# taz.de -- Atommüll
(DIR) Ärger um die Atommüllfässer in der Asse: Schicht im Schacht
Das Gesetz sieht vor, dass 126.000 Fässer mit Atommüll aus dem
Asse-Salzbergwerk geborgen werden müssen. Doch plötzlich gelten die Pläne
nicht mehr.
(DIR) Suche nach Atommüllendlager: Vorsicht vor populistischen Schnellschüssen
Grundsätzlich ist eine beschleunigte Suche nach einem Endlagerstandort zu
begrüßen. Nur darf das nicht zu Lasten der Sicherheit geschehen.
(DIR) Endlagerung von radioaktiven Altlasten: Termin für Entscheidung über Ort für Atommüllgrab wackelt
Bis 2031 soll festgelegt werden, wo ein Endlager für Atommüll entsteht.
Jetzt will das Umweltministerium den Termin offenbar ersatzlos streichen.
(DIR) Unendliche Suche nach Atommüllendlager: Regierung streicht zeitliches Ziel für Standortentscheidung
Ursprünglich sollte bis 2031 ein Standort für ein Endlager für radioaktive
Abfälle gefunden werden. Das Bundesumweltministerium kassiert die Vorgabe.
(DIR) Urananreicherung: Gronau grundsätzlich atomwaffentauglich
Im westfälischen Gronau wird Uran für Atomkraftwerke angereichert. Auch die
Produktion von Uran für Atombomben ist dort zumindest technisch möglich.
(DIR) Ende des Endlagers in Morsleben: Wo sich Atommüll, KZ-Geschichte und Fledermäuse treffen
Das Endlager Morsleben hat wechselvolle Zeiten erlebt. Seine Stilllegung
soll nun allen Ansprüchen genügen – auch ökologischen.
(DIR) Atommüllzwischenlager in Gorleben: Bürgerinitiative will keine Beteiligungssimulation
Die Betreiberin muss sich das Zwischenlager Gorleben über 2034 hinaus
genehmigen lassen – und will Bürger mitreden lassen. Gegner sind
skeptisch.
(DIR) Schacht Konrad: Kosten für geplantes Atommüllendlager explodieren
Probleme mit dem Wasserrecht, Klagen – die Probleme beim geplanten
Atommüllendlager Schacht Konrad summieren sich. Nun steigen auch noch die
Kosten.
(DIR) Atomare Endlagersuche: Zum Glück ohne Politik
Erfreulich wissenschaftlich wird die derzeitige Suche nach einem Endlager
betrieben. Die Probleme kommen erst dann, wenn es politisch wird.
(DIR) Endlagersuche für Atommüll: Neues bei der 1-Million-Jahre-Frage
Atommüll aus 60 Jahren Kernkraftnutzung muss ein Endlager finden. Geeignet
ist laut einem Bericht nur noch ein Viertel der Bundesrepublik.
(DIR) Physiker über die Endlagersuche: „Wir erleben eine riesige Hängepartie“
Bei der Suche nach einem Atommüllendlager ist das Nationale Begleitgremium
inzwischen anerkannt, sagt Armin Grunwald. Trotzdem sei noch Luft nach
oben.
(DIR) Kritik an Grünen wegen Atom-Transporten: Nein heißt ja
Im Bundestag lassen die Grünen einen Antrag gegen Castor-Transporte durch
Nordrhein-Westfalen durchfallen. Aktivisten und Linke kritisieren das.
(DIR) Kritik an Atommülltransporten durch NRW: „Atom-Hotspot trotz Atom-Ausstieg“
Der Transport von hochradioaktivem Atommüll aus Bayern nach
Nordrhein-Westfalen ist genehmigt. Atomkritiker:innen finden das
unverantwortlich.
(DIR) Castor-Transport in NRW: Atommüll-Transport ins Zwischenlager Ahaus genehmigt
152 Behälter mit Brennelementen aus dem Ex-Versuchsreaktor in Jülich sollen
nach Ahaus gebracht werden. Das hat die zuständige Behörde nun genehmigt.
(DIR) Heftige Kritik an Castor-Transporten: Atommüll-Tourismus in NRW
Nordrhein-Westfalen drohen die größten Atommülltransporte in der
Geschichte. Nicht nur Atomkraftgegner:innen sind entsetzt.
(DIR) Atommüll in NRW: Castortransporte nach Ahaus in Sichtweite
Die SPD im Landtag rechnet mit jahrelangen Atommüllfahrten quer durchs Land
– gegen den Willen der Anwohnenden. Und auch die Partei hat noch andere
Sorgen.
(DIR) Proteste bei Umweltstaatssekretär: Initiativen zerpflücken Pläne für Umgang mit Atommüll
Wohin mit dem radioaktien Müll aus alten AKWs? Die Bundesregierung muss das
planen – doch Initiativen kritisieren einen „Flickenteppich“.
(DIR) Probleme im ehemaligen Bergwerk: Ursache für Salzwasserstrom in Atommülllager Asse entdeckt
Woher kommt die Lauge, die seit Jahrzehnten in das Zwischenlager fließt?
Nun gibt es Hinweise auf die Ursache – in mehreren Hundert Metern Tiefe.
(DIR) Ärger mit dem Atommüll: Rückholung von Atommüll aus der Asse in Gefahr
Die Mitarbeiter des zuständigen Amts klagen beim Umweltminister über die
„Lachnummer“ Endlagersuche. Atommüllfässer bleiben vielleicht im Bergwerk.
(DIR) Budget des Umweltministeriums: Atommüll bleibt finanziell eine Ewigkeitslast
Ein Großteil des Haushalts des Umweltministeriums geht für Atom-Altlasten
drauf. Damit bleibt weniger Geld für den Umweltschutz.
(DIR) Rückbau von Atomkraftwerk: Mehr Strahlung als erwartet
Der Rückbau des Atomkraftwerks bei Greifswald verzögert sich, die Kosten
explodieren: Die Anlage ist stärker kontaminiert als erwartet.
(DIR) Atommüllfunde im Atlantik: Aus der Versenkung geholt
Forscher kartieren Atommüll im Atlantik. Damit bringen sie ein längst
vergessenes Thema zurück auf die Tagesordnung.
(DIR) Verstrahlter Müll im Meer: 1.000 Atomfässer im Atlantik gefunden
Jahrzehntelang warfen zahlreiche Staaten ihren nuklearen Müll auf hoher See
einfach über Bord. Jetzt nimmt die Wissenschaft sich der Altlasten an.
(DIR) Weiteres Endlager für Atommüll gesucht: Aller schlechten Dinge sind drei
Die Regierung legt einen Entwurf für das nationale Entsorgungsprogramm vor.
Darin räumt sie ein, dass eine weitere Lagerstätte gebaut werden muss.
(DIR) Castortransporte nach Ahaus: Wachsende Wut auf Grüne
Mona Neubaur, Vize-Ministerpräsidentin von NRW, beteuerte stets, sie könne
Atommüll-Transporte nicht verhindern. Ein Schreiben aus Berlin stellt klar:
Es ginge.
(DIR) Debatte um Schacht Konrad: Strahlende Zukunft oder Milliardengrab
Ab 2030 soll das alte Erzbergwerk Konrad als erstes Endlager radioaktive
Abfälle aufnehmen. Doch nun gibt es Zweifel.
(DIR) Lieferung aus Großbritannien: Spezialschiff mit Atommüll-Behältern angekommen
Altlasten aus deutschen Atomkraftwerken im britischen Sellafield: In
Niedersachsen ist hochradioaktiver Abfall angelandet, der jetzt nach Bayern
soll.
(DIR) Schnellere Endlagersuche: Nicht bis 2071 warten
Die Bundesgesellschaft für Endlagerung will die Suche beschleunigen.
Atomgegner sind skeptisch und befürchten die Beschränkung von
Mitspracherechten.
(DIR) Atommüllendlager: Im Atomzirkus
Weil niemand ein Endlager für Atommüll hinter seinem Haus haben will,
ziehen die Castoren in der Zukunft immer ein Bundesland weiter. Über den
Wanderzirkus in der Republik.
(DIR) Atomkraft in NRW: Kein Konzept, keine Perspektive
Umweltschützer:innen blicken enttäuscht auf die schwarz-grüne
Atompolitik in Nordrhein-Westfalen. Über 150 Atommülltransporte sind
geplant.
(DIR) Steffi Lemke über atomares Erbe: „Wir brauchen Sanktionen gegen russisches Uran“
Die Fabrik Lingen produziert weiterhin Brennstäbe – mit Uran aus Russland.
Umweltministerin Steffi Lemke sieht die Erweiterung des Werks kritisch.
(DIR) Erfolg für Atomkraftgegner: Keine weiteren Castoren nach Gorleben
In das Zwischenlager Gorleben kommt kein zusätzlicher Atommüll. Landräte
aus Bayern wollten nuklearen Abfall aus dem Süden in den Norden verlagern.
(DIR) Schutz reicht nicht aus: Gefährdete Zwischenlager für Atommüll
Die Physikern Oda Becker legt ein Gutachten zur Gefährdung der
Atommüllzwischenlager durch Unfälle oder Attacken vor. Ein Risiko:
Angriffe.
(DIR) Streit um neue Castor-Transporte: Grüner Minister zieht Notbremse
Erst in letzter Minute verhinderte NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer
Vorarbeiten für Castor-Transporte. Dafür gab es Kritik von
AKW-Gegner:innen.
(DIR) Zwischenlager für Atommüll: Gericht erlaubt Castortransporte von Jülich nach Ahaus
152 Behälter mit Brennelementkugeln dürfen durch NRW gekarrt werden.
Kritiker monieren Risiken und argumentieren, das ganze Manöver sei unnötig.
(DIR) Umstrittene Castor-Transporte aus Jülich: Gericht erlaubt mehr Atommüll in Ahauser Zwischenlager
152 Castor-Behälter sollen in Nordrhein-Westfalen umgelagert werden.
Dagegen hatten die Zielstadt Ahaus und einer ihrer Bürger geklagt – ohne
Erfolg.
(DIR) Endlagersuche: Gorlebens allerletztes Kapitel beginnt
Das Erkundungsbergwerk für ein Endlager in Gorleben wird wieder
zugeschüttet. Das erfreut die Atomkraftgegner im Wendland.
(DIR) Endlagersuche und die CDU: Das wirklich ewige Leben
Die Suche nach einem Endlager wird uns wohl noch 50 Jahre beschäftigen.
Außer die CDU kommt an die Macht. Dann wird es noch länger dauern.
(DIR) Hochradioaktiver Atommüll: Standorte für Endlager weiter eingegrenzt
Fast ein Fünftel der für hochradioaktiven Atommüll diskutierten Gebiete
ist aus dem Rennen. Brandenburg und Bayern können aufatmen.
(DIR) Grab für strahlende Abfälle: Atommüll-Endlager bleibt genehmigt
Ist radioaktiver Müll in Schacht Konrad für immer gut aufgehoben?
Eigentlich nicht, findet selbst die Landesregierung. Gebaut wird trotzdem.
(DIR) Drohnenflüge über Atomanlagen: UFOs im Norden
In Brunsbüttel und Stade überfliegen unbekannte Drohnen die
Industriegebiete. Dort lagern auch radioaktive Abfälle aus den
stillgelegten AKW.
(DIR) Die Wahrheit: Schwerin, wie es strahlt und prahlt
Der große Wahrheit-Ortsbesuch in der Stadt der neuen Atom-Renaissance –
inklusive Treffen mit glibbrigem Sauerland-Godzilla.
(DIR) Drohnen über Atommülllager: Leichtes Ziel für Luftangriffe
Drohnen verletzten seit Wochen die Flugverbotszone in Brunsbüttel. Dort
steht viel kritische Infrastruktur – und ein Atommüll-Zwischenlager.
(DIR) Experte über Suche nach Atommüllendlager: „Politik hält bis 2074 nicht durch“
Eine sichere Ruhestätte für hochstrahlenden Abfall soll erst in 50 Jahren
gefunden sein. Das wird nicht nur teuer, mahnt Andreas Fox vom Suchgremium.
(DIR) Verspätung bei Suche für Atommüll-Lösung: Endlager erst in halbem Jahrhundert
Eine Lösung für stark strahlenden Atommüll noch lange nicht zu erwarten,
sagt eine neue Studie. Statt ursprünglich 2031 wird nun das Jahr 2074
angepeilt.
(DIR) Atommülllager Asse: Abfälle sollen bis 2033 raus
Das marode Atommülllager Asse hat diverse Probleme. Nun hat
Umweltministerin Lemke den Schacht besucht – und sich wütenden Anwohnen
gestellt.
(DIR) Atomfonds Kenfo soll Rente sichern: Rentenfinanzierung sucht Endlager
Der Fonds für die Finanzierung der Atomendlager in Deutschland legt viel
Geld an. Er soll die Lücke in der Rentenversicherung stopfen helfen.
(DIR) Forschungsreaktor in Garching: Strahlendes Bayern
Bei München steht ein Reaktor, der mit waffenfähigem Uran arbeitet. Nun
streitet ein Gericht über seine Stilllegung.
(DIR) Atommülllager Asse: Salzwasser im radioaktiven Desaster
Im Atommülllager Asse sucht sich einsickerndes Wasser neue Wege. Die
bundeseigene Betreibergesellschaft hält weiter an der Bergung der Abfälle
fest.
(DIR) Rückbau der Atommülldeponie Gorleben: Die Probleme kommen erst noch
Im niedersächsischen Gorleben hat der Abriss des Endlager-Bergwerks
begonnen. Es soll mit 400.000 Tonnen Salz zugeschüttet werden.