# taz.de -- Linke Szene
(DIR) Kommunalwahl in Niedersachsen: Links und links trennen sich
In Göttingen bricht Die Linke mit der linken Wählergemeinschaft und zieht
alleine in den Kommunalwahlkampf. Ein Grund ist das Bündnis Sahra
Wagenknecht.
(DIR) Antisemitismus in Deutschland: Einsam ist es geworden
Nathan Dawidowicz und Shay Dashevsky haben seit dem 7. Oktober viele
Freunde verloren. Eine Studie belegt, wie wahrgenommener Antisemitismus
jüdische Menschen psychisch belastet.
(DIR) Diskussion mit queeren, linken Autoren: Weiterkämpfen gegen Verachtung und Ausgrenzung
Wie lässt sich der Faschismus bekämpfen? In Berlin suchen die Autoren
Éribon, Louis und von Redecker nach linken Antworten.
(DIR) Neues Buch von Klaus Lederer: Links, queer und geradlinig gegen den rechten Backlash
Klaus Lederer schreibt über „Queerpolitik im Handgemenge“. Sein
autobiografischer Essay skizziert queere, linke Positionen, die
mehrheitsfähig sind.
(DIR) Nach Messerangriff durch Rechtsextremen: Nicht das erste Mal
Der 17-Jährige, der in Göttingen einen Antifaschisten niedergestochen hat,
war polizeibekannt. Die taz sprach nun mit dem Überlebenden und einem
Zeugen.
(DIR) Linke Hochburg Göttingen: Der rote Schock
Ein junger Rechtsextremer sticht auf einen Antifaschisten ein, der überlebt
nur knapp. Die linke Szene fragt sich nun: Wie konnte es dazu kommen?
(DIR) Nahostkonflikt und die Linke: Wie sich ein autonomes Jugendhaus am Rande Berlins zerlegt
Im und um das Hausprojekt La Casa in Berlin-Hellersdorf kam es zu
gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen zwei linken Gruppen. Anlass war
der Nahostkonflikt.
(DIR) Wegen antisemitismuskritischer Besetzung: Antifa-Zentrum in Hellersdorf attackiert
Mit massiver Gewalt sollen Angreifer ein autonomes Zentrum attackiert
haben. Eine Gruppe hatte dort Räume besetzt, um internen Antisemitismus
anzuprangern.
(DIR) Antifaschistische Landpartie: Wenn die Kleinstadthütte brennt
Antifas aus der Großstadt fahren gern aufs Land, um die Genoss*innen vor
Ort zu unterstützen. Aber ist das überhaupt eine Hilfe?
(DIR) Waffen für die Ukraine: „Diesen Widerspruch muss man aushalten“
Evelyn Deller ist in Deutschland als jüdische Ukrainerin aufgewachsen – und
sie ist links. In Vorträgen wirbt sie dafür, die Ukraine zu unterstützen.
(DIR) Protest gegen LAP-Coffee: Symbolischer Vandalismus
LAP-Filialen werden immer wieder beschmiert. Die Gründe dafür sind
nachvollziehbar, der Protest bleibt aber symbolisch und wirkungslos.
(DIR) Antifaschistische Kampfsportszene: Linker Haken, Rechte aufs Kreuz
In Ostdeutschland wächst eine antifaschistische Kampfsportszene heran. Es
ist die Antwort auf rechte Gewaltmilieus und männerbündische Strukturen.
(DIR) Erster Mai ohne Demo: Vor den Barrikaden
Unser Kolumnist geht nur noch selten auf Demos. Sein Unbehagen an der Sache
versteht er besser, seit neulich umgekehrt mal gegen ihn demonstriert
wurde.
(DIR) Was geht am 1. Mai in Berlin?: Die ganze Scheiße soll zerfallen
Von den Attacken auf den Sozialstaat bis zur Aufrüstung: Gründe, am 1. Mai
auf die Straße zu gehen, gibt es genug. Die taz-Übersicht zu den
Revolutionsterminen.
(DIR) Hausprojekt in Berlin-Neukölln: Die Brauni muss raus
Das Hausprojekt in der Braunschweiger Straße hat einen jahrelangen
Gerichtsprozess verloren. Grund für die Niederlage sind auch interne
Streitereien.
(DIR) Fritz-Kola sponsert CDU: Linksruck an der Cola-Front
Fritz-Kola gilt als linke Cola. Weil die Firma Sponsor des CDU-Parteitags
war, wird sie nun heftig attackiert. Dürfen Linke jetzt noch Fritz trinken?
(DIR) Linke Szene in Brandenburg: Bollwerk gegen Nazis
Das Hausprojekt K29 bereichert das Cottbuser Stadtleben. Das scheint aber
nicht zu helfen: Der Vermieter will es räumen lassen.
(DIR) Demo in Berlin nach Urteil in Ungarn: Feuerwerk für Maja T.
Nach dem Urteil gegen die Antifaschist:in Maja T. ziehen Hunderte durch
Kreuzberg und Friedrichshain. Die Demo ist wütend – und relativ klein.
(DIR) Linke Debattenkultur: Lasst uns wieder richtig streiten
Die sozialen Medien belohnen als Debattenraum Schnelligkeit, klare
Zuschreibungen und eindeutige Haltungen. Linke sollten sich dieser Logik
entziehen.
(DIR) Podcast „Don’t Read Theory“: Ideologiekritik zum Wegsnacken
Dieser linke Podcast liefert Gossip, gemixt mit kluger Kritik an der
eigenen Szene – auch zu Nahost. Jetzt feiert er zweijähriges Jubiläum.
(DIR) Demonstrationen in Leipzig-Connewitz: Innerlinkes Rollenspiel vor braunem Hintergrund
Mehrere linke Gruppen protestierten am Samstag in Leipzig. Inmitten eines
beispiellosen Rechtsrucks im Osten wirkte das Schauspiel absurd.
(DIR) Demonstrationen in Leipzig: Wem gehört Connewitz?
In Leipzigs linker Hochburg brüllen sich am Samstag propalästinensische und
proisraelische Demonstrant:innen nieder. Die Rechtsextremen freut das.
(DIR) Linke im MMA und Muay Thai: Kämpfen im Widerspruch
Der Kampfsportboom hat längst auch linke Subkulturen erreicht. Doch viele
Linke ringen mit ihrer Rolle in einem marktförmigen System.
(DIR) Marina Chernivsky zu jüdischer Gegenwart: „Wenn etwas Großes in das Leben von Einzelnen einwirkt“
Juden in Deutschland gelten als historische „Andere“, sagt Psychologin
Marina Chernivsky, auch in ihrem neuen Buch „Bruchzeiten – Leben nach dem
7. Oktober“.
(DIR) Kunstpreis für inhaftierte Hanna S.: Die Kunst ehren, nicht das politische Handeln
Die Kurt Eisner Kulturstiftung zeichnet jetzt Hanna Schiller aus, obwohl
die Künstlerin kürzlich im Budapest-Komplex zu einer Haftstrafe verurteilt
wurde.
(DIR) Linke Grabenkämpfe: Mut zur Zustimmung
„Kopflinke“ wie „Bauchlinke“ haben viele Strömungen. Die stärkste Fraktion
im Netz aber ist die Abgrenzungslinke. Warum es so schwer ist, anderen
recht zu geben.
(DIR) Antisemitischer Vorfall in linkem Café: Als Falafel getarnter Antisemitismus
Das Berliner Lokal „K-Fetisch“ warf Gäste wegen Hebräisch auf einem T-Shirt
raus. Nun verkündet es, das habe mit Antisemitismus nichts zu tun.
(DIR) Café schmeißt Israeli und Partnerin raus: Lehrstück über linken Antisemitismus
Zwei Personen werden aus der linken Berliner Kneipe „K-Fetisch“ geworfen.
Auf ihrem T-Shirt stand das Wort „Falafel“ – unter anderem in hebräischer
Schrift.
(DIR) Reaktionen auf den 7. Oktober: Linke Empathieverweigerung
In Hamburg trafen sich Eva Illouz und Natan Sznaider und diskutierten die
Enttäuschung über die Reaktionen der Linken auf den Überfall der Hamas.
(DIR) Polizeieinsatz gegen Linke: Österreichs Antifa im Visier
Nach einem Polizeieinsatz an der NS-Gedenkstätte Peršmanhof gehen Behörden
gegen eine deutsche Person vor, die am Antifa-Camp im Juli teilnahm.
(DIR) Antifa-Bewegung in den USA: Trump kündigt Einstufung von Antifa als Terrorgruppe an
Nach dem Tod des Rechtsextremisten Kirks machen Trump und sein Team
Stimmung gegen „radikale Linke“. Nun wählt der US-Präsident ein drastisches
Mittel.
(DIR) Archiv für alternatives Schrifttum: Auch der Mescalero hat hier seinen Platz
Von wegen alternativlos: In Duisburg wird im Afas-Archiv seit 40 Jahren
gesammelt, was alles möglich gewesen wäre in Deutschland an Anderssein.
(DIR) Polizeigewalt in Griechenland: Festgenommen und sexistisch beleidigt
In Athen wurden vor einer regierungskritischen Demo 18 Personen offenbar
willkürlich verhaftet. Die Polizei soll zudem Gewalt angewendet haben.
(DIR) Parteigründung beginnt mit Streit: Britische Linke suchen Alternative zu Labour
Ein Jahr nach Keir Starmers Amtsantritt in Großbritannien kündigt eine
linke Labour-Politikerin die Gründung einer eigenen Partei an.
(DIR) „GWR“-Herausgeber Bernd Drücke: „Es ist wichtig, den Krieg zu sabotieren“
Seit über 50 Jahren publiziert die „GWR“ anarchistische Ideen. Herausgeber
Bernd Drücke über Remilitarisierung und die Zukunft der Bewegung.
(DIR) Wagenplatz-Tage in Berlin: Drei Besetzungen in drei Tagen
Die ehemalige Kneipe Meuterei, ein Wagenplatzgelände und ein Gebäude im
alten Stasi-Komplex: Drei Besetzungsaktionen führen zu Einsätzen der
Polizei.
(DIR) Berlins linke Szene: „Punkytown“ in Karlshorst
Autonome Linke besetzen am Freitag im Rahmen von Aktionstagen zur
Unterstützung der Wagenburgen ein verwildertes Gelände gegenüber der
Trabrennbahn. Die Polizei räumt das Areal am Samstagmorgen.
(DIR) Linke Szenekneipe in Dortmund: Attacke auf die „Hirsch Q“
Samstagnacht beschädigen mehrere Personen den Eingangsbereich der
Gaststätte. Anschließend nimmt die Polizei vier extrem Rechte wegen des
Verdachts auf schweren Landfriedensbruch fest.
(DIR) Designierte Chefin der Berliner Linken: „Das Potenzial für linke Politik ist groß“
Kerstin Wolter will Berliner Linken-Vorsitzende werden. Ein Gespräch über
das Wachstum ihrer Partei, den Umgang mit Antisemitismus – und Katja
Kipping.
(DIR) Politik im Stadion: Linker wird’s nicht im deutschen Fußball
Beim torlosen Remis zwischen Werder Bremen und St. Pauli passiert auf dem
Rasen recht wenig. Im Stadion geht es dafür sehr politisch zu.
(DIR) Starke Börsen-Schwankungen: Arroganz ist nicht links
An der Börse geht es gerade schnell auf und ab. Viele ignorieren sie. Dabei
steht sie in Verbindung mit sozialen und wirtschaftlichen Problemen.
(DIR) Der Nahe Osten und ich: Ist die Linke kaputt?
Die digitale Öffentlichkeit bedroht die Demokratie, hat aber auf die Linken
noch speziell eigenartige Wirkungen – auch über die Gaza-Debatte hinaus.
(DIR) Revolutionäre 1. Mai-Demo in Berlin: Daniela Klette als Rednerin angefragt
Die Veranstalter der 1.-Mai-Demo in Berlin wollen eine Rede von Daniela
Klette verlesen. Die Ex-RAF-Angehörige hat sich mehrfach aus der Haft zu
Wort gemeldet.
(DIR) Frühere RAF-Terroristin vor Gericht: Prozess gegen Daniela Klette beginnt Ende März
Seit fast einem Jahr sitzt Daniela Klette in Untersuchungshaft. Nun wird
der Prozess gegen die 66-Jährige eröffnet wegen 13 Raubüberfällen.
(DIR) Bewegungstermine in Berlin: Solidarität geht durch den Magen
Küchen für Alle (KüfA) schmecken gut und sind wichtig, um linke Projekte zu
erhalten. Ein taz-Guide, um sich solidarisch durch die Stadt zu futtern.
(DIR) Portrait von Regisseurin Pınar Karabulut: „Ohne Kultur gibt es keine Demokratie“
Pınar Karabulut steht für pompös-kitschige Theater- und
Operninszenierungen. Hier spricht sie über ihren Werdegang und die Gefahren
der Kulturkürzung.
(DIR) Philosoph über linke Ideen: „Oft fehlt die emotionale Infrastruktur“
Der Philosoph Gustavo Robles ist Co-Autor des Buches „Beyond Molotov“. Er
plädiert dafür, linke Ideen emotional aufzuladen, um gegen Rechts zu
bestehen.
(DIR) Die Wahrheit: Nazi- statt Gänsekeule
Woker Wahnsinn zum Martinstag: Die Martinsgans soll umbenannt werden – in
Spätherbstgans. Eine Spätfolge der gescheiterten Ampelkoalition.
(DIR) US-Linke nach der Wahl: Wunden lecken
Frauenrechte, Transrechte, soziale Rechte – Donald Trump greift den
Fortschritt an. Bewegungslinke aus den USA haben uns erzählt, was jetzt
noch geht.
(DIR) Ex-Chefinnen der Grünen Jugend: „Wir dachten, wir könnten zu gesellschaftlichem Druck beitragen“
Die ehemaligen Chefinnen der Grünen Jugend rechnen mit der Partei ab. Die
Abtrünnigen planen jetzt einen Kongress – und kostenlose Nachhilfe für
Arme.