# taz.de -- Alle Artikel von Katharina Granzin
       
 (DIR) Roman von Maria Reva: Wenn das Gehäuse links dreht
       
       Drei Frauen entführen dreizehn Männer in einem Wohnmobil voller Schnecken:
       Nichts ist zu absurd in Zeiten des Krieges und in Maria Revas brillantem
       Ukraine-Roman.
       
 (DIR) crime scene: Die toten Frauen von Brandenburg
       
 (DIR) Elspeth Barker „O Caledonia“: Die Unverstandene
       
       Barkers einziger Roman „O Caledonia“ spielt in der romantischen Landschaft
       der schottischen Highlands. Der Humor ist finster.
       
 (DIR) Film „Das Sommerbuch“: Der Sommerhut hängt noch am Haken
       
       Im Film „Das Sommerbuch“ nach dem Roman von Tove Jansson brilliert Glenn
       Close als Großmutter. Statt Witz und Leichtigkeit herrscht aber
       Melancholie.
       
 (DIR) „Der Staatsbewohner“ von Andrej Platonow: Wir alle kochen im selben Klassenkessel
       
       Ein neuer Band in der Andrej-Platonow-Reihe umfasst drei erstaunlich
       satirisch gestimmte Erzählungen. Sie führen in die frühe Phase des
       Stalinismus.
       
 (DIR) Dokumentarfilm „Blame“: Jemand muss doch schuld sein
       
       In seinem Dokumentarfilm „Blame“ geht Christian Frei coronabedingten
       Verschwörungsmythen nach, die WissenschaftlerInnen zu Sündenböcken machten.
       
 (DIR) Zwei Opernpremieren in Berlin: Goldschleppe schlägt Goldkehlchen
       
       Mit prächtigen Kostümen triumphiert Herbert Fritschs
       „Belshazzar“-Inszenierung am Schillertheater. Unter den Linden glänzt Anna
       Netrebko. 
       
 (DIR) Neuer Roman „GPS“: Lost in Google Maps
       
       Im Thriller „GPS“ verschwindet auf rätselhafte Weise eine Freundin. Autorin
       Lucie Rico nutzt eine seltene Erzählweise und vermischt Reales und
       Irreales.
       
 (DIR) Roman „Acht Jahreszeiten“: Zu tief sitzen die Vorurteile
       
       Eindrucksvoll und wütend: Mit ihrem Roman „Acht Jahreszeiten“ gibt Kathrine
       Nedrejord der Minderheit der Sámi in Norwegen eine Stimme.
       
 (DIR) Buch über Lieferungen: Die Welt als Dienstleistungsdorf
       
       Tomer Gardis „Liefern“ ist eine Prosa-Miniserie in sechs Erzählungen. Darin
       kreuzen sich die Lebenswege von Menschen auf vier Kontinenten.
       
 (DIR) Die Memoiren von Margaret Atwood: Der Report der Margaret A.
       
       Die kanadische Bestseller-Autorin hat die Geschichte ihres Lebens
       geschrieben. In „Book of Lives“ blickt sie auf Bücher und Männer,
       Freundinnen und Feindinnen zurück.
       
 (DIR) Jill Johnson „Nachtschattengewächse“: Grünzeug des Unheils
       
       Eustacia Rose züchtet Giftpflanzen und wird eines Tages verdächtigt, einen
       Giftmord begangen zu haben. Ein Krimi mit skurrilem britischen Humor.
       
 (DIR) Schostakowitsch an der Komischen Oper: Für Stalin zu unanständig
       
       Sex und Gewalt an der Komischen Oper: Barrie Kosky inszeniert in Berlin
       Dmitri Schostakowitschs „Lady Macbeth von Mzensk“.
       
 (DIR) Michal Ajvaz „Die andere Stadt“: Der Hai auf dem Kirchturm
       
       Magisches Prag: In Michal Ajvaz’ „Die andere Stadt“ öffnen sich hinter
       urbanen Fassaden suggestive surreale Erzählwelten.
       
 (DIR) David Lynch als bildender Künstler: Ein Visionär des Unheimlichen
       
       David Lynch war auch bildender Künstler. Das wurde von seinem Ruhm als
       Filmregisseur überstrahlt. Nach seinem Tod könnte sich das ändern. 
       
 (DIR) „Game of Thrones“-Schöpfer in Berlin: Diesmal nur liebenswerte Charaktere
       
       Zur Promotion eines neuen „Game of Thrones“-Serienprequels trat Kultautor
       George R. R. Martin persönlich in Berlin vor seinen Fans auf.
       
 (DIR) Thriller „Das Beste sind die Augen“: Deine blauen Augen machen mich so hungrig
       
       Eine junge Frau zeigt in Monika Kims Thriller zunächst kleine Obsessionen.
       Surrealistische Splatterfantasien werden jedoch narrative Wirklichkeit.
       
       1Wer beichtet denn heute noch in Berlin?: „Genau wie beim Therapeuten, nur dass es nichts kostet“
       
       
       Die Suche nach Bußfertigen führt zu einem Beichtstuhl in der
       Herz-Jesu-Kirche in Berlin-Prenzlauer Berg. Eine Ortsbegehung der
       besonderen Art.
       
 (DIR) Jane Austen: Schreiben und Anerkennung
       
       Austens Erfolg als Schriftstellerin kam spät, doch sie konnte ihn noch
       genießen. Wenn sie in der Familie vorlas, wurde schallend gelacht.
       
 (DIR) Barbara Yelins Buch über Therese Giese: Und Therese spielt …
       
       In einer Graphic-Novel-Biografie erzählt Barbara Yelin vom bewegten Leben
       der Brecht-Schauspiel-Ikone Therese Giehse.