreiben aus Berlin stellt klar:
       Es ginge.
       
 (DIR) Debatte um Schacht Konrad: Strahlende Zukunft oder Milliardengrab
       
       Ab 2030 soll das alte Erzbergwerk Konrad als erstes Endlager radioaktive
       Abfälle aufnehmen. Doch nun gibt es Zweifel.
       
 (DIR) Lieferung aus Großbritannien: Spezialschiff mit Atommüll-Behältern angekommen
       
       Altlasten aus deutschen Atomkraftwerken im britischen Sellafield: In
       Niedersachsen ist hochradioaktiver Abfall angelandet, der jetzt nach Bayern
       soll.
       
 (DIR) Schnellere Endlagersuche: Nicht bis 2071 warten
       
       Die Bundesgesellschaft für Endlagerung will die Suche beschleunigen.
       Atomgegner sind skeptisch und befürchten die Beschränkung von
       Mitspracherechten.
       
 (DIR) Atommüllendlager: Im Atomzirkus
       
       Weil niemand ein Endlager für Atommüll hinter seinem Haus haben will,
       ziehen die Castoren in der Zukunft immer ein Bundesland weiter. Über den
       Wanderzirkus in der Republik.
       
 (DIR) Atomkraft in NRW: Kein Konzept, keine Perspektive
       
       Umweltschützer:innen blicken enttäuscht auf die schwarz-grüne
       Atompolitik in Nordrhein-Westfalen. Über 150 Atommülltransporte sind
       geplant.
       
 (DIR) Steffi Lemke über atomares Erbe: „Wir brauchen Sanktionen gegen russisches Uran“
       
       Die Fabrik Lingen produziert weiterhin Brennstäbe – mit Uran aus Russland.
       Umweltministerin Steffi Lemke sieht die Erweiterung des Werks kritisch.
       
 (DIR) Erfolg für Atomkraftgegner: Keine weiteren Castoren nach Gorleben
       
       In das Zwischenlager Gorleben kommt kein zusätzlicher Atommüll. Landräte
       aus Bayern wollten nuklearen Abfall aus dem Süden in den Norden verlagern.
       
 (DIR) Schutz reicht nicht aus: Gefährdete Zwischenlager für Atommüll
       
       Die Physikern Oda Becker legt ein Gutachten zur Gefährdung der
       Atommüllzwischenlager durch Unfälle oder Attacken vor. Ein Risiko:
       Angriffe.
       
 (DIR) Streit um neue Castor-Transporte: Grüner Minister zieht Notbremse
       
       Erst in letzter Minute verhinderte NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer
       Vorarbeiten für Castor-Transporte. Dafür gab es Kritik von
       AKW-Gegner:innen.
       
 (DIR) Zwischenlager für Atommüll: Gericht erlaubt Castortransporte von Jülich nach Ahaus
       
       152 Behälter mit Brennelementkugeln dürfen durch NRW gekarrt werden.
       Kritiker monieren Risiken und argumentieren, das ganze Manöver sei unnötig.
       
 (DIR) Umstrittene Castor-Transporte aus Jülich: Gericht erlaubt mehr Atommüll in Ahauser Zwischenlager
       
       152 Castor-Behälter sollen in Nordrhein-Westfalen umgelagert werden.
       Dagegen hatten die Zielstadt Ahaus und einer ihrer Bürger geklagt – ohne
       Erfolg.
       
 (DIR) Endlagersuche: Gorlebens allerletztes Kapitel beginnt
       
       Das Erkundungsbergwerk für ein Endlager in Gorleben wird wieder
       zugeschüttet. Das erfreut die Atomkraftgegner im Wendland.
       
 (DIR) Endlagersuche und die CDU: Das wirklich ewige Leben
       
       Die Suche nach einem Endlager wird uns wohl noch 50 Jahre beschäftigen.
       Außer die CDU kommt an die Macht. Dann wird es noch länger dauern.
       
 (DIR) Hochradioaktiver Atommüll: Standorte für Endlager weiter eingegrenzt
       
       Fast ein Fünftel der für hochradioaktiven Atommüll diskutierten Gebiete
       ist aus dem Rennen. Brandenburg und Bayern können aufatmen.