# taz.de -- Alle Artikel von Katharina Granzin
(DIR) Egon Erwin Kisch, Prager Verbrechen: Wäre es nicht wahr, wäre es gut erfunden
Egon Erwin Kisch wurde als „Rasender Reporter“ bekannt. Einige
Kriminalreportagen, für die er teilweise auf fragwürdige Weise
Informationen besorgte, erscheinen jetzt wieder.
(DIR) Baustellenkonzert in Berlin: Mit Helm in die Oper
Die Komische Oper Berlin wird saniert, der Spielbetrieb läuft in einem
Ausweichquartier. Doch mit Bauhelm darf man zum Musikhören auch weiter ins
Stammhaus.
(DIR) Spielzeiteröffnung Komische Oper Berlin: Nur wenige überleben
Die Komische Oper Berlin eröffnet die Saison 2026/27 mit dem
brutalstmöglichen aller Stoffe: Aribert Reimanns „Lear“ im Hangar des
Flughafens Tempelhof.
(DIR) Oper für alle: Einmal als Ratte zu Füßen der Sopranistin kauern
Die Arena di Verona zieht Opernfans aus aller Welt an. Unsere Autorin
durfte als Statistin mit auf die Bühne.
(DIR) Roman von Maria Reva: Wenn das Gehäuse links dreht
Drei Frauen entführen dreizehn Männer in einem Wohnmobil voller Schnecken:
Nichts ist zu absurd in Zeiten des Krieges und in Maria Revas brillantem
Ukraine-Roman.
(DIR) crime scene: Die toten Frauen von Brandenburg
(DIR) Elspeth Barker „O Caledonia“: Die Unverstandene
Barkers einziger Roman „O Caledonia“ spielt in der romantischen Landschaft
der schottischen Highlands. Der Humor ist finster.
(DIR) Film „Das Sommerbuch“: Der Sommerhut hängt noch am Haken
Im Film „Das Sommerbuch“ nach dem Roman von Tove Jansson brilliert Glenn
Close als Großmutter. Statt Witz und Leichtigkeit herrscht aber
Melancholie.
(DIR) „Der Staatsbewohner“ von Andrej Platonow: Wir alle kochen im selben Klassenkessel
Ein neuer Band in der Andrej-Platonow-Reihe umfasst drei erstaunlich
satirisch gestimmte Erzählungen. Sie führen in die frühe Phase des
Stalinismus.
(DIR) Dokumentarfilm „Blame“: Jemand muss doch schuld sein
In seinem Dokumentarfilm „Blame“ geht Christian Frei coronabedingten
Verschwörungsmythen nach, die WissenschaftlerInnen zu Sündenböcken machten.
(DIR) Zwei Opernpremieren in Berlin: Goldschleppe schlägt Goldkehlchen
Mit prächtigen Kostümen triumphiert Herbert Fritschs
„Belshazzar“-Inszenierung am Schillertheater. Unter den Linden glänzt Anna
Netrebko.
(DIR) Neuer Roman „GPS“: Lost in Google Maps
Im Thriller „GPS“ verschwindet auf rätselhafte Weise eine Freundin. Autorin
Lucie Rico nutzt eine seltene Erzählweise und vermischt Reales und
Irreales.
(DIR) Roman „Acht Jahreszeiten“: Zu tief sitzen die Vorurteile
Eindrucksvoll und wütend: Mit ihrem Roman „Acht Jahreszeiten“ gibt Kathrine
Nedrejord der Minderheit der Sámi in Norwegen eine Stimme.
(DIR) Buch über Lieferungen: Die Welt als Dienstleistungsdorf
Tomer Gardis „Liefern“ ist eine Prosa-Miniserie in sechs Erzählungen. Darin
kreuzen sich die Lebenswege von Menschen auf vier Kontinenten.
(DIR) Die Memoiren von Margaret Atwood: Der Report der Margaret A.
Die kanadische Bestseller-Autorin hat die Geschichte ihres Lebens
geschrieben. In „Book of Lives“ blickt sie auf Bücher und Männer,
Freundinnen und Feindinnen zurück.
(DIR) Jill Johnson „Nachtschattengewächse“: Grünzeug des Unheils
Eustacia Rose züchtet Giftpflanzen und wird eines Tages verdächtigt, einen
Giftmord begangen zu haben. Ein Krimi mit skurrilem britischen Humor.
(DIR) Schostakowitsch an der Komischen Oper: Für Stalin zu unanständig
Sex und Gewalt an der Komischen Oper: Barrie Kosky inszeniert in Berlin
Dmitri Schostakowitschs „Lady Macbeth von Mzensk“.
(DIR) Michal Ajvaz „Die andere Stadt“: Der Hai auf dem Kirchturm
Magisches Prag: In Michal Ajvaz’ „Die andere Stadt“ öffnen sich hinter
urbanen Fassaden suggestive surreale Erzählwelten.
(DIR) David Lynch als bildender Künstler: Ein Visionär des Unheimlichen
David Lynch war auch bildender Künstler. Das wurde von seinem Ruhm als
Filmregisseur überstrahlt. Nach seinem Tod könnte sich das ändern.
(DIR) „Game of Thrones“-Schöpfer in Berlin: Diesmal nur liebenswerte Charaktere
Zur Promotion eines neuen „Game of Thrones“-Serienprequels trat Kultautor
George R. R. Martin persönlich in Berlin vor seinen Fans auf.