# taz.de -- Alle Artikel von Knut Henkel
(DIR) Urteil mit Symbolcharakter in Guatemala: Freiheit für indigene Aktivisten
16 Monate saßen zwei von vier Aktivisten in Guatemala in Untersuchungshaft.
Nun sind alle vier frei. Ihr Fall könnte wegweisend für politische
Gefangene sein.
(DIR) Auszeichnung für Kaffeevisionär: Dunkler Fleck im Lebenswerk
Michael R. Neumann hat sein Unternehmen zum Kaffee-Weltmarktplayer gemacht.
Dafür wurde er jetzt ausgezeichnet. Doch er trägt Mitschuld an
Vertreibungen.
(DIR) Honduras unter Präsident Asfura: Justiz im Dienste der Eliten
Seit rund sechs Monaten ist Asfura Präsident von Honduras und seine Bilanz
ist verheerend. Die Gewalt nimmt zu und es kehren korrupte Strukturen
zurück.
(DIR) Chakra sorgt für Schatten
Kakao-Anbau angesichts des Klimawandels: Die indigene Genossenschaft Wiñak
in Ecuadors Amazonasregion hat dafür ein gutes Modell. Gefördert von der
deutschen Entwicklungspolitik exportiert sie Biokakaobohnen nach Europa.
Doch es gibt ein Risiko
(DIR) Nach Insolvenz von Hamburger Importeur: Genossen in Honduras bleiben auf Kaffee-Schulden sitzen
Unter der Pleite der Hamburger Firma Benecke Coffee leiden Kleinbauern in
Honduras. Sie haben Kaffee geliefert, aber kein Geld dafür bekommen.
(DIR) Doku über Verschwundene in Mexiko: „Kartelle kommerzialisieren die Angst“
Alles dreht sich im Film „Toshkua“ um das Verschwindenlassen von Menschen
in Mexiko. Aktivistin Mariana Ávila Montejano hilft Familien bei der Suche.
(DIR) Meinungsfreiheit in Honduras: Droht der Rückfall in die Autokratie?
Seit einem halben Jahr ist Nasry Asfura Präsident von Honduras. Aus
Perspektive der Pressefreiheit fällt die Bilanz seiner Amtszeit verheerend
aus.
(DIR) Repression in Kuba: Die kubanische Stasi hat noch Ressourcen
Strom, Wasser, Lebensmittelversorgung: In Kuba funktioniert kaum noch
etwas. Doch inselweit koordinierte Proteste bleiben aus – auch wegen des
gut geölten Repressionsapparats.
(DIR) Inselstaat in demografischer Krise: Immer mehr Menschen verlassen Kuba
In den letzten fünf Jahren ist die kubanische Bevölkerung je nach Quelle um
bis zu 3 Millionen Menschen geschrumpft. Die Auswanderungswelle hat Folgen.
(DIR) Vetternwirtschaft in Ecuador: Im Interesse der eigenen Familie?
Daniel Noboa, Ecuadors Präsident, vergibt mutmaßlich Steuererleichterungen
an Verwandte. Der Umweltjurist Yaku Pérez erhebt Vorwürfe.
(DIR) Umweltschutz in Ecuador: Der Preis des Goldes
Im ecuadorianischen Cuenca will ein Unternehmen aus Kanada Gold abbauen.
Umweltaktivisten organisieren sich dagegen, denn ihr Trinkwasser ist in
Gefahr.
(DIR) Verbotene Liebesbeziehungen im NS-Staat: Und sie sind doch da
Das Buch „trotzdem da!“ erzählt von Kindern zwischen Deutschen und
ausländischen Zwangsarbeiter:innen. Es ist ein Scheinwerfer der
Erinnerungskultur.
(DIR) Blackout in Kuba: Der dritte in diesem Jahr
In Kuba werden inselweite Stromausfälle immer häufiger. Grund ist nicht nur
der Mangel an Öl, sondern ein marodes System der Energieversorgung.
(DIR) Entwicklungspolitik im Globalen Süden: Streitbare Demokratin
Laura Chinchilla, Ex-Präsidentin von Costa Rica, soll die
entwicklungspolitische Nord-Süd-Kommission leiten – gemeinsam mit Kanzler
a. D. Olaf Scholz.
(DIR) Pressefreiheit in Ecuador: Sie wehren sich gegen die Morde an Journalisten
2025 war das blutigste Jahr für Journalisten in Ecuador, viele gehen ins
Exil. Die Stiftung Periodistas sin Cadenas will der Gewalt etwas
entgegensetzen.
(DIR) Ölkrise auf Kuba: Mexiko und Kuba verhandeln über Deal
Mexiko ist das einzige Land Lateinamerikas, das sich offen solidarisch zu
Kuba verhält. Nun will das Land wieder Öl auf die Karibikinsel liefern.
(DIR) Sozialarbeiterin über Lage in Kuba: „Der Staat wird immer weniger sichtbar“
Rita María García vom Christlichen Zentrum für Reflexion und Dialog
schildert, wie Kubas Versorgung zusammenbricht – und wie die Menschen auf
Wandel hoffen.
(DIR) Reformen in Kuba: Ein Reformpaket als Türöffner für Verhandlungen?
Die Revolution entdeckt den Markt wieder. Während Havanna Reformen wagt,
hält Washington an seiner Politik der Eskalation fest.
(DIR) Reformen in Kuba: Die Revolution soll marktwirtschaftlich werden
Private Banken und große Privatunternehmen soll es fortan geben,
Staatsunternehmen sollen privatisiert werden. Doch offen ist, ob die USA
dabei mitspielen werden.
(DIR) Folge von US-Sanktionen: Kuba abgeschnitten von Visa und Mastercard
Die USA wollen das Firmenimperium des kubanischen Militärs kleinkriegen und
drohen dessen internationalen Partnern. Die ziehen sich zurück.