# taz.de -- Boykott
(DIR) Neue ESC-Regeln: Unfair und doch verständlich
Für Israel ist es bitter. Solange das Land in Kriege verwickelt ist, wird
es keinen ESC ausrichten dürfen. Zumindest die Teilnahme ist gesichert.
(DIR) Klub-Weltmeisterschaft Ultimate Frisbee: Kampf um die Plastikscheibe
Frisbee ist schon lange eine ernsthafte, für ihr Fairplay bekannte
Sportart. Zur WM in Irland wird nun gefordert, israelische Vereine
auszuschließen.
(DIR) Kunstbiennale Venedig: EU-Förderung offiziell gestrichen
Zunächst war es eine Drohung, jetzt ist es offiziell: Die EU-Förderung für
die Kunstbiennale in Venedig wurde eingestellt. Grund ist die Teilnahme
Russlands.
(DIR) Debatte über die Fußball-WM: Ein WM-Boykott wäre wie ein Weltboykott
Unser Autor wird die Spiele ansehen. Er sagt: Es ist nicht möglich, globale
Veranstaltungen nur in Ländern auszutragen, die unseren Ansprüchen genügen.
(DIR) Iran bei der Fußball-WM 2026: Der WM droht ein Eklat
Der Krieg überschattet die WM-Teilnahme Irans. Mannschaft und Fans sehen
sich in den USA Schikanen ausgesetzt. Irans Sportminister droht.
(DIR) ESC-Kandidat Cosmó: „Ich bin nur für die Musik hier“
Für das Gastgeberland Österreich tritt der 19-jährige mit deutschem
Elektro-Pop an. Warum er die Klubkultur verändern will und wie politisch
der ESC für ihn ist.
(DIR) Protest gegen Irankrieg der USA: Der Boykott ist zurück
Aus Protest gegen Trump boykottiert ein Berliner Kulturveranstalter
US-Waren. Ausnahme: US-Künstler*innen. Ist das Populismus, Marketing oder
richtig?
(DIR) Gender Solidarity Gap: Frauen machen's vor
Obwohl Frauen benachteiligt werden, sind sie solidarischer. Von Organspende
bis zu gleicheren Löhnen: Fünf Studien zeigen, wie das konkret aussieht.
(DIR) Boykott-Konferenz in Berlin: „Ein Vehikel für antisemitische Weltanschauungen“
Die Hochschulgruppe „Tacheles“ kritisiert einen Boykott-Aufruf gegenüber
israelischen Hochschulen. Das sei absolut nicht friedensfördernd.
(DIR) „Academic Boycott Konferenz“ in Berlin: Oder soll man es lassen?
Der Name ist Programm: Deutsche Universitäten sollen ihre Verbindungen nach
Israel kappen, fordert ein Bündnis palästinasolidarischer Gruppen.
(DIR) Nordamerika-WM 2026: Würden Sie wegen Trump auf Fußball verzichten?
Es gibt gute Gründe, die WM wegen Trump zu boykottieren: ICE, Klimakollaps,
Kriegsverbrechen. Ein Boykott wäre richtig, die Argumente sind jedoch
falsch.
(DIR) Nemo gibt ESC-Siegestrophäe zurück: Wie dem auch sei
Aus Protest gegen den Nichtausschluss Israels vom Eurovision Song Contest
will Nemo, siegreich beim ESC 2024, den Pokal nicht mehr zu Hause haben. Na
und?
(DIR) Gründerin über „Broligarchie“: „Boykott ist wieder eine Option“
Aya Jaff über Ungleichheit, die Macht der Tech-Elite und wie sie sich
bekämpfen lässt. Europa hat die Werkzeuge – es fehlt nur die
Entschlossenheit.
(DIR) Abwesenheit russischer Turnerin: Weltpolitik in der Sporthalle
Beim deutschen Turnfinale startet die Russin Melnikowa doch nicht,
angeblich aus Sicherheitsgründen. Der Israeli Dolgopyat darf statutengemäß
starten.
(DIR) Boykott gegen israelische DJs: Die Party ist vorbei
Der Gründer der israelischen Partyreihe Laundrette ist ein radikaler
Kritiker Israels. Die propalästinensische Partyszene diffamiert ihn
trotzdem.
(DIR) Nahostkonflikt im Pariser Kulturbetrieb: Leuchtfackeln für Palästina im Konzertsaal
Der Auftritt eines israelischen Orchesters in Paris wird mehrmals massiv
gestört. Die Gaza-Solidaritätsaktion sorgt für heftigen Streit.
(DIR) ESC und Israel: Der größte Boykott aller Zeiten
Im November entscheidet die European Broadcasting Union, ob Israel vom ESC
verbannt wird. Viele KünstlerInnen haben bereits ihre Präferenz gezeigt.
(DIR) Israels Krieg in Gaza: Die Boykottrufe werden lauter
Angesichts der Katastrophe in Gaza fordern immer mehr Menschen einen
Sportausschluss Israels. Sollte man den Sport in die Verantwortung nehmen?
(DIR) BDS-Bewegung wird 20: Der Rausch des Antiisraelismus
Wenn antiisraelische Ressentiments zu hegen einem Rausch gleicht, dann ist
BDS die Einstiegsdroge. Am Mittwoch wird die Bewegung 20 Jahre alt.
(DIR) Boykotte gegen Israel: Gut gemeint, aber falsch
Künstler:innen rufen weltweit zu Kulturboykotten gegen Israel auf. Damit
schaden sie demokratischen Bewegungen eher, als sie zu unterstützen.
(DIR) Doppelmoral im Weltsport: Bei den eigenen Verbrechen wegsehen
Für alle gleich geltende Regeln im Weltsport sind eine Illusion. Der
politische Westen gibt den Ton an – und die, die das Geld geben.
(DIR) Produkte aus den USA meiden: Ohne Cola und Country-Musik
Zu Ketchup und Social Media gibt es genug europäische Alternativen. Zu „The
White Lotus“ noch nicht. Ein Selbstversuch aus Protest gegen die USA.
(DIR) Boykott von US-Produkten: Kritisch konsumieren ist kompliziert
In den USA hergestellte Produkte werden in Deutschland immer unbeliebter.
Die Kaufverweigerung ist durchaus sinnvoll, wenn es die Richtigen trifft.
(DIR) Boykottbewegung „Buy from Europe“: Make Sinalco Great Again
Online formiert sich eine Boykottbewegung gegen amerikanische Produkte. Als
Protest gegen Trumps Politik sollen nur europäische Produkte gekauft
werden.
(DIR) Protestkampagne gegen Tesla: Kein Bock auf Tech-Faschismus
Erneut protestierten hunderte Menschen vor Tesla-Showrooms in europäischen
Großstädten. Sie wollen den Druck auf den kriselnden Autobauer erhöhen.
(DIR) Tesla kaufen? No way!: Den Oligarchen ausbremsen
In den USA rufen Menschen zum Boykott von Tesla-Autos auf. Richtig so, denn
jeder Kauf unterstützt das rechtsextreme Projekt von Elon Musk.
(DIR) James Bridle bekommt Preis aberkannt: Boykottieren und boykottiert werden
Eigentlich sollte James Bridle am Mittwoch einen Architekturpreis in
Deutschland bekommen. Wegen der Unterstützung eines Israel-Boykotts wird
daraus nichts.
(DIR) Nahostkonflikt in der Literatur: Literarischer Israel-Boykott
Rund 1.000 Autoren und Verlagsleute fordern, israelische
Kulturinstitutionen zu boykottieren, darunter auch die irische
Schriftstellerin Sally Rooney.
(DIR) Nahost-Konflikt in Berliner Clubszene: Israelischer Techno-DJ ausgeladen
Eine Instagram-Seite verbreitet ein Video des israelischen DJs Modest Crow
in Militäruniform. Daraufhin wird er vom Line-up im Sage Beach gestrichen.
(DIR) EU-Ratsvorsitz Ungarn: „Orbán will die EU trollen“
Luca Soltész vom Thinktank Visegrad Insight glaubt, dass die EU mit ihrer
Strategie wenig bei Orbán ausrichten kann – und ihr Spielraum klein ist.
(DIR) Der Gaza-Krieg und Europa: Kontaktabbruch unter Vorbehalt
Spanische Universitäten kappen ihre Beziehungen nach Israel, wenn diese
kein „Bekenntnis zum Frieden“ abgeben. Studierenden geht das nicht weit
genug.
(DIR) Krieg im Gazastreifen: Israel wehrt sich gegen Boykott
Die Türkei will den Handel mit Israel so lange stoppen, bis die israelische
Regierung einem Waffenstillstand im Gazastreifen zustimmt.
(DIR) Debatte um Nancy Fraser: Welche Verfolgung?
Die Philosophin Nancy Fraser wurde von der Uni Köln ausgeladen, weil man
sie beim Wort nahm. Mit McCarthyismus hat das nichts zu tun.
(DIR) Wahlergebnis in Bangladesch: Sie hält an der Macht fest
Bangladeschs Premierministerin Hasina kann durch eine fragwürdige Wahl fünf
weitere Jahre regieren. Kritiker sprechen von einem Einparteienstaat.
(DIR) Parlamentswahl in Bangladesch: Lieber spazieren als wählen
Da die Opposition zum Boykott aufgerufen hat, sprechen viele von einer
Scheinwahl. Die Beteiligung beträgt laut Wahlkommission 40 Prozent.
(DIR) Krise der Demokratie in Bangladesch: Eine sehr einseitige Wahl
Die Parlamentswahlen am Sonntag gleichen einer Inszenierung. Der
76-jährigen Premierministerin Sheikh Hasina ist eine weitere Amtszeit schon
sicher.
(DIR) Forscher fordern Boykott Israels: Gaza-Krieg polarisiert Unis
Eine schwedische Universität verbietet „politische Manifestationen“. Und
953 Forscher aus 5 Ländern fordern einen Boykott israelischer Hochschulen.
(DIR) Madagaskar vor den Wahlen: Keine Insel der Seligkeit
Madagaskars Präsident Andry Rajoelina will sich wiederwählen lassen. Die
Opposition ist empört.
(DIR) Spanischer Boykott gegen Fußballverband: Feministische Weltmeisterinnen
Die besten Fußballerinnen Spaniens boykottieren weiter das Nationalteam –
ein beispielloser Kampf. Spieler:innen anderswo sollten genau
hinschauen.
(DIR) Russland und das Kino aus dem Westen: Barbies Schleichwege
Die großen Hollywoodfirmen boykottieren Russland – aber nicht alle. Und
auch deutsche Filmproduktionen laufen trotz Krieg weiter in russischen
Kinos.
(DIR) Sportverbot mit russischen Athleten: Schmerzhafte Entscheidung
Kyjiw verbietet seinen Athleten die Teilnahme an Wettbewerben mit Russen
oder Belarussen. Einige der Betroffenen kritisieren das Verbot.
(DIR) Zeitzeuge erinnert sich: „Am 1. April 1933 verlor ich meinen Glauben“
Vor 90 Jahren inszenierten die Nazis ihren ersten „Juden-Boykott“. Walter
Frankenstein erlebte diesen Tag als Neunjähriger.
(DIR) Boykott-Aktionen im Frauenfußball: Kickerinnen begehren auf
Wider die Missstände im Verband: Wie sich Fußballprofis in Frankreich und
Spanien gegen Unprofessionalität und schlechte Manieren wehren.
(DIR) Kampagne „Wir zahlen nicht“: Aufruf zum Strompreis-Boykott
Aufgrund der Preissteigerungen ruft eine Initiative dazu auf, die
Stromrechnungen nicht mehr zu zahlen. Eine Million Menschen sollen
mitmachen.
(DIR) Bilanz der Boykottbewegung: Aber für welchen Fußball?
Die Proteste haben viele mobilisiert, aber von Katar und
Ausbeutungssystemen verstanden sie wenig. Wie ginge Boykott besser?
(DIR) Letzter Spieltag vor der WM: Berliner Frühling
Die Bundesliga stirbt. Einzig lang untote Abstiegskandidaten erhalten sie
noch am Leben.
(DIR) Buch zur Fußball-WM: Bleibender Zwiespalt
Von '54 bis zur Wüstendiktatur: Ein kluges wie witziges Buch schildert die
Entwicklung der Fußball-WM. Eine Frage: Wird der Sport Katar überleben?
(DIR) Vor Fußballweltmeisterschaft: Faeser nach Katar abgeflogen
Innenministerin Nancy Faeser ist am Montag im Vorfeld der Fußball-WM nach
Katar gereist. Zuvor äußerte sie sich zur Menschenrechtslage in dem Emirat.
(DIR) Boykott des Iran im Sport: Schutz der Athlet:innen
Die Sportlerin Elnas Rekabi wurde mutmaßlich verschleppt, nachdem sie ohne
Kopftuch kletterte. Warum werden Sanktionen im Sport so wenig diskutiert?
(DIR) Frauenfußball-EM ohne Russland: Zwischen Europa und Asien
Russland darf nicht zur Frauenfußball-EM. Der Verband schielt nach Asien,
die besten Spielerinnen orientieren sich jedoch lieber gen Westen.